Rekord um Rekord
Theresia Emma Mohr befindet sich drei Wochen vor dem Start der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Topform. Die 19-Jährige stellte beim World Athletics Racewalking (Gold Level) in Podebrady gleich drei neue österreichische Rekorde im Straßengehen auf.
Bisher war nur bekannt, dass sie im Halbmarathon bei diesem Klassiker im Gehsport mit neuem Rekord von 1:37:51 sensationelle Zehnte geworden war. Jetzt wurde offiziell bestätigt, dass auch ihre Zwischenzeit über 20 km in 1:32:42 ein neuer ÖLV-Rekord ist. Zudem ist ihre Splitzeit von 46:09 über 10 km neuer U23-Rekord.
“Aktuell befinde ich mich in einer sehr guten Verfassung. Dass es aber so gut funktioniert, hätte ich nicht gedacht”, meint Mohr. Die Form gelte es nun in die kommenden Wochen mitzunehmen. Das nächste Ziel: die Sport Austria Finals in Wien. “Ich freue mich sehr auf die Finals. Es wird sicherlich einzigartig, bei so einer Kulisse antreten zu dürfen.”
Rot-weiß-rote Fabelzeiten
Im Halbmarathon hatte sie in Podebrady am vergangenen Freitag ihren eigenen Rekord von 1:44:49 gleich auf 1:37:51 deutlich verbessert. Und mit ihrer Zwischenzeit (1:32:42) über 20 km zertrümmerte sie förmlich den bisherigen ÖLV-Rekord von 1:46:31, den Kathrin Schulze in Hollenburg vor 16 Jahren aufgestellt hatte.
Über 10 km reichte es zwar „nur“ zum U23-Rekord. Aber die Bestzeit in der Allgemeinen Klasse, die Viera Toporek 1993 in Trnava mit 45:53 aufgestellt hatte, ist nicht mehr weit entfernt.
EM-Chancen gestiegen
Durch ihren starken Auftritt in Podebrady sind die Chancen der 19-Jährigen gestiegen, sich auch für die Freiluft-EM in Birmingham im August zu qualifizieren. Mit einem EM-Start würde sie heimische Leichtathletik-Geschichte schreiben. Denn sie wäre nach Viera Toporek erst die zweite Österreicherin, die bei einer EM oder WM im Gehen startet.
