Am vergangenen Wochenende fiel im Football-Zentrum in der Wiener Ravelinstraße der mit Spannung erwartete Startschuss in die neue Saison der Flag Liga Ladies (FFL). Die neun Teams der höchsten heimischen Liga schenkten sich in den insgesamt elf Spielen nichts. Von der Tabellenspitze lachen vorerst zwei Hauptstadt-Klubs.
Erster Tabellenführer der neuen FFL-Saison sind die DeLaSalle Saints (Foto), die ihre drei Auftaktspiele gewannen. Die amtierenden Meisterinnen starteten mit einem 60:32 über die Vienna Knights. Gegen die Istropolis Invincibles aus Bratislava wurde es mit 59:0 sogar noch deutlicher. Am Ende eines langen Football-Tages schlugen die Wienerinnen dann zu guter Letzt noch die SG Amstetten Thunder/St. Valentin Veterans, wenn auch knapp, mit 39:28.
Die Vienna Constables absolvierten „nur“ zwei Spiele, gewann dabei gegen die Vikings (55:6) und die Domzale Tigers aus Slowenien (38:12). Die Vizemeisterinnen sind damit als derzeitige Tabellenzweite ebenfalls noch ungeschlagen.
Amstetten/St. Valentin, die Vikings, die Swarco Raiders und die Knights verbuchten alle einen Sieg. Am Tabellenende und noch ohne Erfolg stehen die Invincibles und die Dark Angels.
Der nächste Spieltag findet am 5. April in Wiener Neustadt statt. Die Regular Season wird dann im American Football Zentrum Innsbruck (11. Mai) fortgesetzt und findet am 25. Mai in Schwechat ihren Abschluss. Nach dem Grunddurchgang (Round-Robin) wird die Liga in eine Top-4 und eine Bottom-6 geteilt. Nach einem weiteren Round-Robin innerhalb der Gruppen sind die Top-2 fix im Semifinale, der Dritte und Vierte, sowie die besten zwei Teams des unteren Tableaus gehen in die Wildcard-Round. Die Die Playoffs und die Medal-Games werden im Single-Elimiation-Modus ausgetragen. Das Finale und das Spiel um Platz drei steigen im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien am 22. Juni (ab 12:00 Uhr). Ergebnisse und Spielpläne gibt es ›hier.
„Flag Leagues Austria“ auf Social Media
Pünktlich zum Saisonstart in der Frauen-Liga war übrigens auch die neue (digitale) Heimat der österreichischen Flag Football Ligen „ready“. Auf Facebook und Instagram gibt es unter „Flag Leagues Austria“ ab sofort alle Ergebnisse, Fotos und weiteren Informationen zu den Ligen abseits des Tackle Footballs.
Flag Football steht 2025 erstmals im Programm der Sport Austria Finals und ist eine Football-Variante, die vom Regelwerk her stark an den „großen Bruder“ erinnert. Die typischen Tackles sind untersagt, dafür werden Spielfluss, Dynamik und Taktik (genauso) großgeschrieben. Einen Spielzug stoppt man am besten, in dem man die „Flag“ am Gürtel der Gegnerin bzw. des Gegners abreißt. Daher leitet sich auch der Name der Sparte ab. Netter Nebeneffekt: Der Spielfluss ist noch höher, die Verletzungsgefahr deutlich niedriger.
In der „kontaktlosen“ Variante eroberten Österreichs Nationalteams schon zahlreiche WM- und EM-Medaillen. Zuletzt gab’s bei der Weltmeisterschaft 2024 in Lahti (Finnland) Silber für die Herren und Platz vier für die Damen. Die jüngsten WM-Platzierungen sind gleichzeitig auch die Weltranglisten-Platzierungen der beiden rot-weiß-roten Teams, die von Los Angeles träumen – 2028 ist Flag Football erstmals olympisch!
Die Early Season Tour der Disc-Golf-Elite ist am vergangenen Wochenende mit österreichischen Triumphen zu Ende gegangen. Bei den Herren behielt Stanislaus Amann seine „weiße Weste“ und gewann nach seinen Siegen beim ersten und zweiten Tour-Stopp auch das „Finale“ in Grametschlag.
Bei den Damen fuhr Julia Hauch vor der slowenischen Gesamtsiegerin Zoya Sagmeister Martini den ersten Platz ein.
„Erdrutschsieg“ nach 41er-Runde
Amann ist derzeit einfach nicht zu schlagen. Der Niederösterreicher, der schon die ersten zwei Events der Early Season Tour in Varazdin (CRO) und Lipica (SLO) gewann, sicherte sich auch beim Finale im niederösterreichischen Grametschlag den Sieg. Insgesamt blieb der derzeit beste heimische Disc-Golfer, der eine 41er-Runde(!) einstreute, bei den sogenannten Pampa Open 19 Würfe unter Par (150). Laurenz Schaurhofer benötigte für die drei Runden 161 Würfe und wurde Zweiter.
Amann beendet die Early Season Tour damit mit der maximalen Punktezahl (300) als Gesamtsieger und darf sich über 600 Euro Preisgeld freuen. Der Slowene Blaz Petrovic sicherte sich mit Rang vier in Grametschlag den zweiten Platz in der Gesamtwertung vor Sascha Derp.
Rot-weiß-roter Triumph bei den Damen
Bei den Damen hatte hingegen in der Endabrechnung eine Slowenin die Nase vorne. Zoya Sagmeister Martini verpasste zwar den dritten Sieg und damit die „weiße Weste“, holte als Zweite (+31) der Pampa Open aber noch einmal 85 Zähler für die Gesamtwertung (285). Raphaela Narath (3./+38) kam der Slowenin mit insgesamt 235 Punkten im Endklassement aber sehr nahe und freut sich über den zweiten Platz.
Den Sieg beim dritten Stopp in Grametschlag holte mit Julia Hauch (+24) eine heimische Disc Golferin. Die Oberösterreicherin hatte die ersten zwei Turniere der Early Season Tour ausgelassen.
