Gejagte bleiben cool

Am Samstag war bei den Kämpfen des Österreichische Fachverband für Kick- und Thaiboxen im Zuge Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz wieder viel Spannung geboten. In der Union-Sporthalle fanden die Entscheidungskämpfe unterschiedlichen Gewichtsklassen statt.

Erik Zimmermann, Sohn der österreichischen Kickbox-Legende Gerald Zimmermann, gewann alle seine 4 Finalkämpfe (Vollkontakt, Leichtkontakt, Low-Kick und Pointfight). Der Kärntner Doppel-Europameister vom Wellness- und Kampfsportclub Union Velden zeigte sich einmal mehr von seiner besten Seite und unterstreicht einmal mehr, dass er aktuell das Nonplusultra in seiner Sportart ist.

„Es war wieder ein toller und sehr erfolgreicher Wettkampf für uns. Einmal mehr waren wir – auch wenn wir wenige Athletinnen und Athleten am Start hatten – der erfolgreichste Verein. Das macht uns sehr stolz. Wir sind aktuell einfach die gejagten und alle wollen gegen unsere Sportlerinnen und Sportler gewinnen – aber das spornt uns an, um noch besser zu werden. Auch wenn es im Kampf ans eingemacht geht, ist der gegenseitige Respekt sehr groß. Mein Sohn Erik und Raphi haben wieder eine unglaubliche Konsequenz an den Tag gelegt und ihre Kämpfe souverän bestritten“, resümierte Kickbox-Legende Gerald Zimmermann.

Neben Zimmermann Junior konnte auch Raphael Wassertheurer groß aufzeigen, holte sich die Siege im Leichtkontakt, Pointfight und setzte sich auch in den Grand Champion Open durch. „Es ist mir voll aufgegangen. Mich freuen aber nicht nur meine Erfolge, sondern das Team hat einen sehr hohen Stellenwert. Es macht uns sehr stolz, dass wir wieder so gut abschneiden konnten. Die Erwartungen waren logischerweise nach den bisherigen Erfolgen in diesem Jahr sehr hoch, die haben wir erfüllt. Nun gilt es die Form zu halten und dann möchte ich im November bei der Europameisterschaft in der Türkei um eine Medaille kämpfen“, berichtete Wassertheurer.

Neue Rolle, selbe Leidenschaft

Kickbox-Aushängeschild Stella Hemetsberger war bei den Sport Austria Finals zum Zuschauen gezwungen, nutzte aber die kleine verletzungsbedingte Zwangspause dazu, ihre Teamkollegen gemeinsam mit ihrem Trainer Roland Schwarz vom RS Gym Salzburg zu betreuen. „Es war ein sehr cooler Tag. Wir hatten heute 5 Athleten am Start, die haben ihre Sache echt gut gemacht und mit viel Herz gekämpft. Ich mach das sehr gerne, dass ich hin und wieder die Rollen tausche und versuche meinen Gym-Kollegen zu helfen und ihnen wertvolle Tipps zu geben,“ gab die Salzburgerin ein paar Einblicke ihres Tagesausflugs.

Bei den World Games, die im Juli in Birmingham (Alabama) USA Mitte Juli über die Bühne gehen werden, trifft die Salzburgerin im Viertelfinale auf die Finnin Katja Poyhonen. Eine Gegnerin, die Hemetsberger wie folgt einschätzt: „Vorab muss man sagen, dass alle 8 Athletinnen ein richtig gutes Niveau haben – das haben wir alle auch bei den letzten Weltmeisterschaften gezeigt. Mein Los ist schwierig, aber ich hätte es definitiv schlechter erwischen können. Wenn ich mir den Traum von einer Medaille erfüllen will, muss ich alle Gegnerinnen schlagen. Das ist eine einfache Rechnung. Es werden viele hart und intensive Kämpfe werden, aber ich werde bereit sein. Katja ist eine Athletin, die gerne vorne weggeht, aber auch viel einstecken kann. Es wird auf jeden Fall spannend.“

Am 10. Juli werden das Viertel- und Halbfinale ausgetragen, am Tag darauf folgt das große Finale und der Kampf um Platz 3.

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