Auf Simon Wieser als Wakeboard-Staatsmeister hätten wohl nur die wenigsten gewettet. Wahrscheinlich nicht mal er selbst. „Ich war schon selbst auch etwas überrascht, dass ich Staatsmeister wurde, auch wenn ich wusste, was ich kann“, schmunzelt der Tiroler.
Es hätte vergangenes Jahr eben alles gepasst. Bis auf das Wetter. Aber das hat eben dann doch wieder gepasst – zumindest für Wieser. „Es hat ziemlich geregnet. Aber diese Bedingungen gefallen mir eigentlich am besten. Ich bin dann in einen richtigen Flow gekommen. Es hat nur mehr mich und mein Brett gegeben.“
Dieser Flow führte letztlich dazu, dass er alle hinter sich ließ und seinen ersten Staatsmeistertitel gewann. Und das ausgerechnet an seinem Home-Cable in der Area47. „In der Area47 ist vor allem die Umgebung so besonders. Die Berge, das Panorama – einfach ein Traum. Dazu noch die Stimmung in der Area. Wir Fahrer pushen und unterstützen uns auch gegenseitig und sind wie eine große Familie. Egal, wie gut oder schlecht du bist – wir halten immer zusammen“, so Wieser, der im Winter als Koch unterwegs ist und sich ab dem Frühjahr dem Wakeboarden verschreibt.
Und was nimmt sich der Überraschungsmann für dieses Jahr vor? „Ich erwarte mir heuer nicht zu viel, sonst wird man nur enttäuscht. Ich will meinen Run so hinstellen wie letztes Jahr, dann ist sicher wieder einiges möglich. Und wenn ich nicht gewinne, dann freue ich mich für die anderen.“
Was gut und gerne auch der Slogan der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien sein könnte, ist in Wirklichkeit der Claim der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB). Die IVB sind mit dem Umzug von Österreichs größter Multisportveranstaltung in die Tiroler Landeshauptstadt zum Mobilitätspartner geworden.
Als besonderes Zuckerl gibt’s während der gesamten Finals-Woche unbegrenzte Freifahrten für die über 6.500 Sportler:innen im Verkehrsnetz der IVB. Als „Fahrschein“ gilt die Akkreditierungs-App der Sport Austria Finals. Aber das ist noch nicht alles, denn in Innsbruck bietet es sich an, kurze Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Deshalb öffnen die IVB auch ihre „Stadtrad“-App. Für alle Finals-Athlet:innen ist die Fahrt mit den Bikes in den ersten 30 Minuten kostenlos.
Zauberwort „Dekarbonisierung“
Für die Zukunft haben sich die Verkehrsbetriebe den Verzicht auf fossile Brennstoffe auf die Fahnen geschrieben. Umgerechnet 259 Mal umrunden die ca. 200 IVB-Fahrzeuge jährlich die Welt – schon bald sollen die Garnituren ausschließlich mit Energie aus kohlenstofffreien, erneuerbaren Quellen betrieben werden.
Die Dekarbonisierung ist für die IVB ein wesentlicher Baustein, vor allem die Umstellung auf eine rein-elektrische Bus-Flotte soll einen weiteren wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten.
Bereits jetzt setzen die Innsbrucker Verkehrsbetriebe – nicht nur in der Partnerschaft mit den Sport Austria Finals – neue Maßstäbe in puncto Nachhaltigkeit. Rund 69 Millionen Fahrgäste nutzen jährlich das Angebot der IVB, in dieser Woche könnten bis zu 6.500 dazukommen.
Innsbruck und Tirol sind regelmäßig Schauplatz großer Sportveranstaltungen, die ohne den engagierten Einsatz freiwilliger Helfer:innen nicht möglich wären. Das gilt auch für die diesjährigen Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. Einen maßgeblichen Anteil an den zahlreichen Helfer:innen hat das Volunteer Team Tirol (VTT), welches seit gut einem Jahr von der ehemaligen Para-Skirennläuferin Claudia Lösch geleitet wird.
