Drachen im Wind
Peter Siess verteidigt am zweiten Tag der Drachenflieger-Bewerbe seine Gesamtführung eindrucksvoll.
Peter Siess verteidigt am zweiten Tag der Drachenflieger-Bewerbe seine Gesamtführung eindrucksvoll.
Mit einem 19:7 Final-Sieg über die Vienna Wanderers gewannen die Linz Witches & Bandits zum fünften Mal in Serie die Österreichische Meisterschaft im Mixed Slowpitch-Softball. Spektakulärer Höhepunkt des Endspiels war ein Home Run von Richard Fabian Adames Lopez über den Left-Field-Zaun, der die Mercy Rule in Kraft setzte und das Spiel beendete.
Durch den Finalsieg gelang den Oberösterreicher:innen gleich auch die Revanche für eine historische Niederlage – am ersten Turniertag fügten die Wanderers den Witches & Bandits die erste Niederlage in der nunmehr fünfjährigen Finals-Geschichte zu (8:11).
„Wir waren im Hitting viel besser als noch am Donnerstag“, sagte Stefanie Rachbauer. Die fischgebackene Österreichische Meisterin verriet auch das Erfolgsgeheimnis. „Unser Teamgeist! Wir sind eine Familie und so fühlt es sich auch am Feld an.“ Hinter den Silbermedaillengewinner:innen aus Wien belegten die Wiener Neustadt Rubberducks Platz drei.
Zum Auftakt der Streckenflug-Bewerbe im Drachenfliegen hatten die Pilot:innen gleich einen schwierigen Task zu bewältigen. Lediglich zwei Athleten schafften es, alle Punkte korrekt abzufliegen.
„Es war ein spannender erster Task mit hohem Schwierigkeitsgrad“, sagte Tagessieger Peter Siess nach dem Flug von der Hinterhornalm über Nassereith, St. Georgenberg und die Kaisersäule nach Gnadenwald.
Der Athlet des gastgebenden Drachenfliegerclubs Innsbruck (DCI) benötigte für die rund 140 Kilometer lange Aufgabe 2 Stunden und 47 Minuten. Walter Mayer (03:35:28) kam als Zweitplatzierter mit etwa 50 Minuten Rückstand zum Landeplatz.
Die beiden Männer waren die einzigen, die den anspruchsvollen Task am ersten von vier Flugtagen erfolgreich hinter sich brachten. Aber nicht nur Siess und Mayer, auch alle anderen Athlet:innen haben in den kommenden drei Tagen noch die Chance auf den Staatsmeistertitel. Alle Leistungen werden in Punkte umgerechnet.
Siess nimmt 819,2 Punkte mit an den Start, der am Freitag erneut von der Hinterhornalm aus erfolgt. Mayer startet mit 726,5 Zählern. Sasha Serebrennikova liegt als beste Frau auf Platz zwölf (281,1).

Jakob Schubert setzt seine Titel-Serie fort. Bei den Damen gibt es eine Premiere für Mattea Pötzi.
Laut chinesischem Horoskop ist 2025 das Jahr der Schlange. In Cheersport-Österreich ist 2025 seit Donnerstag-Abend aber endgültig das Jahr der Drachen!
Die Danube Dragons haben mit ihrem Sieg bei den Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien Geschichte geschrieben. Die „Drachen“ durchbrachen dadurch die zehn Jahre dauernde Siegesserie der Vienna Vikings – Österreichs erfolgreichster Cheersport-Verein in der “Königsklasse” – hatte seit der Erstaustragung 2015 immer den Titel geholt.
Anders als 2024, als die Fierce Dragons den Titel nach einer Traumsaison in einem Herzschlagfinale Gold noch einmal den Dauerrivalinnen der Vikings Allstars überlassen mussten, klappte es diesmal mit einer nahezu fehlerfreien Performance.
