“Skateboard auf Weltklasse-Niveau!”
„Wir haben heute Skateboarden auf Weltklasse-Niveau gesehen! Da waren ein paar Tricks dabei, die man in Europa nicht allzu oft sieht!“ Skate-Legende Roman Hackl war von den Skateboarding-Staatsmeisterschaften in Wien und vom Gezeigten begeistert. Das um internationale Skateboarder:innen erweiterte Teilnehmer:innenfeld der Sport Austria Finals war das größte, das Rollsport Austria je bei nationalen Titelkämpfen hatte. „Es hat viele Jahre Aufbau gebraucht, aber jetzt können wir die Früchte unserer Arbeit ernten“, so Hackl, bei Rollsport Austria als Trainer und Nachwuchskoordinator in der Abteilung „Brett mit Rollen“ arbeitet.
Bei den Herren gingen Sieg und Goldmedaille an Lenni Pfeifer. Der Wiener, der eben erst von einer Verletzung zurückgekommen ist, holte sich Letztere im Rapid-Trikot ab. „Mir ist heute glücklicherweise alles gelungen, wie ich wollte, auch die Flips haben richtig gut funktioniert. Vielleicht lag’s auch am Heimvorteil“, lachte der 24-Jährige. Platz zwei ging an Santino Exenberger, der 2024 bei den Finals in Innsbruck beide Titel, nämlich Park und Street, gewinnen konnte.
In der Ergebnisliste Staatsmeisterschaften auf Platz drei: Fabian Seraji. Der 11-Jährige biss für den Contest die Zähne zusammen, fuhr mit Schmerzen zu Bronze. „Ich habe mich im Training am Knie verletzt, genau auf dem Bein, mit dem ich das Brett poppe. Aber ich wollte unbedingt starten und freue mich jetzt umso mehr, dass es mit einer Medaille geklappt hat.“
Bei den Damen konnte Julia Placek ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. „Ich habe zwar nicht jeden Trick geschafft, aber riskiert – und das hat sich ausgezahlt“, war die Niederösterreicherin froh, dass sie in „ihrer“ Halle den Fans etwas bieten konnte. Weiter geht’s für sie mit der Olympia-Qualifikation, der erste Contest führt die 19-Jährige nach Rom. „Der Weg nach Los Angeles wird hart, aber ich werde alles versuchen, um mich zu qualifizieren.“ Platz zwei ging an die Kärntnerin Alisa Fessl, Anaïs Bordet jubelte über Bronze.






