Dragons triumphieren bei Finals-„Generalprobe“

Die Danube Dragons haben bei den International Cheer Masters 2026 powered by RegioMarktplatz ihren Titel in der „Königsklasse“ (Senior All Girl Premier) verteidigt. Die Wienerinnen setzten sich nach spektakulärer Performance gegen die Konkurrenz aus Perchtoldsdorf und Graz durch und untermauerten somit auch ihre Favoritenrolle für die bevorstehende Staatsmeisterschaft. Zum Auftakt ins größte Cheersport-Event Österreichs im Multiversum – 170 Teams mit rund 2.700 Athlet:innen sind am Start – waren am Samstag aber auch die kleinsten Teilnehmer:innen die „Größten“.

Keine Startschwierigkeiten

Die International Cheer Masters 2026 powered by RegioMarktplatz hatten in jedem Fall keinerlei Anlaufschwierigkeiten. Die Stimmung von der ersten Sekunde an am Siedepunkt. Die Veranstalter fackelten nicht lange und setzten die Seniors-Kategorien – inklusive der gemischten Coed-Kategorie und der „Königsklasse“ (Senior All Girl Premier) – an den Beginn des Mega-Events.

Die 2.000 Fans hatten gerade einmal ihre Plätze eingenommen, da sorgten die drei besten heimischen Cheersport-Teams sogleich für Ekstase. In einer spannenden Konkurrenz setzten sich schlussendlich die Fierce Dragons (Danube Dragons) durch und verteidigten ihren ICM-Titel aus dem Vorjahr. „Es fühlt sich immer gut an, eine Goldmedaille zu holen. Wir können vor allem mit unserem Teamspirit und dem ‚Cheer‘-Part sehr zufrieden sein“, jubelte Nina Ringl über eine weitere “Goldene”.

In Gold funkelte auch die Medaille der Dragons.

Dragons als Favoritinnen zu den Sport Austria Finals

Auch die übrigen Medaillen-Ränge waren ein Abbild des Ergebnisses von 2025. Silber ging an TVP Supersonic (TVP Union Perchtoldsdorf), Bronze holten sich in ihrer zweiten Wettkampf-Saison seit der Gründung die Royal Queens (Graz Cheersport Royals).

„Wir sind unglaublich zufrieden. Es war eine Mega-Stimmung, wir hatten viel Spaß, der erste Druck ist abgefallen“, so Juli Maly von TVP Supersonic. Für die Niederösterreicherinnen war es – wie auch für die Steirerinnen – der erste Wettkampf der Saison. „Wir sind sehr zufrieden mit unserem ersten Saisonauftritt. Wir sind ein neu formiertes Team mit neuem Coaching Staff und freuen uns über eine solide Routine. Darauf können wir aufbauen“, so Royals-Athletin Alysha Miklauc.

Die Dragons, die 2025 erstmals in der Vereinsgeschichte den Staatsmeistertitel auf höchstem Level holten, brachten sich durch den Sieg beim ersten bundesweiten Wettkampf der diesjährigen Saison auch gleich in die Favoritenrolle für die bevorstehenden Staatsmeisterschaften (6./7. Juni) im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichsche Lotterien in Wien.

„Wir sind zufrieden, haben eine gute Leistung gebracht, aber vor allem der Abschluss unserer Routine geht auf jeden Fall noch besser“, sieht Ringl von den siegreichen Fierce Dragons noch Verbesserungsbedarf bis zu den „Finals“.

TVP ist nicht die Abkürzung für Mega-Spektakel. Aber warum eigentlich nicht?

ACC präsentierte sich gegen internationale Konkurrenz stark

In der Kategorie Senior All Girl Elite lieferten sich ACC Blackout ein spannendes Duell mit zwei internationalen Teams. Schlussendlich mussten sich die Tirolerinnen vom Alpine Cheer Club Rum nur den Tschechinnen ⁠JNS Phoenix geschlagen geben. Platz drei ging an das ELTE All Girl Team (HUN).

„Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung, insgesamt hat alles gut geklappt. Wir sind stolz auf die Silber-Medaille, weil wir uns gegen internationale Konkurrenz behauptet haben“, so ACC-Athletin Franziska Fiegl.

ACC sprang auf Rang zwei.

Neues Setup, nächstes Level

Die erste Überraschung erlebten die ersten 2.000 der über beide Event-Tage insgesamt 4.000 Fans unmittelbar nach dem Einlass. Anders als in den vergangenen Jahren, als sich die Auftritte der Cheersport-Sparte mit jenen aus dem Performance Cheersport auf zwei unterschiedlichen Wettkampfmatten abwechselten, setzt der Veranstalter diesmal auf nur eine Auftrittsfläche.

Die Performances der Teams rücken damit im wahrsten Sinne des Wortes ins Zentrum – und mehr denn je in den Fokus der Fans, zumal sämtliche Scheinwerfer an der Decke ausschließlich auf die Matte gerichtet sind.

Auch für die Athlet:innen war das neue Setting etwas ganz Besonderes: „Vor dem Auftritt ist man als Athletin natürlich nervös – vor allem hier in Schwechat, wo alles abgedunkelt ist, du das Publikum nicht siehst, sondern nur lautstark hörst“, so Ringl.

Auch Teams aus dem Ausland beehren die ICM.

Youngsters zeigten sich unbeeindruckt

Scheinbar unbeeindruckt von der geballten Aufmerksamkeit spulten die Nachwuchs-Asse der heimischen Cheersport-Vereine ihre Routinen nicht nur souverän ab, sondern begeisterten ihrerseits das enthusiastische Publikum.

Die Goldmedaille in der Kategorie Mini All Girl Novice der Sieben- bis Elfjährigen holte sich die Dreamy Dragons (Danube Dragons) vor TVP Galaxy (TVP Union Perchtoldsdorf) und den Royal Pearls (Graz Cheersport Royals).

In der gemischten Altersklasse (Open Age Novice) setzten sich jedoch die Grazerinnen durch. Gold ging an die Royals Gems (Graz Cheersport Royals), Silber sicherten sich die Raiderettes Fearless von den Swarco Raiders Tirol. Die Bronzemedaille gewannen die Pirates Zodiac (Prates Cheerleading).

Bevor am Nachmittag zahlreiche weitere Nachwuchs-Kategorien ausgefochten werden, zog Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer ein erstes Fazit. „Mit 2.700 Athlet:innen in 170 Teams brechen die International Cheer Masters powered by RegioMarktplatz auch in diesem Jahr wieder Rekorde. Mit der Veranstaltung wächst auch das Publikum mit. Rund 4.000 Fans und einer ausverkaufte Halle an beiden Tagen bieten unseren Athlet:innen einen würdigen Rahmen. Die ICM sind für uns das Schaufenster für die beeindruckende Entwicklung des Cheersports in Österreich.“

Am Sonntag beschließen die besten Performance-Cheer-Teams Österreichs und einige Gastvereine aus dem europäischen Ausland die International Cheer Masters 2026.

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