Drachen-Pilot Peter Siess hat auch den dritten von vier Tasks bei den Staatsmeisterschaften im Streckenflug für sich entschieden. Der Lokalmatador bewältigte die 95 Kilometer lange Aufgabe in Bestzeit und bleibt Gesamtführender.
Anders als an den bisherigen Wettkampftagen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien starteten die rund 30 Pilot:innen diesmal von der Seegrube aus. Am frühen Vormittag gibt es deshalb mit der Nordkettenbahn auf 1.905 Meter Seehöhe.
Begleitet von den Blicken der zahlreichen Schaulustigen stürzten sich die Athlet:innen von der spektakulären Startrampe neben der Sonnenterrasse. Der dritte von vier Tasks führte über Schwaz, zurück nach Seefeld und schließlich zum gewohnten Landeplatz in Gnadenwald.
Lokalmatador Siess absolvierte die Strecke in 01:51:08 Stunden am schnellsten. Der Bestzeit des Weltranglisten-Achten kam Karl Reichegger (01:53:18) am nähesten. Davide Guiducci (ITA), Jochen Zeischka und Walter Mayer folgten auf den Plätzen drei bis fünf.
(Un-)Komfortable Gesamtführung
Vor dem abschließenden Task bleibt der bislang ungeschlagene Siess (2.771 Punkte) weiterhin souverän in Führung . Mayer (2.440 Punkte) geht als erster Verfolger in den Schlusstag. Jochen Zeischka (1.974) ist drittbester Österreicher.
„Der Kas‘ ist noch nicht gegessen“, sagte Siess schon nach dem zweiten Flug am Freitag. Angesichts der knappen Abstände dürfte das auch weiterhin Gültigkeit haben.
Am Sonntag wird – wie schon am Donnerstag und Freitag – von der Hinterhornalm aus gestartet, Ziel ist ein letztes Mal Gnadenwald.
Die Open-Water-Bewerbe am Hechtsee über die olympische 10-Kilometer-Distanz hätten kaum spannender sein können. Der Österreichische Meistertitel bei den Herren geht – wie im Vorjahr – an Luca Karl, der den Gesamtsieg nach einem harten Battle mit dem Olympia-Zwölften Paulo Strehlke Delgado nur um fünf Hundertstelsekunden verpasste. Bei den Damen sicherte sich Emma Neuwirth den Titel.
Gleichauf mit dem Olympia-Teilnehmer ging Karl in die letzte Runde. In einem irren Zielsprint musste er sich nur hauchdünn geschlagen geben: „Die letzten Sekunden waren geprägt von Schmerzen, aber auch von unbedingtem Willen. So geil kann Open Water sein. Auch wenn am Ende fünf Hundertstel gefehlt haben, bin ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Das war die perfekte Generalprobe für die U23-Europameisterschaft kommende Woche und die Weltmeisterschaft in knapp drei Wochen“, so der Salzburger, der kürzlich sein Ticket für Singapur gelöst hat: „Der Bewerb heute war ideal, ich bin gut in Form und bereit für das wohl wichtigste Monat meiner Schwimmkarriere!“
Bei den Damen holte die 17-jährige Emma Neuwirth ihren ersten Freiwasser-Titel. Nur 23 Hundertstelsekunden trennten sie von der zweitplatzierten Sophie Madler. „Ich bin sehr stolz auf diesen Titel! Letztes Jahr hat es knapp nicht gereicht – deshalb ist die Freude jetzt umso größer.“ Die Leistung gibt Rückenwind für die 5-Kilometer-Distanz am Sonntag: „Jetzt will ich auch noch den zweiten Titel!“
Um ein Haar hätte es bei den Wakeboard-Staatsmeisterschaften eine faustdicke Überraschung gegeben. Nur vier Punkte fehlten Rosa Pacher am Ende auf Seriensiegerin und Dominatorin Mariella Flemme, die im zweiten Run nochmal ihr ganzes Können auspacken musste, um ihren sechsten Staatsmeistertitel in Serie einzufahren.