„Es ist nicht in Worte zu fassen. Wir haben zehn Jahre genau auf diesen Moment hingearbeitet. Es fällt so eine Last und so ein Druck ab. Ich kann die Glücksgefühle nicht beschreiben“, jubelte Nina Ringl von den siegreichen Dragons, die das Triple aus Wiener Landesmeisterschaften, International Cheer Masters und Staatsmeisterschaft schaffen.
Die Vikings Allstars mussten sich diesmal mit Platz vier begnügen. „Jetzt überwiegt die Enttäuschung, vor allem, weil wir so lange an der Spitze gestanden haben. Aber es war unser bester Wettkampfauftritt in dieser Saison. Wir haben nach den International Cheer Masters eine enorme Entwicklung hingelegt. Wenn wir das nächstes Jahr früher schaffen, geht es sich auch wieder mit dem Staatsmeistertitel aus“, sagt Sabrina Czerny.
Neben den Dragons gehörten die Schlagzeilen in der Cheersport-Sparte aber auch den Graz Cheersport Royals(GCR) und dem Turnverein Perchtoldsdorf (TVP Union). Beide Klubs holten die erste Staatsmeisterschaftsmedaille ihrer Vereinsgeschichten. „Hammer! Dieses Silber strahlt für uns wie Gold“, sagte GCR-Athletin Jessica Farthofer. „Vor zwei Wochen hätten wir das nicht für möglich gehalten“, so Juli Maly von TVP Supersonic.

Im Performance Cheersport bleiben die Milleniumdancers weiterhin das Maß aller Dinge. Für die Wienerinnen, die sich seit 2015 bei jeder Staatsmeisterschaft durchsetzten, holte die Senior-Pom-Formation Gold.
„Der Titel wird nie zur Gewohnheit. Wir arbeiten extrem hart und die Freude wird nicht weniger“, so Viktoria Schellenbauer. Es sei vor allem eine mentale Challenge, Jahr für Jahr dem Druck stand zu halten. „Wir wissen schon, wenn wir in die Saison reingehen, dass wir besser sein müssen als im Jahr davor. All unsere Athletinnen geben immer 240 Prozent in jedem Training. Das ist, was Milleniumdancers ausmacht.“
Die Silbermedaille eroberten die Vikings mit Destiny Pom, Bronze ging ein wenig überraschend an die Raiderettes Senior Pom von den SWARCO Raiders.

Auch in den Nachwuchs-Kategorien, die als Österreichische Meisterschaften gewertet werden, ging es ebenso emotional wie dramatisch zu. Bei den Cheersport-Juniorinnen (15 bis 18 Jahre) nutzte TVP einen Fehler der Dragonszu Meisterschaftsgold. Für die Wiener blieb die Silbermedaille, Bronze ging an die Vikings.
In den niedrigeren Altersklassen führte kein Weg an den Danube Dragons vorbei. Sowohl im Youth (12 bis 14 Jahre) als auch im Primary (7 bis 13 Jahre) und Mini (9 bis 11 Jahre) behielten die Wienerinnen die Oberhand. Die Silbermedaillen gingen an TVP (Youth, Primary) und die Graz Royals (Mini). Über Bronze freuten sich die Vikings(Youth), und die Tirolerinnen der SWARCO Raiders (Primary) und des ACC Rum (Mini).
Im Performance-Cheer-Nachwuchs blieben die Milleniumdancers Gold und Bronze im
bei den Juniors (15 bis 18 Jahre) und Gold bei den Peewees (7 bis 13 Jahre) top. Die Premium Dancers gewannen Silber bei den Juniors und bei den Peewees. Weitere Bronze-Medaillen gingen nach starken Performances an die Thunders (Youth) und Vikings (Peewee).
An der Spitze des Medaillenspiegels standen bei diesen Meisterschaften die Danube Dragons mit fünf Medaillen, vier davon in Gold und eine in Silber.
Dicht dahinter reihen sich die Vienna Vikings mit zweimal Silber und dreimal Bronze ein. Vier Medaillen gewannen die Milleniumdancers (3x Gold, 1x Bronze) und TVP (1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze).

