Der ASV Linz gewinnt die Bundesliga 2024/2025 souverän vor Pinggau-Friedberg und der SG Mistelbach/A. Es ist der dritte Titel in Folge für das Team von ÖSB-Präsident Michael Stöttinger. Im Gegensatz zu den hart umkämpften Meisterschaften der vergangenen Jahre gelingt den Linzern diesmal ein regelrechter Durchmarsch: Sie entscheiden alle elf Begegnungen für sich. Lediglich Mistelbach kann mit einer knappen 2,5:3,5-Niederlage Schadensbegrenzung betreiben. Im Schnitt erzielt das Meisterteam 4,95 Punkte pro Begegnung, das verpasst nur knapp ein Durchschnittsergebnis von 5:1.
Top-Scorer der Linzer ist Aleksandr Shimanov mit 8,5 Punkten aus neun Partien. An den Spitzenbrettern tragen die Top-Stars Maxime Vachier-Lagrave (3/4) und Shakhriyar Mamedyarov (3,5/4) in den entscheidenden Partien maßgeblich zum Staatsmeistertitel bei.
Die Konkurrenz kann lediglich um Medaillen und Platzierungen kämpfen. Silber geht aufgrund der besseren Feinwertung an Pinggau-Friedberg. Die Steirer holen – ebenso wie Mistelbach – 16 Punkte. Zwar entscheidet Mistelbach das direkte Duell mit 4:2 für sich, hat jedoch zwei Brettpunkte weniger und muss sich mit Bronze begnügen.
Dahinter folgen Feffernitz (14 Punkte), St. Veit und Fürstenfeld-Hartberg (je 12), sowie Ottakring und Maria Saal (je 11). Mayrhofen/Zell/Zillertal komplettiert das dicht gedrängte Mittelfeld. Am Tabellenende liegen mit deutlichem Rückstand Royal Salzburg, Frauental und Pamhagen, die in die 2. Bundesliga absteigen müssen. Die berechtigten Aufsteiger sind die Sieger der 2. Bundesligen: Gamlitz (Mitte), Austria Wien (Ost), Schach ohne Grenzen (West).
Die meisten Punkte für ihre Teams erzielen Gupta Sankalp und Ivan Ivanisevic für Pinggau-Friedberg mit jeweils 9 Punkten aus 11 Partien – noch vor Aleksandr Shimanov (8,5/9) vom ASV Linz. Bester Österreicher dieser Wertung ist Konstantin Peyrer mit 7,5 Punkten aus 11 Partien, was ihm Platz sechs einbringt. Peyrer gehört damit zu den fünf österreichischen Spielern, die alle elf Partien der Saison bestritten haben. Ebenfalls alle Begegnungen absolvierten Valentin Dragnev, Georg Fröwis, Georg Halvax und Daniel Hartl. Ottakring und Maria Saal setzten überwiegend auf österreichische Spieler und kamen mit lediglich drei bzw. zwei Legionären durch die Saison.
Martina Kuenz ist eine österreichische Ausnahmesportlerin – im wahrsten Sinne des Wortes. Die Ringerin hat in ihrer Karriere schon einiges mitgemacht: Verletzungen, Rückschläge und die ständige Herausforderung, an die Spitze zurückzukehren. Doch die 30-Jährige bleibt in ihrem Tun weiterhin konsequent und motiviert, auch wenn die letzten Wochen und Monate aufgrund ihrer langwierigen Knieverletzung nicht ganz perfekt verlaufen sind.
„Grundsätzlich bin ich zufrieden“, sagt Kuenz über die vergangenen Wochen ihrer EM-Vorbereitung. Das Knie bereitet nach wie vor Probleme, doch die Fortschritte sind spürbar. „Es ist eine langwierige Verletzung, aber ich kann mich wieder gut auf der Matte bewegen und vertraue meinem Körper. Es ist zwar oft zäh, aber ich habe gelernt, damit umzugehen.“ Dennoch hat ihr zuletzt eine kleine Krankheit zu schaffen gemacht – eine zusätzliche Hürde. „Ich hatte jetzt noch gute Trainingstage, es geht wieder bergauf. Wenn es darauf ankommt, bin ich konkurrenzfähig.“
Die Verletzung begleitet Kuenz bereits seit 2023. Damals hatte sie sich während der Olympia-Qualifikation schwer am Knie verletzt – eine bittere Pille für die ehrgeizige Athletin. „Das war eine echt schwierige Phase für mich. Der Zeitdruck hat viele Dinge sicherlich nicht einfacher gemacht. Ich bin aber mental sehr stark und ein Wettkampftyp. Wenn es auf den Tag X ankommt, kann ich vieles ausblenden und mich auf das Wesentliche konzentrieren. Das hat mir immer viel Kraft gegeben und darauf vertraue ich.“ Gerade in schwierigen Momenten zeigt sich die Stärke der Tirolerin. Sie ist überzeugt: „Wenn ich fit bin, kann ich immer noch mithalten – egal, welche Vorbereitung ich hatte.“