“Ich habe schon sehr gehofft, dass es sich heute ausgeht”, sagte die erst 17-Jährige und fügte mit einem Grinsen hinzu: “Ich möchte Mariella schon gerne überholen und auch einmal am obersten Stockerl stehen. Ich schaue, dass ich so nah wie möglich an sie rankomme. Dieses Mal war es schon sehr nahe, vielleicht klappt es dann im nächsten Jahr.”
Pacher machte Flemme nervös
Pacher, die noch zur Schule geht und kommendes Jahr maturiert, war bei den diesjährigen Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien schon auf Augenhöhe mit der Weltranglisten-Zweiten. 2024 gewann Flemme noch mit über 18 Punkten Vorsprung, dieses Mal waren es lediglich vier. Pacher legte einen starken zweiten Run (49,67 Punkte) hin, setzte sich sogar vor Flemme an Rang eins und die Top-Favoritin damit unter Druck.
“Ich war vor dem zweiten Run schon etwas nervös, weil ich wusste, dass ich etwas drauflegen muss. Aber ich habe geschaut, dass ich fokussiert bleibe und mich auf die Tricks konzentriere. Das hat gut geklappt”, war Flemme nach ihrem Sieg (53,67 Punkte) erleichtert. Dass Pacher wieder eine heiße Podiums-Kandidatin sein würde, war spätestens nach ihrem Quali-Sieg klar. Ihre Performance im Finale hat aber selbst die Fachleute überrascht.
Der Traum vom Profi
“Wir haben schon gewusst, dass Rosa Gas gibt, aber dass sie so Gas gibt, hat mich selbst etwas überrascht. Mit Rosa ist jetzt wieder eine da, die von hinten nachdrängt”, freute sich Wakeboard-Sportdirektor Michael Krikula, der die Steirerin schon in diesem Jahr immer mehr in der allgemeinen Klasse einsetzen wird. “Wir haben entschieden, sie zur EM mitzunehmen. Das ist ein wichtiges Signal an sie. Sie wird nächstes Jahr mit der Schule fertig und hat dann noch mehr Zeit fürs Wakeboarden. Da ist auf jeden Fall einiges möglich.”
Das sieht auch Pacher selbst so, die Flemme als ihr Vorbild bezeichnet und ehrgeizige Ziele verfolgt. “Ich will im Sport einfach weiterkommen und regelmäßig bei Welt- und Europameisterschaften dabei sein. Es war immer mein Traum, Profi zu werden und da arbeite ich mich hin.” Dass sie am besten Weg dorthin ist, hat sie mit ihrer Leistung bei den Sport Austria Finals eindrucksvoll untermauert.
Am Samstag fanden die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Para-Badminton im Universitätssportinstitut Innsbruck (USI) statt. Da sie zum ersten Mal als Teil der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ausgetragen wurden, war es eine besondere Premiere und das nationale Highlight für die Athleten.
Johann Färrer und Daniel Kontsch krönten sich zu den Österreichischen Meistern, Färrer räumte sogar zwei Titel ab. Und das, obwohl er erst seit 2022 im Rollstuhl sitzt. Österreichs Nummer 1, Henriett Koosz, konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. So wurde der Einzelbewerb zwischen sechs Athleten der Rollstuhlklassen ausgetragen. Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen geteilt und duellierten sich anschließend im Semifinale und Endspiel um den begehrten Titel. Als Gruppensieger gingen die beiden Österreichischen Meister im Doppel, Johann Färrer (Gruppe A) und Daniel Kontsch (Gruppe B), hervor.
Im ersten Halbfinale trafen Färrer und Alexander Postl-Znidarcic aufeinander. Der topgesetzte und favorisierte Färrer setzte sich in zwei Sätzen durch und traf im Endspiel auf Cedric Kapfenberger, der sich gegen Kontsch in einem packenden Drei-Satz-Halbfinale durchsetzen konnte.
Zwischen den Matches in den Wohnwagen
Im großen Finale startete Färrer mit einem absoluten Blitzstart und stellte die Weichen frühzeitig auf Sieg und Richtung zweiten Titel an diesem Tag. Nach gewonnen ersten Satz fand Kapfenberger besser ins Spiel und agierte teilweise auf Augenhöhe. Erst gegen Ende des zweiten Durchgangs konnte Färrer sich absetzen und mit einem 21:17-Satzsieg den Einzel-Staatsmeistertitel fixieren.
