“Ein einzigartiges Ambiente”
Ein Wimpernschlag, ein Treffer – und alles ist entschieden: Fechten ist ein Duell auf Messers Schneide, geprägt von Tempo, Präzision und taktischer Finesse. Genau diese spannende Mischung wird bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (3.–7. Juni) in Wien erlebbar – mit den Finalkämpfen auf dem Rathausplatz als spektakulärem Höhepunkt. „Ich kann mich nicht erinnern, jemals in so einem einzigartigen Ambiente gefechtet zu haben. Es wird fantastisch”, freut sich Leonore Praxmarer.
Für die Oberösterreicherin sind die Finals eines der Saisonhighlights. Nach mehrjähriger Pause ist Fechten wieder Teil des größten Multisport-Events Österreichs. “Es ist eine große Chance, unseren Sport greifbar zu machen und einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Und das Ganze mitten in einer der berühmtesten Städte Europas.”
Sportlich gehe es für Praxmarer darum, so weit wie möglich zu kommen. “Im Bestfall ins Finale”, sagt die Oberösterreicherin und ergänzt: “Eines ist klar: Ich will auf alle Fälle am Rathausplatz kämpfen.”
Faszination und Leidenschaft
Was Fechten so besonders macht? „Fechten ist elegant und schnell. Reaktion ist extrem wichtig, genauso wie die Athletik allgemein.” Gleichzeitig lebe der Sport von seiner taktischen Komponente und der Spannung im direkten Duell. Diese Mischung mache Fechten für Aktive und Zuschauer:innen gleichermaßen faszinierend, verrät Praxmarer.
Um auf höchstem Niveau bestehen zu können, sind professionelle Trainingsbedingungen entscheidend. Die tägliche Arbeit auf dem Weg nach oben verrichtet Praxmarer mit vielen ihrer Teamkolleg:innen in der Südstadt. Dort stehen den Sportler:innen optimale Bedingungen zur Verfügung, auch dank Leistungssport Austria (LSA).
“Wir haben eine eigene Fechthalle. Darüber hinaus können wir unser Krafttraining, aber auch Regenerationsmaßnahmen bestens abspulen”, erklärt Praxmarer. “Die Möglichkeiten, die wir dort vorfinden, sind für uns ideal.”
Der olympische Traum
Neben den Sport Austria Finals liegt der Fokus aktuell auf internationalen Turnieren sowie der Qualifikation für Europa- und Weltmeisterschaften. Ziel sei es, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. “Ich möchte in diesem Jahr den nächsten Schritt Richtung internationale Spitze machen.”
Und langfristig? “Natürlich ist der Traum von Olympischen Spielen im Hinterkopf. Das ist das Größte, was du in unserem Sport erreichen kannst. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg”, gesteht Praxmarer. Die Sport Austria Finals mit rund 7.000 Athlet:innen und 47 Sportarten an einem Ort bieten jedenfalls einen kleinen Vorgeschmack auf den speziellen Spirit, den die Oberösterreicherin eines Tages im Zeichen der fünf Ringe erleben möchte.