EM-Gold als großes Ziel
Auf die Frage nach ihren Zielen bleibt die 30-Jährige vor der Europameisterschaft in Samorin (HUN) realistisch, aber auch ambitioniert. „Sicher wäre Gold das ultimative Ziel, das fehlt mir noch in meiner Sammlung. Aber ich wäre auch zufrieden, wenn wieder eine Medaille herausschauen würde.“ Angesichts der internationalen Konkurrenz weiß Kuenz genau, was auf sie zukommt. „Die üblichen Verdächtigen sind dabei, aber es kommen auch viele junge Athletinnen nach – gerade nach den Olympischen Spielen. Da hat ein großer Generationenwechsel stattgefunden.“
In Österreich sieht Kuenz allerdings wenig Nachwuchs im Ringsport – vor allem bei den Frauen. „Das Loch ist zu groß. Es gibt zwar junge Talente, aber Konkurrenz habe ich momentan nicht. Im Gegenteil: Ich helfe den Mädels, so gut es geht, weil ich damals auch froh war über jede Unterstützung.“ Für die Tirolerin liegt das grundlegende Problem tiefer: „Das Ringen ist hart – und in unserer Gesellschaft wird Sport oft nicht mehr so gefördert wie früher. Die Kids hängen mehr am Handy, dadurch geht die Kraft des Sports bzw. der Bewegung verloren oder gerät ins Hintertreffen.“
Olympische Spiele als Lebenstraum
Der große Traum von Olympia bleibt dennoch bestehen. Trotz verpasster Qualifikation und bitterer Rückschläge in der Vergangenheit hat Kuenz den olympischen Traum noch nicht ganz aufgegeben. „Ich mache jetzt von Großereignis zu Großereignis weiter und schaue nach jeder Meisterschaft, wie konkurrenzfähig ich noch bin. Los Angeles 2028 habe ich im Hinterkopf, aber ich mache mir da keinen unnötigen Druck. Meine Planungsintervalle haben sich verkürzt, und das ist gut so.“ Nachsatz: „Wenn man dann zu Hause vor dem Fernseher sitzt und sieht, wie andere Mädels kämpfen, die man selbst schon besiegt hat, ist das im ersten Moment schon bitter. Aber ich will irgendwann auf meine Karriere zurückblicken und stolz darauf sein, dass ich nie aufgegeben habe.“
Als Vorbild für die nächste Generation sieht sich Kuenz inzwischen durchaus. „Gerade die jungen Mädchen schauen zu mir auf. Wenn ich bei Lehrgängen bin und ihnen meine Techniken zeige, sehe ich das Funkeln in ihren Augen. Das ist ein tolles Gefühl.“ Trotzdem hat sie den eigenen sportlichen Weg noch nicht abgeschlossen: „Solange mein Körper mitmacht und der Kopf dabei ist, mache ich weiter. Und was dann kommt, wird sich zeigen.“
Zwischen Gold, Viral-Hit und Olympia-Fokus. Samuel Maier ist auf dem Höhepunkt seiner bisherigen Karriere angekommen. Der 25-jährige Skeleton-Pilot aus Tirol krönte sich in dieser Saison erstmals zum Europameister und sorgte mit einem Video für weltweite Aufmerksamkeit. Über 45 Millionen Aufrufe und mehr als eine Million Likes machten das heimische Skeleton-Ass quasi über Nacht zum Social-Media-Phänomen. Das Echo halt auch Wochen danach noch immer nach. Auch wenn es in der Saison 2024/25 für Maier sehr viele sportliche Höhen gab, brachten aber auch die erlebten Tiefen viele Learnings für die bevorstehende Olympia-Saison.
„Das war ein Traum, der wahr geworden ist“
Für Samuel Maier war die Saison 2024/25 ein voller Erfolg – mit einem Höhepunkt, der noch immer präsent ist: Der Europameistertitel. „Es ist ein Traum, der wahr geworden ist“, sagt Maier und kann das Strahlen im Gesicht nicht verbergen. „Das ist die schönste Erinnerung und mein größter Erfolg bisher. Diese Medaille hat einen besonderen Stellenwert und die positiven Emotionen habe ich noch immer in mir. Sie geben mir Sicherheit und viel Kraft.“
Dass er nach dem Titelgewinn zum Social-Media-Star wurde, hätte Maier nie erwartet. Ein Video seiner Fahrt und seines euphorischen Zieleinlaufs wurde auf TikTok und Instagram zum viralen Hit. „Ich war total überrascht, als ich die Zahlen gesehen habe. Erst dachte ich, das ist ein Fehler. Aber die Rückmeldungen waren brutal positiv – auch für meine Sponsoren war das ein echter Gewinn. Natürlich habe auch ich stark davon profitiert“, erklärt der Rumer.
