Nach einem spannenden ersten Tag wurden am Freitag beim Schnellschach die verbleibenden fünf Runden ausgetragen. Das Finale war jedoch nichts für schwache Nerven – die Spieler zögerten die Titelentscheidungen bis zum Schluss hinaus. Bei den Herren hatte am Ende Großmeister Valentin Dragnev (7,5 Punkte) die Nase vorn, kürte sich zum zweiten Mal in seiner Karriere zum Schnellschach-Staatsmeister und verwies Großmeister Dominik Horvath (7) sowie Konstantin Peyrer (6,5) auf die Plätze zwei und drei.
„Von der Setzliste her war ich heute nicht der Favorit, aber ich habe ein wirklich sehr gutes Turnier gespielt. Es ist aber oftmals gar nicht so einfach, eine frühe Führung bis zum Ende zu halten. Ich bin überglücklich über den Sieg – der gibt mir viel Motivation für den Blitzschach-Bewerb“, strahlte Dragnev nach der Siegerehrung. Horvath zeigte sich – auch wenn er 2025 das Schach-Triple als großes Ziel ausgegeben hatte – als fairer Verlierer: „Ich habe gut gespielt. Valentin war heute aber immer einen Zug vor mir. Er ist ein verdienter Gewinner, ich ein würdiger Zweiter. Von daher passt das.“
Bei den Damen sicherte sich Chiara Polterauer (5,5 Punkte) den Titel. Lea Stadlinger (ebenfalls 5,5 Punkte) und Annika Fröwis (5) komplettierten das Siegespodest. „Ein Sieg bei so einem Event ist immer etwas Besonderes“, jubelte Polterer.
Mitten im Trubel der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien wurde in Innsbruck ein besonderer Meilenstein gesetzt – einer, der über Medaillen und Platzierungen hinausgeht. Special Olympics Österreich und der Österreichische Floorball Verband (ÖFBV) haben ihre bestehende Zusammenarbeit auf ein neues Level gehoben und mit einer offiziellen und unbefristeten Kooperationsvereinbarung besiegelt. Ein klares Commitment für die Zukunft. Für mehr Sichtbarkeit. Für gelebte Inklusion.
„Die Kooperation mit dem Österreichischen Floorball Verband läuft schon einige Zeit und irrsinnig gut – intensiv, wertschätzend und auf Augenhöhe“, erklärt Nicole Koch, Nationaldirektorin von Special Olympics Österreich. Gemeinsam hat man den Unified Floorball Cup ins Leben gerufen – ein Turnierformat, bei dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam im Team stehen. Und dabei geht es um mehr als nur Sport: „Wir möchten zeigen, dass beeinträchtigte Menschen genauso gut Sport betreiben können wie alle anderen.“
Dass Special Olympics mit Floorball gerade bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien andockt, ist kein Zufall. Die Zusammenarbeit besteht schon länger – teils informell, teils strukturell.
Mehr als ein Spiel
Was als Idee gewachsen ist, wird nun gefestigt. Auch ÖFBV-Präsident Karl Zehetner ist stolz auf die „offizielle Besiegelung einer bereits sehr gut funktionierenden Zusammenarbeit“. Und die zeigt Wirkung – nicht nur auf Verbandsebene, sondern auch im Vereinsalltag. Denn durch die Kooperation öffnen sich neue Wege: Special-Olympics-Athlet:innen können einfacher in reguläre Vereine integriert werden, Trainer:innen finden Anschluss, die Community wächst.
„Floorball boomt – und Unified Floorball boomt mit“, sagt Koch stolz. In Vorarlberg, der Steiermark, im Burgenland und in Wien sind bereits Teams aktiv. Und das mit beachtlichem Erfolg: Das rot-weiß-rote Team holte im März 2025 bei den Special Olympics World Winter Games sogar die Goldmedaille. Ein Meilenstein und ein Turbo für die Entwicklung.
