29. MAI – 2. JUNI IN INNS­BRUCK/TIROL

Inline-Hockey: Titel, Tore, Temperamente

Bei den Sport Austria Finals powered by Holding Graz gibt es in diesem Jahr eine Premiere – Inline-Hockey kürt auf der größten Sport-Bühne des Landes seine Staatsmeister:innen und feiert ein actionreiches Finals-Debut. Bei den spannungsgeladenen Entscheidungen im Eisstadion Pachern/Hart können sich Sportbegeisterte auf Titel, Tore und Temperamente freuen.

Inline-Hockey besticht durch Schnelligkeit und Teamspirit. Sabrina Geier, Präsidentin des steirischen Landesverbands und Kapitänin der Tigers Stegersbach, bestätigt: „Wer auf der Suche nach einem schnellen Teamsport mit hoher Ereignisdichte, vielen Toren und enormer Spannung ist, ist beim Inline-Hockey genau richtig!“

In Sachen Action steht die Sportart ihrem Wintersport-Pendant Eishockey in nichts nach, auch Spielfeld und Tore haben dieselbe Größe. Unterschiede gibt es trotzdem: Inklusive Torhüter:in dürfen beim Inline-Hockey maximal fünf Spieler:innen gleichzeitig am Feld stehen und statt eines Pucks wird eine leichtere, weichere Scheibe aus Gummi als Spielobjekt verwendet. Die Inline-Hockey-Cracks sind deshalb aber nicht weniger hart im Nehmen als ihre Pendants auf Eis. Auf das Tragen eines Brutschutzes wird verzichtet, „weil die Scheibe nur blaue Flecken verursacht, aber nicht weh tut“, wie Geier behauptet.

Im dritten Anlauf hat es für die junge Sportart auf Rollen mit einem Antritt bei den Sport Austria Finals endlich geklappt – die Euphorie über die Teilnahme ist im Verband dafür umso größer. Präsidentin Geier: „Wir freuen uns sehr in diesem Jahr dabei zu sein! Graz ist eine Eishockey-Stadt, deshalb hoffen wir, dass wir viele Eishockey-Fans bei unserer Finals-Premiere begrüßen dürfen. Wir stehen als Sportart zwar noch am Anfang, aber ich bin überzeugt, dass es vielen Menschen gefallen und die Begeisterung vom Spielfeld auf die Ränge übergehen wird!“

Innovation pur, Gleichberechtigung pur

Bei seiner ersten Finals-Teilnahme setzt der Verband auf ein innovatives Konzept, das für noch mehr Spannung bei den Zuseher:innen sorgen soll. Erstmalig werden die Staatsmeisterschaften der Damen und Herren am selben Ort und zur gleichen Zeit ausgetragen – dabei werden die Partien der Damen- und Herrenteams im Turnierplan kunterbunt durcheinandergewürfelt. Die Sichtbarkeit von Frauen im Sport soll dadurch erhöht werden. Denn im österreichischen Rollsport und Inline-Skate Verband wird Gleichberechtigung großgeschrieben und die Förderung des Damensports nicht auf die leichte Schulter genommen. „Wir achten verstärkt darauf, dass unsere Damenteams mit den Herrenteams zusammenarbeiten und organisieren Bundesligaspiele so, dass sie am selben Ort stattfinden. Wir suchen immer neue Wege, wie wir den Damensport fördern können, deshalb freuen wir uns, bei den Sport Austria Finals die Staatsmeisterschaften der Damen und Herren unter einem gemeinsamen Dach austragen zu können!“, erklärt Geier.

In den Vorjahren wollte man mit dem „großen Bruder“ vom Inline-Hockey, nämlich dem Skaterhockey (Anm.: kleineres Spielfeld, Ball statt Puck) an den Start gehen – die Outdoor-Spielfläche in Graz ist jedoch nicht auf Regen ausgelegt. Kurzerhand stellte der Verband für die Sport Austria Finals auf Inline-Hockey um, das Zuseher:innen den gleichen Spannungsfaktor bietet und gleichzeitig im wetterfesten Eisstadion Pachern/Hart an der Grazer Stadtgrenze gespielt werden kann.

Hockey als Family Business

Der Name Geier ist sowohl in der Inline-Hockey-, als auch der Eishockey-Szene ein Begriff. Sabrina ist die ältere Schwester der Geier-Zwillinge Stefan und Manuel, ihres Zeichens KAC-Legenden, die im Vorjahr nach 14 erfolgreichen Saisonen beim österreichischen Eishockey-Rekordmeister ihre Karrieren beendeten. Eines ist jedenfalls klar: In dieser Familie weiß jeder, wie man mit dem Schläger umgeht.

Auch Sabrina probierte sich im Eishockey aus, bevor sie ihre Leidenschaft für Inline-Hockey bei einem gemeinsamen Ausflug mit ihren Brüdern entdeckte: „Ich spielte beim DEC Devils Graz lange Eishockey, bevor ich von einer Teamkollegin auf Inline-Hockey aufmerksam gemacht wurde. Mit meinen Brüdern bin ich dann nach Stegersbach gefahren und habe mir das angesehen – seit diesem Zeitpunkt lässt mich dieser Sport nicht mehr los.“

Ein Leben ohne den Sport ist für die Stürmerin der Tigers unvorstellbar: „Ich bin schon mein Leben lang Sportlerin, für mich ist es undenkbar damit aufzuhören. In 20 Jahren werde ich noch in der Masters Klasse (Anm.: Altersklasse 45+) spielen, ich kann einfach nicht anders“, scherzt die 39-Jährige. „Wenn meine Liebe für den Sport nicht so groß wäre, würde ich mir die Doppelbelastung als Spielerin und Verbandsfunktionärin nicht antun. Die Arbeit im Verband bereitet mir aber große Freude – und bringt mir vor allem als Spielerin einen Mehrwert.“

Für Geier gibt es unzählige Gründe den Inline-Hockey-Sport zu lieben, besonders hebt sie das Gemeinschaftsgefühl hervor: „Mein Team ist wie eine Familie und ich möchte nichts daran ändern. Gemeinsam für ein Ziel zu kämpfen, ist es, was den Sport für mich ausmacht. Ich bin eine Teamspielerin und liebe es, mit meinen Teamkameradinnen auf Torjagd zu gehen.“

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