Hitzeschlacht in der Mittelschule Olympisches Dorf! Also wurden bei den Karate-Entscheidungen im Rahmen der Sport Austria Finals die Karten neu gemischt, gab es Favorit:innensiege ebenso wie Überraschungen. Im Kata-Bewerb der Damen legte die erst 16-jährige Tamara Lehner eine weitere Talentprobe ab. „Ich konnte meine Leistung trotz der schwierigen Umstände auf die Matte bringen“, freute sich die Burgenländerin. Bei den Herren setzte sich Florian Zöchling im Kata-Finale durch.
Spannende Entscheidungen gab es auch im Kumite. Cetin Ceylin (-61 kg) kämpfte sich bis ins Finale, wo sie Sophie Kemetinger besiegte. Für die 17-jährige Salzburgerin der erste große Erfolg in der Allgemeinen Klasse, kurz darauf gewann sie mit dem Team des Salzburger Landesverbands auch den Team-Bewerb. „Das war ein perfekter Tag“, jubelte die 17-Jährige, die von der mehrfachen Medaillengewinnerin Alisa Buchinger betreut wird, über Doppel-Gold. In den Gewichtsklassen -68 kg und +68 kg setzten sich mit Marina Vukovic und Lora Ziller die Top-Favoritinnen durch.
Bei den Herren feierte Mykyta Hrihorashenko bis 75 kg seinen zweiten Staatsmeistertitel in Folge, den ersten als Österreicher. Denn der gebürtige Ukrainer wurde Anfang des Jahres eingebürgert, will zukünftig für Rot-Weiß-Rot auch international für Furore sorgen. „Mein Ziel sind Medaillen bei Welt- und Europameisterschaften!“ Die weiteren Titelträger: Hamsat Israilov (bis 60 kg), Tobias Fleisch (bis 67 kg), Adrian Nigsch (bis 84 kg) und Vincent Kleinekathöfer (+84 kg). Den Mannschaftstitel sicherte sich Karate Vorarlberg mit einem Final-Erfolg gegen Karate Vorarlberg. Abschließender Höhepunkt war die abendliche Sieger:innenehrung auf der Mega-Finals-Bühne auf dem Landestheatervorplatz in der Innsbrucker City.
Überraschung und Rekorde bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften (ÖSTM) im Speed im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien: Bei den Herren sicherte sich Alexander Bergmann seinen ersten Staatsmeistertitel, bei den Damen feierte Johanna Nagl ihren dritten Titel in Serie.
Kevin Amon galt vor dem Bewerb als Favorit auf den Sieg. Seine nationale Erfolgsserie sollte nach drei Staatsmeistertitel in Serie jedoch reißen. Nach starken Leistungen in der Qualifikation unterlief dem 20-jährigen Niederösterreicher im Semifinale gegen Lukas Windischer ein Fehler, den er nicht mehr gutmachen konnte.
Amon hatte am Ende dennoch Grund zur Freude: Mit 4,981 Sekunden stellte er im kleinen Finale einen neuen österreichischen Speed-Rekord auf – und unterbot als erster Österreicher die 5-Sekunden-Schallmauer. „Die Freude über die Bestzeit überwiegt, ich wusste bereits in den letzten Wochen, dass ich das draufhabe. Das ist eine große Erleichterung“, so der 20-jährige Niederösterreicher. „Ich finde es gut, dass die Jungen anschieben und man sich noch weniger Fehler leisten kann. In den letzten drei Jahren ist mir bei den ÖSTM immer alles aufgegangen, diesmal eben nicht.“
Die Gunst der Stunde nützte Alexander Bergmann. Der 17-jährige Tiroler arbeitete sich mit konstanten Zeiten ins Finale und behielt auch dort die Nerven. Gegen seinen gleichaltrigen Tiroler Landsmann Windischer (6,932 Sekunden) gewann er in 5,872 Sekunden seinen ersten Staatsmeistertitel. „Ich habe nichts erwartet und alles gewonnen. Die Konstanz meiner Läufe war heute mit Sicherheit ausschlaggebend. Der Titel Staatsmeister hört sich auf jeden Fall sehr gut an“, so Bergmann.