Der Österreichische Floorball Verband sieht enormes Potenzial und ist überzeugt, dass der eingeschlagene Kooperationsweg genau der richtige Schritt ist. „Floorball ist eine Sportart, in die man schnell einsteigen kann. Und Special Olympics ist da unglaublich aktiv. Es ist faszinierend zu sehen, wie rasch sich das entwickelt“, verrät Zehetner.
Von der Idee zum Vorbild
Der Unified Floorball Cup selbst ist ein Statement. Sechs Spieltage (West, Mitte, Ost) und ein großes Finalturnier in Graz – das Konzept wächst und begeistert. Für Sebastian Koller, Sportdirektor-Stellvertreter bei Special Olympics, ist die Turnierserie nicht weniger als ein Herzensprojekt: „Es ist sehr cool, einen kleinen Bewerb im Zuge der Finals (Anm.: Freitag, 20. Juni um 10:30 Uhr in der MS Hötting West) auszurichten. Aber es ist noch viel cooler, dass wir einen inklusiven Floorball Cup auf die Beine gestellt haben. Es gibt diesen inklusiven Bewerb in dieser Form weltweit kein zweites Mal. Das macht uns stolz.“
Das Ziel? Die Kooperation mit dem Floorball Verband soll Vorbild sein – für weitere Partnerschaften. „Wir wünschen uns, dass andere Verbände nachziehen“, so Koch, die nach der Partnerschaft mit Skate Austria nun in Innsbruck einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt hat. „Es geht um gegenseitiges Verständnis, echte Teilhabe und Visionen.“
Inklusion beginnt in diesem Fall mit einem gemeinsamen Spiel. Mit einem Ball, einem Schläger und dem Willen, gemeinsam etwas zu bewegen. Was in Innsbruck besiegelt wurde, ist deshalb weit mehr als ein Vertrag – es ist ein Versprechen für die Zukunft.
In Innsbruck hat mit den Staatsmeisterschaften im Schnellschach eines der großen Highlights der heimischen Schachszene begonnen – und das Austria Trend Hotel Congress Innsbruck wird seinem Ruf als perfekter Turnierort einmal mehr gerecht. Vier von neun Runden wurden zum Auftakt gespielt, und die Favoriten zeigten sich in Bestform.
Großmeister Valentin Dragnev und Internationaler Meister Georg Fröwis marschierten mit voller Punkteausbeute vorneweg, dicht gefolgt von einem stark aufspielenden Großmeister-Trio: Felix Blohberger, Dominik Horvath und Kirill Alekseenko, die allesamt drei Siege erringen konnten und einmal remisierten. „Es war ein unglaublich spannender Schach-Nachmittag. Die Vorfreude auf die finalen Runden ist schon sehr groß. Das Niveau ist wirklich sehr gut. Ich bin gespannt, wer sich letztendlich durchsetzen kann“, sagt Ina Anker, Präsidentin des Tiroler Landesverbandes.
Fünf Teams, ein Ziel – und am Ende wieder dieselben Sieger: Der Wiener Floorball Verein bleibt das Maß aller Dinge im Mixed-Bewerb der Sport Austria Finals. Mit vier souveränen Siegen aus vier Spielen – bereits vor den Finals wurden im Rahmen eines Turniers einige Spiele absolviert – sichern sich die Wiener erneut den begehrten Titel: ungeschlagen und mit breiter Brust. Im Kampf um Rang zwei setzten sich die Lokalmatadoren Hot Shots Innsbruck mit sechs Punkten und dank eines Siegs im direkten Duell mit TVZ Wikings durch.