“Ich freue mich sehr, weil es mein erster großer Sieg ist. Für jemanden, der noch nicht so lange im Rollstuhl sitzt, ist das besonders schön. Nach meinem Motocross-Unfall waren es meine Familie und der Sport, die mir Hoffnung gegeben haben”, so Färrer. “Jetzt will ich mich weiter verbessern und in der Weltrangliste weiter nach vorne.”
Dabei war bis zuletzt gar nicht klar, ob der Steirer in Innsbruck starten kann. “Beim letzten Turnier in Thailand habe ich mich am Gesäß verletzt. Ich habe erst einen Tag vor dem Bewerb die Freigabe vom Arzt erhalten”, berichtet Färrer. Zwischen den Matches musste er in seinen Wohnwagen übersiedln, um sich auf dem Bauch liegend auszurasten. “Der Aufwand war es auf jeden Fall wert!”
Färrer und Daniel triumphieren im Doppel
Im Doppel trafen gemischte Duos aus den Rollstuhlklassen WH1/WH2 sowie der stehenden Klasse SL3 im „Jeder gegen Jeden“ Turniermodus aufeinander. Das Favoritenduo Färrer und Kontsch gewann das Auftaktspiel im Doppelbewerb gegen Günter Gritsch und Gerald Steininger und entscheid auch das zweite Duell gegen Alexander Hanisch und Alexander Postl-Znidarcic für sich. Dabei wurde vor allem der zweite Satz besonders eng. Damit setzte sich das favorisierte Duo durch und fixierte den Österreichischen Meistertitel im Doppelbewerb.
Top-Favoritin Henriett Koosz konnte aus gesundheitlichen Problemen nicht starten. “Das war der einzige Wermutstropfen, weil Heni den Bewerb noch einmal aufgewertet hätte. In den letzten Jahren ist hinter Heni ein gutes Para-Badminton-Team gewachsen, sie hat Pionierarbeit geleistet. Wir sind sehr froh, dass wir diesen Bewerb im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien austragen konnte.”
Im Winter ist der Skibob zuhause, doch kann er in Zukunft auch im Sommer Heimat finden? Diese Frage kam im Rahmen der Staatsmeisterschaften bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck immer wieder auf und wurde zwischen den Sportlern heiß diskutiert. Eines ist jedenfalls unbestritten: Um den Sport vom Schnee auf den Asphalt zu übertragen, müssen Strukturen verändert und gewisse Risiken in Kauf genommen werden.
Die Austragung im Sommer befindet sich erst in den Anfängen. Wettkampfmäßig geboren wurde die Idee im vergangenen Jahr bei den Sport Austria Finals, bis zu den diesjährigen Wettkämpfen gab es keine weiteren. Ein Umstand, der eine Sportart maximal stagnieren aber keinesfalls entfalten lässt. Im Verband und dessen Umfeld ist dennoch eine Aufbruchstimmung der sommerlichen Zukunft zu vernehmen. Auch weil die Anzahl der Teilnehmer:innen und die Interessenten progressiv steigen.
Entwicklung schreitet langsam voran
“Es hat auf jeden Fall Potenzial. Wir werden jedes Jahr mehr. Heuer waren in Innsbruck mehr als doppelt so viele Leute am Start wie letztes Jahr”, erklärte Martin Knapp. Der frischgebackene Staatsmeister gilt als einer der Pioniere im Skibob, nimmt bewusst Risiken in Kauf und verschiebt damit Grenzen. “Im Materialsektor wird extrem viel getüftelt. Da geht einiges weiter und das wird es auch in Zukunft.”
Knapp war bei den Staatsmeisterschaften am Donnerstag der einzige im Starterfeld, der sich den Bergisel mit Inline-Skatern anstatt von Schuhen “hinunterstürzte”. Trotz eines Missgeschicks kurz vor der Ziellinie distanzierte er die Konkurrenz um viereinhalb Sekunden. Ein jeder Zuseher erkannte bei seinem Lauf einen Geschwindigkeitsüberschuss im Vergleich zum Rest, die Fahrt wirkte spektakulärer und actionreicher.
