Favoritensiege bei der Weitenjagd
Nach Graz und Innsbruck waren Österreichs beste Weitenjäger auch bei den Sport Austria Finals 2026 powered by Österreichische Lotterien in Wien am Start.
Und die Stocksport-Asse zeigten am altehrwürdigen Rathausplatz eine tolle Show!
Neubauer löst Bischof ab
Im Herren-Bewerb wurde Peter Neubauer (ESV Glojach) seiner Favoritenrolle gerecht. Nach dem Staatsmeistertitel im Winter setzte der Steirer seine Erfolgsserie auch in der Sommersaison fort und gewann mit einer Tagesbestweite von 69,96 Metern den Österreichischen Meistertitel. Die Bestweite gelang ihm bereits im zweiten Versuch.
Auf Rang zwei landete U23-Europameister Andreas Knaus vom EV Ramsau mit 64,68 Metern. Die Bronzemedaille sicherte sich Michael Huber aus Niederösterreich mit 63,96 Metern. Titelverteidiger Markus Bischof musste aufgrund einer Verletzung auf einen Start verzichten.
„Die Freude über den Staatsmeistertitel ist schon sehr groß, auch wenn das Starterfeld nicht extrem stark besetzt war. Ich habe heute eine konstante Leistung erbracht. Alle fünf Versuche waren innerhalb von ein bis zwei Metern, da kann ich wirklich zufrieden sein. Der zweite Versuch hat perfekt gepasst. Jetzt richtet sich der Fokus auf den Europacup Ende Juni in Winklarn, wo ich eine Einzelmedaille anstrebe.“, jubelte Neubauer.
Stampfl deklassiert Konkurrenz
Im Damen-Bewerb gab es den erwarteten Sieg von Dominatorin Lisa-Marie Stampfl. Mit einem Schuss über exakt 74 Meter im dritten Versuch deklassierte die Steirerin die Konkurrenz und holte sich einmal mehr souverän Gold. Mit mehr als fünf Metern Vorsprung verwies sie Evelyn Perhab (68,95 m) und Kerstin Fischerauer (62,34 m) deutlich auf die Plätze zwei und drei. Nachwuchshoffnung Nina Gugerell belegte Platz 4 vor Jasmin Gruber.
„Die Freude ist sehr groß. Über einen Titel freut man sich immer, egal der wievielte es ist. Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Leistung. Bis auf den letzten Versuch sind alle über 70 Meter gegangen“, so Stampfl, die vor allem von der Kulisse am Rathausplatz begeistert war. „Die Kulisse war Wahnsinn! Es kann nicht jeder sagen, dass er hier einmal geschossen hat.“
Auch BÖE-Sportdirektor Rüdiger Wagner bilanzierte positiv: „Der Wiener Rathausplatz hat für diese Meisterschaften eine außergewöhnliche Bühne geboten. Die Kulisse war beeindruckend, die Stimmung hervorragend und das Interesse der Zuschauerinnen und Zuschauer groß. Solche Veranstaltungen sind die beste Werbung für unseren Sport. Ein großes Kompliment gilt auch dem Organisationsteam, das für einen perfekten Ablauf gesorgt hat.“
