Der Serienmeister hat wieder zugeschlagen
Gelungener Auftakt bei den 24. Österreichischen Meisterschaften im Racketlon: Im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien im Tennispoint Vienna wurden am Freitag und Samstag die ersten Titel in der Allgemeinen Klasse vergeben. Ein alter Bekannter jubelte dabei über den sechsten Titel in Serie.
Den Auftakt machten am Freitag die Österreichischen Meisterschaften im Doppel. Im Mixed-Doppel sicherten sich Leon Sam und Lena Palatin den Staatsmeistertitel. Das Duo setzte sich im Finale gegen Jonas Grafeneder und Romy Nothegger mit 21:9, 21:8, 13:21 und 7:5 durch. Im Herren-Doppel gingen Markus Perschinka und Leonhard Prager als Sieger hervor. Sie behielten gegen Jonas Grafeneder und Emanuel Schöpf mit 21:16, 21:19, 13:21 und 21:12 die Oberhand.
Bei den Damen wurde der Titel im Gruppensystem ausgespielt. Romy Nothegger und Clarissa Steiner entschieden beide Begegnungen für sich und sicherten sich damit den ersten Platz. Rang zwei ging an Saskia Feucht und Lena Palatin.
Am Samstag stand traditionell die Bundesliga im Mittelpunkt. Die Sportunion Rackathletes Austria I wurde ihrer Favoritenrolle eindrucksvoll gerecht und holte mit drei Siegen in der Vierergruppe souverän den Meistertitel. Für den Serienmeister standen Lena Palatin, Simone Seitz, Marin Baumann, Leon Sam, Patrick Strobl, Sylvain Ternon, Stefan Urban und Marcel Weigl im Einsatz. Platz zwei belegte ASVÖ Racketsport Vösendorf I.
Besonders für Marcel Weigl war der Erfolg ein weiterer Höhepunkt einer außergewöhnlichen Finals-Geschichte. Der 52-Jährige gilt als echtes Racketlon-Urgestein und war bislang an jedem Wettkampftag in der Geschichte der Sport Austria Finals vertreten. Zwei Jahrzehnte lang prägte er den Sport nicht nur als Spitzenathlet, sondern auch als Präsident der Racketlon Federation Austria.
Nach seinem Abschied von der Verbandsspitze vor zwei Jahren wollte Weigl bei der Finals-Premiere in Wien noch einmal selbst zum Schläger greifen – mit Erfolg. Gemeinsam mit den Rackathletes feierte er den sechsten Bundesliga-Titel in Folge und setzte damit seine persönliche Erfolgsserie fort.
Doch Weigl war bei den Sport Austria Finals nicht nur auf dem Court im Einsatz. Als Mitglied des Branding-Teams sorgte er auch hinter den Kulissen dafür, dass das Mega-Event in der Bundeshauptstadt perfekt in Szene gesetzt wurde – und bewies damit einmal mehr, dass sein Herz seit vielen Jahren für die Sport Austria Finals und den heimischen Sport schlägt.