Das Mixed-Format, bei dem Männer und Frauen gemeinsam am Feld stehen, sorgt seit seiner Einführung für Begeisterung – auch bei Laurin Zehetner, dem Kapitän des Gewinnerteams: „Ich finde das Format richtig gelungen. Es bringt eine neue Dynamik rein, weil du plötzlich ganz anders aufeinander achten musst – im Spiel, in der Kommunikation, im Tempo. Und es macht einfach Spaß, mal nicht nur neben den Mädels zu trainieren, sondern auch mit ihnen am Feld zu stehen und gemeinsam zu gewinnen. Es ist immer ein besonderes Gefühl.“
Wenn sich Liebe und Leidenschaft für den Sport auf dem Spielfeld treffen, entsteht ein ganz besonderer Teamspirit. Lisa Pichler und Daniel Thurner, beide 24 Jahre alt und aus Salzburg, sind nicht nur ein Paar, sondern auch ein eingespieltes Duo auf dem Floorball-Feld. Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien standen sie gemeinsam im Mixed-Bewerb für die TVZ Wikings in den Startlöchern – und holten mit ihrem Team den starken dritten Platz.
„Es ist cool, wenn wir gemeinsam was machen können“, sagt Lisa mit einem Lächeln. Zum dritten Mal standen die beiden gemeinsam bei einem Turnier auf dem Feld – und der Spaß steht für sie dabei immer im Vordergrund. Reibungspunkte? Fehlanzeige. „Wir trainieren oft gemeinsam – Damen und Herren zusammen. Das geht sich richtig gut aus“, erklärt die 24-Jährige.
Daniel sieht das ähnlich. „Wir sind vom Spielstil her sehr ähnlich – Spielmacher, Assists statt Tore. Da ergänzen wir uns prima“, sagt er. Dass sie sich beim Mixed-Bewerb mit der Kombination aus Spaß und Ernsthaftigkeit richtig wohlfühlen, merkt man. „Das Tempo ist hoch, Männer und Frauen müssen wirklich gut zusammenspielen. Genau das macht’s so spannend. Es unterscheidet sich einfach vom Liga-Alltag, daher sind diese Spiele etwas Besonderes.“
Liebe auf den zweiten Ballkontakt
Ihren ersten gemeinsamen Mixed-Auftritt hatten sie übrigens in Graz, ebenfalls bei Österreichs größtem Multi-Sportevents – und das war auch sportlich wie persönlich ein besonderes Wiedersehen. Die beiden kannten sich noch aus der Schulzeit, verloren dann aber den Kontakt. „2022 hat uns der Floorball wieder zusammengebracht“, erzählt Daniel. Heute verbindet sie nicht nur der Sport, sondern ein gemeinsames Ziel: „Noch viele coole Momente erleben, lange dabeibleiben – und vor allem, dass immer mehr Leute den Weg zu unserem Sport finden“, sagt Lisa.
Ob mit oder ohne Torerfolg – mit ihrer Leidenschaft und Spielfreude sind Lisa Pichler und Daniel Thurner echte Botschafter:innen für Floorball.
Eis? Fehlanzeige. Gänsehaut? Garantiert. Wenn die heimischen Bob- und Skeleton-Athlet:innen bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien die Innsbrucker Innenstadt zur Hochgeschwindigkeitszone machen, treffen Wintersport und Sommerflair spektakulär aufeinander. Was sonst tief im Eiskanal passiert, wird hier greifbar – fürs Publikum, für die Sportler:innen und für alle, die glauben, dass Wintersport nur im Winter klappt.
Wintersport im Sommer? Klingt schräg, funktioniert aber großartig – vor allem, wenn Skeleton- und Bob-Athlet:innen mitten in der Innsbrucker Innenstadt mit voller Wucht aus den Startblöcken schießen. Am Samstag, den 21. Juni 2025, heißt es bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien: Bühne frei für Anschubkraft, Spikes, Schweiß – und eine ordentliche Portion Show.