Die WM: Lehrstunde statt Triumph
Obwohl die Saison aus Sicht des 25-Jährigen sehr erfolgreich verlief, gab es auch Momente, die nicht nach Plan liefen. Bei der Weltmeisterschaft in Lake Placid (USA) blieb er hinter seinen Erwartungen zurück. „Das war nicht das, was ich mir erhofft hatte. Aber es war trotzdem wichtig, daraus zu lernen. Ich kann da sehr viele Dinge mitnehmen, die mir in den nächsten Wochen und Monaten definitiv weiterhelfen werden“, meint Maier reflektiert.
Mit seinem Trainerteam hat er in den letzten drei Jahren viel investiert, um insbesondere den athletischen Bereich und den Start zu optimieren. „Wir haben uns bewusst entschieden, über drei Jahre hinweg das Fundament neu zu legen. Das war hart, aber es hat sich ausgezahlt“, erzählt Maier. Sein Team um Trainer Walter Hable und Franz Esterhammer habe den Fokus auf die biomechanische Präzision gelegt, was sich nun langsam auszahlt.
„Ruhe bewahren und weiterarbeiten“
Die vergangenen drei Jahre waren für den Skeleton-Piloten und sein Team eine Achterbahnfahrt – mit Rückschlägen, Zweifeln und der Frage, ob sich der eingeschlagene Weg lohnt. Doch der Europameistertitel und die gesteigerte Aufmerksamkeit geben ihm recht: „Wir haben eine harte Zeit in Kauf genommen, auch wenn die mentalen Herausforderungen von Rückschlägen nicht immer ganz einfach waren. Wir haben an den Weg geglaubt und haben heuer erstmals den Lohn eingefahren. Läuft es weiterhin nach Plan, wird die richtige ‚Leistungsexplosion‘ erst in der kommenden Saison passieren.“
Olympia 2026: Die richtige Balance finden
Mit den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina d‘Ampezzo 2026 fest im Blick geht es für Maier nach einer kurzen Pause bald wieder ins Training. Der Fahrplan ist klar: Behutsam aufbauen, die richtigen Stellschrauben drehen und die Balance zwischen Athletik und Material finden. „Wir wissen mittlerweile genau, was uns guttut. Jetzt geht es darum, diesen Schwung und die Ruhe mitzunehmen.“
Auch die Teilnahme an den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien im Juni hat der 25-Jährige, wie schon im letzten Jahr, eingeplant. „Ich finde das Event mega lässig, das haben wir alle im letzten Jahr gesehen. Für uns es einfach wichtig, dass wir unsere Teilnahme gut planen und in unseren Trainingsplan integrieren. Der Anschub-Bewerb ist in einer Phase, in der wir voll im Training sind, aber der Sprint noch nicht im Fokus steht. In Hinblick auf die kommende Saison wollen wir natürlich kein Verletzungsrisiko eingehen“, erklärt Maier.
320 Zuschauer, ein Wiener Derby auf höchstem Niveau – und am Ende ein historischer Titelgewinn: Die Damen des FBC Dragons sichern sich mit einem 3:1-Erfolg im zweiten Finalspiel gegen den Wiener Floorball Verein den ersten Staatsmeistertitel in der Vereinsgeschichte.
Nach dem 2:1-Sieg im ersten Spiel, ebenfalls in der Altgasse – der Heimstätte des WFV – machten die Dragons den Sack zu und entschieden die Best-of-Three-Serie mit 2:0 für sich. In beiden Spielen bewiesen die Liesingerinnen Nervenstärke, taktische Reife und einen unbändigen Siegeswillen. Der Heimvorteil lag zwar auf Seiten des WFV, doch die Dragons ließen sich davon nicht beirren.
KAMPF, KLASSE UND KRÖNUNG IM JUBILÄUMSJAHR
Für die Drachinnen ist der Titelgewinn mehr als nur ein sportlicher Triumph – es ist die emotionale Krönung eines zehnjährigen Aufbaus. Was 2015 als motiviertes Projekt begann, gipfelt nun in einem Meistertitel, der mit Herz, harter Arbeit und jeder Menge Teamgeist verdient wurde.
Schon im Halbfinale hatten die Dragons für ein Ausrufezeichen gesorgt, als sie den amtierenden Staatsmeister aus dem Bewerb warfen. Im Finale wartete mit dem Wiener Floorball Verein das dominierende Team des Grunddurchgangs – doch die Dragons konterten mit Cleverness, starker Defensive und effizienten Abschlüssen.
STARKE SAISON DES WFV BLEIBT NICHT UNBELOHNT
Auch wenn es am Ende nicht zum Titel reichte, kann der Wiener Floorball Verein auf eine beeindruckende Saison zurückblicken. Als frisch gekrönter Champion der Women’s IFL bewiesen die Spielerinnen auf internationalem Parkett ihre Klasse – und auch national zeigten sie konstant starke Leistungen.
EIN MEILENSTEIN FÜR DEN DAMEN-FLOORBALL IN ÖSTERREICH
Mit über 300 Zuschauer:innen entwickelte sich das Finale zu einem echten Floorball-Fest. Die Atmosphäre in der Altgasse, die Spannung auf dem Feld und die emotionale Bedeutung dieses Spiels zeigen deutlich: Der Damen-Floorball in Österreich lebt – und wächst.