Seit 2021 ist Caroline Mériaux Vizepräsidentin der Austrian Baseball Softball Federation (ABF) und in ihrer Funktion hauptverantwortlich für den Softball-Sport. In ihren Zuständigkeitsbereich fällt somit auch die Slowpitch-Sparte, die seit der Erstausgabe 2021 mit ihren Österreichischen MixedMeisterschaften Teil der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ist. Wir haben mit der 39-jährigen Wienerin über ihre Leidenschaft für Softball, wichtige Nachwuchs-Strukturen, spezielles Pitching und natürlich die Finals gesprochen.
Caroline, du bist nicht nur ABF-Vizepräsidentin, sondern auch berufstätig, Spielerin auf Bundesliga- und Nationalteam-Niveau und hast auch jeweils eine Funktion im Klub sowie im Wiener Verband über. Wie bringst du das alles unter einen Hut?
Caroline Mériaux: Mit viel Leidenschaft und noch mehr Organisationsgeschick. Softball ist ein riesiges Ressort, aber mit der Erfahrung, die ich über die Jahre gesammelt habe, weiß ich, wann welche Aufgaben anfallen. Maßgeblich ist aber auch ein gutes Team. In meiner Rolle als Vizepräsidentin des Verbandes profitiere ich unter anderem von der guten Abstimmung mit meinen Kollegen im ABF-Büro. Und die Wanderers sind einer der größten Baseball-Softball-Vereine Österreichs, da gibt es viele helfende Hände. Aber natürlich ist auch das mit viel Arbeit und noch mehr Extrameilen verbunden.
Du wurdest kürzlich auf dem Verbandstag als Vizepräsidentin im Amt bestätigt und ich nehme an, es macht dir noch Spaß? Wie gerne übernimmst du auch in den kommenden zwei Jahren Verantwortung für den Softball-Sport?
Sehr gerne! Ich bin erst in meiner Anfangsphase. Insbesondere was die Nachwuchs-Agenden betrifft, habe ich noch viel vor. Mit unseren Nationalteams treten wir seit 2024 in allen Altersklassen, beginnend bei der U13, an. Diese Durchgängigkeit ist wichtig, um den jungen Mädchen Perspektiven und Chancen zu bieten. Was uns noch fehlt, ist ein nationaler Softball-Nachwuchs-Bewerb. Die Mädels in den Vereinen werden im Baseball groß, was auch Vorteile hat, aber spielerisch wäre es notwendig, dass sie sich in einer Fastpitch-Liga betätigen könnten.
Was fehlt noch, dass dieser Meilenstein erreicht werden kann?
Derzeit sind wir insgesamt noch nicht groß genug, dass wir eigene Fastpitch-Nachwuchs-Teams haben. Wir versuchen jetzt in diesem Jahr erstmals Spieltage abzuhalten, drei für die U13, vier für die U16. Es liegt aber auch an den Vereinen, die sich dafür zusammenschließen und organisieren müssen. Es steckt alles noch in den Kinderschuhen. Der Aufbau einer nachhaltigen Struktur braucht vor allem Zeit.
2024 war ja ein erfolgreiches Jahr für den Softball-Sport. Mit dem zwölften Platz bei der Europameisterschaft hat das Fastpitch-Nationalteam bewiesen, dass es bereits zum europäischen Spitzenfeld gehört. Was bleibt von der EM in den Niederlanden?
Die EM hat einmal mehr gezeigt, dass wir mit den großen Nationen phasenweise mitspielen können. Der ein oder andere zusätzliche Sieg, hätte uns in die Top-10 gespült, aber in den entscheidenden Momenten sind wir noch nicht konstant genug. Wir haben – mit Ausnahme weniger Veteraninnen – immer noch ein junges Team. Das macht in Zukunft jedenfalls Lust auf mehr.
Die Softball-Bundesliga startet in wenigen Wochen neuerlich mit „nur“ fünf Teams. Wünscht du dir, dass noch mehr Vereine Spitzen-Softball anbieten und damit auch in den Bundesländern eine gewisse Abdeckung erreicht wird. Oder gibt es noch nicht genügend Top-Spielerinnen für eine noch größere Liga?
Im Moment ist die Bundesliga relativ ausgeglichen. Dornbirn hat es in der Vorsaison erstmals (wieder) in die Top-4 geschafft. Das heißt, dass alle Teams Chancen auf die Playoffs haben. Natürlich wären mehr Teams wünschenswert, aber genauso wichtig ist es, dass die sportliche Competition hoch bleibt. Österreich ist mit zwei Teams in den höchsten europäischen Bewerben vertreten. Daraus lässt sich schon ein gewisses Niveau ablesen. Ich bin aber zuversichtlich, dass die Liga wachsen wird, weil aus einem erfolgreichen Nachwuchs-Programm auch eine breitere Spitze entstehen kann.
Im Slowpitch-Bereich war das Nationalteam bei der EM, die verschiedenen Ligen quer durchs Land laufen. Slowpitch scheint sich etabliert zu haben und angenommen zu werden?
Ja, dadurch hat Nationalteam-Coach Robert Dewanger auch mehr Möglichkeiten und einen größeren, qualitativeren Spieler:innen-Pool. Die professionelleren Rahmenbedingungen tun der Entwicklung des Teams gut. Ähnlich wie im Fastpitch hat auch bei der Slowpitch-EM die Konstanz gefehlt. Dass der eingeschlagene Weg jedenfalls richtig ist, zeigen die Einladungen zu prestigeträchtigen Turnieren nach England und Belgien in diesem Sommer. Wenn das Team besser eingespielt ist, sind in Zukunft auch noch bessere Ergebnisse drinnen.
Die 39-Jährige hat auch bei den Wanderers viel Verantwortung.
Vergangenes Jahr waren die Sport Austria Finals erstmals in Tirol. Was waren die größten Herausforderungen für die Slowpitch-Bewerbe?
Die allergrößte Herausforderung war das Wetter. Der Platz hat stark unter den vorangegangenen Regenfällen gelitten, aber der Bewerb konnte dennoch durchgeführt werden. Sicher ist die Infrastruktur in der Region limitiert, aber Schwaz war als Veranstalter außerordentlich ambitioniert und bemüht. Ich bin zuversichtlich, dass das Turnier in diesem Jahr ein großer Erfolg wird, wenn das Wetter diesmal mitspielt.