Dort, wo normalerweise Tourist:innen schlendern und Kaffeehäuser gefüllt sind, verwandelt sich der Landestheatervorplatz in eine Sport-Arena. Asphalt statt Eis, Publikum zum Greifen nah. Um 13:00 Uhr startet der Skeleton-Bewerb, um 15:00 Uhr die Bob-Konkurrenz – und mittendrin: Österreichs
Zwangspause beendet
Innsbruck-Igls im vergangenen Jänner hat sich der Tiroler eine Meniskusverletzung zugezogen – jetzt steht er erstmals wieder am Start. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Und das mitten in der Stadt, direkt vor dem Tiroler Landestheater. Symbolischer könnte das Comeback kaum sein. „Ich bin ein bisschen später ins Training eingestiegen, aber ich bin mit dem Verlauf sehr zufrieden. Ich freue mich, dass neben den intensiven Einheiten jetzt wieder etwas Wettkampffeeling aufkommt“, erzählt der 31-Jährige.
„Aber im Kraftraum läuft es schon richtig gut. Beim Laufen ist das Knie noch nicht ganz so beweglich, aber es wird besser – Woche für Woche.“ Seinen ersten Start nimmt er locker: „Ich habe jetzt erst einmal probiert, richtig anzuschieben – das geht eigentlich ganz gut. Ich freue mich auf meine Starts, werde aber am Anfang sicherlich nicht übertreiben.“ Locker heißt bei Treichl: ernsthaft, aber klug. Der Weg zurück hat begonnen – und der Asphalt von Innsbruck wird zur ersten Station eines neuen Kapitels – mit Blick auf die Olympischen Spiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo 2026.
„Ich gebe auf jeden Fall Vollgas!“
Auch Lea Haslwanter ist mitten in der Vorbereitung auf die kommende Saison – und das spürt sie auch. Zwei Trainings am Tag, erste Anschubkurse, Muskelkater als Dauerzustand. Und trotzdem? Die Vorfreude auf den Bewerb bei Österreichs größtem Multi-Sportevent ist riesig. „Ich bin gerade voll im Training, es ist sehr intensiv“, verrät Haslwanter. „Aber ich freu mich voll auf den Bewerb und die vielen Zuschauenden – ich gebe auf jeden Fall mein Bestes! Für unseren Sport ist es eine super Bühne.“
2024 hat sie den Titel geholt. Heuer nimmt sie es gelassener: „Wenn’s wieder klappt, super – wenn nicht, auch okay. Es geht um eine Standortbestimmung. Der intensive Trainingsblock geht an die Substanz, aber ist die Grundlage für einen erfolgreichen Winter.“ Klingt ehrlich. Und genau deshalb sympathisch. Denn man merkt: Hier steht keine Show-Athletin, sondern eine, die den mit Leidenschaft Sport betreibt – auch wenn’s gerade an die Substanz geht.
Skeleton-Europacupgesamtsiegerin Julia Erlacher ergänzt: „Und gerade bei so einem Event mit vielen anderen Sportarten können wir zeigen, wie vielseitig und spannend unser Sport ist. Es geht nicht nur ums Können, sondern auch ums Dürfen!“
Anschieben wie die Profis
Wenn am Samstag die Athlet:innen des Österreichischen Bob- und Skeletonverbandes ihre Skeletons und Bobs auf dem Landestheatervorplatz mit viel Tempo anschieben, dann ist das weit mehr als ein Schaulaufen. Es ist eine Einladung für alle Sportbegeisterten: Kommt näher. Probiert’s aus. Stellt Fragen. Staunt. Wer will, kann beim Publikums-Anschieben im Rahmen der Decathlon-Mitmachtage – am Freitag von 10:00 bis 16:00 Uhr und am Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr – selbst spüren, wie viel Wucht, Timing und Technik in diesen explosiven Starts stecken.
Von einem lauten Ringerherz aus Tirol – mitten ins Rampenlicht: Martina Kuenz, eine der prägendsten Athlet:innen des österreichischen Ringsports, spricht im Rahmen der Pressekonferenz zu den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien über die große Bedeutung dieser Bühne – für ihre Sportart, für den Nachwuchs und nicht zuletzt für das Frauenringen.