Die FBC Dragons haben Geschichte geschrieben – und die neue Saison verspricht bereits jetzt neue Kapitel voller Spannung, Rivalität und sportlicher Entwicklung.
Alexander Lukic ist erst 14 Jahre alt, aber im Dartsport gilt er bereits als eine der größten Zukunftshoffnungen Österreichs. Der junge Tiroler überzeugt nicht nur mit seiner ruhigen Hand, sondern auch mit seiner bodenständigen Art und einer klaren Vision: Er will ganz nach oben.
Vom Keller ins Rampenlicht
Angefangen hat alles im Keller eines Freundes, als Lukic mit seinem Bruder Leonard, der selbst begeistert Darts spielt und auch bei internationalen Turnieren aktiv ist, und einem guten Freund aus Spaß ein paar Darts warf. „Ich bin da einfach mal mitgegangen, und dann war ich gleich der Beste von uns dreien“, erinnert sich der 14-Jährige schmunzelnd. Was als Freizeitbeschäftigung begann, entwickelte sich schnell zu einer Leidenschaft – und mittlerweile, trotz des jungen Alters, auch zu einer vielversprechenden Karriere. „Aber ich muss ehrlich gestehen, ohne meine Familie wäre das alles nicht möglich. Sie stehen komplett hinter mir und unterstützen mich in jeglicher Hinsicht. Mein Vater fährt mich zu jedem Turnier in Österreich – das rechne ich ihm sehr hoch an.“
Die Faszination Darts – und die Jagd nach der Triple 20
Für den Kundler liegt der besondere Reiz des Dartsports in seiner Unberechenbarkeit: „Es steht 1:0, und plötzlich kann sich alles ändern – es geht so schnell. Oftmals weiß man nicht genau, warum so schnell der Turnaround kommt. Diese Jagd auf die Triple 20 ist einfach super, die catcht einen richtig“, erzählt der Schüler begeistert. Und dass er den Dreh, oder vielmehr den Wurf in das angesehenste Feld der Dartscheibe draufhat, hat Lukic schon mehrfach bewiesen
Internationale Erfahrungen und große Ziele
Seine ersten großen Erfolge feierte er bei nationalen Jugendturnieren, doch das Highlight bislang war das internationale Jugendturnier in Wien. Unter mehr als 200 Teilnehmenden aus zahlreichen Nationen schaffte er es im Einzel bis in die Top 16. „Ich war auf der großen Bühne ziemlich nervös, mein Gegner hat relativ schnell eine 180 eingestreut, und ich habe nachgezogen. Aber er war einfach noch besser – da merkt man, dass noch Luft nach oben ist. Das ist mein Ansporn“, gibt sich die Nummer zwei der österreichischen U18-Rangliste selbstkritisch.
Stärken, Schwächen und Trainingsalltag
Doch die Herausforderungen motivieren ihn: Doppel-16 und Doppel-20 sind seine Spezialitäten, aber die niedrigen Doppel machen ihm noch zu schaffen. „Doppel 1 und Doppel 2 sind echt schwierig, da muss ich noch üben. Aber ich weiß, wo ich ansetzen muss. Ich muss nur meinen Weg konsequent weitergehen und hart arbeiten“, gibt er offen zu. Mit einem klaren Trainingsplan will Lukic seine Schwächen schnellstmöglich „ausbügeln“.
Cool bleiben, wenn’s eng wird
Besonders stolz ist der 14-Jährige auf seine mentale Stärke: „Ich habe gute Nerven, auch wenn es mal eng wird“, betont er. Diese Coolness könnte ihm bei den nächsten Herausforderungen helfen – wie der Staatsmeisterschaft in Innsbruck, die im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ausgetragen wird. „Ein Heimspiel ist immer cool. Erster Platz bei den Jugendlichen sollte drin sein“, sagt Lukic entschlossen. Aber davor wartet ein weiteres Highlight: Mit dem Nationalteam geht es nach Südafrika zu einem Länderkampf. „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, aber voller Vorfreude. So etwas erlebt man in meinem Alter nicht jeden Tag. Ich bin echt gespannt, zumal wir unsere Gegner kaum kennen.“ Mit der Qualifikation für die World Masters in Ungarn wartet eine weitere spannende Aufgabe. Der junge Tiroler bleibt dennoch bescheiden: „Einfach spielen, was ich kann – dann wird’s schon klappen.“
Ein Vorbild direkt nebenan
Sein großes Vorbild ist der ehemalige österreichische Nummer-1-Spieler Rowby-John Rodriguez, der zufällig auch sein Nachbar ist. „Er bleibt bodenständig und gibt nicht an – das ist für mich das Wichtigste. Er gibt mir sehr viele Tipps und hat immer ein offenes Ohr. Ich hoffe, dass er sich nächstes Jahr wieder die große Tour-Karte holen kann. Er ist ein super Spieler und hat es sich verdient, ganz oben zu spielen.“
Noel Salzburger ist kein Unbekannter in der Kickbox-Szene. Der österreichische Athlet kämpft seit Jahren auf internationalem Top-Niveau und hat den Übergang im Pointfighting in der Klasse bis 79 Kilogramm vom Nachwuchs in die Allgemeine Klasse bravourös gemeistert. Doch auch wenn er sich unter den Besten der Welt bereits behaupten kann, bleibt er bodenständig und hat eine klare Idee, wie es zukünftig laufen soll.