Alt und Jung – Nah und Fern
„Wenn eine Veranstaltung auf uns zukommt, schreiben wir es auf unserer Plattform aus. Dann hoffen wir natürlich, dass sich möglichst viele melden“, erklärt Lösch das einfache Prinzip des VTT, das mittlerweile einen Pool von 2.500 Leuten aufweist. 40 davon helfen bei der fünftägigen Abwicklung der Sport Austria Finals. Alter und auch Herkunft spielen dabei keine Rolle. „Der Älteste ist fast 80 Jahre, der Jüngste erst 17. Es gibt auch Helfer, die extra aus dem Rheinland angereist sind.“
Besonders viel Volunteer-Erfahrung bringt Wolfgang mit. Der Niederösterreicher ist heuer erstmals bei den Sport Austria Finals dabei, hat aber bereits bei den größten Sportveranstaltungen der Welt mitgeholfen. „Ich bin mittlerweile gefangen in der Volunteer-Bubble. Vergangen Sommer war ich bei den Olympischen Spielen in Paris, im Frühjahr bei der Nordischen WM in Trondheim“, erzählt der Routinier.
Die Begeisterung für die Sport Austria Finals entfachte als Zuschauer im vergangenen Jahr. „Ich war so begeistert, deswegen wollte ich heuer unbedingt hautnah dabei sein. Ich bin schon gespannt, was auf mich zukommt.“ Wie auch die meisten anderen Volunteers wird Wolfgang im Venue-Management eingesetzt. Andere agieren als Fahrer, ein Bruchteil verstärkt das Medienteam vor Ort.
Viele spannende Projekte
Bleibt Wolfgang in seiner geliebten „Volunteer-Bubble“ und dem Team Tirol erhalten, kann er sich zukünftig auf spannende Projekte freuen. Wie Leiterin Lösch verrät, wird ihr Team im kommenden Jahr bei einem größeren Fußballturnier mitwirken. Ein besonderes Highlight stellen langfristig die Deaflympics 2027 – die Spiele für Gehörlose – dar. Kurzfristig liegt der volle Fokus auf den Sport Austria Finals, Österreichs größtes Multisport-Event.
Am Mittwoch erfolgte in Innsbruck der Startschuss für die fünften Sport Austria Finals. Bevor die offizielle Eröffnungsfeier über die Bühne ging, setzten Funktionäre, Politiker, Athlet:innen sowie deren zahlreiche Anhänger mit einem eindrucksvollen Fanmarsch durch die Innenstadt ein starkes Zeichen für den heimischen Sport. Insgesamt knapp 600 Personen beteiligten sich angeführt von Maskottchen „Falko“ an der musikalisch begleiteten Wanderung vom Eduard-Wallnöfer-Platz zum Landestheatervorplatz.
Auch Sport Austria Präsident Hans Niessl, Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt oder Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemut ließen sich den gemeinschaftlichen Spaziergang durch die Landeshauptstadt Tirols nicht entgehen. Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber war es ebenso ein besonderes Anliegen, den Auftakt des größten Multisport-Events Österreichs hautnah mitzuerleben.
„Als Bürgermeister kann man sich nichts Schöneres wünschen, als die Creme de la Creme des Sports in der Stadt zu haben. Wenn ich durch Innsbruck marschiere, spüre ich die Begeisterung“, erklärt Anzengruber. Im Vorfeld bewarb er gemeinsam mit Sport Austria den Fanmarsch unter dem Motto „Gemeinsam Flagge zeigen – für Gemeinschaft, Vielfalt und das Ehrenamt im Sport“. Dieses Vorhaben ist jedenfalls gelungen.
Im Mittelpunkt des Fanmarsches standen aber natürlich die Sportler:innen. Unter der Flagge ihres jeweiligen Verbandes „zogen“ die Athlet:innen – ähnlich wie bei einer Eröffnung Olympischer Spiele – durch die Stadt und schließlich bei der Endstation Landestheatervorplatz ein. Stets bejubelt von zahlreichen Fans an den Straßenrändern.
Am Donnerstag (19. Juni) ermittelt die heimische Kletter-Elite bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften (ÖSTM) in Innsbruck im Vorstieg und Speed die neuen Titelträger:innen. Die ÖSTM finden, wie im Vorjahr, im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien statt. Im Speed wird eine „Rekordjagd“ erwartet, im Vorstieg steigt die Generalprobe für den IFSC Climbing World Cup Innsbruck 2025 in der kommenden Woche. Während Jessica Pilz verletzungsbedingt nicht an den Start gehen kann, bestreitet Jakob Schubert seinen ersten Wettkampf der Saison.
