Floorball im Finals-Fieber
Für Österreichs Floorballer:innen werden die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (3. bis 7. Juni 2026) einmal mehr zur großen Bühne. Mitten im Kampf um die Medaillen wollen die Hot Shots Innsbruck in Wien nicht nur an den Podestplatz des Vorjahres anschließen, sondern gleichzeitig möchte Daniel Oberhammer Selbstvertrauen für das nächste Highlight tanken: Direkt nach den Finals geht es für ihn zur 3-gegen-3-Weltmeisterschaft nach San Lorenzo de El Escorial (Madrid, Spanien).
Der 24-Jährige zählt seit Jahren zu den Leistungsträgern der Hot Shots Innsbruck und erfüllt sich heuer mit der WM-Teilnahme einen lang gehegten Traum. „Die Sport Austria Finals sind für uns jedes Jahr etwas Besonderes. Gerade heuer war Wien ein zusätzlicher Anreiz, sich zu qualifizieren. Und natürlich wollen wir nach Platz drei im Vorjahr wieder aufs Podest“, erklärt Oberhammer. Dass das Niveau im heimischen Floorball stetig steigt, spürt auch der Tiroler selbst: „Floorball ist extrem schnell, intensiv und abwechslungsreich. Genau das macht den Sport so faszinierend.“
Besonders spannend: Bei den Finals wird im actionreichen Kleinfeld-Format gespielt – drei gegen drei statt der klassischen Großfeld-Variante. Genau dieses Format steht wenige Tage später auch bei der Weltmeisterschaft in Spanien im Mittelpunkt. Für Oberhammer kommt den Finals deshalb eine wichtige Rolle zu: „Die WM wird sicher das größte Highlight meiner bisherigen Karriere. Die Sport Austria Finals sind dafür eine perfekte Vorbereitung. Wenn ich aber an die WM denke, dann kribbelt es jedenfalls schon. Es ist meine Premiere bei einer Endrunde mit dem Nationalteam, die Vorfreude dementsprechend groß.“
Während Floorball international längst boomt, wächst auch in Österreich die Begeisterung kontinuierlich weiter. Vor allem die Mischung aus Tempo, Technik und Teamplay begeistert immer mehr junge Sportler:innen. Dass Österreich bei der Kleinfeld-WM bei den Herren als auch Damen vertreten ist, unterstreicht diese Entwicklung eindrucksvoll.
Für Oberhammer ist klar, worauf es in Wien ankommen wird: „Wir wollen alles für das Team geben, uns gegenseitig pushen und die Chance nutzen. Wenn wir gut ins Turnier starten, ist definitiv einiges möglich.“