Von Turnier zu Turnier
Aktuell springt Noel Salzburger von einem Turnier zum nächsten. Die Saison ist in vollem Gange, und die ersten Erfolge lassen nicht lange auf sich warten. „Im ersten Turnier hat es gut gepasst. Ich habe gute Kämpfe gehabt und gute Punkte gemacht“, erzählt er zufrieden. Doch nicht immer läuft alles ganz nach Plan: „Im zweiten Turnier, in dem ich in meiner Hauptklasse gekämpft habe, ist im ersten Kampf in der letzten Sekunde ein Punkt nicht aufgegangen. Das war ein bisschen blöd und hat mich geärgert.“
Trotz dieses kleinen Rückschlags hat sich der 20-Jährige im Grand Champion bis ins Halbfinale gekämpft und dort eine starke Performance gezeigt. Diese Erfolge geben unglaublich viel Auftrieb – vor allem im Hinblick auf die bevorstehenden Highlights der Saison.
Die großen Ziele: World Games und Weltmeisterschaft
Das Jahr 2025 hat für Salzburger gleich zwei Höhepunkte parat: die World Games in Chengdu (CHN) und die Weltmeisterschaft im November. Für die World Games konnte sich der Tiroler bereits Ende 2024 frühzeitig qualifizieren – ein grandioser Meilenstein in seiner noch jungen Karriere. „Das erste Mal bei den World Games dabei zu sein, ist natürlich etwas ganz Besonderes. Das erlebt man als Sportler nicht jeden Tag – so ehrlich muss ich sein. Es wird eine große Dynamik entstehen, das wird sicherlich einmalig“, sagt er voller Vorfreude. Gemeinsam mit Stella Hemetsberger, die 2022 in Birmingham (USA) Gold gewinnen konnte, und Erik Zimmermann wird er die rot-weiß-rote Kick- und Thaibox-Community vertreten und gegen die besten Kickboxer der Welt antreten.
Die Qualifikation war allerdings kein Selbstläufer: „Bei uns ist das eine klassische Turnierqualifikation. Für uns war die Europameisterschaft im letzten Herbst die Grundlage, und die vier besten Athleten jeder Gewichtsklasse dürfen nun bei den World Games antreten.“ Ein Erfolg, der harte Arbeit und eiserne Disziplin erfordert hat.
Training und Taktik: Die perfekte Vorbereitung
Für Salzburger ist die Vorbereitung auf die beiden auserkorenen Highlights ein kontinuierlicher Prozess. „Es fängt beim Grundtraining an, zum Beispiel beim Krafttraining, um die Basis zu legen. Dann geht es in den Turnieren darum, an der Taktik und Technik zu feilen.“ Dabei unterstützt ihn sein Vater Oliver, der ihn gleichzeitig auch seit vielen Jahren als Trainer begleitet. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn funktioniert bestens – trotz der Doppelrolle. „Wir reden sehr viel über unseren Sport, aber es gibt beim Mittagessen natürlich auch andere Themen – auch wenn es vielleicht schwer vorstellbar ist“, scherzt der 20-Jährige und zeigt damit, dass er neben dem Sport auch in seiner Familie den so wichtigen Ausgleich findet.
Zurück zum Sport: Besonders wichtig ist ihm die taktische Anpassung. „Man kennt viele Gegner mittlerweile recht gut und weiß, bei wem welche Technik am besten funktioniert“, erklärt das heimische Kickbox-Ass. „Meine Stärke ist der Sidekick – den setze ich gerne ein, wenn es eng wird. Aber es gibt Momente, da verzichte ich bewusst darauf, um meine Gegner mit einer anderen Variante zu überraschen.“
Kickboxen in Österreich: Eine starke Entwicklung
Salzburger ist stolz darauf, wie sich der österreichische Kickbox-Sport in den letzten Jahren entwickelt hat. „Im internationalen Vergleich stehen wir richtig gut da. Da brauchen wir uns nicht verstecken und uns nicht klein machen“, meint er selbstbewusst. Das liegt nicht zuletzt an der professionellen Struktur und den engagierten Trainern im Verband. „Wir haben viele Top-Leute, die auch international vorne mitmischen.“
Mit den World Games und der Weltmeisterschaft vor Augen bleibt Noel Salzburger, der im Sommer die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien wieder als wichtigen Baustein seiner Vorbereitung bestreiten wird, ehrgeizig und fokussiert. „Natürlich will ich eine Medaille – das ist immer das höchste Ziel. Und wir Sportler sind nun mal so gepolt, dass wir nach dem Höchsten streben!“
Mitte März war es wieder so weit: Da ging in Wien in der VHS Kulturgarage im 22. Bezirk die IYC VIENNA 2025 über die Bühne! Mit über 200 Spieler:innen aus 17 Nationen aus den Alterskategorien U18 und U23 war die IYC auch dieses Jahr wieder das größte reine Jugendweltranglistenturnier der Welt!