Schon am frühen Donnerstag-Vormittag kämpften die ersten 19 Teams im Rahmen des sogenannten „Österreichischen Cheersport Cup“ um die Medaillen. Dabei boten sie den schon zu diesem Zeitpunkt zahlreichen Fans in der Olympiaworld eine Cheer-Show der Extraklasse.
Die Medaillen beim Cheersport Cup – und damit die ersten der diesjährigen Finals – gingen an die Formationen der Tyrolean Angels (Open Age All Girl Elite, Open Age All Girl Advanced), SWARCO Raiders (Open Age Pom, Open Age Intermediate), Milleniumdancers (Junior Doubles Pom, Senior Doubles Pom), Royals (Open Age Novice) und TVP (Open Age All Girl Median).
Fronleichnam ist Cheersport-Feiertag!
Für nicht weniger als 1.500 Athlet:innen in 75 Teams ist der erste Wettkampftag bei den diesjährigen Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien gleich der „Tag der Entscheidung“.
Neben den Österreichischen Meisterschaften und den Staatsmeisterschaften standen am frühen Vormittag bereits die Entscheidungen im sogenannten Österreichischen Cheersport Cup auf dem Programm.
19 Teams kämpften um die Medaillen und boten den schon zu diesem Zeitpunkt zahlreichen Fans in der Olympiaworld – 3.000 werden im Tagesverlauf erwartet – eine Cheer-Show der Extraklasse.
Cheersport-Austria-Vizepräsidentin Petra Gruber zeigte sich ob des Niveaus beeindruckt. „Die Vereine zeigen, an welch tollen Routines in den letzten Wochen und Monaten hart gearbeitet wurde. Als Cheersport Austria schaffen wir es, dass wir nicht nur die Anzahl der Athletinnen und Athleten steigern, sondern uns auch sportlich entwickeln.“
Die Medaillen beim Cheersport Cup – und damit die ersten der diesjährigen Finals – gingen an die Formationen der Tyrolean Angels (Open Age All Girl Elite, Open Age All Girl Advanced), SWARCO Raiders (Open Age Pom, Open Age Intermediate), Milleniumdancers (Junior Doubles Pom, Senior Doubles Pom), Royals (Open Age Novice) und TVP (Open Age All Girl Median).

Weiter geht es mit dem umfangreichen Programm in der Olympiaworld um 10:45 Uhr in mit den Österreichischen Meisterschaften in den Kategorien Mini und Primary (Cheersport) sowie Peewee und Youth (Performance Cheersport). Am Nachmittag werden dann die Medaillen in den Kategorien Youth und Junior (Cheersport) sowie Junior (Performance Cheersport) vergeben.
Wenn ab 17:00 Uhr die Staatsmeistertitel im Cheersport und Performance Cheersport vergeben werden, ist auch ORF Sport+ wieder live auf Sendung. Die Milleniumdancers (Performance Cheersport) und die Vienna Vikings (Cheersport) schicken sich an, ihre Staatsmeistertitel erneut zu verteidigen. Die Danube Dragons gelten aber nach den Ergebnissen der bisherigen Wettkampfsaison als Favoritinnen. Weitere Kandidaten für die Medaillen sind die Graz Cheersport Royals (GCR) und der Turnverein Perchtoldsdorf (TVP).
Den Livestream von allen Kategorien und Altersklassen gibt es auf sportaustriafinals.tv!
Die nationale Cheersport-Saison erreicht an Fronleichnam (19. Juni) ihren Höhepunkt. In der Innsbrucker Olympiaworld steigen zum Auftakt der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften im Cheerleading und Performance Cheer. Cheersport Austria stellt bei Österreichs größter Multisportveranstaltung auch die größte Abordnung. 1.500 – also fast ein Viertel – der 6.500 Athlet:innen, die sich in der “Woche der Entscheidungen” in Tirol tummeln, sind Cheersportlerinnen. Das ist absoluter Rekordwert in der Verbandsgeschichte. Rekordverdächtig ist auch die Kulisse. 3.000 Fans werden in der Halle erwartet.
