“Doppelstaatsmeister hört sich geil an!”
Sebastian Salge krönte sich am Sonntag bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien zum Doppel-Staatsmeister. Nach seinem Triumph im Street-Bewerb legte der Niederösterreicher in Hütteldorf auch im Park nach und durfte sich über seine zweite Goldmedaille innerhalb von vier Tagen freuen. Bei den Damen sicherte sich Fabia Traxel den Staatsmeistertitel, Florentina Buresch fuhr nach ihrem Street-Gold erneut aufs Podest.
Vor stimmungsvoller Kulisse zeigte Salge im Parkbewerb einmal mehr seine ganze Klasse. Mit starken Runs ließ er der Konkurrenz keine Chance und machte das Gold-Doppel perfekt. „Doppelstaatsmeister hört sich geil an. Nach dem Street-Bewerb wollte ich auch im Park zeigen, was ich kann. Dass mir so starke Runs gelungen sind und ich beide Titel holen konnte, macht mich richtig stolz“, meinte Salge. Das Podest komplettierten Leo Sillinger und Paul Manger.
Bei den Damen durfte diesmal Fabia Traxel jubeln. Die frischgebackene Staatsmeisterin strahlte nach ihrem Erfolg über das ganze Gesicht. „Es ist einfach wunderschön. Ich freue mich so sehr, ich kann es gar nicht in Worte fassen.” Buresch gratulierte ihrer Konkurrentin fair, trauerte aber zugleich einer verpassten Chance nach. „Fabia war heute einfach besser“, erklärte sie anerkennend. „Es ist dennoch sehr schade, dass ich nicht meine beste Leistung zeigen konnte.“
Erfolgreiche Premiere
Erfreulich war aus Sicht von Rollsport Austria das große Interesse an den Bewerben. Viele Nachwuchsfahrer:innen nutzten die Gelegenheit, den besten österreichischen Scootering-Athlet:innen hautnah zuzusehen und sich Inspiration für die eigenen Tricks zu holen. “Es ist schön zu sehen, wie viele Leute, vor allem auch viele junge Menschen, auf der Anlage waren”, resümierte Generalsekretär Bernhard Zainzinger.
Und der Doppelstaatsmeister stimmte zu: „Die Sport Austria Finals waren für unseren Sport ein großer Schritt nach vorne. Wir haben spannende Bewerbe gesehen, viele begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer gehabt und vor allem gezeigt, wie viel Qualität in Österreich vorhanden ist. Darauf können wir für die Zukunft aufbauen“, lautete das positive Gesamtfazit.
