29. MAI – 2. JUNI IN INNS­BRUCK/TIROL

„Olympia-Flair“ bei Sport Austria Finals

Startschuss für die Sport Austria Finals 2023 powered by Holding Graz. Die dritte Auflage der Multisportveranstaltung in der steirischen Landeshauptstadt wird am Mittwoch-Abend im Finals-Dome am Karmeliterplatz feierlich eröffnet. Zwischen 8. und 11. Juni 2023 matchen sich 6.500 Athlet:innen in 37 Sportarten um mehr als 200 Staatsmeister:innen-Titel.

„Ich freue mich, dass wir mit den Sport Austria Finals noch ein drittes Mal hier zu Gast sein dürfen. Wir haben uns in der Sportstadt Graz immer herzlich willkommen gefühlt“, sagt Sport-Austria-Präsident Hans Niessl anlässlich des Kick-offs zum vorerst letzten Gastspiel der Finals vor dem Umzug nach Innsbruck. Niessl streicht vor allem auch die Entwicklung der Veranstaltung und dessen Flair heraus.

„In Graz herrscht Olympia-Flair“

„Mit den Sport Austria Finals wurde 2021, inmitten der schwierigen Pandemie-Zeit, etwas Einzigartiges geschaffen. Die Veranstaltung hat seither eine beeindruckende Entwicklung genommen. Die Finals waren damals das ‚Comeback des Sports‘, heute sind sie die größte Multisportveranstaltung Österreichs. In Graz herrscht einmal mehr Olympia-Flair, das kann man ohne Übertreibung sagen.“

In der Vorbereitung sei auch in diesem Jahr wieder an zahlreichen Stellschrauben gedreht worden, um das Event noch besser zu machen. Einerseits sei es einmal mehr gelungen, neue Sportarten ins Programm aufzunehmen, verweist Niessl auf die Premieren von Taekwondo, Tischfußball, Inlinehockey oder die Staffel-Meisterschaften der Schwimmer:innen. Andererseits sind „Klassiker“ wie Cheerleading, wo einmal mehr zahlreiche amtierende Weltmeisterinnen auf der Matte stehen und von vollen Rängen bejubelt werden, auch in diesem Jahr wieder dabei.

Nicht nur im sportlichen Bereich sei Sport Austria stets um Weiterentwicklung bemüht. „Wir wollen uns in Richtung Green Event entwickeln. Abfallvermeidung oder ökologische Mobilität sind wichtige Themen“, so Niessl. Auch dank Partnerschaften mit „100% Sport“ und „Die Möwe“ sollen Gewalt und Missbrauch bei den Finals keinen Platz und die Athlet:innen ein sicheres Gefühl haben. „Wir wollen ein Sportfest, wo tolle Rahmenbedingungen herrschen und Werte wie Integrität und Fairness im Vordergrund stehen“, sagt Niessl.

„Die Sport Austria Finals haben eine beeindruckende Entwicklung genommen“, sagt Sport-Austria-Präsident Hans Niessl.

Fans begeistern, zum Mitmachen animieren

Der Grazer Sportstadtrat Kurt Hohensinner ist einen Tag vor der Eröffnungsfeier am Karmeliterplatz ebenfalls im “Finals-Fieber“. „Wir freuen uns, dass wir vor zwei Jahren Geburtshelfer dieser Veranstaltung sein durften. Dass Graz nunmehr zum dritten Mal Austragungsort der Sport Austria Finals ist, ist eine Bestätigung der Sportpolitik der vergangenen zehn Jahre. Wir haben in diesem Zeitraum insgesamt 130 Millionen Euro in die Sportinfrastruktur investiert. Vor allem auch deshalb ist es möglich, an einem verlängerten Wochenende Staatsmeisterschaften in dieser Dimension in geballter Form auszurichten“, so Hohensinner.

In diesem Jahr werden insgesamt 19 Sportstätten in und um Graz genutzt. Die drei Hotspots, an denen der Großteil der Bewerbe stattfindet, sind der Raiffeisen Sportpark, das ASKÖ Sportcenter mit der nahegelegenen Auster und der Finals Dome am Karmeliterplatz. Letzterer ist einerseits Schauplatz für den großen Mitmachtag am Freitag (9. Juni), der sich vor allem an Familien und Kinder richtet und ein tolles Programm bietet. „Wir bringen die Finals und den Sport mitten in die Stadt. Es ist wichtig, dass wir die Bevölkerung zum Mitmachen einladen, begeistern und schließlich mitreißen“, sagt Hohensinner, der die Sportfans aus Graz, der Steiermark und ganz Österreich auch zu den täglichen Sieger:innenehrungen am Abend einlädt.

Landtagsabgeordneter Lukas Schnitzer schließt sich an: „Wir verstehen uns als Sportland Nummer eins. Die Finals sind ein wichtiger Impuls für die Steirerinnen und Steirer, auch ein wichtiger Impuls für den Sport selbst, sich zu präsentieren. Wir wollen die Bevölkerung begeistern, mehr Sport zu machen.“ Apropos Sport machen: Sportstadtrat Hohensinner geht in diesem Jahr selbst bei den Sport Austria Finals an den Start. Er tritt mit Gemeinderat Martin Brandstätter im Racketlon-Doppel an. „Die Punkte wird hoffentlich Martin machen, er kommt aus dem Tischtennis. Aber für uns zählt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles. Wir werden das Flair der Finals genießen!“

Leistete 2021 „Geburtshilfe“, ist 2023 als Sportler mit dabei: Stadtrat Kurt Hohensinner.

