29. MAI – 2. JUNI IN INNS­BRUCK/TIROL

Folgt die Kür?

Der Einstieg in den Olympic Qualifier hätte für Österreichs 3×3-Damen nicht besser laufen können: Nach zwei Siegen in zwei Spielen führen sie Gruppe D an. Gegen Taiwan und die Schweiz wurde die Pflicht erfüllt, nun soll gegen Italien und Spanien die Kür folgen. Damit das klappt, werden Österreichs „größte Töchter“ defensiv erneut eine Spitzenleistung bringen müssen.

Österreich vs. Italien

Während die Herren am Donnerstag ins Turnier starten, haben die Damen einen – verdienten – Pausentag. Dieser wird jedoch genützt, um bestmöglich für die restlichen Gruppenspiele am Freitag vorbereitet zu sein. Neben einer Trainingseinheit steht die Videoanalyse am Programm. Mit Italien und Spanien warten zwei absolute Basketballnationen und Favoriten auf das Olympiaticket. Nach dem ersten Spieltag kommt man aber auch nicht mehr darum herum, die Österreicherinnen zu dieser Gruppe zu zählen – und diese strotzen nur so vor Selbstvertrauen: „Wir würden nicht antreten, wenn wir nicht an Olympia glauben würden“, gibt sich Sarah Sagerer, eine der Top-Scorerinnen des bisherigen Turnierverlaufs, kämpferisch.

Dass man insgesamt aber immer noch die Rolle des Underdogs habe, störe nicht: „Wir können uns so voll auf uns konzentrieren“, meint Sagerer. Die Italienerinnen überzeugten bisher mit einem schnellen Spielstil. Dabei verlassen sie sich sehr auf Spielmacherin Raelin D’alien – eine der athletischsten und bisher auffälligsten Spielerinnen. Sie an ihren Drives zu hindern, wird ein Schlüssel zum Erfolg sein. Sonst wisse man noch nicht so viel über den Gegner: „Wir hatten noch nicht die Zeit, um uns im Detail mit dem Spiel der Freitagsgegner auseinanderzusetzen, werden das aber heute noch nachholen“, erklärt Sagerer mit Blick auf die Videoanalyse.

Spanien vs. Österreich

Mit Spanien kommt es am Freitagabend in der Primetime gleich zum nächsten Kracher. Der Thunderdome wird wohl erneut zum Bersten voll sein und die Stimmung kochen. Man wolle wieder als Team spielen und die „unglaubliche Energie“ der Fans nutzen. „Im 5-gegen-5 hätten wir nicht die Chance gegen Basketballländer wie Spanien oder Italien zu spielen. Das ist natürlich eine riesige Motivation“, so Sagerer. Gegen Spanien wird ihr zufolge erneut die Defense entscheidend sein.

Tatsächlich haben die Spanierinnen am ersten Tag mit unglaublichem Tempo und Treffsicherheit von außen beeindruckt. Mit Sandra Ygueravide haben sie eine sehr vielseitige Flügelspielerin in ihren Reihen, die vor allem wurftechnisch brandgefährlich ist. Zudem handelt es sich um eine sehr physische Mannschaft. Team Austria hat aber bereits am gestrigen Mittwoch gezeigt, dass man körperlich und vor allem unter dem Korb mit jeder Mannschaft mithalten kann.

Wie weit Team Austria in diesem Turnier kommt, wird letztlich wohl auch von der Tagesverfassung und dem Wurfglück abhängen. Speziell aus der Distanz klappte es an Spieltag eins noch nicht ganz nach Wunsch. Wenn sich unsere 3×3-Damen auch hier noch steigern, ist ihnen alles zuzutrauen.

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