37 Sportarten sind in diesem Jahr Teil der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni). So groß wie der Cheersport ist aber keine von ihnen – zumindest nicht, wenn es nach der Zahl der Teilnehmer:innen geht.
„1.500 Athlet:innen und noch einmal etwa 500 Coaches stellen auch für uns als Verband einen Rekord da. Wir freuen uns, dass wir die Sport Austria Finals bei unserer fünften Teilnahme diesmal auch eröffnen dürfen“, freut sich Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer. Etwa zwölf Stunden nach der offiziellen Eröffnungsfeier auf dem Landestheatervorplatz fallen auf der Cheer-Matte in der Olympiaworld die ersten Entscheidungen bei Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung.

Die ersten 19 der insgesamt 75 Teams tragen dabei ab 08:50 Uhr den „Österreichischen Cheersport Cup“ aus. Ab 10:45 Uhr gibt’s dann die ersten Entscheidungen bei den Österreichischen Meisterschaften in den Kategorien Mini und Primary (Cheersport) sowie Peewee und Youth (Performance Cheersport). Am Nachmittag werden dann die Medaillen in den Kategorien Youth und Junior (Cheersport) sowie Junior (Performance Cheersport) vergeben.
Wenn ab 17:00 Uhr die Staatsmeistertitel im Cheersport und Performance Cheersport vergeben werden, ist auch ORF Sport+ wieder live auf Sendung. Die Vienna Vikings schicken sich an, ihren Staatsmeistertitel erneut zu verteidigen. Die Danube Dragons gelten aber nach den Ergebnissen der bisherigen Wettkampfsaison als Favoritinnen. Weitere Kandidaten für die Medaillen sind die Graz Cheersport Royals (GCR) und der Turnverein Perchtoldsdorf (TVP).
Für die rund 3.000 erwarteten Fans gibt es in den neun Stunden kaum Zeit, durchzuatmen. So dicht ist das Programm von Cheersport Austria. Und so actionreich! “75 Teams aus 15 Vereinen werden zeigen, an welche tollen Routines in den letzten Wochen und Monaten hart gearbeitet wurde. Als Cheersport Austria schaffen wir es, dass wir nicht nur die Anzahl der Athletinnen und Athleten steigern, sondern uns auch sportlich entwickeln”, freut sich Vizepräsidentin Petra Gruber auf die Bewerbe.

Nicht nur aufgrund der großen Abordnung ist Cheersport Austria bei den Sideevents rund um die Sport Austria Finals Dauerthema. „Cheersport ist gefühlt allgegenwärtig. Jeder spricht darüber, da jeder jemanden kennt der mit Cheersport in Verbindung steht. Dies haben wir unseren Vereinen mit ihrer tollen Arbeit zu verdanken, sowie unserem Presseteam, das einen unglaublichen Job neben der Matte macht. Wir werden hart und erfolgreich weiterarbeiten“, kündigt Gruber an. Nachsatz: „Es ist noch immer Luft nach oben da.“
Damit es für die 1.500 Athlet:innen auch in die Lüfte nach oben gehen kann, arbeitete das Team von Cheersport Austria zuletzt auf Hochtouren. “Wir sind seit Wochen im Einsatz, um die Sport Austria Finals ideal zu nutzen, um unseren Athletinnen und Athleten die wohlverdiente Bühne für einen perfekten Wettkampf bieten. Ich freue mich auf alle Vereine, alle Teams und tolle Performances. Mögen die Spiele beginnen, wir freuen uns“, so Harrer.
Diese Frage wird am Sonntag, ab 13:30 Uhr im American Football Zentrum Innsbruck beantwortet – denn erstmal ist Flag Football Teil der Sport Austria Finals!
Das Finale wird nicht nur LIVE auf sportaustriafinals.tv übertragen sondern läuft am Abend von 20:20 Uhr bis 21:15 Uhr auch zeitversetzt und ungekürzt in ORF Sport+, Experte ist Herren-Nationalteam-Quarterback und Vizeweltmeister Felix Wasshuber.