Innsbruck, Olympiaworld – der Kreis schließt sich
Zum zweiten Mal ist Ringen Teil des Multi-Sportevents – und heuer steht erstmals Freistil im Mittelpunkt. Für Kuenz, international erfahrene Kämpferin und Aushängeschild des österreichischen Frauenringens, ist das ein bedeutender Schritt: „Letztes Jahr haben unsere griechisch-römischen Kolleg:innenen die große Bühne genießen dürfen. Jetzt dürfen wir Freistiler und vor allem auch die Frauen zeigen, was wir können – und das ist eine große Ehre.“
Was diese Bühne für den Ringsport in Österreich bedeutet, bringt sie klar auf den Punkt: „Der österreichische Verband ist auf einem guten Weg. Wir haben mittlerweile fixe Trainer:innenstellen mit ehemaligen Top-Athlet:innen besetzt, im Nachwuchs wird tolle Arbeit geleistet. Natürlich sind wir international gesehen eine kleine Nation – aber genau deswegen sind solche Events so wichtig.“
Multisport als Motor für die Motivation
Auch wenn sie im Vorjahr nicht persönlich vor Ort war („Ich weiß gar nicht mehr, wo ich da gerade auf der Welt unterwegs war“), hat sie die positive Resonanz mitbekommen: „Alle haben erzählt, wie lässig das war – die Kulisse, das Flair, einfach das ganze Drumherum. So etwas kennt man von der normalen Meisterschaft gar nicht.“
Und genau diese Atmosphäre könnte, so hofft Kuenz, vor allem junge Ringerinnen nachhaltig prägen: „Wenn die Mädels hier dabei sind, mit Spaß kämpfen, ihre Leistung abrufen können – dann kann das der Moment sein, in dem sie sich entscheiden: Ich will diesen Weg wirklich gehen. Für mich war das zum Beispiel die Entscheidung zur Polizei zu gehen – über den Polizeisport konnte ich meine Karriere aufbauen. Solche Wege gibt es auch im Heeressport, bei Zoll oder Justiz. Wenn man das gut verknüpft, kann unser Verband in den nächsten Jahren wirklich etwas bewegen.“
Was erwartet das Publikum?
Die Begeisterung für ihren Sport ist Martina Kuenz in jeder Sekunde anzumerken. Und genau das will sie auch dem Publikum mitgeben: „Freistil ist spektakulär – der ganze Körper ist Angriffsfläche, es ist dynamisch, man sieht viele schnelle Aktionen. Wer noch nie live dabei war, wird staunen. Vielleicht ist es sogar ein bisschen leichter zu verstehen als der griechisch-römische Stil.“
Wer neugierig geworden ist, sollte sich den Samstagvormittag vormerken: „Um 10:30 Uhr starten die Vorrunden, am Nachmittag geht’s ab 17:00 Uhr in die Finalrunden. Kommt in die Olympiaworld, schaut’s euch das an. Wer weiß – vielleicht verliebt sich der eine oder die andere spontan ins Ringen.“
Wenn man Samuel Maier zuhört, merkt man schnell: Da spricht einer, der weiß, was er will – und der ganz genau spürt, wann es in seiner Karriere „klick“ gemacht hat. Vor wenigen Monaten ist der Tiroler Europameister im Skeleton geworden. Und das, so erzählt er bei der Pressekonferenz zu den Sport Austria Finals in Innsbruck, ist das Ergebnis einer klaren Entscheidung – und einer mutigen Neuausrichtung im Training.