Intensive Tage für den Kletterverband Österreich: Vier Tage vor dem Start des IFSC Climbing World Cup Innsbruck 2025 (23. bis 29. Juni) gehen mit den ÖSTM im Vorstieg und Speed zwei nationale Highlights über die Bühne. Im Vorjahr sicherten sich Jessica Pilz und Jakob Schubert im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien die Titel im Vorstieg.
Pilz verzichtet, Schubert tritt an
Bereits jetzt steht fest, dass es bei den Damen eine neue Staatsmeisterin im Vorstieg geben wird: Pilz sicherte sich in ihrer Paradedisziplin in den letzten zehn Jahren (seit 2015) stets die Goldmedaille, kann in diesem Jahr aufgrund einer Fingerverletzung aber nicht starten. Die in Innsbruck lebende Niederösterreicherin kämpft weiterhin um die Teilnahme beim Heim-Weltcup in der kommenden Woche.
Gute Nachrichten gibt es dafür von Schubert. Der zweifache Olympia-Bronzemedaillengewinner bestritt in der laufenden Saison noch keine Wettkämpfe und hatte zuletzt mit einer Fingerverletzung zu kämpfen, die sogar einen Start beim Heim-Weltcup gefährdete. Der sechsfache Weltmeister will die ÖSTM für eine „Belastungsprobe“ nützen. „Ich will herausfinden, wie das ganze im Ernstfall aussieht. Das beste Training ist immer noch ein Wettkampf.“
Rekordjagd im Speed
Im Speed ist Johanna Nagl die Top-Favoritin. Die 17-Jährige konnte bereits in den letzten beiden Jahren die Goldmedaille gewinnen und geht in Innsbruck auf Rekordjagd. Zuletzt kratzte Nagl in Zakopane (POL) mit 7,731 Sekunden bereits am österreichischen Damen-Rekord von Laura Stöckler (7,32). „Sie ist sehr gut in Form, die Wand liegt ihr. Indoor gibt es zudem keine äußeren Einflüsse“, sagt KVÖ-Nationalcoach Fabian Ebenhoch.
Bei den Herren ist Kevin Amon der große Gejagte. In den letzten drei Jahren kürte er sich zum Speed-Staatsmeister, hat mit Lawrence Bogeschdorfer, Tobias Plangger und Lukas Knapp aber große Konkurrenz. Zudem zeigen auch jüngere Athleten um Lukas Windischer mit schnellen Zeiten auf.
Ebenhoch: „Die Jungs haben gute Trainingsleistungen gezeigt. Bei Kevin geht es eigentlich nur darum, dass er die Zeit auch im Wettkampf an die Wand bringt und den österreichischen Rekord verbessert. Spannend ist, dass die jungen Athleten immer mehr anschließen. Lukas klopft an, er macht Druck, das wird spannend. Diese neue Dynamik tut dem Speed-Bereich in Österreich gut.
Freier Eintritt, umfassende Live-Strecken
Die Vorstiegs-Qualifikation startet um 10 Uhr, ab 14 Uhr steigt der Speed-Bewerb. Die Final-Entscheidungen (15:30 Uhr Speed, 20:25 Uhr Vorstieg) sind live auf www.sportaustriafinals.tv zu sehen, das Vorstiegs-Finale zudem live auf ORF Sport+. Der Eintritt ist frei, es werden keine Tickets benötigt.
Fünf Tage Sonne, kaum eine Wolke am Himmel und Windstille: Die Wettervorhersage für die fünften Sport Austria Finals könnte nicht besser sein. War das größte Multisport-Event im Vorjahr noch vom Wetterpech verfolgt, erwartet die 6.500 Athlet:innen sowie die zahlreichen Mitwirkenden und Fans diesmal wahrlich ein Kaiserwetter. Die teils hohen Temperaturen bringen jedoch sicherlich die ein oder andere Herausforderung für die Aktiven mit sich.
Schon am Mittwochabend steht der Open-Air-Eröffnungsfeier, die sich durch ein spezielles Festival-Flair auszeichnen soll, wettertechnisch nichts im Wege. Beim Startschuss um 18.00 Uhr wird Innsbrucks Landeshauptstadt von den abendlichen Sonnenstrahlen erhellt, einzig ein paar Quellwolken dürften den Himmel über dem Inntal zieren. Die Temperaturen betragen auch spätabends noch um die 25 Grad.