Hattrick und Rekord
Bei den Damen feierte die 17-jährige Niederösterreicherin Johanna Nagl ihren bereits dritten Staatsmeistertitel in Serie. In der Qualifikation stellte sie mit 7,72 Sekunden den österreichischen Rekord von Laura Stöckler ein. „Siege sind immer besonders, heute freue ich mich aber speziell über die neue Bestzeit“, jubelte Nagl nach Gold und Rekord.
Ihre Gegnerin im Finale? Die bisherige Rekordhalterin Stöckler, inzwischen KVÖ-Coach. Für die ÖSTM wagte sie ein eintägiges Comeback. Nagl: „Es ist immer seltsam, gegen seinen Coach zu klettern. Aber sie unterstützt mich mit vielen Tipps und Tricks, ich kann enorm von ihr profitieren.“
Packende Entscheidung bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in der Sportaerobic im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck. Am Ende jubelte Katharina Wild über die erfolgreiche Titelverteidigung.
28 Sportlerinnen gingen am Donnerstag im USI Innsbruck in der allgemeinen Klasse an den Start. Nur ein einziger Zehntelpunkt trennte am Ende die Top-3. Die 18-jährige Niederösterreicherin Katharina Wild verteidigte ihren Vorjahrestitel mit 19.400 Punkten erfolgreich. Tirols Lokalmatadorin Laura Baumgartner sicherte sich Silber, punktgleich mit 19.300 Zählern (aber mit dem besseren Execution Score) vor der Oberösterreicherin Lea Robl.
Österreichs arriviertes Sportaerobic-Top-Trio der letzten Jahre setzten sich somit auch bei der Staatsmeisterschaft 2025 durch. Jede der Medaillengewinnerinnen war zuvor schon ganz oben auf dem Siegerinnen-Podest gestanden (Wild 2024, Baumgartner 2023, 2022 und 2020, Robl 2021 und 2019). Wild, die zu James Bond ablieferte, freute sich über ihre Titelverteidigung: „In diesem Jahr bedeutet mir der Titel noch mehr, weil ich als Titelverteidigerin Druck hatte und es bestätigen wollte. Es war schon mein Ziel, auf das ich hintrainiert habe. Aber wirklich damit gerechnet habe ich nicht. Doch ich habe das Beste aus mir herausgeholt, bin jetzt sehr stolz und überwältigt.“
Im Damen-Einzelbewerb der Sportaerobic wird ein offiziell von der Sport Austria anerkannter Staatsmeistertitel vergeben. Darüber hinaus wurden unter den insgesamt 136 Teilnehmenden (135x weiblich, 1x männlich) die Österreichischen Meisterschaften der Allgemeinen Klasse, für den Nachwuchs und das B-Programm ausgetragen. Die Medaillen in den verschiedenen Einzel-, Trio-, Gruppen-, Dance- und Step-Bewerben gingen ebenso wie im Staatsmeisterschafts-Topbewerb alle nach Niederösterreich, Tirol und Oberösterreich.
Turnsport-Austria-Präsidentin Gabriela Jahn freute sich über die positive Entwicklung auch in dieser Verbandssparte: „Ich habe heute großartige Leistungen an der Spitze und einen stark aufstrebenden Nachwuchs erlebt, der uns noch viel Freude bereiten wird. Wir müssen uns keine Sorgen um die Sportaerobic-Zukunft machen.“ Bundesreferentin Nadja Grabler: „Wir werden nicht nur besser, wir werden auch wieder mehr, alle Zahlen gehen nach oben. Die erstklassige Organisation heute im Rahmen der Sport Austria Finals wurde unserem Aufwärtstrend gerecht.“
Perfekte Generalprobe für den IFSC Climbing World Cup Innsbruck (23. bis 29. Juni) bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften (ÖSTM) im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. Während es im Speed-Bewerb Rekorde purzelte, sicherte sich Jakob Schubert in seiner Paradedisziplin Vorstieg seinen 13. Österreichischen Staatsmeistertitel – und sammelte wichtige Erfahrungspunkte für die kommenden Aufgaben.