Auch der zweitplatzierte Roland Wlezcek sieht für den Sommer ein “riesiges Potenzial”. Dem Niederösterreicher ist aber ebenso klar, dass es Veränderungen und Verbesserungen der Austragung betreffend benötigt, um die Attraktivität und die Sichtbarkeit des Sports zu erhöhen. “Wir sind am Überlegen, ob wir uns neu erfinden”, stellte Wlezcek klar und hatte auch schon einen präzisen Verbesserungsvorschlag parat: “Man kann beispielsweise auch Stangen in den Kurs setzen.”
Problematisch sieht er die zwei Flügel im Verband. Das eine Lager vertritt die Meinung, dass Skibob auf den Schnee gehöre. Andere seien der Meinung, dem Ganzen müsse eine faire Chance gegeben werden. “Ich sage ganz klar: Probieren wir es”, stellte Wlezcek klar.
Sorge um Zukunft
Die Frage, in welche Jahreszeit der Skibob gehört, könnte sich schon bald gar nicht mehr stellen. Stichwort: Klimawandel. Roland Fritsch, Präsident des Österreichischen Skibobverbandes, macht sich große Sorgen um die Zukunft “seiner” Sportart im Winter. Denn noch knapper als die finanziellen Ressourcen, die der ÖSBV als kleiner Verband einer Randsportart zur Verfügung hat, sind jene der Natur.
“Es wird mit den Pisten im Winter immer schwieriger und das wird sich aufgrund des Klimawandels auch nicht mehr ändern”, betont Fritsch realistisch. “Das kannst du dann nur mehr mit Geld kompensieren und da können wir als kleiner Verband nicht mehr mithalten”, sagte Fritsch.
Nach der Katastrophen-Saison 2023/24, wo aufgrund akuten Schneemangels nur an zwei Orten Weltcup-Rennen stattfinden konnten, war es in der abgelaufenen Saison zwar besser, von einer Entspannung kann aber keine Rede sein. Umso wichtiger ist es deshalb, sich um Alternativen zu bemühen. Und die aktuell wohl einzig realistische dürfte der Sommer sein.
Am vorletzten Wettkampftag griffen in der Olympiaworld die besten Kickboxer:innen im Pointfighting ins Geschehen ein. Auf Favorit:innen wollte sich im Vorfeld der Bewerbe niemand festlegen, wenngleich Kenner der heimischen Szene die heißesten Eisen in den jeweiligen Kategorien natürlich ganz genau benennen konnten.
Da wäre unter anderem Erik Zimmermann, Sohn von Kickbox-Legende Gerald und eines der großen rot-weiß-roten Aushängeschilder im Pointfighting, der in der Kategorie bis 69 kg einmal mehr das Maß der Dinge war und sich den nächsten Titel auf nationaler Ebene sicherte. Ebenfalls erfolgreich war Marco Masser (-74 kg). Der Steirer verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr somit erfolgreich: „Der Wettkampf ist insgesamt sehr gut verlaufen – reibungslose Abläufe, starke Kämpfe und ein hohes sportliches Niveau, auch wenn das Starterfeld etwas kleiner war. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden: Ich habe den Titel geholt, mein Team ebenfalls.“
Für Masser war es ein würdiger Abschluss einer erfolgreichen Saison, die mit vielen internationalen Medaillen gespickt war. Zum Abschluss gab es noch einmal ein Fight-Spektakel: „Es war eine richtig coole Atmosphäre – mehrere Kampfsportarten in einer Halle, viele externe Zuschauer:innen, auch aus dem Taekwondo-Bereich. Für mich war es die beste Saison bisher: Ich habe viele Medaillen geholt und fühle mich rundum zufrieden.“
Im Schnitt 1.800 Menschen befördert die Nordkettenbahn täglich vom Zentrum der Tiroler Landeshauptstadt auf das „Top of Innsbruck“. Am diesjährigen Finals-Samstag waren unter ihnen 30 der besten Drachen-Pilot:innen aus dem In- und Ausland.