Das Programm der International WDF Youth Challenge VIENNA war auch 2025 voller Highlights: Eröffnet wurde das Event am Freitag mit einem Warm-Up-Bewerb, dieser wurde im Format 170 Double Out ausgetragen. Am Samstag gingen dann die ersten offiziellen Bewerbe vonstatten: In der U18 fanden die Einzelbewerbe bei den Burschen und Mädchen, die mit PLATIN die höchste Kategorie der World Darts Federation (WDF) innehatten, sowie ein Qualifikationsturnier für die International Darts School League (IDSL) statt. In der U23 wurden hingegen Einzelbewerbe bei Burschen und Mädchen sowie ein gemeinsamer Doppelbewerb gespielt, die Einzelbewerbe hatten das Ranking SILBER der WDF. Während in der U23 am Sonntag Bewerbe im gleichen Format am Programm standen, fanden in der U18 jeweils ein gemischter Doppel- und Teambewerb statt.
Die Anzahl an Teilnehmer:innen wuchs auch 2025 wieder stark an: Waren es bei der IYC VIENNA 2024 bereits beeindruckende rund 170 Spieler:innen, so nahmen 2025 bereits über 200 Spieler:innen aus 17 Nationen an dem weltgrößten reinen Jugend-Weltranglistenturnier im Dartssport teil. Auch aus diesem Grund stellte es sich auch als eine hervorragende Entscheidung heraus, den Veranstaltungsort der IYC VIENNA zu wechseln: Die VHS Kulturgarage in der Seestadt stellte hervorragende Rahmenbedingungen zur Verfügung, womit das Event auf ein neues Level gehoben werden konnte.
Für ÖDV-Präsident Dipl. Ing. Dietmar Schuhmann war die IYC VIENNA 2025 ein voller Erfolg, außerdem streicht er das Projekt der International Darts School League (IDSL) hervor, die bei der IYC VIENNA 2025 ihre Premiere auf europäischen Boden feiern durfte: „Wir sind sehr stolz darauf, zum größten Jugend-Dartsturnier der Welt nicht nur mehr als 200 Kinder und Jugendliche begrüßen zu dürfen, sondern mit Devon „The African Warrior“ Petersen den besten Dartsspieler Afrikas, der uns nicht nur die Aufwartung macht im Vorfeld unseres Länderspiels gegen Südafrika in Johannesburg, sondern auch um die Kooperation für das Programm zur Implementierung von Darts in den Schulen voranzutreiben. Durch die International Darts School League hoffen wir zukünftig noch viel mehr Kinder und Jugendliche für Darts, Sport und Mathematik zu begeistern. Die Veranstaltung war für uns die Apotheose unserer unermüdlichen Jugendarbeit.“
https://www.youtube.com/watch?v=3oX8luSyiJQ
Auch ÖDV-Generalsekretär und Jugendbetreuer Raphael Rokus zeigte sich zufrieden mit der IYC VIENNA 2025: „Die IYC VIENNA 2025 zeigt uns als Österreichischen Darts Verband (ÖDV), dass wir mit unserem Fokus auf eine starke und prosperierende Jugendarbeit den richtigen Weg eingeschlagen haben: Der Dartssport floriert, insbesondere junge Menschen finden vermehrter zu unserer Sportart, dafür ist die IYC VIENNA das beste Beispiel. Außerdem können wir zufrieden feststellen, dass trotz starker internationaler Konkurrenz auch dieses Jahr wieder österreichische Spieler:innen einige vielversprechende Ergebnisse einfahren konnten, was uns Hoffnung auf gute Resultate bei den kommenden internationalen Herausforderungen gibt.“
Sämtliche Ergebnisse der IYC VIENNA 2025 lassen sich HIER abrufen.
In der bislang kürzesten Runde des Turniers gab es am Samstag drei entscheidende Ergebnisse und eine neue Spitzenreiterin. Überraschend besiegte Olga Badelka Anna Muzychuk in einer spektakulären Angriffspartie, wodurch Zhu Jiner mit ihrem Sieg über Divya Deshmukh die Führung übernehmen konnte. Auch Nana Dzagnidze kehrte mit einem Sieg gegen Stavroula Tsolakidou zu einer positiven Bilanz zurück — und das sogar mit den schwarzen Figuren.
Die Sensation des Tages lieferte die Neo-Österreicherin Olga Badelka! Erfrischt vom Dorfausflug am Ruhetag scheint sie nun ihren Rhythmus im Turnier gefunden zu haben. Nachdem sie am Vortag gegen Goryachkina ein Remis erkämpft hatte, zeigte sie gestern eine lehrbuchreife Partie und besiegte die bis dahin führende Anna Muzychuk mit einem kraftvollen Angriff im Colle-Zukertort.