Die letzten Wochen gestalteten sich für Jakob Schubert herausfordernd. Eine hartnäckige Fingerverletzung machte ihm immer wieder zu schaffen, wenige Tage vor dem Heim-Doppelpack – nach der ÖSTM folgt der Weltcup in Innsbruck – wurden die Probleme wieder größer. Erst im letzten Moment hatte sich der zweifache Olympia-Bronzemedaillengewinner für einen Start bei den Staatsmeisterschaften entschieden. Dennoch hatten ihn alle der knapp 750 Zuseher:innen in der „Freiluft-Arena“ am Gelände des Kletterzentrum Innsbrucks ganz oben auf der Rechnung. Und sie sollten Recht behalten.
Weltcup-Start weiter offen
Schubert erreichte auf beiden Quali-Routen das Top und ging im Finale als Letzter an die Wand. Der sechsfache Weltmeister spielte sein Können aus und erreichte auch im Finale, als einziger Athlet, das Top. „Es war ein richtig cooles Finale, ich bin in den Flow gekommen. Mit der Kletterleistung bin ich sehr zufrieden. Was den Finger angeht war es nicht super, ich habe es stark gemerkt. Aber ich konnte über den Schmerz gehen, das ist im Wettkampf eher möglich als im Training.“
Startgarantie für den Heim-Weltcup bedeutet der Sieg jedoch keine. Die Probleme mit dem Finger sind nach wie vor spürbar. „Das Finale hat Spaß gemacht, die Stimmung war schon sehr gut und beim Weltcup ist noch viel mehr los. Die Entscheidung für nächste Woche wird nicht leichter, weil ich trotzdem kein supergutes Gefühl habe. Aber ich möchte unbedingt in Innsbruck dabei sein. Heute Vormittag war ich sehr skeptisch, nach dem Finale sieht es wieder etwas besser aus. Es ist frustrierend, wenn man das Gefühl hat, nur mit 70 Prozent zu klettern.“
Über Platz zwei durfte sich Timo Uznik freuen. Mit 37+ Griffen blieb er knapp vor Stefan Scherz (37 Griffe), dessen Einspruch auf eine Plus-Wertung abgelehnt wurde.
Premiere für Pötzi
Bei den Damen stand bereits vor dem Bewerb fest, dass eine neue Vorstiegs-Staatsmeisterin gekürt wird. Jessica Pilz, die Siegerin der letzten zehn nationalen Lead-Entscheidungen, konnte aufgrund einer Fingerverletzung nicht starten. So sicherte sich Mattea Pötzi dank einer starken Vorstellung im Finale (39+) ihren ersten Staatsmeistertitel.
„Ich bin etwas zittrig in die Route gestartet, ich war doch etwas nervöser, als ich dachte. Dann habe ich gut hineingefunden und konnte gut fighten. Ich bin sehr glücklich, dass es gereicht hat. Staatsmeisterin hört sich cool an, das war schon ein Ziel von mir. Jetzt kann der Heim-Weltcup umso mehr kommen“, so die 24-jährige Kärntnerin.
Julia Fišer (37+) und Ines Schwaiger (35+) gelang der Sprung auf das Podest. Quali-Siegerin Eva-Maria Hammelmüller scheiterte im Finale früh (31+) und musste sich mit Rang fünf begnügen. Vor ihr landete KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein, die den Bewerb in Angriff nahm. „Die Leidenschaft für das Wettkampfklettern verliert man nicht. Ich kann ohne Druck starten, dadurch ist es wesentlich leichter als für manche Athlet:innen“, so Saurwein, die sich zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge zeigte. „Vor allem einige jüngere Athlet:innen haben aufgezeigt, jetzt richten wir den Blick auf den Heim-Weltcup.“
Mission accomplished! Tamara Lehner war auch 2025 bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien eine Klasse für sich.
