Nur noch 15 Tage

In 15 Tagen wird die zweite Auflage der Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz in der steirischen Landeshauptstadt eröffnet. Im Haus des Sports kam es am Dienstag zum großen Kick-off mit zahlreichen Sportler:innen sowie jeder Menge Prominenz aus Politik und Wirtschaft. Alle waren sich einig: Die Sport Austria Finals in Graz bieten die perfekte Bühne für die gesamte Vielfalt des Sports.

Mehr als 6.000 Athlet:innen aus 28 Fachverbänden ermitteln an 23 Sportstätten in mehr als 200 Entscheidungen ihre Besten und verwandeln somit die steirische Landeshauptstadt von 15. bis 19. Juni 2022 in den größten Sportplatz des Landes.

„Die Sport Austria Finals waren im vergangenen Jahr ein riesengroßer Erfolg, es war der Re-Start des Sports nach der Pandemie. Umso mehr freuen wir uns, dass in diesem Jahr Zuseherinnen und Zuseher dabei sein können. Das Konzept ist einzigartig, traditionelle Sportarten treffen auf Trendsportarten, man kann Sport erleben und selbst aktiv werden, es gibt in der ganzen Stadt zahlreiche Möglichkeiten. Ein großer Teil der österreichischen Sportfamilie trifft in Graz zusammen, es wird ein Sport-Fest für uns alle“, sagt Sport Austria-Präsident Hans Niessl voller Vorfreude.

Kogler: „Bin Fan des Konzepts“

Auch Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler freut sich auf die zweite Auflage, die erneut in Graz stattfinden wird: „Ich bin ein großer Fan dieses Konzepts, weil Sportarten vor den Vorhang geholt werden, die sonst nicht so viel Aufmerksamkeit genießen. Die Entwicklung ist beachtlich, von Inklusion über Nachhaltigkeit bis Digitalisierung. Mit unserer Förderung stark auf die Sichtbarmachung ab, investieren in Content-Produktion und Livestreams, damit die Verbände diese Bühne auch optimal nützen können. Die Sport Austria Finals sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, am besten in Graz und sonst über die Streams. Es freut mich besonders, dass meine Heimatstadt zur großen Sportbühne wird.“

Während im Vorjahr aufgrund der COVID-19-Pandemie noch Beschränkungen in Kauf genommen werden mussten, wird die zweite Finals-Auflage in diesem Jahr zum großen Comeback der Fans – und damit auch zum Comeback der Emotionen. Der Eintritt ist frei, einzig für die Turn-Bewerbe im Raiffeisen-Sportpark braucht man Tickets.

Ganz Graz wird zum Sportplatz

Auch neu: Der urbane Raum wird noch stärker bespielt. Unter dem Motto „Sport findet Stadt“ wird die Grazer Innenstadt zur größten Sportarena Österreichs. Am Karmeliterplatz entsteht der „Finals Dome“, wo die Eröffnungsfeier und Siegerehrungen stattfinden, auf einer Video-Wall laufen Live-Streams einzelner Bewerbe. Außerhalb des Finals Dome wird der Karmeliterplatz zum Sportplatz: Stockschießen, Laser-Run, Orientierungslauf, Minigolf, Hip-Hop und Breaking tragen ihre Bewerbe am 1578 errichteten Platz in der Grazer Innenstadt aus, die Roll-Rodler:innen schießen vom Schlossberg kommend eben dort ins Ziel.

Nur einen Steinwurf entfernt wurde am Freiheitsplatz eine riesengroße Sandkiste aufgebaut, wo Footvolley und Beachtennis für spektakuläre Ballwechsel mitten in der Stadt sorgen. Auf der Mur mit Startsprung von der Erzherzog-Johann-Brücke hinunter geht es im Extreme Slalom der Kanut:innen zur Sache. Gleichzeitig werden die klassischen Sportstätten der Stadt bespielt: Von Eggenberg mit dem ASKÖ-Sportcenter und der Auster über den Raiffeisen-Sportpark bis hinaus nach Weinzödl und Stattegg.

