Solo-Sieg beim Jubiläum

Zum bereits zehnten Mal ging in Nenzing der Grand Prix Vorarlberg über die Bühne. Ein Österreicher führt die road cycling league an.

Mit einem niederländischen Tagessieg endete am Samstag die 10. Austragung des Grand Prix Vorarlberg in Nenzing. Aus einer kleinen Gruppe heraus attackierte der 21-jährige Mick van Dijke (Jumbo – Visma Development Team) auf den letzten Kilometern und fuhr zum Solosieg beim 3. Stopp der road cycling league Austria.

Zweiter im Ländle wurde der starke Slowene Matevz Govekar (Tirol KTM Cycling Team), der den Sprint der Verfolger für sich entscheiden konnte. Dritter wurde van Dijkes Teamkollege Rick Pluimers, der wie der Sieger aus den Niederlanden stammt.

„Mein Rennen war gut und fühlte mich den ganzen Tag super. Wir wollten es allen schwer machen und haben gleich von Beginn an gepusht. Das hat aber dann nicht ganz so geklappt. Im Finale waren wir gut aufgestellt und ich habe es probiert und attackiert. Danach habe ich mich nicht mehr umgedreht bis zur Ziellinie und es hat gereicht“, freute sich der junge Niederländer, der fünf Sekunden auf seine Verfolger bis zur Ziellinie rettete.

Vermeulen bester Österreicher

Bester Österreicher wurde Moran Vermeulen (Felbermayr Simplon Wels), der den Auftakt der ÖRV-Radliga in Leonding für sich entscheiden konnte, als Tageszwölfter. Der Steirer behielt aber das Liga-Führungstrikot, vor Govekar, der als Gesamtzweiter die Führung in der U23-Wertung übernahm.

„Ich bin sehr zufrieden, dass ich das Trikot verteidigt habe. Ich hatte heute nicht die besten Beine und auch ein wenig mit einer Allergie zu kämpfen. Von dem her war es ein gutes Rennen. Mein Fokus liegt auf der Gesamtwertung. Ich möchte aber noch Rennen gewinnen, von dem her werde ich auch bei den kommenden Veranstaltungen alles geben“, berichtete Vermeulen. Vor einer Woche feierte der 21-jährige Slowene Govekar seinen ersten Profisieg beim 59. Kirschblütenrennen in Wels. Seinen ersten Ligasieg verpasste er am Tag der Arbeit in Vorarlberg nur knapp.

„Es war ein hartes Rennen, am Ende war der Ausgang perfekt mit Rang zwei. Die Jungs sind alle für mich gefahren und haben mich super positioniert. Leider ist dem Niederländer sein Angriff gelungen und er konnte es bis ins Ziel durchziehen. Somit war nicht mehr als ein zweiter Rang drinnen“, berichtete Govekar, der in der U23-Wertung der heimischen Radliga die Führung von seinem Teamkollegen Florian Lipowitz übernahm, der das Rennen als 25. beendete.

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