Im Rahmen der Österreichischen Staatsmeisterschaften im Streckenflug erfolgte der Start zum dritten von vier Tasks in der Seegrube. Die beliebte Ausflugsdestination auf 1.905 Metern Seehöhe gilt als einer der Flugsport-Hotspots in Westösterreich. An sonnigen Tagen sind über der Sonnenterasse dutzende Gleitschirme und Hängegleiter gleichzeitig in der Luft – und das kommt nicht von ungefähr.
Einerseits fühlen sich Pilot:innen ob der großzügigen Infrastruktur rund um die Bergstation – samt Restaurant – wohl, andererseits erleichtert die Nordkettenbahn die Auffahrt zum Startplatz enorm. „Wir sind seit 50 Jahren in Freundschaft und guter Zusammenarbeit verbunden. Das Team der Nordkettenbahn ist beim Verladen der Ausrüstung immer sehr hilfsbereit“, betont Peter Siess.
Die Nordkettenbahn bringt Tourist:innen und Drachen-Pilot:innen zur Seegrube.
Drachen werden auf Dach der Gondel verladen
Der Weltklasse-Pilot ist Präsident des Drachenfliegerclubs Innsbruck (DCI) und kennt demnach das Prozedere. Die Segel, die zusammengepackt etwa so aussehen wie fünf Meter lange, zusammengerollte Teppiche, werden bei der Talstation an der Hungerburg auf das Dach der Gondel verladen. Die Pilot:innen steigen anschließend mit ihrem restlichen, deutlich kompakteren Equipment auf dem Rücken in die Gondel und sind dann nur noch eine fünfminütige Fahrt von ihren direkten Flugvorbereitungen entfernt.
„Wir sind natürlich Gäste, wie alle anderen auch“, stellt Siess die Flugsportler:innen auf eine Stufe mit den Wanderern und Tourist:innen auf der Nordkette. „Aber wir Drachenflieger sind sehr gerne gesehene Gäste.“ Nur eines unterscheidet die Pilot:innen von den anderen rund 600.000 Menschen, die alljährlich zur Seegrube auffahren – die Perspektive.
Bei den Österreichischen Doppel-Meisterschaften am Disc-Golf-Parcours in Seefeld liegen Stefan und Leon Sonnleitner nach zwei von drei Runden auf Titel-Kurs. Das Vater-Sohn-Gespann aus der Steiermark benötigte für die zweimal 18 Loch am Samstag insgesamt 112 Würfe und blieb 20 unter Par. “Die erste Runde haben wir nicht ganz so gut gespielt, wie erhofft. Dafür war die zweite sehr stabil”, analysierte Leon Sonnberger.
Nur drei Schläge hinter den Titelverteidigern lauern die Tiroler Florian Lingenhel/Jakob Ettlinger (-17) auf ihre Chance. Lingenhel krönte sich 2024 im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien zum Einzel-Staatsmeister.
Low-Five! Laura Posch und Lucian Dutzi liegen in Front.
Posch/Dutzi auf Gold-Kurs
Im ebenfalls ausgetragenen Mixed-Bewerb dürfen Laura Posch und Lucian Dutzi schon einmal den Sekt einkühlen. Das steirisch-niederösterreichische Doppel schloss elf unter Par ab – und damit mit 13 Würfen Vorsprung auf Katrin Ellmaier/Markus Hobisch (+2). Julia Hauch/Dominik Reutterer (+4) und Lilia Lamberger/Elias Marginter (+6) kämpfen dahinter ebenfalls noch um eine Medaille. “Ein super Tag! Das Wetter war traumhaft, der Kurs ist in einem Top-Zustand und die Stimmung auf den Runden dementsprechend fantastisch”, schwärmte Posch.
Am Sonntag absolviert die heimische Disc-Golf-Elite noch die dritte und letzte Runde auf dem malerischen Kurs rund um die Wintersport Arena. Der Modus verspricht aber Spannung. Gespielt wird “Tough-Shot”, bedeutet, dass man immer den schlechteren Wurf weitergespielt werden muss. “Da kann sich noch viel drehen. Das wird wild”, versprach Lingenhel. “Das wird eine Prüfung für alle”, pflichtete Posch bei.