Die Witches & Bandits haben sämtliche Titel der Finals-Geschichte abgestaubt: Gelingt es heuer einem Team, die Oberösterreicher:innen vom Thron zu stoßen?
Ab und an passiert es bereits, dass die Witches & Bandits auch einmal eine Niederlage einstecken müssen, aber das sind bislang nur Ausreißer. Irgendwem wird es über kurz oder lang gelingen, den Titel zu erobern, ob es in diesem Jahr schon so weit ist, wird sich zeigen. Die Witches & Bandits sind einfach konstant gut und eingespielt. Sie stehen zurecht da, wo sie stehen und sind sicher im Juni wieder erste Anwärter auf den Pokal.
Richten wir den Blick noch einmal auf die ganze Sparte. Was ist – abgesehen von den Entwicklungen der Nachwuchs-Struktur – die größte Herausforderung oder Chance für die Zukunft?
Was mein Ressort betrifft, ist das Pitching wohl das größte Thema. Das Pitching im Fastpitch-Softball ist so speziell und benötigt so viel Aufmerksamkeit. Wir müssen es schaffen, frühzeitig anzusetzen und schon unseren jüngsten Spielerinnen die Möglichkeiten bieten, sich in diesem Bereich zu entwickeln und auch zu spezialisieren. Wenn wir uns da besser aufstellen, ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft gelegt.
Stanislaus Amann schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Österreichs derzeit wohl bester Disc-Golfer ist auch bei den Central European Disc Golf Championships nicht zu schlagen und feiert in der Slowakei seinen bereits vierten Saisonerfolg.
Wings of Varazdin, Iron City Ice Crush, Lipica Open, Central European Disc Golf Championships (CEDGC) – die Liste der Turniersiege Amanns im Jahr 2025 ist am vergangenen Wochenende wieder länger geworden. „Es könnte nicht besser gehen, ich kann von einer guten Frühform sprechen“, lacht der Titelträger.
Die CEDGC-Goldmedaille ist der bislang größte Triumph des Niederösterreichers in der noch jungen Saison. „Ein sensationeller Erfolg, der für mich auch emotional ist, weil ich den Titel sehr schätze“, so der Mann vom St. Pöltner Verein STPDISCGOLF.
57er-Runde entscheidet Duell Amann vs. Bilek
Nach drei gespielten Runden entschied Amann (-20) den Schlagabtausch mit dem Tschechen Bohdan Bilek (-19) knapp für sich. Auch der US-Amerikaner Jacob Harris (-17) hatte bis zuletzt Chancen auf den Sieg. „Das Feld war in der Spitze sehr stark besetzt. Der Zweikampf mit Bohdan war auf Messers Schneide. Cool, dass ich es dann heimgespielt habe“, so Amann, der sich nicht nur mit dem Ergebnis, sondern auch mit der Leistung äußerst zufrieden zeigte. „Ich habe konstant ein gutes Niveau abrufen können, nur kleine Fehler gemacht und insgesamt wieder sehr sicher gespielt.“ Ausschlaggebend für den Sieg des Österreichers war eine 57er-Runde (-9) zum Abschluss.
Mit dem Kurs in Lipica ist der vierfache Saisonsieger mittlerweile auf „Du und Du“. Schon seine Goldene beim zweiten Stop der Early Season Tour Anfang März holte sich Amann in der kleinen slowenischen Ortschaft. „Es war sicher ein Vorteil, dass ich zweimal hintereinander hier gespielt habe. Es ist ein Kurs, der meinem Spiel entgegenkommt.“
Für den Flugscheiben-Profi geht die Saison aber jetzt erst so richtig los. In den kommenden Monaten gibt es im Schnitt zwei Turniere monatlich. Highlights sind der letzte Stopp der Early Season Tour (29. März), die Konopiste Open, die Sport Austria Finals im Juni, sowie Welt- und Europameisterschaften.
Aufgrund des Fan-Ansturms am zweiten Wettkampf-Tag der International Cheer Masters (ICM) legte Cheersport Austria kurzerhand noch einmal 500 Stehplatz-Tickets auf. Das schon am Samstag bummvolle Multiversum Schwechat platzte bei den Auftritten der „Next Generation“ am Sonntag also endgültig aus allen Nähten.
„Wir sind sehr stolz, dass das Event auch nach der Übersiedlung nach Schwechat so gut angenommen wird. Im Multiversum können wir nicht nur unseren Athlet:innen die Bühne bieten, die sie verdienen, sondern endlich auch die große Nachfrage nach Tickets bedienen“, unterstreicht Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer. Mit Rekordzahlen von 122 teilnehmenden Teams, rund 2.500 Athlet:innen und 4.000 Fans stellen die ICM hinsichtlich ihrer Dimensionen alle übrigen Wettkämpfe in den Schatten. „Wie der gesamte Cheersport ist auch diese Veranstaltung in wenigen Jahren extrem gewachsen. Die ICM sind nur mit der Hilfe von täglich rund 70 Volunteers und einem großartigen Organisationsteam zu stemmen. Unser bislang größtes Cheersport-Fest war ein voller Erfolg und die gesamte Cheersport-Familie hat dazu beigetragen“, bedankte sich Harrer vor allem auch bei den freiwilligen Helfer:innen.
Professionelle Rahmenbedingungen für sportliche Höchstleistungen
Für das erste große Saisonhighlight – im April stehen noch die Weltmeisterschaften auf dem Programm, im Juni die Sport Austria Finals – hatte sich Cheersport Austria etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Erstmals blieben die prallgefüllten Zuschauerränge komplett unbeleuchtet. Die Athlet:innen standen somit im Fokus des „Spotlights“, das ausschließlich auf die Matte gerichtet war. Das Experiment fruchtete und hatte nicht nur „visuelle“ Effekte. Das Licht-Setup half den Athlet:innen auch, sich noch besser auf ihre Routines zu fokussieren – und das hat sich in den Leistungen niedergeschlagen.