Vor dem Finale zwischen den Vienna Constables und den Domzale Tigers findet in Innsbruck außerdem noch das Spiel um Platz drei zwischen den DeLaSalle Saints und der SG Amstetten Thunder/St. Valentin Veterans statt. Der Eintritt zu beiden Spielen ist frei.
Nachdem die Vienna Constables im Finale auf das slowenische Team Domzale Tigers treffen, sind die Wienerinnen bereits Staatsmeisterinnen, nun geht es noch um den Meistertitel der FLL. Sowohl die Regular Season als auch das Upper Bracket nach Tabellenteilung beendeten Constables und Tigers auf den Plätzen 1 bzw. 2, somit stehen die zwei Favoritinnen auch im Finale. Die Constables wollen nach den zwei Final-Niederlagen 2023 und 2024 endlich den heiß ersehnten Meistertitel.
Head Coach der Constables ist Robert Riedl, der auch Head Coach des AFBÖ Flag Damen-Nationalteams ist. Der Wiener erwartet ein heißes Duell: “Die Tigers haben in den letzten beiden Jahren bewiesen, dass sie das Top Team in der Liga sind (nur 2 Niederlagen in 2 Jahren)! Wir haben unsere Chancen und wir werden alles daran setzen, das Finale zu gewinnen! Ich erwarte eine enges Spiel auf hohem Niveau!”
Das erste Ziel sei bereits erreicht, so Riedl, nun soll das zweite Ziel her: “Nach einer sehr guten Saison mit nur einer Niederlage freuen wir uns schon in einem neuen Finalsetting unserer Saison den I-Punkt aufzusetzen! Das erste Ziel, Staatsmeistertitel, haben wir ja schon erreicht.”
Wurde die Flag-Saison 2024 erst mit den Superfinals Ende Oktober abgeschlossen, so lief heuer alles kompakter ab: Nach dem Ende der FLL-Saison geht es für Österreichs Damen in die heiße Phase der Nationalteam-Vorbereitung, Anfang August stehen die World Games in China auf dem Programm, Ende September die EM in Paris.
Die Saison der Herren ist in vollem Gange, sie wird erst im Oktober mit dem Finale abgeschlossen. Österreichs Herren bereiten sich unter anderem im Juli mit einem Trainingslager in Mexiko und den USA auf die EM im September vor.
Die Sport Austria Finals beginnen für die meisten der 6.500 Athlet:innen mit der Eröffnungsfeier am Mittwoch-Abend auf dem Landestheatervorplatz.
Zu diesem Zeitpunkt sind Georg Höfner-Harttila und sein „Branding-Team“ bereits drei volle Tage im Einsatz. „Unsere Arbeit vor Ort beginnt am Montag“, sagt Höfner, der die 26 Sportstätten in und um Innsbruck mit seiner insgesamt zehnköpfigen Mannschaft „Finals-fit“ macht.
Mit vereinten Kräften gilt es, 700 Werbemittel anzubringen. Blow-Ups, Banner, Beach-Flags, Transparente und nunmehr auch Softbanden und Displays hauchen den Hallen, Stadien und Freiflächen das typische Flair von Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung ein.
Im Vergleich zum Vorjahr sind diesmal gleich fünf neue Venues dazugekommen. „Die Arbeit ist nicht weniger geworden“, lacht der erfahrene Mann, der die Finals zum fünften Mal mitorganisiert.
