7. – 11. JUNI
IN GRAZ

Im Zeichen Olympias

Olympia-Luft weht bei den Karate-Staatsmeisterschaften am kommenden Samstag und Sonntag in Graz in mehrfacher Hinsicht: Einerseits entsteht im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz bei den Staatsmeisterschaften von über 20 Verbänden ein Flair wie es im Olympischen Dorf herrscht, andererseits stehen Österreichs Top-AthletInnen unmittelbar vor dem Olympia-Qualifikationsturnier in Paris (FRA).

Somit sind die Staatsmeisterschaften für die Kata-Asse Kristin Wieninger und Patrick Valet sowie für Kumite-Talent Lejla Topalovic (-61 kg) der letzte Test vor dem entscheidenden Restplatz-Turnier mitte Juni. 

Österreichs größte Kumite-Hoffnungen European Games-Siegerin Bettina Plank (-55 kg), Ex-Weltmeisterin Alisa Buchinger (+61 kg) und der frischgebackene EM-Bronzemedaillengewinner Stefan Pokorny (-67 kg) verzichten in Hinblick auf das alles entscheidende Turnier in Paris auf das Antreten bei den Staatsmeisterschaften. „Viel Spannung erwarten wir hierbei vor allem bei den Mannschaftsbewerben am Sonntag“, freut sich Karate Austria-Sport-Direktor Martin Kremser auf interessante Fights der zahlreichen jungen Talente.

Auf Weltklasse-Niveau wird dagegen der Frauen-Kata-Bewerb über die Tatami gehen: Bereits das gesamte Jahr sind die St. Pölten-Ladies Kristin Wieninger und Funda Celo auf Augenhöhe. Funda konnte sich in der EM-Qualifikation durchsetzen, erreichte im kroatischen Porec Platz 15. Wieninger, die zweimal Bronze bei den Test-Matches in Paris erobern und dazu noch mit Platz sieben beim Premier League-Event in Lissabon aufhorchen lassen konnte, erhielt dagegen den Zuschlag für das Olympia-Quotenplatz-Turnier. Im einzigen direkten Duell des Jahres setzte sich Wieninger in Paris im kleinen Finale gegen Celo, die ebenso einmal Bronze in Frankreich gewann, durch.

Bei den Herren ist Olympia-Kandidat Patrick Valet gegen den Wiener David Rakic klar zu favorisieren.

„Wir freuen uns, dass wir bei dieser spannenden Premiere der Sport Austria Finals dabei sein können. Präsident Georg Rußbacher nimmt auch an der Eröffnungszeremonie teil. Wir haben diese innovative Idee von Anfang an unterstützt. Schade nur, dass die Meisterschaften unmittelbar vor der Olympia-Qualifikation ausgetragen werden. Deshalb müssen wir auf die besten Kumite-Kämpferinnen und – Kämpfer verzichten. Sie müssen sich einfach voll auf Paris fokussieren“, erklärt Karate Austria-Generalsekretär Ewald Roth.

Den genauen Zeitplan und alle Ergebnisse gibt es HIER!

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