Auf die Roller, fertig, Gold – Premiere geglückt!
Premiere geglückt: Im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien wurden am Donnerstag in der Skatehalle Floridsdorf erstmals österreichische Meisterschaften im Scootering ausgetragen. Die ersten nationalen Titel sicherten sich dabei die Favoriten: Sebastian Salge bei den Herren und Florentina Buresch bei den Damen.
Salge setzte sich in einer ebenso spektakulären wie spannenden Entscheidung vor seinem Teamkollegen Philip Linhart durch. „Die ersten österreichischen Meisterschaften zu gewinnen, ist etwas ganz Besonderes“, sagte Salge. „Für unseren Sport ist das ein wichtiger Schritt. Man hat gesehen, wie viel Qualität und Leidenschaft in der österreichischen Szene steckt.“
Junger Innsbrucker sorgt für Furore
Sowohl Salge als auch Linhart vertraten Österreich im vergangenen Jahr bereits auf internationalem Terrain bei Europameisterschaften. Auf bestem Wege dahin ist auch David Berschner. Der erst 14-jährige Innsbrucker scootete bei den Staatsmeisterschaften auf Rang fünf und gab ein großes Versprechen für die Zukunft ab. “Der junge Bursche hat’s echt drauf”, gestand Salge.
Bei den Damen holte Florentina Buresch Gold und darf sich damit erste österreichische Meisterin im Scootering nennen. „Diesen Titel kann mir niemand mehr nehmen“, freute sich Buresch. „Vor allem freut es mich, dass doch so viele Leute bei unserer Premiere zugesehen haben.“
Zufrieden zeigte sich auch Bernhard Zanzinger, Generalsekretär des Österreichischen Rollsportverbandes. „Dadurch, dass es unsere ersten Meisterschaften waren, war es ein bisserl eine Blackbox. Wir wussten nicht, was auf uns zukommt. Aber es ist alles hervorragend über die Bühne gegangen“, sagte Zanzinger. Die Athlet:innen hätten „ordentlich reingefetzt“ und Werbung für ihren Sport gemacht.
Für den Verband sind die Titelkämpfe ein wichtiger Meilenstein. „Unser Sport befindet sich in Österreich in den Anfängen. Wir wollen uns nun stetig besser und breiter aufstellen“, betonte Zanzinger.
Königsdisziplin am Sonntag
Scootering steht für eine junge und stark vernetzte Szene. In kurzen Runs zeigen die Athlet:innen ihre besten Tricks, bewertet werden Schwierigkeit, Kreativität, Style und die Nutzung des Kurses. „Scootering vereint Freiheit und Kreativität. Jeder entwickelt einen eigenen Stil und genau das macht die Szene so besonders“, erklärt Nationaltrainer Tobias Bayer.
Der Anfang der Scootering-Bewerbe bei den Sport Austria Finals ist gemacht. Am Sonntag wartet in Hütteldorf mit den Park-Entscheidungen noch die Königsdisziplin. Während im Street-Bereich technische Tricks über Stiegen und Geländer gefragt sind, geht es im Park mit hohen Sprüngen, Flips und spektakulären Kombinationen in die Luft.










