Wiener Wahnsinn! Hauptstadt verwandelt sich in eine Sport-Arena
Der Countdown für das größte Multisport-Event des Landes läuft! Wien macht sich bereit für ein Sport-Fest der Superlative! In rund einem Monat werden die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (3. bis 7. Juni 2026) die Hauptstadt mit 7.000 Athlet:innen, 47 Sportarten und mehr als 50.000 Besucher:innen zum Beben bringen. Am Mittwoch gaben Sport und Politik in der Sport Arena Wien ein Update zu den Vorbereitungen – und die Athlet:innen einen Vorgeschmack darauf, was die Sport-Fans Anfang Juni erwartet.
Es ist noch nicht einmal ein Jahr her, dass die Sport Arena Wien eröffnet wurde, aber vom Gefühl her ist die hochmoderne Multifunktions-Sportstätte in der Leopoldstadt nicht mehr wegzudenken. Eben erst fand das Final-Four im Handball-Cup hier statt, zudem trainieren täglich hunderte Spitzen- und Breitensportler:innen in der 13.600 m² großen Anlage. Während der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien wird das Sportinfrastruktur-Vorzeigeprojekt ein zentraler Schauplatz bei insgesamt 31 Sportstätten, die an vier Wettkampftagen dem heimischen Spitzensport und also 7.000 teilnehmenden Athlet:innen in 47 Sportarten eine Bühne bieten werden. Und das bei freiem Eintritt!
„Sport zu den Menschen bringen“
Sport Austria-Präsident Hans Niessl unterstreicht die enorme Bedeutung der Finals: „Mit den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien setzen wir zum bereits sechsten Mal ein kraftvolles Ausrufezeichen für die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des heimischen Sports. Dass wir in diesem Jahr Wien in seiner Gesamtheit als Schauplatz nutzen können, hebt das Event auf ein neues Level. Und es ist ein starkes Signal für die Sportnation Österreich, dass wir den besten Athlet:innen des Landes jene Sichtbarkeit geben, die sich ihre Leistungen verdienen und die notwendig ist, um die Begeisterung für Bewegung in der Gesellschaft zu verankern. Das haben die ersten fünf Finals-Jahre gezeigt: wir schaffen hier eine Identifikationsfläche, die weit über das Event hinaus wirkt.“
Für Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt steht die verbindende Kraft des Events im Vordergrund: „Die Sport Austria Finals holen Sportarten vor den Vorhang, die sonst oft weniger Sichtbarkeit bekommen, und bündeln sie zu einem gemeinsamen, starken Auftritt. Genau diese Zusammenarbeit und Vernetzung ist ein wichtiger Schlüssel für die Zukunft des Sports. Gleichzeitig schaffen die Finals Begeisterung weit über den Spitzensport hinaus: Wenn Kinder und Jugendliche diese Vielfalt erleben, steigt auch die Chance, dass sie selbst aktiv werden und ihren Weg in den Sportverein finden. Das ist entscheidend für mehr Bewegung und für die Breite unseres Sports.“
Sportstadtrat Peter Hacker betont die vielschichtige Strahlkraft der Finals: „Wien beweist als Host-City der Sport Austria Finals einmal mehr, dass es eine Sportstadt durch und durch ist. Wir verwandeln die gesamte Stadt – vom Rathausplatz über den Prater und die Sport Arena Wien bis hin zur Donauinsel – in einen großen Sportplatz und laden alle Wiener:innen ein, Teil dieses Festes zu werden. Wir bringen den Sport zu den Menschen und schaffen Berührungspunkte, die inspirieren und motivieren. Wien hat hervorragende Voraussetzungen für die Austragung der Finals: hochwertige Sportstätten wie hier in der Sport Arena, umfassendes Know-how mit Sport-Events in allen Dimensionen und eine sportbegeisterte Bevölkerung, die diese Finals für alle Athlet:innen zu einem unvergesslichen Erlebnis machen wird.“
„Unglaublicher Motivationsschub!“
Davon sind auch die teilnehmenden Athlet:innen überzeugt. Tischfußballerin Viktoria Ackerl blickt den Wettkämpfen mit großer Spannung entgegen. „Die Sport Austria Finals haben für uns als Verband einen enormen Stellenwert. Dass wir unsere Spiele hier in der Sport Arena austragen werden und sogar eine Final-Session auf der großen Bühne am Rathausplatz spielen werden, ist eine unglaubliche Chance für unseren Sport. Im Herzen der Stadt um den Titel spielen zu können, ist für jede Tischfußballer:in ein absolutes Karriere-Highlight.“
Auch Jiu-Jitsu-Kämpferin Lisa Fuhrmann freut sich auf die besondere Atmosphäre in Wien: „Für uns Kampfsportler:innen sind die Sport Austria Finals die wichtigste Gelegenheit, unser Können einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Dass wir in Wien die Chance haben, uns auf einer so großen Bühne zu präsentieren, ist ein unglaublicher Motivationsschub. Wir wollen diese Energie nutzen, um auf der Matte unsere Bestleistung abzurufen und die Zuschauer:innen für Jiu Jitsu zu begeistern.“
Für Dartsspieler Franko Giuliani hat die Mission Titelverteidigung – im Vorjahr sicherte er sich Gold mit dem allerletzten Wurf – längst begonnen. „Darts hat in den letzten Jahren einen unglaublichen Boom erlebt, diesen Schwung wollen und werden wir zu den Finals mitnehmen. Der Spiegelsaal im Haus des Sports wird eine Stimmung erleben, die es in diesem ehrwürdigen Haus so noch nicht gegeben hat.“
Fokus auf Sichtbarmachung
Einen Vorgeschmack gab es im Anschluss an die Pressekonferenz, wo zunächst die Tischfußballer:innen die sportpolitischen Vertreter:innen zum Match „forderten“, bevor es in der Kampfsporthalle mit Jiu-Jitsu und Ringen zur Sache ging. Auch die Fechter:innen präsentierten sich im sportlichen Show-Teil.
Dass die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien – wie der Name schon sagt – eine nationale Angelegenheit sind, dafür sorgt der ORF, der in diesem Jahr mehr als 30 Stunden berichten und 17 Sportarten live übertragen wird. Darunter auch einiges aus der Sport Arena Wien, wo neben Tischfußball, Jiu-Jitsu und Ringen auch Karate sowie Cheersport – mit mehr als 2.000 Teilnehmer:innen die größte Sportart im Programm und mit mindestens so vielen Zuschauer:innen an zwei Wettkampftagen garantiert „ausverkauft“ – zur Austragung kommen.





