Rock me, Sport Austria Finals! Mozarteske Rathausplatz-Party
Der Startschuss für die Sport Austria Finals 2026 powered by Österreichische Lotterien ist erfolgt – und wie! Am Wiener Rathausplatz wurde Österreichs größtes Multisport-Event ebenso feierlich wie stimmungsvoll eröffnet. Stimmungstief bei Regenwetter? Von wegen! Hunderte schlossen sich auf dem Heldenplatz dem Fanmarsch an, Tausende feierten am Rathausplatz bei der Eröffnungsparty weiter. Die Vorfreude auf vier Tage Sportvielfalt und Höchstleistungen von 7.500 Athlet:innen in 46 Sportarten schürte eine musikalische Zeitreise durch die heimische (Sport-)Geschichte feat. Wolfgang Amadeus Mozart, Falco und Rainhard Fendrich. Für eine Überraschung sorgte Staatssekretärin Michaela Schmidt, die ihr sportliches Comeback im Rahmen der Sport Austria Finals ankündigte.
Nach monatelangen Vorbereitungen sind die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien fünf Jahre nach ihrer Erstauflage nun auch offiziell in Wien angekommen. Kaum in der Bundeshauptstadt aufgeschlagen, begeisterten die Finals sogleich mit der größten und spektakulärsten Eröffnungsfeier ihrer Geschichte.
Während, Athlet:innen, Verbände und Vereine den regnerischen Wetterbedingungen trotzten, brachte ein eigens kreiertes “Sport”-Musical die Stimmung zum Kochen. In mehreren Showblöcken performte das Ensemble des Konservatoriums Sunrise Studios stimmungs- und schwungvoll durch die (Sport)-Geschichte Wiens und lieferte dabei eine Hommage an Wolfgang Amadeus Mozart, Falco oder Rainhard Fendrich. Rock me, Sport Austria Finals!
Ein besonderer Höhepunkt der Eröffnungsfeier war das eigens entwickelte sportliche Musical. In mehreren Showblöcken spannte das Ensemble den Bogen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart – von Mozart, der sinnbildlich die Tanzböden rockte, über Kaiserin Sisi als erste Fitness-Pionierin Österreichs bis hin zu jenem Song, der längst zum Soundtrack großer rot-weiß-roter Sportmomente geworden ist: „I am from Austria“.
Stars “buzzerten” Finals los
Das Showspektakel wurde dann nur von jenem Moment getoppt, als Triathletin Julia Hauser, ihres Zeichens dreifache Olympia-Teilnehmerin, Skateboard-“Wunderkind” Fabian Seraji und Paralympics-Schwimmer Andreas Ernhofer gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen aus Sport und Politik den “Opening-Buzzer” betätigten. “Es werden die größten und besten Sport Austria Finals der Geschichte”, war sich Sport-Austria-Präsident Hans Niessl in seinen Eröffnungsworten sicher. Mit 7.500 Athlet:innen und 46 Sportarten stellt die sechste Ausgabe jedenfalls neue Rekorde auf. Auch die 50.000-Zuschauer-Marke dürfte erstmals fallen. “Wir wollen zeigen, wofür der Sport in Österreich steht. Für Vielfalt, Zusammenhalt, Miteinander und Höchstleistungen”, so Niessl.
Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler schlug in dieselbe Kerbe: “Die Finals zeigen, was für eine Kraft im österreichischen Sport steckt und warum der Sport der Politik in vielerlei Hinsicht voraus ist. Werte wie Teamgeist und Fairplay sind jene Werte, die wir auch unseren Kindern vermitteln wollen.”
Wiens Sportstadtrat Peter Hacker freut sich auf nicht weniger als 14 Sportarten, die ihre Entscheidungen direkt am Rathausplatz – und damit unmittelbar vor seinem Büro – austragen. “Unser Anspruch ist es, jenen Sportarten, die es üblicherweise nicht auf die Sportseiten der Zeitungen schaffen, die größte Bühne zu bieten.”
Staatssekretärin mit Faustball-Comeback
Am Freitag kommt es zu einem besonderen Comeback. Sportstaatssekretärin Michaela Schmidt gibt ihr Comeback auf dem Faustball-Feld. “Ich bin schon ein bisschen nervös, dass ich nach sieben Jahren mein Comeback geben darf. Ich rede mir sehr erfolgreich ein, dass man die Technik nicht verlernt”, scherzte die ehemalige Bundesliga-Spielerin.