Die erst 16-Jährige konnte ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen, setzte sich im Kata-Finale gegen die Vorarlbergerin Sarah Flaschberger durch.
„Es war unglaublich heiß in der Halle, die Bedingungen waren eine Herausforderung. Man schwitzt viel, ist unter Stress, aber ich habe meine Leistung auf die Tatami gebracht“, war die Burgenländerin, die in der Entscheidung ihren Lieblings-Kata gezeigt hat, mit ihrer Performance zufrieden. Erst recht, als sie mit ihrer Goldmedaille um die Wette strahlte.
Talent ist nicht alles
Apropos Gold: das hat Lehner stets vor Augen. „Mein größtes Ziel ist es, Weltmeisterin zu werden!“
Der Shooting-Start vom Frieways Karateklub weiß aber auch, dass der Weg an die absolute Weltspitze noch steinig und lang, dass Talent nicht alles ist.
„Der Unterschied zwischen Junior und Elite ist sehr groß, speziell was das Selbstbewusstsein auf der Matte angeht. Aber ich habe auch bei der Athletik noch Aufholbedarf, um die Allerbesten zu fordern.“
Mehr als verdient
Von den Sport Austria Finals nimmt sie neben der Goldmedaille auch die Erfahrung eines Multisport-Events mit. Multi auch deshalb, weil die Erfahrung sehr vielschichtig waren – begonnen bei der Stimmung in der Halle über die Live-Übertragung im ORF und auf Sport Austria Finals TV (www.sportaustriafinals.tv) bis zur Sieger:innenehrung auf der großen Finals-Stage im Herzen der Innsbrucker City.
„Es macht ein bisschen nervös, wenn man weiß, dass so viele Menschen zuschauen. Aber auf der anderen Seite möchte man als Athletin gerne mehr davon haben, weil es sich unsere Sportart mehr als nur verdient hat.“
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien erhalten die über 6.500 Sportler:innen jene Bühne, die sie verdient haben. Und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Denn nicht nur bei den Wettkämpfen stehen die Athlet:innen im Fokus, sondern auch später nach getaner Arbeit.
Wenn die Medaillen einmal verteilt sind, kommt es am Landestheater-Vorplatz in Innsbruck zur Siegerehrung deluxe. Auf großer Bühne bekommen die Protagonisten nicht nur ihre Medaillen, sondern auch jede Menge Wertschätzung und Aufmerksamkeit.
Würdige Bühne für Top-Leistungen
„Es ist mega aufregend, es sind viele Leute da, alle jubeln für einen und man fühlt sich wirklich sehr geehrt“, sagt Sportaerobic-Staatsmeisterin Katharina Wild. Auch Vizestaatsmeisterin Laura Baumgartner war nach der Siegerehrung sichtlich bewegt. „Es ist auf jeden Fall was Besonderes und eine spezielle Erfahrung. Richtig cool!“
Auch für Karate-Staatsmeisterin Cetin Ceylin war es eine ganz neue Erfahrung, auf so einer Bühne zu stehen. „Es ist schon etwas Außergewöhnliches. Alleine, dass es eine Outdoor-Siegerehrung ist, finde ich richtig toll.“
Sport Austria-Präsident Hans Niessl und Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber verteilten an die Medaillengewinner:innen nicht nur die Auszeichnungen, sondern auch zusätzliche Geschenke: Denn neben Edelmetall gibt es für den Sieger auch noch eine Jacques Lemans-Uhr, für den Zweitplatzierten eine Massagepistole von Decathlon und für den Drittplatzierten Omni Biotic-Goodie Bag.
Innsbruck und Tirol sind regelmäßig Schauplatz großer Sportveranstaltungen, die ohne den engagierten Einsatz freiwilliger Helfer:innen nicht möglich wären. Das gilt auch für die diesjährigen Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. Einen maßgeblichen Anteil an den zahlreichen Helfer:innen hat das Volunteer Team Tirol (VTT), welches seit gut einem Jahr von der ehemaligen Para-Skirennläuferin Claudia Lösch geleitet wird.