Entschädigung fürs Vorjahr
Unverändert zeichnet sich das Bild an den Wettkampftagen. Sowohl in der Stadt Innsbruck als auch an den Außenstandorten Wörgl, Rum, Seefeld oder Telfs wird von Donnerstag bis Sonntag stets sonniges Wetter erwartet. Die Höchsttemperaturen können teilweise die 30-Grad-Marke überschreiten, daran kratzen werden sie jedenfalls.
Sollten die Vorhersagen halten, werden die Sport Austria Finals in Innsbruck jedenfalls für die bescheidenen Bedingungen des Vorjahres entschädigt. Damals ritterten die Athlet:innen bei großteils regnerischen und trüben Konditionen um die jeweiligen Staatsmeistertitel.
Nur noch einmal schlafen, dann verwandeln sich Innsbruck und Tirol zum zweiten Mal in die Hochburg des heimischen Sports. Über 6.500 Athlet:innen in 37 Sportarten kämpfen bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien an vier Wettkampftagen (18. bis 22. Juni) um Österreichs höchste sportliche Auszeichnung – den Staatsmeistertitel.
Neben packenden Duellen um Gold, Silber und Bronze wartet ein vielseitiges Rahmenprogramm – von der mitreißenden Eröffnungsfeier bis zur Event-App. Der Eintritt zu allen Bewerben ist kostenlos.
Eröffnung mit Festival-Flair und Starpower
Gleich der Auftakt am Mittwoch, 18. Juni, verspricht ein Spektakel: Der Platz vor dem Tiroler Landestheater wird zur Open-Air-Arena mit Festival-Stimmung. Popstar RIAN, mehrfacher Amadeus-Award-Gewinner, sorgt mit Hits wie „Verwandtschaftstreffen“ für Gänsehaut, ehe die legendäre Ö3-Disco unter freiem Himmel zum Mittanzen einlädt.
„Mit dieser Eröffnungsfeier setzen wir ein starkes Zeichen: Sport verbindet – quer durch alle Generationen, Disziplinen und Regionen“, betont Sport Austria-Präsident Hans Niessl. Gerade in Krisenzeiten sei es wichtig, Zusammenhalt zu demonstrieren. Deswegen wird es bei der Eröffnungsfeier auch eine Gedenkminute für die Opfer des Amoklaufs in Graz geben. „Nicht nur, aber auch weil Graz die erste Finals-Stadt war, sind wir hier in Innsbruck besonders in Gedanken bei den Menschen in Graz“, so Niessl.
Sportlicher Hochbetrieb in Stadt und Region
Insgesamt stehen in den vier Wettkampftagen rund 250 Medaillenentscheidungen auf dem Programm – von A wie Aerobic bis W wie Wakeboard. Ob im Herzen der Stadt oder auf Sportstätten in der Region: Die Sport Austria Finals holen die Vielfalt des Sports vor den Vorhang – und alle Besucher:innen können hautnah dabei sein.
„Man spürt eine große Begeisterung aus der Bevölkerung, was für uns sehr wichtig ist, weil wir durch die Finals auch mehr Menschen zum Sport bewegen möchten. Außerdem haben die Sport Austria Finals einen irrsinnigen Mehrwert für das gesamte Bundesland, was die Wirtschaft und den Standort betrifft. Wir schicken tolle Bilder um die Welt“, unterstreicht Philip Wohlgemuth, 1. Landeshauptmann-Stellvertreter von Tirol, die Bedeutung des Events.
