Giefing löscht am Schlusstag Uralt-Rekorde aus
Darauf musste Wien lange warten! Erstmals seit der Kurzbahn-EM 2004 fand wieder ein Internationales Meeting im Wiener Stadthallenbad statt. Also waren bei den Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals auch Schwimmer:innen aus ganz Europa in Wien am Start. Und bis auf Martin Espernberger und Heiko Gigler die gesamte heimische Schwimm-Elite, für die es ein letzter Formtest für die Schwimm-Europameisterschaft in Paris (31. Juli bis 16. August 2026) war, für manche auch die letzte Chance zur EM-Qualifikation, die nur noch bis 14. Juni läuft.
Am Schlusstag gab es durch die 4×100 m Freistil Herren-Staffel des Welser TV 1862 einen weiteren Österreichischen Vereins-Rekord. Christian Giefing legte im Stadthallenbad eine weitere Talentprobe ab, konnte an allen vier Tagen aufzeigen.
Am Sonntag jubelte der 18-Jährige über gleich zwei Bestmarken. Mehr noch, der Burgenländer löschte zwei U18-Uralt-Rekorde und trug seinen Namen in die ewigen OSV-Bestenlisten ein. Über 800 m Freistil pulverisierte Giefing die bisherige Bestmarke von Christian Scherübl aus dem Jahr 2011 um 3,02 Sekunden, über 200 m Lagen war der EM-Starter um 0,34 Sekunden schneller als Dinko Jukic 2007.
„Rekorde sind immer eine Bestätigung dafür, dass wir im Training gut gearbeitet haben. Und es zeigt mir, dass die Richtung absolut stimmt. Der Fokus liegt jetzt voll auf dem Feinschliff für den Sommer.“
Die mit Abstand erfolgreichste Athletin im Stadthallenbad war Iris Julia Berger, die bei Starts über 50 m Schmetterling, 100 m Schmetterling, 50 m Rücken, 100 m Rücken, 200 m Rücken, 50 m Freistil, 100 m Freistil und 200 m Freistil acht Staatsmeistertitel holte.