Ein Highlight des zweiten Wettkampf-Tages, der fast ausschließlich den besten Nachwuchs-Teams des Landes vorbehalten war, war das erste Saisonduell der Classy Dragons (Danube Dragons) und der Royal Dynasty (Graz Cheersport Royals) auf dem höchsten Youth-Level (12 bis 14 Jahre). Im Vorjahr holten die beiden Teams – die Grazerinnen damals noch als Graz Giants – EM-Gold bzw. -Silber.
Cheersport Austria – International Cheer Masters, 16.03.2025, Schwechat, Austria. (Photo: Michael Meindl)
Dragons meistern hohen Schwierigkeitsgrad ihrer Routines
Die Europameisterinnen aus Wien ließen schlussendlich mit einer insgesamt sehr gelungenen und vor allem mit hohem Schwierigkeitsgrad behafteten Routine keine Zweifel über Gold aufkommen. Hinter den Classy Dragons lagen mehrere Teams fast gleichauf. Die Grazerinnen von Royal Dynasty (Graz Cheersport Royals) setzten sich im Kampf um Silber ganz knapp vor TVP Supernova (TVP Union) durch. Die Vikings Evolaxy (AFC Vienna Vikings) wurden Vierte.
Wenig später zogen die schwarz-goldenen Vereinskolleginnen in der höchsten Juniorinnenen-Klasse (14-17 Jahre) ebenfalls mit einer Goldmedaille nach. Platz zwei hinter den siegreichen Unique Dragons ging im Junior All Girl Elite an die Royals Ladies und damit neuerlich an die Graz Cheersport Royals. Die Vikings Infinity (AFC Vienna Vikings) gewannen Bronze vor TVP Legacy (TVP Union). „Es waren harte Monate, da wir stets mit Verletzungen und damit verbundenen Ausfällen zu kämpfen hatten. Als Team haben wir aber keine Minute ans Aufgeben gedacht, sondern haben noch härter an uns gearbeitet und noch sind noch stärker als Team zusammengewachsen”, sagt Leonie Studeny, Athletin und Kapitänin der Unique Dragons.
In den niedrigeren Altersklassen gab es schon am Vormittag Siege des TVP (Primary All Girl Intermediate), der Dragons (Primary All Girl Median) und der SWARCO Raiders (Open Age Intermediate). Im Bewerb Youth All Girl Median feierte der neu gegründete Alpine Cheer Club Rum den ersten Titel bei einer bundesweiten Meisterschaft in seiner Vereinsgeschichte. Premieren-Gold bei der ICM eroberte auch der neue Tanzsportverein Black Fire Cheer & Dance(Peewee Double Hip Hop).
Grund zum Jubeln hatten zudem die Mighty Wings (Red Wings Cheerleader). Die Wienerinnen nutzten nach einer nicht einwandfreien Landesmeisterschaft die „zweite Chance“ bei den ICM und schafften mit über 62,5 Punkten noch die Qualifikation für die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. In Innsbruck krönt Cheersport Austria am 19. Juni seine (Staats-)Meisterinnen. Mit dabei sind dann auch die Pirates Revolution (Pirates Cheerleading), die am Sonntag die einzige ausgetragene Seniors-Kategorie (Senior All Girl Elite) vor ACC Blackout(ACC Rum) gewannen.
ICM-Gold für die amtierenden Europameisterinnen: Die Classy Dragons waren nicht zu schlagen.
Spektakel auf dem Performance-Cheer-Floor und durch Nationalteam-Stunts
Reichlich Action booten die Youngsters am Sonntag auch auf dem Performance-Cheer-Floor. Einen Tag nach ihren Spitzenplatzierungen in den Senior-Pom-Bewerben, dominierten die Milleniumdancers auch mit den Juniors (Gold) und Peewees (Silber als bestes österreichisches Team) die Pom-Kategorien. Open Age Pom ging an die SWARCO Raiders. Im Junior Jazz hatte „MD“ wieder die Nase vorne und setzte sich gegen die Premium Dancers durch – die wiederum mit Gold (Peewee Hip Hop) und Bronze (Junior Pom und Youth Pom) ihren Medaillensatz an diesem Wochenende komplettierten.
Die besten Medaillensammler bei den diesjährigen ICM waren bei ihrer ersten ICM die Graz Cheersport Royals mit siebenmal Edelmetall (2x Gold, 3x Silber, 2x Bronze). “Wir sind unglaublich stolz auf unsere Athlet:innen und Coaches. Sie haben an den beiden Tagen trotz zahlreicher Ausfälle unglaubliches geleistet”, sagt Royals-Obfrau Sophie Ziegler. Die Reise von “GCR” hat jedoch gerade erst begonnen. “Wir gehen jetzt in die Vorbereitung für die Sport Austria Finals, werden noch härter arbeiten und freuen uns auf Innsbruck”, so Ziegler.
Wie man es auch dreht und wendet: Die Graz Cheersport Royals waren mit sieben Medaillen top!
Die Danube Dragons waren mit fünf Goldmedaillen und einer Silbermedaille am erfolgreichsten, auch TVP Union (1x Gold, 3x Silber, 2x Bronze) und die Milleniumdancers (3x Gold, 2x Silber, 1x Bronze) holten sechs Medaillen. “Die diesjährigen ICM waren ein Erfolg für uns als Unique, aber auch für den gesamten Verein. Danke an dieser Stelle an alle Coaches, Leitungen und helfende Hände – ohne sie wäre der Erfolg nicht möglich gewesen“, so Studeny.
Den krönenden Abschluss der zweitägigen Cheersport-Show lieferten drei Stunt-Doubles des österreichischen Coed-Nationalteams. Die Paarungen der gemischten Cheersport-Austria-Auswahl überzeugten mit spektakulären Einlagen und zeigten ihre WM-Form. Das Coed-Team strebt bei den ICU World Cheerleading Championship in Orlando (23. bis 25. April) als letzte rot-weiß-rote Formation den Sprung aufs höchste Level an. Allen anderen Cheersport-Teams gelang der Aufstieg bereits in den vergangenen Jahren. Obwohl die Luft damit automatisch „dünner“ geworden ist, zeigt sich Petra Gruber zuversichtlich. „Schon die Landesmeisterschaften, aber vor allem die Auftritte bei den ICM, haben gezeigt, dass sich alle Vereine und damit auch die Athlet:innen sportlich weiterentwickelt haben. Die Weltmeisterschaft kann kommen.“ Laut der Vizepräsidentin seien Top-5-Platzierungen „und hoffentlich auch die ein oder andere Medaille“ realistisch. Am 6. April werden die neun Nationalteams im Rahmen eines „Showcase“ in Wien offiziell verabschiedet. Ob die einzigartige Stimmung der höchst erfolgreichen International Cheer Masters 2025 dann zu toppen ist? Challenge accepted!
