Laktat-Party in Stattegg

Auf Silber folgte Gold! Laura Stigger zeigte in der Eliminator-Entscheidung eine starke Leistung, spielte auf der XCE-Strecke in Stattegg ihre Sprint-Qualitäten aus und feierte einen souveränen Erfolg. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Kärntnerin Corina Druml und Cornelia Holland aus Niederösterreich. „Für mich war immer klar, dass ich den Eliminator bei den Finals unbedingt fahren möchte. Ich war fokussiert und wollte diesen Titel unbedingt holen. Es war die erhoffte Laktat-Party und eine zusätzliche Motivation für meinen Olympia-Countdown“, so die Tirolerin, die vergangene Woche vom Österreichischen Radsportverband für Tokio nominiert wurde.

Einen Tiroler Erfolg gab es auch bei den Herren: Daniel Federspiel jubelte keine 24 Stunden nach der Unterschrift für das Team Felbermayr-Simplon Wels über seinen ersten Sieg im blauen Dress. Und sein bereits achtes Meistertrikot im Eliminator. Der zweifache Welt- und Europameister aus dem Ötztal setzte sich gegen Lokalmatador und Titelverteidiger Theo Hauser und den Vorarlberger Kilian Feurstein durch. „Ich bin mein letztes Eliminator-Rennen 2018 gefahren und wusste nicht, wo ich stehe. Aber ich habe vom ersten Heat super in den Rhythmus gefunden und das Finale war dann einfach ‚all in‘ mit dem perfekten Ende“, war „Feder“ selbst am meisten überrascht. Denn: „Ich bin heuer erst ein Rennen gefahren, weil ich ein Radgeschäft mit Café eröffnet habe und eigentlich kaum zum Trainieren gekommen bin. Aber dabei habe ich gemerkt, dass ich das Radfahren nach wie vor brauche und ich noch nicht aufhören kann“, möchte er nun auch auf der Straße reüssieren. „Ich habe noch ein paar Rechnungen offen. Mal schauen, was in dieser Saison noch möglich ist.“

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