Auch Innsbrucks Bürgermeister, Johannes Anzengruber, hebt die Strahlkraft der Finals hervor: „Es geht um das Aufzeigen von Fairness, Respekt und Toleranz und Innsbruck ist als Sportstadt prädestiniert dafür. Die Finals zeigen eindrucksvoll, was sportlich und gesellschaftlich möglich ist, wenn viele Kräfte zusammenarbeiten. Wir werden deshalb bei der Eröffnungsfeier auch einen Einzug mit allen Athlet:innen, Betreuer:innen und Menschen aus dem Organisations-Komitee zelebrieren, damit Innsbruck richtig bebt.“
Stars des Sports: Vielfalt und Emotionen
Den größten Beitrag leisten dabei die über 6.500 Athlet:innen, die ihre Leidenschaft für den Sport in den Mittelpunkt stellen, wie zum Beispiel Martina Kuenz. Österreichs beste Ringerin freut sich über die große Bühne, die sie und ihre Sportart bei den Finals erhalten: „So ein Multisportevent gibt es nicht alle Tage. Eine normale österreichische Meisterschaft, wie wir es bislang erlebt haben, kann da nicht mithalten. Das ist schon eine ganz andere Größenordnung: Überall in der Stadt siehst du die Finals, dazu die mediale Präsenz.“
Auch Sportaerobic-Ass Laura Baumgartner hebt die Einzigartigkeit des Events hervor: „Für mich war es schon vergangenes Jahr ein Riesen-Privileg, dass wir bei den Finals mitmachen durften. Die Atmosphäre und Stimmung waren richtig toll, umso größer ist die Vorfreude auf dieses Jahr. Sportlich sind die Staatsmeisterschaften sowieso immer ein absolutes Highlight! Ich würde mir wünschen, dass Sportaerobic noch mehr unter die Leute kommt, damit ganz viele Menschen sehen, wie toll unser Sport ist.“
Für Skeleton-Ass Samuel Maier, der beim Anschub-Bewerb vor dem Landestheater startet, sind die Finals auch eine wichtige Standort-Bestimmung für die anstehende Olympia-Saison: „Ein großer Aspekt des Skeletonsports ist der Start – der ist sozusagen die halbe Miete. Daran feilen wir auch über den gesamten Sommer. Gerade in der Olympia-Saison ist das ein wichtiger Formcheck – und vor heimischem Publikum macht es noch mehr Spaß. Es ist richtig lässig, dass wir mitten in der Stadt vor vielen Zuschauer:innen unseren Sport und unsere Leistung zeigen können.“
Erstmals bei den Finals mit dabei ist Drachenfliegen, das mit einer kräftigen Portion Spektakel aufwarten kann. „Drachenfliegen ist die beste Flugsportart der Welt. Das Besondere dabei ist die Flugposition: Mit dem Kopf voraus fliegen und das Gefühl zu haben, dass dir die Flügeln bei den Schultern rauswachsen“, erklärt Top-Pilot Peter Siess, der sich von den Sport Austria Finals auch Reichweite erhofft, damit noch mehr Menschen auf Drachenfliegen aufmerksam werden. Und es im Idealfall auch selbst ausprobieren.
Mitmachen statt nur zusehen
Apropos selbst ausprobieren: Sportbegeisterte kommen nicht nur beim Zuschauen auf ihre Kosten, sondern können auch selbst aktiv werden. Am Freitag und Samstag (20. & 21. Juni) stehen nämlich bei den Decathlon-Mitmachtagen Spiel, Spaß und Bewegung im Fokus.
Rund um den Landestheater-Vorplatz laden Action-Stationen von ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION sowie eine große Hindernisbahn, Kletterwand, Mini-Tischtennis, Ninja-Parkour u.v.m. zum Ausprobieren ein – für alle Altersgruppen und sportlichen Levels.
Erstmals gibt es für die Sport Austria Finals auch eine eigene Event-App. Diese bietet:
• alle Bewerbe & Zeitpläne
• interaktive Karte & Routenplaner
• Livestream-Links
• App-exklusive Inhalte & Aktionen
• eine interaktive Schnitzeljagd tollen Gewinnen
„Die App bringt die Sport Austria Finals auf ein neues Erlebnis-Level – schnell, praktisch und voll mit Specials“, so Niessl.
Der finale Countdown läuft! Am Mittwoch (18. Junj) werden die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck eröffnet – und die letzten Vorbereitungen sind in vollem Gange.
Am Landestheatervorplatz, der als zentraler Treffpunkt und Hotspot dient, herrscht reges Treiben. Bühnen, Zelte und Infopoints werden aufgebaut, Technik installiert und letzte logistische Details abgestimmt. Auch im restlichen Stadtbild ist die „Woche der Entscheidungen“ bereits deutlich sichtbar: Werbebanner, Plakate und Flaggen machen an zahlreichen Standorten Lust auf die kommenden Tage voller sportlicher Höchstleistungen.