Alt und Jung – Nah und Fern
„Wenn eine Veranstaltung auf uns zukommt, schreiben wir es auf unserer Plattform aus. Dann hoffen wir natürlich, dass sich möglichst viele melden“, erklärt Lösch das einfache Prinzip des VTT, das mittlerweile einen Pool von 2.500 Leuten aufweist. 40 davon helfen bei der fünftägigen Abwicklung der Sport Austria Finals. Alter und auch Herkunft spielen dabei keine Rolle. „Der Älteste ist fast 80 Jahre, der Jüngste erst 17. Es gibt auch Helfer, die extra aus dem Rheinland angereist sind.“
Besonders viel Volunteer-Erfahrung bringt Wolfgang mit. Der Niederösterreicher ist heuer erstmals bei den Sport Austria Finals dabei, hat aber bereits bei den größten Sportveranstaltungen der Welt mitgeholfen. „Ich bin mittlerweile gefangen in der Volunteer-Bubble. Vergangen Sommer war ich bei den Olympischen Spielen in Paris, im Frühjahr bei der Nordischen WM in Trondheim“, erzählt der Routinier.
Die Begeisterung für die Sport Austria Finals entfachte als Zuschauer im vergangenen Jahr. „Ich war so begeistert, deswegen wollte ich heuer unbedingt hautnah dabei sein. Ich bin schon gespannt, was auf mich zukommt.“ Wie auch die meisten anderen Volunteers wird Wolfgang im Venue-Management eingesetzt. Andere agieren als Fahrer, ein Bruchteil verstärkt das Medienteam vor Ort.
Viele spannende Projekte
Bleibt Wolfgang in seiner geliebten „Volunteer-Bubble“ und dem Team Tirol erhalten, kann er sich zukünftig auf spannende Projekte freuen. Wie Leiterin Lösch verrät, wird ihr Team im kommenden Jahr bei einem größeren Fußballturnier mitwirken. Ein besonderes Highlight stellen langfristig die Deaflympics 2027 – die Spiele für Gehörlose – dar. Kurzfristig liegt der volle Fokus auf den Sport Austria Finals, Österreichs größtes Multisport-Event.
Der Startschuss für die fünfte Ausgabe der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni 2025) ist erfolgt: Am Innsbrucker Landestheater-Vorplatz fand am Mittwoch die feierliche Eröffnung von Österreichs größtem Multisport-Event statt – mit Festival-Vibes, Olympia-Flair und ganz viel Sport-Prominenz.
Bei sommerlichen Temperaturen von fast 30 Grad und strahlend blauem Himmel wurden die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien 2025 am Mittwoch offiziell eröffnet. Der Landestheater-Vorplatz verwandelte sich um 18 Uhr in eine Mischung aus Festival-Gelände und Olympia-Areal. Denn schon der feierliche Fanmarsch und Einzug der Athlet:innen aus insgesamt 37 Sportarten und 33 Fachverbänden erinnerte stark an die Olympischen Spiele, die in Innsbruck bereits zweimal (1964, 1976) ausgetragen wurden.
Nachdem Popstar RIAN mit seinen Hits wie „Verwandtschaftstreffen“ die Stimmung zum Kochen brachte, gehörte die Bühne dann vor allem den Sportler:innen. Die holten sich stellvertretend für die insgesamt 6.500 Teilnehmer:innen beim Einmarsch den verdienten Applaus ab. Eine dieser Sportler:innen war Cheersportlerin Theresa Lechthaler, die von Sport Austria-Präsident Hans Niessl den Staffelstab überreicht bekam, womit die Sport Austria Finals 2025 um 18:56 Uhr auch offiziell eröffnet waren.