Der Schlüsselmoment der Partie ereignete sich im 15. Zug: Muzychuk hatte gerade 14…Se4 gespielt und plante nach 15.cxd5 Sxd2 einen Springertausch. Badelka war jedoch nicht gezwungen, zurückzuschlagen. Stattdessen entdeckte sie den starken Zwischenzug 16.dxe6!, der einen massiven Angriff einleitete und letztlich entscheidend war.
„Es ist besser, spät zu gewinnen als nie“, sagte Badelka im Interview nach der Partie. „Der Bergausflug ins Dorf am freien Tag war eine wohlverdiente Pause, und ich versuche immer noch, meinen Fokus zu finden“, fügte sie hinzu.
Gesamtsiege im Welt- und Europacup, zwei Europameistertitel, eine WM-Bronzemedaille, dazu eine Vervielfachung der Community auf den Social-Media-Kanälen und ein Instagram-Reel mit 40 Millionen Aufrufen – das waren die Highlights der Saison 2024/25 für den österreichischen Bob- und Skeletonverband.
Aber der Reihe nach: Der Verband unter Präsident Gerhard Rainer hat sich neu ausgerichtet, treibt die Professionalisierung auf sportlicher und administrativer Ebene voran und blickt mit viel Optimismus in Richtung Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d‘Ampezzo. Also praktisch vor der Haustür.
Skeleton auf Erfolgskurs
„Im Skeleton müssen wir nicht lange diskutieren – die Saison war einfach grandios“, resümiert ÖBSV-Präsident Gerhard Rainer zufrieden. Mit Janine Flock als Gesamtweltcupsiegerin und gleich zwei Europameistertiteln (Anm.: Janine Flock und Samuel Maier) hat sich das österreichische Team an der Weltspitze festgesetzt. Auch die „zweite Garde“ hat mit starken Leistungen überzeugt. Julia Erlacher hat sich im Europacup die Gesamtwertung gesichert und konnte ebenfalls positive Akzente setzen. „Wir sind stolz auf die Entwicklung unserer jungen Athlet:innen. Es geht klar in die richtige Richtung“, so Rainer.
Bob: Verletzungspech bremst Erfolgsambitionen
Aber auch im Bobsport gab es in dieser Saison einige Lichtblicke, auch wenn die Erfolgsambitionen für Pilot Markus Treichl nach einem Meniskusriss beim Heim-Weltcup in Innsbruck-Igls Mitte Januar ein abruptes Ende fanden. „Das war ein harter Schlag für uns. Er hatte mit seinem Team unglaublich stark begonnen“, sagt Rainer. Ersatzweise sprang Jakob Mandlbauer ein. „Der Bursche hat Potenzial, aber es fehlt noch an Konstanz. Er braucht einfach noch seine Zeit, aber die geben wir ihm. Wir sind überzeugt, dass er immer näher in Richtung Weltspitze kommen kann“, berichtet der Tiroler.
Bei den Frauen hat sich Katrin Beierl im Laufe der Saison stark gesteigert und mit Anschieberinnen Christania Williams und Nicola Pichler zusätzliche PS für den Start hinzugewonnen: „Alles in allem eine gute Saison (Anm.: Beierl beendete die Saison auf dem 5. Gesamtrang), speziell was die Startzeiten betrifft. Vielleicht wurde zum Schluss der Fokus zu sehr auf die Starts gelegt, sodass Kati in der Bahn nicht mehr ganz so konsequent geliefert hat wie am Anfang der Saison.“ Auch Lea Haslwanter glänzte bei der Junioren-WM mit einem vierten Platz, und auch die Startzeiten im Europacup lassen für die Zukunft hoffen. „Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es gibt noch einiges zu tun – vor allem im Technik- und Startbereich.“
Aber auch im Para-Bob gab es 2024/25 einige Erfolgsmeldungen. Hermann Ellmauer jubelte nach einer überragenden Saison sowohl über WM-Bronze und EM-Silber als auch über Rang 3 im Gesamtweltcup.
Professionalisierung mit Weitblick
Abseits des sportlichen Geschehens arbeitet der Vorstand intensiv an der weiteren Professionalisierung der Verbandsstrukturen. „Als wir das Amt übernommen haben, war die Situation nicht einfach. Wir mussten das Büro umstrukturieren und organisatorisch einiges auf Vordermann bringen“, berichtet der ÖBSV-Präsident. Die Einstellung von Manfred Maier als Generalsekretär hat sich als Glücksgriff erwiesen: „Er bringt nicht nur sportliches Know-how mit, sondern auch ein starkes Netzwerk. Gewisse Dinge brauchen einfach ihre Zeit, aber ich sehe uns auf einem sehr guten Weg. In unserem Tun steckt aktuell sehr viel Dynamik.“
Doch die finanziellen Herausforderungen bleiben. „Es ist heute extrem schwer, Sponsoren zu überzeugen, gerade bei einer olympischen Randsportart wie wir es sind“, erklärt Rainer, der den Schwung aus der starken Saison 2024/25 mitnehmen möchte. Ein Hoffnungsschimmer ist das im vergangenen Jahr genehmigte Sportgerätetechnologie-Projekt des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS). „Solche Förderungen sind Gold wert und helfen uns, konkurrenzfähig zu bleiben. Gerade im Hinblick auf die Olympia-Saison ist das natürlich ein großer und wertvoller Baustein.“
Auch in puncto Medienarbeit und Außendarstellung hat der ÖBSV in der letzten Saison einen großen Schritt gemacht: „Wir haben in der vergangenen Saison auch sehr viel in unsere Sichtbarkeit investiert. Nur wer gesehen wird, kann auf sich aufmerksam machen. Wir haben bei unserer Community stark zugelegt. Speziell das Reel vom EM-Titel von Samuel Maier ist auf Instagram richtig durch die Decke gegangen – über 1,1 Millionen Likes und über 40 Millionen Aufrufe. Da wurden die Synergien mit dem internationalen Verband perfekt genutzt. Das hilft uns in Österreich natürlich in den Gesprächen mit neuen potenziellen Partnern“, so Rainer.
