Taekwondo
Erlebe die explosive Kraft und blitzschnelle Dynamik von Taekwondo, der koreanischen Kampfkunst, die Körper und Geist gleichermaßen fordert. Wenn die Kämpfer durch die Luft wirbeln und ihre Tritte millimetergenau platzieren, spürst du die reine Energie dieses faszinierenden Sports.
Es geht hier nicht um bloße Kraft, sondern um vollkommene Körperbeherrschung, Präzision und unerschütterlichen Respekt. Tauche ein in eine Welt, in der du deine eigenen Grenzen sprengst und mit jedem Training über dich hinauswächst. Lass dich von der Faszination Taekwondo anstecken und entdecke, was wirklich in dir steckt!
Taekwondo
bei den Sport Austria Finals 2026
Was ist Taekwondo? – Grundlagen
Taekwondo ist eine dynamische, waffenlose Kampfkunst aus Korea, die übersetzt „Der Weg von Fuß und Faust“ bedeutet. Der Fokus liegt ganz klar auf spektakulären, blitzschnellen Beintechniken und gesprungenen Kicks, die diesen Sport so unverwechselbar und optisch beeindruckend machen.
Das Ziel im Zweikampf
Im sportlichen Wettkampf, dem sogenannten Kyorugi, stehst du deinem Gegner auf der Matte gegenüber. Das primäre Ziel ist es, durch präzise Treffer mit dem Fuß oder der Faust auf die Weste oder den Kopf des Gegners Punkte zu sammeln. Gleichzeitig schulst du beim Taekwondo aber auch deine mentale Stärke und den tiefen Respekt vor deinem Gegenüber.
Die wichtigsten Regeln im Überblick
- Kampffläche: Gekämpft wird auf einer quadratischen oder achteckigen, gepolsterten Matte (dem sogenannten Dojang) mit meist acht mal acht Metern.
- Teilnehmer: Es ist ein klassischer Einzelkampfsport. Auf der Matte stehen sich während des Kampfes immer genau zwei Athleten gegenüber.
- Punktevergabe: Punkte gibt es für saubere, kraftvolle Treffer. Ein einfacher Kick zum Rumpf bringt dabei weniger Punkte als ein spektakulärer Drehkick zum Kopf.
- Trefferzonen: Erlaubt sind Schläge und Tritte auf die Schutzweste sowie Kicks zum Kopf. Faustschläge zum Gesicht sind im olympischen Taekwondo streng verboten.
- Spieldauer: Ein regulärer Kampf geht in der Regel über drei Runden zu je zwei Minuten, dazwischen gibt es jeweils eine Minute Erholungspause.
Ausrüstung & Equipment
Um mit dem Taekwondo zu starten, brauchst du anfangs nicht viel. Die traditionelle und gleichzeitig funktionale Kleidung gibt dir die nötige Bewegungsfreiheit für hohe Kicks und flinke Ausweichmanöver.
Die Basis-Ausstattung
Das absolute Must-have ist der Dobok, der klassische meist weiße Taekwondo-Anzug. Dazu gehört der Gürtel (Ty), dessen Farbe deinen aktuellen Leistungsstand anzeigt. Trainiert und gekämpft wird ganz traditionell barfuß, weshalb du keine teuren Sportschuhe benötigst.
Schutzausrüstung für den Wettkampf
Wenn du in den Vollkontakt-Wettkampf einsteigst, steht Sicherheit an oberster Stelle. Du benötigst dann zwingend eine Kampfweste (Hogu), einen Kopfschutz, sowie Schienbein-, Unterarm-, Tief- und Zahnschutz. Bei offiziellen Turnieren kommen oft elektronische Schutzwesten zum Einsatz, die jeden Treffer fair und völlig objektiv messen.
Für wen ist Taekwondo geeignet?
Egal, ob du ein aufgewecktes Kind, ein im Beruf gestresster Erwachsener oder ein fitter Senior bist: Taekwondo holt dich genau dort ab, wo du stehst. Es ist eine Sportart, die sich deinem Alter und deinem Fitnesslevel hervorragend anpasst.
Das Anforderungsprofil
Körperlich trainierst du beim Taekwondo vor allem deine Schnellkraft, Flexibilität und Ausdauer. Genauso wichtig ist aber die mentale Komponente: Konzentration, taktisches Verständnis im Zweikampf und eiserne Disziplin werden bei jedem Training aktiv geschärft.
Teamgeist trotz Einzelkämpfer-Status
Obwohl du auf der Matte als Einzelkämpfer stehst, trainierst du gemeinsam im Verein, wo der Teamgeist stark gelebt wird. Kinder profitieren extrem von den klaren Strukturen und Werten wie Höflichkeit und Respekt. Aber auch im fortgeschrittenen Alter kannst du problemlos einsteigen, da es neben dem olympischen Zweikampf auch den Formenlauf (Poomsae) gibt – ideal, um bis ins hohe Alter geschmeidig und fit zu bleiben.
Geschichte der Sportart
Die Wurzeln des Taekwondo reichen weit über 2.000 Jahre zurück und liegen in den traditionellen koreanischen Kampfkünsten. Seine moderne Form und den heutigen Namen erhielt der Sport jedoch erst Mitte des 20. Jahrhunderts durch den koreanischen General Choi Hong-hi. Seit dem Jahr 2000 ist die Vollkontakt-Variante offiziell eine voll anerkannte olympische Disziplin.
Taekwondo in Österreich
Auch in Österreich hat dieser dynamische Sport mittlerweile eine lange Tradition und eine stetig wachsende Community. Seit den späten 1960er Jahren entstanden in allen österreichischen Bundesländern zahlreiche Vereine. Diese leisten von der konsequenten Nachwuchsförderung im Breitensport bis hin zum absoluten Spitzensport großartige Arbeit und bringen österreichische Athleten regelmäßig auf internationale Podeste.
Galerie
FAQs
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Karate stammt aus Japan und fokussiert sich stärker auf Handtechniken und kräftige Schläge. Taekwondo kommt aus Korea und zeichnet sich vor allem durch seine extrem schnellen, hohen und oft gesprungenen Beintechniken aus. Die Beinarbeit steht hier absolut im Vordergrund.