Umfassendes Nachhaltigkeitskonzept

„Meine Form stimmt grundsätzlich. Das Ziel ist, den Meistertitel zu holen, es wäre bereits mein elfter. Ich kann nur jeden einladen, hinzukommen und zuzuschauen. Bike Trial ist eine faszinierende Sportart, für Radsport-Fans sowieso, aber auch für andere sportbegeisterte Menschen. Man kann hautnah dran sein, neben dem Wettkampf ist auch immer eine actionreiche Show mit tollem Rahmenprogramm garantiert“, freut sich Ex-Bike-Trial Weltmeister Thomas Pechhacker bereits auf die Finals.

In Sachen Nachhaltigkeit wurde ebenfalls ein weiterer Schritt gesetzt: Rund 2.000 Athlet:innen reisen, dank der Mobilitätspartnerschaft mit den Bundesbahnen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln der ÖBB nach Graz an. Mit den Cheerleader:innen wurde ein spezielles Projekt gestaltet, rund 600 von ihnen werden aus ganz Österreich mit der Bahn anreisen. „Zu unseren Bewerben reisen Mädchen im Alter von fünf bis 20 Jahren an. Das ist logistisch eine große Herausforderung, deswegen sind wir sehr dankbar, dass wir stressfrei anreisen können. So können wir uns perfekt auf unsere Bewerbe konzentrieren“, sagt Magdalena Bramböck, die sich erst kürzlich mit dem Nationalteam zur Cheerleading-Weltmeisterin küren konnte. Im Vorjahr begeisterten die Cheerleader:innen ganz Graz: „Die Premiere war sensationell. Bei uns ist gute Stimmung garantiert, es kommen viele Sportler:innen und zahlreiche Fans zusammen. Die Halle wird beben.“

Digitale Anlaufstelle

Möglich wird die Veranstaltung auch dank der Unterstützung von rund 500 Volunteers, die in und um Graz für einen reibungslosen Ablauf auf den Sportstätten sorgen. Mit dabei sind auch wieder die Partner Intersport und Holding Graz. „Wir haben mehr als 280 Standorte in Österreich. Die Händler vor Ort kennen die Bedürfnisse der Menschen, sind in der jeweiligen Region verwurzelt und bieten die besten Lösungen. Wir wollen zeigen, was für eine Energiequelle Natur und Sport sein können. Wichtig ist das Bekenntnis zu mehr Bewegung, deswegen passt unser Engagement bei den Sport Austria Finals perfekt. Es sind so viele tolle Sportarten dabei, die eine breite Bühne bekommen. Letztlich lebt Sport von der Community“, sagt Daniela Ullrich, Unternehmenssprecherin Intersport Austria.

Auch die Digitalisierung wird weiter vorangetrieben: Nachdem bereits im Vorjahr mehrere hundert Stunden live aus Graz übertragen worden waren, wurde die Partnerschaft mit Sport Pass Austria weiter ausgebaut. Die digitale Plattform wird zur zentralen Anlaufstelle für Bewegtbild, von Livestreams über Highlight-Videos bis hin zu Hintergrundberichten. Zudem werden ausgewählte Bewerbe live auf ORF Sport+ übertragen.

„Das Wichtigste ist, dass die Sportlerinnen und Sportler im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus soll es ein großes Sport-Fest in ganz Graz werden. Der Sport braucht in unserer Gesellschaft nach wie vor mehr Akzeptanz und einen höheren Stellenwert. Dieses Event mit Olympia-Flair wird dazu beitragen“, so Hans Niessl.

Auch auf das aktuelle Thema Anhebung der Sportförderung gingen Sport Austria-Präsident Hans Niessl und Sportminister Werner Kogler zum Abschluss der Pressekonferenz ausführlich ein. Niessl hatte in diesem Zusammenhang schon im November 2021 eine Anpassung an die Inflation und eine Erhöhung der Förderungen angeregt. Seither gab es mit dem Sportminister und auch mit dem Finanzministerium Gespräche. Niessl und Kogler begrüßten ausdrücklich, dass Anfang dieser Woche das Finanzministerium eine Erhöhung der Sportförderung in Aussicht gestellt hat. Alle sind sich einig, dass es mehr Geld für den Sport geben muss, der Weg dorthin wird über den Sommer gemeinsam verhandelt.

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