Starke Leistungen auch am zweiten Wettkampftag der Österreichischen Mannschaftsmeisterschaften der Schwimmer:innen bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. Und über 50 m Freistil wurden bei Damen, Herren und im Mixed neue Österreichische Rekord aufgestellt. Den Anfang machten aber die 4 x 100 m Lagen-Staffeln – und da war in allen drei Rennen der SC IKB Innsbruck das Maß der Dinge.
Über die 4 x 50 m Freistil eröffneten die Damen von SU Wien die Rekordjagd im Tivoli Bad. Maria Perner, Elena Kainz, Sara Smarikova und Leona Kainz schlugen nach 1:51,27 Minuten an, nur 0,09 Sekunden dahinter die Staffel des SC IKB Innsbruck, die sich das erste und einzige Mal am zweiten Wettkampftag geschlagen geben mussten. Deutlicher war es bei den Herren, wo Christopher Rothbauer, Moritz Krätschmer, Benjamin Hasanovic und Emanuel Eder mit einer Zeit von 1:37,79 Minuten nicht nur eine neue Bestmarke aufstellten, die Innsbrucker distanzierten den zweitplatzierten Tiroler Wassersportverein um 5,27 Sekunden. Noch deutlicher war es in der Mixed-Staffel, die mit neuer Rekordzeit von 1:43,06 Minuten ebenfalls an den SC IKB Innsbruck ging.
„Wir haben unseren Heimvorteil perfekt genützt“, jubelte Christopher Rothbauer bei der großen Sieger:innenehrung auf der Finals-Stage am Landestheatervorplatz über die Meistertitel in allen Kategorien. Für Lena Opatril war es der perfekte Startschuss für die Sommer-Saison: „Diese Mannschaftsmeisterschaft macht Lust auf mehr.“ Nächste Woche gibt’s gleich eine neue Chance, wenn die Tiroler Landesmeisterschaften auf dem Programm stehen.
“Wir werden nächstes Jahr zurückschlagen!” Das waren die Worte von Jan Lattner nach der Finalniederlage im Vorjahr. Gesagt, getan: Mit einer fulminanten Leistung im Endspiel besiegten die Crocodiles Innsbruck die Adler aus Kitzbühel mit 9:4 und krönten sich bei den Sport Austria Finals zum Staatsmeister im Inline Hockey. Die Bronzemedaille blieb ebenfalls in Tirols Landeshauptstadt und ging an die Warriors.
Bereits in der Gruppenphase untermauerten die Crocodiles mit drei Erfolgen ihre Favoritenrolle. Im Endspiel ließen sie sich durch einen frühen Rückstand nach zehn Sekunden nicht beirren, behielten die Ruhe und feierten in der zweiten Hälfte ein wahres Schützenfest. “Ich bin überglücklich, dass wir es diesmal geschafft haben. Riesenkompliment an die ganze Mannschaft. Wir sind eine große Familie, und das haben wir heute eindrucksvoll unter Beweis gestellt”, verriet Lattner die Siegesformel.
Auch Finalisten zufrieden
Die Kitzbüheler haderten verständlicherweise mit der zweiten Spielhälfte. Maximilian Mackner – Doppeltorschütze im Finale – machte “fehlende Konsequenz in der Defensive sowie zu wenig Effizienz in der Offensive” für den mageren zweiten Spielabschnitt verantwortlich. Silber sei dennoch als Erfolg zu bewerten. “Wir haben trotzdem ein gutes Turnier gespielt. Ich bin zufrieden mit unserer Darbietung.”
Bestückt waren beide Finalteams mit zahlreichen Eishockey-Profis, die in der Sommerpause die Kufen durch Rollen ersetzen. “In den Sommermonaten spiele ich sehr gerne Inline Hockey. Im Endeffekt kommt wieder ein Teil der Eishockey-Community zusammen”, erzählte Mackner. Selbige Eindrücke schilderte auch Lattner: “Ich liebe es, Inline Hockey zu spielen. Es ist eine super Zeit, mit meinen Freunden zusammenzuspielen.”
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.