„Die Vorfreude ist riesengroß, und das spürt man in der ganzen Stadt“, betont Projektleiter Daniel Döller. „Wir sind mit den Vorbereitungen äußerst zufrieden – sowohl was die Infrastruktur betrifft als auch die Zusammenarbeit mit den Verbänden, dem Land Tirol, der Stadt Innsbruck und unseren Partnern. Alle Beteiligten ziehen an einem Strang.“
So auch die zahlreichen (freiwilligen) Helfer:innen, die bereits in Innsbruck und Umgebung im Einsatz sind. „Ohne unsere diversen Teams und Volunteers wäre ein Event dieser Größenordnung nicht möglich“, so Döller. „Ihr Einsatz, ihre Begeisterung und ihre Verlässlichkeit sind ein ganz wesentlicher Teil des Erfolgsrezepts der Sport Austria Finals.“
„Unser Ziel war es, die Finals in Innsbruck nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch auf ein neues Level zu heben – und ich glaube, das ist uns gelungen“, so Döller weiter. Dazu wurde eine eigene Finals-App gelauncht. Sie ist der persönliche Guide für das Sport-Spektakel in Innsbruck und Tirol. Mit dem kompletten Finals-Programm, allen Highlights, den neuesten News, allen multimedialen Inhalten und einer Schnitzeljagd, die sich rund um die verschiedenen Finals-Sportstätten dreht.
„Mit dem Launch unserer App heben wir den Service für unsere Teilnehmer:innen, die Verbände, unsere gesamte Organisation und natürlich die Besucher:innen auf ein neues Level. Sie ist ein Service-Upgrade und das Must-have für die Hosen- oder Handtasche, dass die Finals noch zugänglicher, spannender und interaktiver macht“, sagt Döller.
In diesem Jahr spielt auch das Wetter mit, strahlender Sonnenschein ist für die nächsten Tage angesagt. Döller: „Jetzt freuen wir uns auf fünf Tage voller Emotionen, Begeisterung und fairen Wettkampf.“
Österreichs Eisschnelllauf-Star Vanessa Herzog verzichtet heuer auf einen Start bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni 2025). Die Tirolerin steckt mitten in der Vorbereitung auf ihre vierten Olympischen Spiele – und die laufen besser denn je.
Die erfolgreichste Sportlerin der Finals-Geschichte wird die Woche der Entscheidungen zum ersten Mal seit der Geburtsstunde 2021 in Graz verpassen. Nicht aus Mangel an Interesse, sondern weil der Fokus schon jetzt auf ihrer Vorbereitung für das drittgrößte Sportereignis der Welt liegt.
„Es ist echt schade, dass ich nicht dabei sein kann. Ich komme aus Innsbruck – das Flair der Finals, das Treffen mit anderen Athlet:innen, das ist eine richtig coole Bühne. Aber wir haben uns ganz bewusst gegen Wettkämpfe auf Rollen entschieden. Die Bewegungsabläufe sind ähnlich, aber eben nicht gleich“, sagt Herzog, die sich bei den Olympischen Spielen 2026 endlich den großen Traum vom olympischen Edelmetall erfüllen will. „Ich bin zweimal Vierte geworden. Diesen Platz will ich nicht noch einmal haben. Ich will aufs Podest – so wie viele andere. Ich werde alles dafür geben.“
Herzog 2.0: Neuer Fokus, alte Stärke
Jahrelang war die 29-Jährige von Verletzungen geplagt – zuerst der Rücken, dann der Kniebeuger. Aufgeben war keine Option für die „Eiskönigin“: „Ich habe seit den letzten Olympischen Spielen nie so trainieren können, wie wir es gebraucht hätten. In den letzten Jahren haben wir viel an den körperlichen Grundlagen gearbeitet. Und jetzt kann ich endlich wieder komplett attackieren.“
Auch mental ist die Tirolerin zurück auf der Überholspur. Nach einer belastenden Saison hat Herzog erstmals gezielt sportpsychologische Hilfe in Anspruch genommen – und davon profitiert. „Ich war immer eine, die gesagt hat: ‚Ich brauche das nicht‘ – aber das war Blödsinn. In den letzten Jahren habe ich meinen Trainingsplan nur noch abgearbeitet – jetzt freue ich mich auf jede einzelne Einheit. Ich habe wieder neue Motivation und echte Ziele.“
Finals? Vielleicht wieder 2026
Auch wenn sie in diesem Jahr auf die Finals verzichtet – die Zuneigung für das Event bleibt. „Ich finde es großartig, was sich da in den letzten Jahren entwickelt hat. Für viele Athlet:innen ist das die einzige Bühne, wo man sich sportartenübergreifend begegnet. Das stärkt die Community – und macht auch als Athletin viel Spaß. Wenn alles nach Plan läuft, bin ich nächstes Jahr wieder dabei.“
Knapp acht Monate vor Mailand Cortina will Herzog nichts dem Zufall überlassen: „Olympia-Saison bedeutet Extra-Fokus. Wir gehen ab Juli aufs Eis und trainieren wieder mit den Amerikanerinnen. Vor dem ersten Weltcup in Salt Lake City steht noch ein längerer USA-Trainingsblock am Programm.“ Der Grund dafür liegt auf der Hand: Die Eisschnelllaufbahn im US-Bundesstaat Utah gilt als die schnellste Bahn der Welt – und Olympia-Tickets werden erst ab Beginn der neuen Saison vergeben: „Die Zeit sollte kein Problem sein. Risiko werde ich trotzdem keines eingehen“, sagt Herzog.