Egal ob bei den Seniors oder im Nachwuchs-Bereich – die Milleniumdancers schaffen den Spagat.
Nächste Premiere bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien! Neben Sportarten wie Drachenfliegen oder Torball steht 2025 auch Flag Football erstmals im Programm von Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung.
Die beliebte US-Sportart ist jedoch ein Newcomer mit „Startvorteil“, denn das Regelwerk ist insgesamt sehr stark an das des „großen Bruders“ angelehnt. (Tackle) Football erfreut sich hierzulande auch dank des Siegeszugs der National Football League (NFL) immer größerer Beliebtheit. Der American Football Bund Österreich (AFBÖ) ist mit der Austrian Football League seit Jahren europäische Spitze.
Mit Flag Football drang der AFBÖ aber in neue Sphären vor. Nicht nur was die Erschließung neuer Zielgruppen betrifft, sondern vor allem hinsichtlich des internationalen Erfolgs. In der „kontaktlosen“ Variante eroberten Österreichs Nationalteams schon zahlreiche WM- und EM-Medaillen. Zuletzt gab’s bei der Weltmeisterschaft 2024 in Lahti (Finnland) Silber für die Herren und Platz vier für die Damen. Die jüngsten WM-Platzierungen sind gleichzeitig auch die Weltranglisten-Platzierungen der beiden rot-weiß-roten Teams.
„Capture the Flag“
Die Leistungen der AFBÖ-Nationalteams wurden dabei von den Fans dabei ebenso gefeiert, wie die Attraktivität des Spiels. Denn Flag Football steht dem (Tackle) Football hinsichtlich Dynamik und Taktik um nichts nach und das obwohl – oder gerade weil – die im Football typischen Tackles untersagt sind. Einen Spielzug stoppt man deshalb am besten, in dem man die „Flag“ am Gürtel der Gegnerin bzw. des Gegners abreißt. Daher leitet sich auch der Name der Sparte ab. Netter Nebeneffekt: Der Spielfluss ist noch höher, die Verletzungsgefahr deutlich niedriger!
Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, dem bieten die Sport Austria Finals in diesem Jahr die Möglichkeit, Flag Football auf Spitzenniveau hautnah zu erleben. Am Sonntag, dem 22. Juni, steigt im American Football Zentrum Innsbruck das Finale der Flag Liga Ladies, Österreichs höchster Frauen-Liga. (13:30 Uhr) Bevor die beiden besten Teams des Landes um den Österreichischen Staatsmeistertitel kämpfen, geht es ab 12:00 Uhr im Bronze-Medal-Game zur Sache.
Am Wochenende des 29./30. März starten die zehn Teams in die Saison 2025. Neben den Domzale Tigers (Slowenien) und den Istropolis Invincibles (Slowakei) sind aus Österreich die DeLaSalle Saints, die Vienna Constables, die Vienna Knights, die Vienna Vikings, die Dark Angels Ladies (alle Wien), die SG Amstetten Thunder/St. Valentin Veterans, die SG Klosterneuburg Indians/Münchendorf Badgers/Vienna Vipers (beide Niederösterrech) sowie die Swarco Raiders (Tirol) dabei.
Nach dem Grunddurchgang (Round-Robin) wird die Liga in eine Top-4 und eine Bottom-6 geteilt. Nach einem weiteren Round-Robin innerhalb der Gruppen sind die Top-2 fix im Semifinale, der Dritte und Vierte, sowie die besten zwei Teams des unteren Tableaus gehen in die Wildcard-Round. Die Die Playoffs und die Medal-Games werden im Single-Elimiation-Modus ausgetragen. Ergebnisse und Spielpläne gibt es ›hier.
Am ersten Tag der International Cheer Masters 2025, Österreichs größtem Cheersport-Wettkampf, gab es in der „Königsklasse“ neben dem Favoriten-Sieg der Danube Dragons auch eine dicke Überraschung. TVP Supersonic vom Turnverein Perchtoldsdorf schnappte sich im erst zweiten Jahr auf höchstem Level die Silbermedaille. Die Niederösterreicherinnen feiern gemeinsam mit 2.500 Athlet:innen und 4.000 Fans noch bis Sonntag-Abend beim Rekord-Event von Cheersport Austria – Vorgeschmack auf die Weltmeisterschaft inklusive!
„Unglaublich! Wir können uns keinen besseren Tag vorstellen“, jubelte TVP-Supersonic-Athletin Julia Maly mit der Silbermedaille um den Hals ins ORF-Mikrofon. „Es ist so ein schönes Gefühl, ich kann es gar nicht beschreiben. Die ganze harte Arbeit zahlt sich in diesem Moment aus.“ Mit einer fast fehlerfreien Performance hatte das Top-Team des TVP Union etwa zwei Stunden zuvor die Weichen für den größten Erfolg der Vereinsgeschichte gestellt. Etwas mehr als ein Jahr nach ihrem ersten Auftritt in der „Königsklasse“ (Senior All Girl Premier) ließ TVP Supersonic renommierte Formationen wie die Vikings Allstars (AFC Vienna Vikings/4.) oder die Raiderettes Sensation (SWARCO Raiders Tirol/5.) hinter sich – ein „Aufstieg“ in „Schallgeschwindigkeit“. Maly betont: „Es war auch ein Erfolg der Teamchemie. Wir haben so unglaublich viel investiert.“ Mit dem zweiten Platz ist TVP auch plötzlich ein Kandidat für eine Medaille bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck.