„Janine (Anm.: Flock) und ich haben uns vor einigen Jahren zusammengetan“, sagt Maier. Mit dabei: Walter Hable, ein ausgewiesener Biomechaniker und Sportwissenschaftler mit Erfolgen in diversen Disziplinen, unter anderem im Volleyball – und Franz Esterhammer, der als Athletiktrainer und ehemaliger Anschieber sein eigenes Know-how einbringt. „Die beiden ergänzen sich perfekt“, sagt Maier. „Ihre Erfahrung hat uns die nötige Sicherheit gegeben – auch wenn sie gleich gesagt haben: Das dauert.“
Und tatsächlich: Im ersten Jahr war das Team noch auf der Suche nach der richtigen Formel. „Aber im zweiten Jahr ging’s bergauf, im dritten hat man gesehen, dass es in die richtige Richtung geht. Und dann kam letztes Jahr – der große Schritt.“
Ein Schritt, der nicht nur sportlich, sondern auch medial gewaltig war. Maiers EM-Siegesfahrt ging auf Instagram durch die Decke: 65 Millionen Aufrufe. Eine Zahl, die selbst den Athleten überrascht hat. „Am nächsten Tag beim Team-Event haben mir die anderen gesagt, das Video ist viral gegangen“, erzählt er mit einem Schmunzeln. „Ich kann nicht genau sagen, warum – aber es freut mich natürlich riesig. Nicht nur, weil’s mein persönlicher Erfolg war, sondern weil es auch den Skeleton-Sport weltweit sichtbar gemacht hat.“
Der Impact war spürbar: „Das Feedback war gigantisch, vor allem auf Social Media. Persönlich bin ich nicht der Typ, der auf Likes schaut, aber für den Verband, für den Sport und für mögliche Sponsoren ist das natürlich Gold wert.“
Sichtbarkeit – ein Thema, das auch bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien großgeschrieben wird. Und dass Skeleton nicht nur auf eisigen Bahnen im Winter stattfindet, sondern auch im Sommer spektakulär sein kann, beweist ein besonderes Highlight in Innsbruck: der Skeleton-Anschub-Bewerb mitten in der Stadt. „Das ist ein Riesen-Event für uns“, so Maier. „Wir sagen immer: Der Start ist die halbe Miete. Und den hier am Landestheatervorplatz, bei Sommerwetter und vor vielen Zuschauenden zu zeigen – das ist für uns ein echter Genuss.“
Gerade in der bevorstehenden Olympiasaison sagt Maier, sei es wichtig, im Sommer dran zu bleiben. „Man braucht einen langen Atem – und solche Events helfen enorm dabei, den Fokus zu halten. Und das noch dazu daheim in Innsbruck, vor heimischem Publikum? Besser geht’s nicht.“
Ob viral im Netz oder explosiv am Start: Samuel Maier zeigt, dass Skeleton weit mehr ist als nur eine Randsportart – und dass im Eiskanal gerade ein neuer Star heranreift.
Die Österreichischen Lotterien sind auch 2025 Presenting Partner der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien – und setzen damit ein starkes Zeichen für das langjährige Engagement im österreichischen Sport. Diese Partnerschaft ist weit mehr als ein Logo auf Bannern, sie wird mit gemeinsamen Aktivitäten digital und analog zum Leben erweckt.
Seit Jahrzehnten engagieren sich die Österreichischen Lotterien im heimischen Sport – von der Basis bis in den Spitzensport. Ob Breiten- oder Nachwuchssport, Frauen- oder Behindertensport: Die Unterstützung ist breit aufgestellt und immer getragen von der Überzeugung, dass nachhaltige Förderung nur auf Augenhöhe funktioniert. Gemeinsam mit Sport Austria und den teilnehmenden Verbänden wird bei den Sport Austria Finals die Vielfalt des Sports gefeiert – und genau diese Vielfalt spiegelt sich auch in der Verantwortung wider, die die Österreichischen Lotterien für die Gesellschaft übernehmen.