Freie Fahrt und Sichtbarkeit für die Sport-Stars

Wolfgang Malik, CEO von Presenting-Partner Holding Graz, freut sich ebenfalls auf den Finals-Hattrick: „Wir sind selbst ein sehr sportliches Unternehmen und sehr dankbar, einen Beitrag leisten zu dürfen. Danke, dass wir diese Partnerschaft von Beginn an so erfolgreich aufbauen konnten.“

Für die Sport Austria Finals 2023 gibt es von der Holding Graz ein besonderes Zuckerl. „Mobilität ist eine unserer wichtigsten Dienstleistungen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, dass die Teilnehmer:innen der Finals in Graz kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln reisen können, ohne eine Karte lösen zu müssen.“

Für die Sichtbarkeit der Sport Austria Finals 2023 sorgt einmal mehr SportPass Austria. Geschäftsführer Rainer Rösslhuber unterstreicht: „Wir sorgen als Digital-Anbieter dafür, dass die Finals sichtbar sind und verstehen uns als gute Ergänzung zum klassischen TV-Angebot. Wir werden in diesem Jahr täglich bis zu zehn Livestreams gleichzeitig auf unserer Plattform anbieten. Damit sind wir die digitale Bühne für alle Sportarten, die im klassischen TV nicht oder zu wenig vorkommen.“

Im Vorjahr waren rund 180.000 User bei den Entscheidungen live dabei. Diese Zahl soll in diesem Jahr getoppt werden. Auch in diesem Jahr wird eine tägliche Studiosendung (19 Uhr) produziert, in der die Stars der Sport Austria Finals das Tagesgeschehen noch einmal aufarbeiten.

Vanessa Herzog bereitet sich auf Asphalt vor – und tritt im Inline Speedskating einmal mehr bei den Finals an.

Herzog, Gigler, Hernesz – die Stars der Finals

Die Stars der Sport Austria Finals? Das sind einmal mehr die Sportler:nnen. So wie zum Beispiel Eisschnelllauf-Welt- und Europameisterin Vanessa Herzog. „Es ist schwer, etwas mit Olympia zu vergleichen, aber die Sport Austria Finals kommen dem olympischen Flair sehr nahe – mit der Sieger:innenehrung in der Stadt und der Möglichkeit, viele andere Sportarten zu sehen“, so Herzog, die wieder im Speedskating an den Start geht und ihren Vorjahrestitel verteidigen will. „Inline Skaten ist immer ein Teil von meinem Training. Die Rennen im Sommer halten mich fit und geben mir Selbstvertrauen.“

Erstmals dabei ist Schwimm-Ass Heiko Gigler. „Bisher hat es vom Wettkampf-Kalender leider nie gepasst, aber diesmal hat der OSV etwas komplett Neues auf die Beine gestellt und Staffelmeisterschaften organisiert. Ich freue mich, erstmals dabei zu sein. Wir werden die Auster zum Kochen bringen.“ Bei den Staatsmeisterschaften werde das gesamte österreichische Spitzenfeld am Start sein, betont Gigler: „Die Teamkollegen, mit denen ich in Rom Bronze geholt habe, werden alle dabei sein – diesmal aber eben als Gegner.“

Mit Spannung erwartet wird auch der Rollstuhl-Rugby-Bewerb, der erstmals ausgetragen wird. Lokalmatador René Hernesz verspricht Action: „Rollstuhl-Rugby ist die brutalste Sportart, die es im Rollstuhl-Bereich gibt. Wir fahren mit vollem Karacho aufeinander zu, schießen unsere Gegner teilweise aus dem Rollstuhl und versuchen mit dem Ball über die Torlinie zu kommen.“ Im letzten Jahr unterlagen Hernesz und sein Team der Konkurrenz aus Niederösterreich. Diesmal wollen er und seine Teamkollegen den Titel zurück nach Graz holen.

Ein Highlight ist auch der Cross-Triathlon, der für Organiator Herwig Reupichler ein paar Hindernisse bereit hielt. „Die Herausforderung war es, in einer Stadt einen Triathlon zu veranstalten – mit Schwimmen, Mountainbike und Trailrunning. Aber es ist uns mit tatkräftiger Unterstützung der Holding Graz gelungen. Die Strecke rund um die Kronprinz-Rudolf-Warte ist spektakulär, vor allem, wenn es nass wird. Die Fans dürfen sich auf ein Triathlon-Spektakel der Extraklasse freuen.“ Ähnlich wie in den meisten anderen Sportarten sind auch im Cross-Triathlon die Titelverteidiger:innen und Top-Stars der Szene am Start. Zudem gibt es heuer erstmals einen Kinder-Bewerb.

Gute Nachrichten gibt es für alle Fans, egal ob groß oder klein: Bei allen 200 Entscheidungen ist der Eintritt frei, wenn sich die steirische Landeshauptstadt an vier Tagen erneut in den größten Sportplatz des Landes verwandelt.

Die Stars sind auch heuer wieder die Athlet:innen und Organisator:innen, wie zum Beispiel Vanessa Herzog, René Hernesz, Heiko Gigler und Herwig Reupichler (v.l.n.r.).

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