Den Sieg in der höchsten Kategorie des Cheersports holten die favorisierten Fierce Dragons (Danube Dragons). Eine Woche nach dem Titel bei der Wiener Meisterschaft holten Nina Ringl und ihre Teamkolleginnen auch ICM-Gold: „Es war nicht einfach, denn ein Wettkampf ist immer mit Nervosität und Druck verbunden, es kann immer etwas passieren. Heute war das Schicksal auf unserer Seite. Wir freuen uns sehr“, so Ringl. Nachsatz: „Aber es geht noch besser!“ Bronze ging an die Royal Queens von den zur Saison 2025 neu gegründeten Graz Cheersport Royals. „Wir hatten sehr viele Ausfälle, deshalb ist die Leistung heute umso höher einzuschätzen“, analysiert Jessica Farthofer.
TVP Supersonic katapultieren sich nur ein Jahr nach ihrem Erstauftritt in die Medaillenränge der „Königsklasse“.
Milleniumdancers nutzten ICM auch als WM-Testlauf
Im Performance Cheersport überzeugten am Samstag die Formationen der Milleniumdancers. Während Anna Luisa Kiss und Nadine Widi im Bewerb Senior Double Pom hinter der italienischen Paarung von der S.S.D. Studio Vale als bestes heimisches Team Silber holten, gab’s für die Senior-Jazz-Formation konkurrenzlos Gold. Für „MD“ stand bei den International Cheer Masters aber vor allem die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Vordergrund. Bei dem in sechs Wochen stattfindenden Großereignis in Orlando (USA) gehen viele Athletinnen des Tanzsportvereins für das Nationalteam an den Start. Top-Platzierungen könnten dann in Reichweite sein. „Wir sind unglaublich zufrieden mit unserem Auftritt, haben uns im Vergleich zur Wiener Landesmeisterschaft klar gesteigert. Wir sind happy von der Matte gegangen“, erklärt Sophie Gneist aus dem Senior-Jazz-Team.
Auch die Cheersport-Athletinnen bestritten in Schwechat ihren letzten Wettkampf vor der Weltmeisterschaft. Für sie geht es aber in den kommenden Wochen noch darum, die gemeinsamen Nationalteam-Routines zu verfeinern. „Ich fliege zum ersten Mal nach Orlando. Ich freue mich, die Vibes zu spüren und die Energie aufzunehmen“, sagt beispielsweise Maly vom TVP Union Perchtoldsdorf.
„Generalprobe“ geglückt: Die Milleniumdancers sind bereit für die Weltmeisterschaft.
“Das ist der Oberhammer“
Insgesamt 182 Athlet:innen entsendet Cheersport Austria zu den ICU World Cheerleading Championships nach Florida (23. bis 25. April). In fünf Performance- und vier Cheersport-Kategorien gehen die Österreicherinnen auf Medaillenjagd. Vizepräsidentin Petra Gruber, die die sportliche Verantwortung trägt, gibt den rot-weiß-roten Fans Grund zur (Medaillen-)Hoffnung: „Schon die Landesmeisterschaften, aber vor allem die bisherigen Auftritte bei den ICM, haben gezeigt, dass sich alle Vereine sportlich weiterentwickelt haben. Die Weltmeisterschaft kann kommen.“ Laut der Vizepräsidentin seien Top-5-Platzierungen „und hoffentlich auch die ein oder andere Medaille“ realistisch. Am 6. April werden die neun Nationalteams im Rahmen eines „Showcase“ in Wien offiziell verabschiedet.
Zumindest bis Sonntag-Abend ist die WM aber noch eine (leise) Zukunftsmusik. Die (laute) Gegenwart heißt International Cheer Masters. Während am Nachmittag noch die “Next Generation” der Cheersport-Vereine mit zahlreichen beeindruckte, fällt das Zwischenfazit von Präsidentin Julia Harrer ausgesprochen positiv aus. „Wir sind sehr stolz, dass die Übersiedlung ins Multiversum gelungen ist. Wie der gesamte Cheersport ist auch diese Veranstaltung in wenigen Jahren extrem gewachsen. 122 Teams mit 2.500 Athlet:innen und 4.000 Fans an zwei Tagen – das ist nur mit der Hilfe von täglich rund 70 Volunteers und einem großartigen Organisationsteam zu stemmen.“ Die Halle biete den idealen Rahmen für das größte Cheersport-Event des Jahres. „Das Ambiente im Multiversum sucht seinesgleichen und wir können den Athlet:innen die verdiente Bühne für ihre Auftritte bieten“, unterstreicht die Präsidentin.
Auch die Athlet:innen feiern das „neue Gewand“ der ICM. Farthofer (GCR) fand vor allem Gefallen an der Lichtshow im Multiversum. „Es ist der Oberhammer! Die Zuschauerränge sind abgedunkelt, das gesamte Spotlight ist auf die Matte gerichtet. Das gab es so im österreichischen Cheersport noch nie.“
Spotlight on: Einzigartiges Ambiente für die Cheersport-Teams, wie die Danube Dragons.
Noch mehr Teams, noch mehr Athlet:innen, noch mehr Fans – die International Cheer Masters (ICM) setzen am kommenden Wochenende neue Maßstäbe im österreichischen Cheersport. Beim ersten bundesweiten Wettkampf der Saison 2025 messen sich am Samstag und Sonntag in Schwechat 122 Teams mit insgesamt 2.500 Aktiven aus sieben Nationen. Über 4.000 euphorische Fans werden erwartet. Durch den Umzug von der Südstadt ins Multiversum hat das Flagship-Event von Cheersport Austria noch einmal an Größe und Bedeutung zugelegt. Sechs Wochen vor der Weltmeisterschaft und rund drei Monate vor den Sport Austria Finals dürften auch die Formkurven der Athlet:innen neue Höhen erreichen.