„Zusammenhalt durch Sport, Miteinander durch Sport, Fairness durch Sport – das sind nicht nur Worte, sondern auch Werte, die der Sport Tag für Tag lebt. Diese Werte sollten in unserer Gesellschaft einen noch größeren Stellenwert haben“, erklärte Niessl und verwies dabei auf die Sport Austria Finals, die genau diese Werte verkörpern. „Die Finals sind eine besondere Veranstaltung, die die Vielfalt, Chancengleichheit und Nachhaltigkeit dokumentiert.“
Auch Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt strich die große Bedeutung des Multisport-Events hervor. „Es ist eine großartige Veranstaltung, die zeigt, wie vielfältig der Sport in Österreich ist. Man hat hier Sportarten, die man nicht täglich sieht und wird motiviert, sich selbst mehr zu bewegen.“
Folgt auf die Finals der ESC?
Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth freut sich, dass die Sport Austria Finals nun schon zum zweiten Mal in Innsbruck und Tirol stattfinden. „Die Sport Austria Finals sind ein ganz starker Impuls. Das Land Tirol ist ein Sportland und dazu tragen Events wie die Finals bei. Vor allem erlebt man dieses Interdisziplinäre sonst nur bei Olympischen Spielen, das ist das Besondere an den Finals.“
Österreichs größtes Multisport-Event soll sowohl dem Land als auch der Stadt Innsbruck einen weiteren Boost geben, wie Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber erklärt: „Als Bürgermeister kann man sich nichts Schöneres wünschen, als die Creme de la Creme des Sports in der Stadt zu haben. Wenn ich durch Innsbruck marschiere, spüre ich die Begeisterung. Dieses Jahr dürfen wir noch einmal die Sport Austria Finals austragen und nächstes Jahr dann vielleicht den Eurovision Song Contest“, schmunzelte das Innsbrucker Oberhaupt.
Herzensangelegenheit für Österreichische Lotterien
Die Sport Austria Finals ziehen zwar kommendes Jahr in die nächste Stadt weiter, was aber bleibt, ist die starke Unterstützung der Österreichischen Lotterien. Denn die Lotterien halten weiterhin an der Presenting Partnerschaft fest. Für Erwin van Lambaart, Generaldirektor der Casinos Austria AG und Vorstandsvorsitzender der Österreichische Lotterien, eine Herzensangelegenheit:
„Uns gefällt bei den Finals besonders gut, dass Sportarten vor den Vorhang geholt werden, die sonst nicht so eine große Bühne bekommen. Unser größtes Anliegen ist, dass es dem österreichischen Sport gut geht – sowohl dem Spitzensport als auch dem Breitensport. Beides hat bei den Sport Austria Finals einen hohen Stellenwert, deswegen unterstützen wir diese Veranstaltung von ganzem Herzen.“
Olympia-Flair gibt Extra-Motivation
Welch großen Stellenwert die Finals in der Sportwelt mittlerweile haben, zeigt ein Blick auf die Gästeliste. Denn beim Eröffnungs-Spektakel vor mehr als 500 Zuschauer:innen war fast alles da, was Rang und Namen hat: ÖOC-Generalsekretär Florian Gosch, Sektionschef Philipp Trattner, Sportamtsleiter Romuald Niescher, Sporthilfe-Geschäftsführer Gernot Uhlir, Kletterverband Österreich Präsident Eugen Burtscher, SportPass-Geschäftsführer Rainer Rößlhuber, ASVÖ-Ehrenpräsident Christian Purrer, ÖBSV-Präsident Julian Hadschieff, ASKÖ-Präsident Hermann Krist, Olympia-Pfarrer Johannes Lackner, ÖBSV-Präsident Gerhard Rainer, Faustball Austria-Generalsekretär Hannes Dinböck, OSV-Präsident Arno Pajek, OEPS-Generalsekretär Franz Schiefermair, Skeleton-Ass Janine Flock, Rollenrodel-Titelverteidigerin Riccarda Ruetz, Ringerin Martina Kuenz, Florian Madl, Max Ischia (Sportchefs der Tiroler Tageszeitung) und viele mehr.