Und wer weiß, vielleicht feiert die Finals-Rekord-Sportlerin bei der nächsten Ausgabe der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ein Comeback als Olympia-Medaillengewinnerin …
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni 2025) werden in Innsbruck und Tirol Österreichs Beste gekürt. Rund 250 Medaillenentscheidungen in 37 Sportarten stehen in der „Woche der Entscheidungen“ an. In diesem Jahr dürfen sich die Erstplatzierten neben den begehrten Medaillen über einen weiteren Preis freuen: Jacques Lemans zeichnet die Staatsmeister:innen mit Uhren aus.
Jacques Lemans steht für hochwertige Uhren und stilvollen Schmuck, die durch zeitloses Design, kompromisslose Qualität und internationale Strahlkraft überzeugen. Seit über 50 Jahren entwickelt das österreichische Familienunternehmen Produkte, die Menschen in besonderen Momenten begleiten – im Alltag, bei festlichen Anlässen oder sportlichen Erfolgen. Jetzt auch bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien.
Enge Verbindung zum Sport
Die enge Verbindung zum Sport – etwa durch Partnerschaften mit der Formel 1, der UEFA Champions League oder der österreichischen Nationalmannschaft – unterstreicht das Markenverständnis von Jacques Lemans: Präzision, Leistung und Leidenschaft sind Werte, die sich in jedem einzelnen Produkt widerspiegeln.
„Jacques Lemans ist seit jeher eng mit dem Sport verbunden – als erster offizieller Lizenzpartner der Formel 1, langjähriger Partner der UEFA Champions League sowie durch Kooperationen mit der österreichischen Nationalmannschaft und Vereinen wie Borussia Dortmund. Diese Partnerschaften entspringen echter Leidenschaft und zeigen, wie sehr uns sportlicher Einsatz und Spitzenleistung am Herzen liegen. Deshalb ist es uns eine besondere Ehre, die Sieger:innen der Sport Austria Finals mit unseren Uhren auszuzeichnen“, sagt Alfred Riedl, Geschäftsführer von Jacques Lemans.
„Zusätzliche, elegante Würdigung“
Jacques Lemans ist heute in über 120 Ländern weltweit vertreten und zählt zu den international erfolgreichsten Uhren- und Schmuckmarken aus Österreich. Anna Gasser, zweifache Olympiasiegerin im Snowboarden, ist seit mehreren Jahren Markenbotschafterin von Jacques Lemans. Mit ihrer Kombination aus sportlicher Exzellenz und stilbewusstem Auftreten verkörpert sie die Werte der Marke auf ideale Weise.
„Es erfüllt uns mit großer Freude, Jacques Lemans als Partner der Sport Austria Finals 2025 an unserer Seite zu wissen. Die Auszeichnung unserer Staatsmeister:innen mit einer Uhr dieses renommierten Hauses verleiht den sportlichen Höchstleistungen eine zusätzliche, elegante Würdigung. Für dieses Zeichen der Wertschätzung und die partnerschaftliche Zusammenarbeit danken wir Jacques Lemans sehr herzlich“, sagt Sport Austria-Geschäftsführer Gerd Bischofter.
Überreicht werden die Uhren auf der Finals-Bühne am Vorplatz des Landestheaters, wo wie im letzten Jahr die Siegerehrungen stattfinden.
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