Größer, urbaner, actionreicher

Graz macht’s nochmal! Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr wird die Mur-Metropole bei den zweiten Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz von 15. bis 19. Juni 2022 erneut zu Österreichs Sport-Hauptstadt. Der Finals Dome am Karmeliterplatz wird zentrale Anlaufstelle für die Fans, die sich nicht nur auf ein vielfältiges Rahmenprogramm, sondern vor allem auf Spitzensport freuen dürfen. Und auch der Schloßberg wird Teil der größten Meister:innen-Party des Landes.

Rund 6.000 Athlet:innen, rund 200 Bewerbe in 22 Sportstätten, 4 Wettkampftage – so liest sich die in Zahlen gegossene zweite Auflage des Multisport-Events mit Olympia-Spirit. Immerhin vergeben diesmal 28 Sportfachverbände Meisterschafts-Medaillen für die Besten ihrer Zunft.

„Die Sport Austria Finals waren bei der Premiere unter erschwerten Bedingungen bereits ein Riesen-Impuls für den Sport und in der Pandemie ein wichtiges Zeichen. Dieser Re-Start hat aber auch eines gezeigt, nämlich wie vielfältig die Sportkultur in Österreich ist. Darauf bauen wir 2022 auf, mit noch mehr teilnehmenden Verbänden, noch mehr Sportstätten und hoffentlich vielen Zuschauer:innen. Klar ist: Die Sport Austria Finals sind schon jetzt ein Fixpunkt im heimischen Sportkalender“, erklärt Sport Austria-Präsident Hans Niessl.

Spektakuläre Ballwechsel beim Racketlon, krachende Fäuste im Kickboxring, packende Spielzüge beim Rugby, schnelle Beine beim Orientierungslauf, fliegende Menschen in der Auster oder Präzision wie ein Schweizer Uhrwerk beim Modernen Fünfkampf: Top-Leistungen bei den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz vor Publikum, werden ein Jahr nach dem erfolgreichen Sport-Comeback für große Emotionen und noch größere Begeisterung sorgen.

Sportlandesrat Christopher Drexler: „Die Steiermark wird nach 2021 auch im heurigen Jahr wieder perfekter Gastgeber für die zweite Auflage der Sport Austria Finals sein. Wir freuen uns schon darauf, dass die heimische Sport-Elite unter dem Uhrturm wieder um Punkte, Meter und Sekunden kämpft und dem Sport-Publikum damit spannende Titelentscheidungen geliefert werden.“

Sportstadtrat Kurt Hohensinner: „Die ganze Stadt als Sportarena: Die Sport Austria Finals haben bei ihrer Premiere trotz Corona-Pandemie gezeigt, welche Kraft und Energie vom Sport ausgeht. Als Grazer Sportstadtrat freue ich mich, dass wir auch in diesem Jahr Austragungsort dieses großartigen Sportfestes sein dürfen. 2022 wollen wir neben den sportlichen Höchstleistungen auch das Miteinander mehr in den Mittelpunkt stellen und die Grazer:innen noch stärker einbinden. Einerseits durch die Möglichkeit als Zuschauer:in mit dabei zu sein, andererseits werden wir auch durch Ausprobier- und Mitmach-Stationen noch stärker für den Sport begeistern.“

Sport findet Stadt wird 2022 also für noch mehr Begeisterung im öffentlichen Raum sorgen. Das Zentrum vieler Sportaktivitäten verlagert sich bei der zweiten Auflage der Sport Austria Finals vom Grazer Hauptplatz in Richtung Karmeliterplatz und Freiheitsplatz. Zentrale Anlaufstelle wird der Finals Dome am Karmeliterplatz sein, in dem neben der Eröffnungsfeier am Mittwoch an den vier Wettkampftagen täglich Sieger:innenehrungen und ein buntes Rahmenprogramm geboten wird. Zudem verwandelt sich der als Event-Location bestens erprobte Platz auch zur multifunktionellen Sportstätte für Entscheidungen im Minigolf, Hip-Hop und Breaking, Laser-Run, Orientierungslauf oder beim Altstadtkriterium, das mit einer Sprint-Entscheidung ein Comeback feiert.

Aber damit nicht genug, geht es diesmal auch ganz nach oben: Beim Grazer Uhrturm starten knapp 80 Rennrodler:innen, um sich auf einer 550 Meter langen Strecke mit bis zu 100 km/h den Schlossberg Richtung Ziellinie am Karmeliterplatz hinunter zu stürzen. Der Funke bei diesem Spektakel auf Rollen wird garantiert aufs Publikum überspringen.

„Ich bin den Schlossberg schon raufgeradelt und gelaufen, aber als ich im Herbst zur ersten Streckenbesichtigung hier war, habe ich das erste Mal gemerkt, wie steil es hier eigentlich ist. Fix ist, dass es ein absolutes Highlight für den Rodelsport wird, ein solches Rennen in einer Landeshauptstadt, auf einem Wahrzeichen und mitten in der Stadt. Wir wollen den Leuten zeigen, wie cool Rodeln ist“, verspricht Lokalmatador Michael Scheikl – und also auch ein Spektakel. „Es ist eng, wir haben Kopfsteinpflaster und Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.“

WEITERE STIMMEN:

Marlen Kainzmayer (Ultimate Frisbee, Flying Disc Club Catchup Graz): „Wir waren schon letztes Jahr dabei und konnten nicht nur den Titel gewinnen, sondern unsere Sportart auch den Menschen vorstellen. Für heuer wünschen wir uns noch mehr Fans und eine erfolgreiche Titelverteidigung, denn das wäre die perfekte Generalprobe für die Klub-Weltmeisterschaften in Cincinnati!“

Christoph Edler (Rollstuhlbasketball, RBB FlinkStones Graz): „Rollstuhlbasketball ist eine unglaublich actionreiche Sportart. Ich vergleiche es immer mit Autoscooter, weil es kracht und um jeden Ball, jeden Meter und jeden Punkt gefightet wird. Unser Ehrgeiz ist groß, wir hoffen, dass wir mit zwei Teams beim Finale im Rahmen der Finals dabei sein werden – und vor allem, dass wir den Heimvorteil nützen und den Sitting Bulls den zehnten Meistertitel in Folge wegschnappen können!“

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