„Ich wollte mir die Eröffnung natürlich nicht entgehen lassen“, strahlte Lokalmatadorin Ruetz. „Das ist eine Extra-Motivation für unseren Bewerb am Donnerstag!“ Ihre Tiroler Landsfrau Flock wird dieses Mal zwar nicht als aktive Athletin teilnehmen, wollte die Eröffnung dennoch nicht verpassen. „Die Finals haben für mich dieses spezielle Olympia-Flair. So viele Sportler:innen auf einen Haufen, so ein toller Spirit – da wollte ich unbedingt dabei sein.“ Apropos dabei sein: Ab Donnerstag finden in und um Innsbruck mehr als 250 Medaillenentscheidungen statt. Und das Beste daran: Alle Bewerbe sind kostenlos zugänglich!
Auf Simon Wieser als Wakeboard-Staatsmeister hätten wohl nur die wenigsten gewettet. Wahrscheinlich nicht mal er selbst. „Ich war schon selbst auch etwas überrascht, dass ich Staatsmeister wurde, auch wenn ich wusste, was ich kann“, schmunzelt der Tiroler.
Es hätte vergangenes Jahr eben alles gepasst. Bis auf das Wetter. Aber das hat eben dann doch wieder gepasst – zumindest für Wieser. „Es hat ziemlich geregnet. Aber diese Bedingungen gefallen mir eigentlich am besten. Ich bin dann in einen richtigen Flow gekommen. Es hat nur mehr mich und mein Brett gegeben.“
Dieser Flow führte letztlich dazu, dass er alle hinter sich ließ und seinen ersten Staatsmeistertitel gewann. Und das ausgerechnet an seinem Home-Cable in der Area47. „In der Area47 ist vor allem die Umgebung so besonders. Die Berge, das Panorama – einfach ein Traum. Dazu noch die Stimmung in der Area. Wir Fahrer pushen und unterstützen uns auch gegenseitig und sind wie eine große Familie. Egal, wie gut oder schlecht du bist – wir halten immer zusammen“, so Wieser, der im Winter als Koch unterwegs ist und sich ab dem Frühjahr dem Wakeboarden verschreibt.
Und was nimmt sich der Überraschungsmann für dieses Jahr vor? „Ich erwarte mir heuer nicht zu viel, sonst wird man nur enttäuscht. Ich will meinen Run so hinstellen wie letztes Jahr, dann ist sicher wieder einiges möglich. Und wenn ich nicht gewinne, dann freue ich mich für die anderen.“
„Und es eskaliert, keiner weiß wieder, wieso …“ Bei der Eröffnungsfeier der Sport Austria Finals 2025 powered by Österreichische Lotterien wusste man genau, warum es „eskalierte“. Shootingstar RIAN heizte nämlich dem Publikum mit seinen Hits wie „Verwandschaftstreffen“ ordentlich ein und sorgte beim Startschuss zu Österreichs größtem Multisportevent für eine Top-Stimmung.
„Es war wunderschön und gleichzeitig ganz neu für mich, vor so vielen Sportbegeisterten zu spielen. Ich freue mich für die Veranstaltung, dass die Aufmerksamkeit da war und sie die Anerkennung bekommt, die sie verdient“, freute sich der gebürtige Kärntner über die großartige Kulisse am Innsbrucker Landestheater-Vorplatz.
„Die nächsten Tage werden ziemlich geil!“
RIAN ist nicht nur sportinteressiert, sondern auch selbst aktiv, wie er verriet. „Sport ist etwas ganz Wichtiges und für mich ein schöner Ausgleich. Ich bin gern am Tennis- und Fußballplatz, gehe regelmäßig laufen und schwimmen.“ Das Konzept der Sport Austria Finals findet der Amadeus-Gewinner jedenfalls großartig und hat auch schon ein bisschen reingeschnuppert.
„Ich glaube, die nächsten Tage werden ziemlich geil. Ich habe schon mit zwei Jungs vom Boccia gesprochen, die mir ihre Sportart erklärt haben. Bei den Finals gibt es viel zu entdecken.“
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