Schmidt wird aber nicht der einzige aktive Fan an diesem Finals-Wochenende sein – dafür sorgen unter anderem die Decathlon Mitmachtage. “Damit zeigen wir, dass Sport für alle ist – unabhängig von der Herkunft, dem Geldbörserl der Eltern oder körperlichen Voraussetzungen. Das ist die große Gesellschaftliche Kraft des Sports.”
Ein starkes Zeichen für den heimischen Sport gab es schon am Nachmittag, beim gut besuchten Fanmarsch durch die Wiener Innenstadt. Bereits um 17 Uhr versammelten sich hunderte Athlet:innen, Funktionär:innen, Anhänger, sowie Ehrengäste. Zu den stimmungsvollen Klängen der Polizeikapelle Wien und angeführt vom aufgeweckten Maskottchen “Falko” marschierte der Finals-Tross vom Heldenplatz in Richtung “Finals-Epizentrum” Rathausplatz. “Die Begeisterung und die Vorfreude auf die Finals ist in der ganzen Stadt spürbar”, so Niessl.
Große Bühne für 46 Sportarten
Für Sport Austria-Geschäftsführer Gerd Bischofter ist die Wien-Premiere ein wichtiger Entwicklungsschritt für das Event. „Die Sport Austria Finals sind nicht nur eine Ansammlung von Meisterschaften, sondern ein gemeinsamer Auftritt des organisierten Sports. Viele Sportarten bekommen hier neue Sichtbarkeit, neue Möglichkeiten und direkten Kontakt zu einem breiten Publikum. Das ist gerade auf einem Platz wie dem Rathausplatz etwas Besonderes.“
Auch deshalb unterstützen die Österreichischen Lotterien als Presenting Partner weiterhin die Sport Austria Finals. “Sport in allen Facetten zu unterstützen und sichtbar zu machen, ist unser Auftrag und Antrieb, da ist die Partnerschaft mit den Sport Austria Finals fast schon selbstverständlich”, so Philip Newald im Rahmen der Eröffnung.
Keine Nerven zeigten auf der größten aller Finals-Bühnen das Athlet:innen-Trio Hauser, Ernhofer und Seraji – Letzterer “fetzte” sogar mit einem Skateboard-typischen Kickflip auf die Bühne. “Die Vorfreude ist riesig. Viele Freunde sind beim Contest dabei oder fiebern vor dem Fernseher mit. Ich will eine Top-Platzierung”, so der erst elfjährige Medaillenfavorit.
Triathletin Hauser bestreitet in ihrer Heimatstadt ihr erstes Rennen nach ihrem schweren Trainingsunfall. “Es fühlt sich an, wie ein Comeback. Dass es in Wien stattfindet, ist megacool. Ich möchte zeigen, was mein Körper kann und bin froh, dass ich am Donnerstag am Start stehen kann.”
Für Paralympics-Star Ernhofer schließt sich bei den Schwimmbewerben ein Kreis. “Vor vielen Jahren habe ich in der Schwimmhalle in Floridsdorf meinen ersten Wettkampf bestritten. Jetzt kehre ich als Titelverteidiger und Goldanwärter zurück – und das noch dazu an meinem Hochzeitstag. Hoffentlich gibt es etwas zu feiern.”
Ab Donnerstag wird Wien zur Sportarena
Am Donnerstag beginnt auf vielen der 31 Sportstätten das volle Wettkampfprogramm. In ganz Wien stehen mehr als 250 Entscheidungen auf dem Programm. Der Rathausplatz verwandelt sich dabei in einen XXL-Sportplatz mit Bewerben und Präsentationen in zahlreichen Sportarten – darunter 3×3-Basketball, Gewichtheben, Minigolf, Orientierungslauf, Judo, Ringen, Bogenschießen, Tischfußball, Taekwondo und weitere Disziplinen.
Auch die Donauinsel, die Sport Arena Wien, der Prater und viele weitere Standorte werden in den kommenden Tagen zu Schauplätzen der Finals. Damit wird die Bundeshauptstadt für fünf Tage zur größten Sportarena Österreichs.
Neben dem Spitzensport gibt es auch für Besucher:innen viele Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden. Am Freitag und Samstag laden die Decathlon Mitmachtage am Rathausplatz dazu ein, verschiedene Sportarten kostenlos auszuprobieren. Musikalische Show-Acts, die große Finals-Bühne und zahlreiche Community-Treffpunkte machen die Sport Austria Finals zu einem offenen Sportfest für alle.
„Unser Anspruch ist, den Sport nicht nur zu präsentieren, sondern ihn erlebbar zu machen“, sagte Bischofter. „Die Sport Austria Finals bringen Athlet:innen, Verbände, Fans, Familien und Neugierige zusammen. Genau daraus entsteht diese besondere Energie.“