Der Cheersport-Boom hat seinen Peak definitiv noch nicht erreicht. Deshalb kommt es wenig überraschend, dass sich der Umzug des größten von Cheersport Austria organisierten Events ins größere Multiversum nach Schwechat schon jetzt ausgezahlt hat. „Es ist gelungen, die International Cheer Masters auf ein neues Level zu heben. Die Übersiedlung von der Südstadt ins Multiversum hat auf organisatorischer Ebene bereits super geklappt und wird sich auch sportlich auszahlen. Wir können allen unseren Athlet:innen und Coaches, aber auch den Fans, ein Wettkampf-Erlebnis bieten, wie sie es sonst nur von internationalen Competitions kennen“, ist Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrerüberzeugt. „Ein großer Dank geht an das Organisationsteam, das seit Monaten im Hintergrund daran arbeitet, den Sportler:innen die verdiente Bühne zu bereiten.“
„Königsklasse“ verspricht Eröffnungsfeuerwerk
Das Mega-Event, an dem insgesamt 21 heimische Vereine und viele weitere Klubs aus sechs europäischen Ländern teilnehmen, beginnt am Samstag gleich mit einem Spektakel.
Um 10:00 Uhr eröffnen die Raiderettes Sensation (SWARCO Raiders Tirol) die International Cheer Masters 2025 mit ihrem Auftritt in der Kategorie Senior All Girl Premier. Als Favoritinnen in der sogenannten „Königsklasse“ des Cheersports gelten die amtierenden Wiener Meisterinnen und ICM-Titelverteidigerinnen der Fierce Dragons (Danube Dragons). Nach dem zweiten Platz bei der Wiener Landesmeisterschaft könnten aber auch die Staatsmeisterinnen der Vikings Allstars (AFC Vienna Vikings) ihre Chance auf Revanche nutzen.
Im Performance Cheersport gibt es mit den Entscheidungen in der Kategorien Senior Doubles Pom ebenfalls ein frühes Highlight. Der Weg zu Gold führt dabei aber nur über den hoch favorisierten Milleniumdancers Tanzsportverein.
Die ICM bieten zudem einmal mehr dem stark wachsenden österreichischen Cheersport-Nachwuchs die größtmögliche Bühne. So sorgen die besten Nachwuchs-Asse mit der Entscheidung in der höchsten Junior-Kategorie Junior All Girl Elite am Sonntag-Nachmittag für einen mehr als würdigen Event-Abschluss.
Die Raiderettes eröffnen das Spektakel.
Zweite Chancen und Premieren
In Schwechat geht es für einige Formationen aber auch noch um die letzte Qualifikationschance für die (Staats-)Meisterschaften, die am 19. Juni wieder im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien stattfinden. Jene Teams, die bei ihren Landesmeisterschaften unter der notwendigen 62,5-Punkte-Marke geblieben sind, können nun bei den ICM noch auf den „Finals-Zug“ aufspringen.
Das trifft unter anderem auf die ACC Blackout vom neugegründeten Alpine Cheer Club Rum zu. Die Tirolerinnen, die am Wochenende erstmals in ihrer Vereinsgeschichte an einem bundesweiten Wettkampf teilnehmen, hoffen bei den Seniors auf die Qualifikation für die „Finals dahoam“. Ihre Premiere auf der großen Matte feiern auch die Athletinnen der Graz Cheersport Royals, die bei der steirischen Landesmeisterschaft acht Titel abräumten und ohne Druck in ihre ersten ICM gehen können.
Cheersport-WM ante portas: Top-Form gefragt
Die International Cheer Masters sind nicht nur das erste große Highlight der Cheersport-Saison sondern gleichzeitig auch das letzte vor der Weltmeisterschaft. Bei den ICU World Cheerleading Championships (23. bis 25. April in Orlando/USA) stehen insgesamt neun heimische Formationen auf der Matte. Fast alle der 182 rot-weiß-roten WM-Hoffnungen sind am Samstag und Sonntag im Multiversum zu sehen – drei Stunt-Formationen des Cheersport-Nationalteams sorgen am Sonntag-Nachmittag für eine spektakuläre Abschlussshow.
Für Petra Gruber ist vor allem nach dem bisherigen Saisonverlauf klar, dass die Nationalteam-Athlet:innen in Schwechat bereits nahezu ihre „WM-Form“ auf die Matte bringen werden. „Schon die Leistungen bei den Landesmeisterschaften haben gezeigt, dass mit einer weiteren sportlichen Entwicklung zu rechnen ist. Die gute Arbeit in allen Vereinen und Altersklassen ist in jedem Bundesland klar erkennbar. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Leistung unserer Nationalteams aus, sondern bringt den gesamten Sport auf das nächste Level“, sagt Gruber, die als zuständige Vizepräsidentin von Cheersport Austria die sportliche Hauptverantwortung trägt.
Die Cheersportlerinnen der Danube Dragons haben das mit Spannung erwartete erste Saisonduell gegen die Stadtrivalinnen der AFC Vienna Vikings für sich entschieden. Bei der Wiener Landesmeisterschaft in der Hopsagasse verteidigten die Fierce Dragons ihren Vorjahrestitel in der „Königsklasse“ Senior All Girl Premier gegen die amtierenden Staatsmeisterinnen der Vikings Allstars. Auch in den anderen Altersklassen führte kein Weg an den Dragons vorbei: die “Grün-Goldenen” schickten in acht Cheersport-Kategorien Teams auf die Matte – und gewannen alle acht Titel. Das Kunststück gelang auch den Milleniumdancers. Österreich erfolgreichster Performance-Cheer-Verein blieb ebenfalls mit allen Formationen ungeschlagen und holte – wie die Dragons – acht Titel.
„Jetzt heißt es dranbleiben!“
„Titel verteidigt! Es ist ein großartiges Gefühl, den Wiener Landesmeistertitel erneut gewonnen zu haben. Jetzt heißt es: dranbleiben, weiter trainieren und bereit sein für die nächsten Herausforderungen“, jubelte Julia Battlehner von den Fierce Dragons nach der erfolgreichen Wettkampf-Premiere.
Während die Dragons bei den Staatsmeisterschaften am Ende der Vorsaison den wichtigsten Titel des Jahres noch den Vikings überlassen mussten, klappte es nun in der Bundeshauptstadt neuerlich mit der Titelverteidigung in der höchsten Cheersport-Kategorie. Zwar sorgten beide Teams für ein hochklassiges Spektakel – und ohrenbetäubenden Jubel unter den insgesamt 2.000 Fans – der Sieg ging aber schlussendlich doch souverän an die Dragons.