„Die Sport Austria Finals sind seit nunmehr fünf Jahren die wichtigste und größte Plattform für die ‚stillen Held:innen‘ des österreichischen Sports. Wir bieten all jenen Athlet:innen die verdiente Bühne, die genauso hart trainieren wie ihre Kolleg:innen aus den populären Sportarten, aber eben nicht im Fokus der täglichen Berichterstattung stehen”, sagt Erwin van Lambaart, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien. Zudem stünden die Finals für bestimmte Werte. „Gerade in komplexen, herausfordernden Zeiten ist Sport das verbindende Element. Vom Umgang der Sportler:innen miteinander, vom gegenseitigen Respekt und vom Verhalten im Moment bitterer Niederlagen können wir alle etwas lernen. Deshalb unterstützen wir die Sport Austria Finals gerne – und deshalb sind wir auch im nächsten Jahr dabei.“
Sehr zur Freude von Sport Austria-Präsident Hans Niessl: „Die Österreichischen Lotterien sind schon seit Jahrzehnten ein Glück für den heimischen Spitzen- und Breitensport! Deshalb freut es mich sehr, dass wir mit diesem starken und verlässlichen Partner gemeinsam an der Weiterentwicklung der Sport Austria Finals arbeiten können, um Athlet:innen, Verbänden und den Besucher:innen aus ganz Österreich eine einzigartige Erfahrung zu bieten.“
Mit ihrem Engagement tragen die Österreichischen Lotterien dazu bei, dass tausende Athlet:innen bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien 2025 ihr Können zeigen und Sportfans aus ganz Österreich unvergessliche Momente erleben können.
Die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien bieten nicht nur einzigartige Möglichkeiten, die Vielfalt des heimischen Sports als Fan zu erleben – jede:r kann und soll auch selbst aktiv werden. Der Platz vor dem Tiroler Landestheater verwandelt sich am Freitag und Samstag zur Begegnungs- und Bewegungszone mit vielen sportlichen Stationen.
Bei den Decathlon-Mitmachtagen rund um den Landestheatervorplatz dreht sich alles um sportliche Aktivitäten zum Ausprobieren. Egal ob jung oder alt, Anfänger oder Profi – hier findet von 11:00 bis 17:00 Uhr jede:r eine Herausforderung. Oder sogar eine neue Sportart. Es ist die perfekte Gelegenheit, die eigenen Skills zu testen, Spaß an der Bewegung und unvergessliche Sport-Momente zu erleben – kostenlos und ohne Anmeldung.
Die Decathlon-Mitmachtage haben sich bei den Finals mittlerweile etabliert, nach einem ersten Test in Graz wurde bereits im Vorjahr in Innsbruck gesportelt. Trotz Regens waren zahlreiche Besucher:innen mit Begeisterung bei der Sache. „Das Format hat großes Potenzial. Als oberste Interessensvertretung des Sports fordern wir stets mehr Bewegung in der Gesellschaft, in Innsbruck schaffen wir eine leicht zugängliche Möglichkeit für alle, aktiv zu werden. Zudem kann die Vielfalt des Sports entdeckt und erlebt werden. Ich lade alle ein, sich die Decathlon-Mitmachtage nicht entgehen zu lassen“, sagt Sport Austria-Präsident Hans Niessl.
Das Angebot der drei Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und Sportunion umfasst Mini-Tischtennis, Ninja-Parkour, Spikeball oder den Gladiator, eine mehr als 40 Meter lange, aufblasbare Hindernisbahn mit sieben Stationen. Der Bob- und Skeletonverband kürt auf der Anschubbahn nicht nur seine Staatsmeister:innen, es werden auch neue Talente gesucht und hoffentlich wie schon im Vorjahr auch gefunden. Für alle die hoch hinaus wollen, gibt es eine Kletterwand und – Spoiler! – sicher auch den einen oder anderen Kletter-Star, der bei den Decathlon-Mitmachtagen vorbeischaut und mit Tipps und Tricks unterstützt.
Außerdem mit dabei: Boccia, Curling, Schach, Darts, Minigolf oder Rollstuhl-Tennis. Decathlon bringt zahlreiche Sport-Goodies aus seinem Sortiment für mehr als 70 Sportarten von A wie American Football bis W wie Wintersport zum Ausprobieren mit nach Innsbruck. Außerdem haben alle Besucher:innen die Chance, sportliche Preise zu gewinnen. Fest steht: Die Teilnahme bei den Decathlon-Mitmachtagen ist kostenlos, das Erlebnis unbezahlbar.
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