Olympia 2026 im Fokus
Trotz aller Herausforderungen richtet sich der Blick bereits auf die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo. „Wir müssen langfristig denken und uns noch professioneller aufstellen – sowohl sportlich als auch organisatorisch“, betont Rainer. Die Nachwuchsarbeit soll verstärkt und die Kommunikation nach außen weiter verbessert werden. Die kommenden Monate stehen ganz im Zeichen der Olympia-Vorbereitung. „Wir wissen, wo wir hinwollen, und haben die nötige Motivation, unseren neu eingeschlagenen Weg konsequent zu gehen“, fasst Rainer zusammen. Mit seinem Team baut er bereits am Bob- und Skeleton-Team für die nächste Olympia-Kampagne 2030. „Die Leidenschaft und der Einsatz unserer Athlet:innen geben uns die nötige Energie. Wir werden alles daran setzen, auch in Zukunft erfolgreich zu sein und ihnen einen perfekten Rahmen zu bieten.“
Sommerliches Kräftemessen
Ein weiteres Highlight im Kalender des österreichischen Bob- und Skeletonverbandes sind die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck, die normalerweise vor allem Sommersportarten in den Fokus rücken. Doch auch die Bob- und Skeleton-Athlet:innen werden sich zum zweiten Mal im Zuge des Multisport-Events beim Anschub-Bewerb präsentieren. „Es ist eine tolle Gelegenheit, unseren Sport einem breiteren Publikum nahezubringen und die Begeisterung zu wecken“, freut sich Rainer. Nachsatz: „Wir sehen es als unsere Verpflichtung an, dabei zu sein und unsere besten Sportler:innen daran teilnehmen zu lassen!“
Bei den U23-Europameisterschaften im albanischen Tirana holte Muhamed Bektemirov den starken 8. Platz. Es ist die bereits dritte TOP-8-Platzierung für den Athleten des A.C. Walbs bei einer Welt- oder Europameisterschaft in der U20/U23-Altersklasse in den letzten 2 Jahren.
In der Gewichtsklasse bis 74 kg Freistil startete der 20-jährige Heeressportler Muhamed Bektemirov, der aufgrund einer Krankheit keine optimale Vorbereitung absolvieren konnte, mit einem souveränen 10:0 Sieg im Achtelfinale gegen Egzon Xhoni (KOS) gut ins Turnier. Im Viertelfinale musste er sich dem Ukrainer Bohdan Oliinyk nach einem starken und hochspannenden Kampf mit 5:9 nach Punkten geschlagen geben. Leider verlor der Ukrainer im Halbfinale gegen den Russen Kaniev, somit war der Weg in die Hoffnungsrunde für Bektemirov vorbei. Der 20-Jährige belegte im Endklassement den starken 8. Platz.
In der Gewichtsklasse bis 70 kg musste der Heeressportler Alexander Seiwald (URV Bad Vigaun) bereits zum Auftakt eine Niederlage gegen den späteren 5. Platzierten Pavel Grauer aus Moldawien hinnehmen und erreichte am Ende Platz 16.
Der Zollsportler Lukas Lins (KSK Klaus) bis 86 kg Freistil erwischte hingegen ein sehr schwieriges Los. Er musste sich zum Auftakt dem U23-Welt- und Europameister von 2024 Arslan Bagaev aus Russland geschlagen geben. Der Russe verlor jedoch überraschend im Halbfinale und somit schied Lins aus dem Wettkampf aus. Lukas erkämpfte schlussendlich den 18. Platz.
Sportdirektor Benedikt Ernst und Bundestrainer Freistil Georg Marchl unisono: „Mitt den gezeigten Leistungen und dem gezeigten Einsatz können wir zufrieden sein. Wir sind überzeugt, dass das Freistilteam an der Europaspitze dran ist und in diesem Jahr weitere Erfolge erringen kann. Ein Dank gilt dem Olympiazentrum Salzburg, wo unsere Sportler optimale Trainingsbedingungen vorfinden und sie perfekt betreut werden.
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