Ein Ergebnis, das sich durch die übrigen Altersklassen zog. Die „Drachen“ verwiesen die Vikings auch in den wichtigsten Nachwuchs-Kategorie (Junior All Girl Elite; Youth All Girl Advanced) auf Rang zwei. Generell blicken die “Grün-Goldenen” auf ein auf einen makellosen Sonntag zurück: Alle acht in der Cheersport-Sparte angetretenen Dragons-Formationen gewannen ihre Kategorie.
Die Gastvereine Lions Traiskirchen (2) sowie SD Ares aus Slowenien (4) jubelten ebenfalls über mehrere Cheersport-Goldmedaillen. Die Red Wings aus Wien-Favoriten unterstrichen mit drei Silber- und einer Bronzemedaille ihre starke Nachwuchs-Arbeit.
Eine starke Performance bringt den Vikings Allstars die Silbermedaille.
Performance-Cheer: Acht Titel für Milleniumdancers, zwei Goldmedaillen für Vikings
In der Sparte Performance-Cheersport setzten die Milleniumdancers mit acht Titeln ihrerseits ein Ausrufezeichen, darunter die Gold-Medaillen in den Senior- und Junior-Klassen in Pom, Double Pom und Jazz. „MD“ blieb ebenfalls mit allen Teams ungeschlagen.
„Die Wiener Landesmeisterschaft war unsere erste Meisterschaft der Saison – jedes unserer Teams hat alles gegeben. Wir haben uns sehr intensiv vorbereitet und es hat uns viel Spaß gemacht, auf der Matte zu stehen und dem Publikum unsere Performances zu zeigen. Es war für viele von uns in der Doppel-Funktionen als Coach und Athletin ein sehr spannender Tag. Wir sind sehr stolz auf unsere Leistungen“, zeigte sich „MD“-Athletin und -Trainerin Anna Kiss zufrieden.
Goldmedaillen im Performance-Cheer holten außerdem Vikings Destiny (Senior Hip Hop), Vikings Calypso (Youth Pom) und die Premium Dancers (Peewee Hip Hop). Gemessen an Medaillen waren die AFC Vienna Vikings einmal mehr der erfolgreichste Verein des diesjährigen Wettkampfes. “Purple-and-gold” holte in Cheersport und Performance-Cheersport insgesamt elfmal Edelmetall (2x Gold, 7x Silber, 2x Bronze).
Die Milleniumdancers bleiben das Maß aller Dinge im Performance-Cheersport.
ICM, Sport Austria Finals und WM als Saisonhöhepunkte
Mit der Wiener Landesmeisterschaft ging die erste Phase der Cheersport-Saison 2025 auch bereits wieder zu Ende. Ab sofort gilt der volle Fokus dann den bundesweiten Wettkämpfen. Schon am 15. und 16. März lädt Cheersport Austria zu den International Cheer Masters (ICM). 122 Teams mit 2.500 Athlet:innen sollen den über 4.000 Fans einheizen. Der Event verspricht nach dem Umzug von der Südstadt ins noch größere Multiversum nach Schwechat noch mehr Spektakel als in den vergangenen Jahren. Bevor es am 19. Juni im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien um die Österreichischen (Staats-)Meistertitel geht, sind die Nationalteams noch bei der alljährlichen Weltmeisterschaft in Orlando (USA) gefordert. 182 Athlet:innen in neun rot-weiß-roten Teams greifen dabei nach Cheer- bzw. Performance-Cheer-Medaillen.
Disc-Golf-Ass Stanislaus Amann gewinnt auch den zweiten Tour-Stopp der Early Season Tour. Der Niederösterreicher setzt sich bei den Lipica Open in Slowenien knapp vor Landsmann Sascha Derp durch und führt mit der Maximalpunktezahl auch die Gesamtwertung an.
Der Mann von St. Pöltener Klub STPDISCGOLF ging nach dem Triumph beim Tour-Auftakt in Varaždin (CRO) als Gesamtführender und Mitfavorit auf die drei Runden im slowenischen Sežana. Mit einer 61er-Runde auf dem Par-63-Kurs setzte sich Amann auch gleich an die Spitze des Feldes, die er aber nach einer durchwachsenen 65 (+2) im zweiten Durchlauf auch schon wieder räumen musste.
In der dritten Runde blitzte dann einmal mehr die überragende Frühform Amanns auf. Österreichs – laut PDGA-Rating – derzeit bester Disc Golfer blieb acht unter Par, benötigte nur 55 Würfe und stürmte nach seiner Aufholjagd noch zum Sieg. Detail für alle Disc-Golf-Fetischisten: Die dritte Runde Amanns wies schlussendlich ein Rating von 1030 auf.
Mit seinen insgesamt 181 Würfen nach drei Durchgängen konnten von den Top-Spielern nur Landsmann Sascha Derp (182) und der US-Amerikaner Jacob Harris (183) mithalten. Bei den Damen belegte Raphaela Narath Rang zwei. In der Gesamtwertung liegt die Nationalspielerin nach zwei von drei Events ebenfalls auf Rang zwei. Der Rückstand auf die Slowenin Zoya Sagmeister Martini (200) beträgt nur 40 Punkte.
Gesamtsieg zum Greifen nahe
Der neuerliche Turnier-Sieg brachte Amann die nächsten 100 Punkte für die Gesamtwertung. Vor dem dritten und letzten Turnier der Early Season Tour, das am 29. und 30. März im niederösterreichischen Grametschlag („Pampa Open“) stattfindet, führt Amann (200 Punkte) souverän vor Erich Altoray (HUN/128) und Derp (111).
Ehe es aber darum geht, den Titel „zuhause“ ins Trockene zu bringen, wirft der St. Pöltener noch ein weiteres Mal in Slowenien ab. In Lipica kommen die Central European Disc Golf Championships 2025 zur Austragung (14. bis 16. März).
Im Juni treten die besten heimischen Disc-Golfer:innen um Amann und Narath dann auch bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien an. In Seefeld werden im Rahmen der Multi-Sportveranstaltung die Doppel-Staatsmeisterschaften ausgetragen.
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