Ausgerechnet gegen den Bruder: “Wuzzel”-Weltmeister holt Gold
Die Brüder Stefan und Daniel Burmetler dominieren seit Jahren die (inter-)nationale Tischfußball-Szene. Nicht selten stehen sich die die beiden Asse vom TFC Pielachtal in großen Finalspielen gegenüber. So auch im Finale der Staatsmeisterschaften 2025, die allerdings nicht im Rahmen der Sport Austria Finals stattfanden.
Am Samstag war es dann “endlich” auch bei Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung so weit. Die Youngsters trafen im prestigeträchtigen Einzel-Bewerb im Finale direkt aufeinander.
Im Spiel um Gold legte Titelverteidiger Stefan Burmetler (19), seit dem Vorjahr jüngster Einzel-Weltmeister aller Zeiten, gut los und entschied den ersten Satz 5:2 für sich. Die Antwort von Daniel (24) folgte mit dem prompten Satzausgleich. In der entscheidenden Phase hatte dann aber der jüngere Bruder die besseren Nerven und holte sich durch einen 3:1-Satzerfolg Staatsmeisterschaftsgold.
Bronze ging nach einem Sieg im “kleinen Finale” gegen Wolfgang Breuer an den Vorarlberger Christian Bernegger.
Titel-Comeback von Verena Rohrer
Den Damen-Bewerb gewann Tischfußball-Legende Verena Rohrer. Die ehemalige Weltmeisterin setzte sich im Endspiel 3:1 gegen Elli McDonald durch und jubelte erstmals seit vielen Jahren wieder über einen Einzel-Titel.
Dabei hätte es die Wienerin beinahe nicht ins Endspiel geschafft. Erst ein 8:7 im entscheidenden fünften Satz des Halbfinals gegen die spätere Dritte Karen Scheuer ermöglichte den Einzug ins Gold-Medal-Game. Und auch im Viertelfinale musste Rohrer nachsitzen, setzte sich mit 6:4 im fünften Satz gegen ihre Ehefrau Sabrina Rohrer durch.
“Der Sieg, vor allem in eigenen Bundesland, bedeutet mir sehr viel. Ich bin ohne große Erwartungen rein gegangen, aufgrund meiner Babypause musste ich meine Vorbereitungen etwas anpassen, und bin daher umso mehr stolz, dass ich das Dameneinzel gewonnen habe”, so Rohrer. Sie habe bereits in der Qualifikation gemerkt, dass mehr möglich sei, als gedacht. “In der K.O.-Phase habe ich dann alles gegeben, um meine beste Leistung abzurufen.”