Die Erfahrung aus den vorangegangenen Ausgaben des Mega-Events hilft dem „Branding-Team“ das immer größere Aufgabenfeld mit der notwendigen Effizienz abzuarbeiten. „Die Strategien und Abläufe haben sich bereits bewährt, wir nehmen nur noch kleine Anpassungen in unseren Routinen vor.“
Dennoch gibt es in diesem Jahr auch neue Challenges. „Während wir im Vorjahr fast ausschließlich auf erfahrene Helfer:innen bauen konnten, feiert diesmal die Hälfte unserer Truppe seine Finals-Premiere“, berichtet Höfner. Mit Laura Arndorfer ist ihm auch eine Finals-Veteranin abhandengekommen. „Laura ist weiterhin für Sport Austria im Einsatz, unterstützt aber dieses Jahr unser Organisationsteam für die World Games im August in Chengdu.“

Das On-boarding der „Rookies“ funktioniert aber perfekt und schnell – auch dank der Offenheit und Leidenschaft der „Routiniers“. „Wir haben die richtige Mischung, die Burschen sind motiviert, erkennen die notwendigen Handgriffe und machen ihre Arbeit hervorragend“, zeigt sich der Branding-Leiter mehr als zufrieden mit dem Spirit.
Aber worauf kommt es bei der Werbemittelanbringung nun eigentlich an? „Einerseits gilt es, sich mit den Verbänden kurzzuschließen, Synergien zu nutzen und auch deren Werbemittel beim Aufbau zu berücksichtigen. Andererseits müssen wir sie natürlich so anbringen, dass unsere Sponsoren und Partner dann auch perfekt im Bild sind, wenn Fotografen und TV-Anstalten das Event begleiten.“
Außerdem sei auch Flexibilität gefordert. „Jede Sportstätte ist unterschiedlich, manchmal kann und muss man kreativ sein, oft hat man aber auch einfach weniger Möglichkeiten.“ So sei es beispielsweise in Hallen mit glatten Wänden schwer, Transparente zu befestigen, erklärt der Experte. „Dadurch, dass wir mit der Veranstaltung im Vorjahr schon einmal in Innsbruck waren, ist vieles diesmal leichter.“
Für ein spektakuläres Novum sorgen die besten Drachenflieger-Piloten, die bei ihrer Finals-Premiere von der auf 2.000 Meter Höhe liegenden Seegrube abheben. „Die Startrampe hoch oben auf der Nordkette zu branden, ist schon etwas anderes, als irgendwo ein Roll-Up aufzustellen.“










…sporteln Peter Siess und Samuel Maier – und beide erreichen Spitzengeschwindigkeiten von weit über 100 Stundenkilometern. Das Drachenflieger-Ass und den Skeleton-Europameister eint aber nicht nur Wettkampfposition und Top-Speed, sie gehören auch zu den absoluten Aushängeschildern ihrer Sportart.
Im Rahmen der Auftakt-Pressekonferenz der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien rannten sich Siess und Maier am Dienstag erstmals über den Weg und hatten sofort eine Verbindung.
Es dauerte dann auch nicht lange, da landete der Präsident des Drachenfliegerclubs Innsbruck den Skeleton-Piloten zu einem Tandemflug ein. Maier wurde sofort hellhörig. „Die Idee, einmal mit einem Drachen mitzufliegen, hat sofort etwas in mir ausgelöst. Es geht Kopf voran raus – genau wie beim Skeleton. Adrenalin pur, das passt zu mir. Also, warum eigentlich nicht?“
Der ÖBSV-Athlet ließ sich im Gegenzug auch nicht lumpen, an Siess eine Einladung in den neuen, adaptierten Eiskanal in Innsbruck-Igls auszusprechen. Im Sommer soll eröffnet werden. Schon im Winter könnte es also so weit sein. Siess: „Kopf voraus die Eisbahn hinunter? Ich bin dabei!“
Beide leben in diesem Moment den Spirit, der von den Sport Austria Finals ausgeht. „Die Finals sind die Plattform, die Sportler:innen und ihre Leidenschaften zusammenführt und verbindet“, unterstreicht der Drachenflieger. Maier ergänzt: „Ich find’s spannend, neue Sportarten kennenzulernen. Sport verbindet, und das ist nicht nur so daher gesagt. Ich bin echt neugierig, wie sich das Fliegen anfühlt und gespannt, was wir aus diesem Abenteuer mitnehmen können. Challenge accepted.“