Scheinbar schwerelos…
…gleiten sie über das Wasser, als hätten sie die Schwerkraft für einen Moment außer Kraft gesetzt. Wenn die Wingfoiler bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien auf der Neuen Donau um die Medaillen kämpfen, verwandelt sich das Wiener Gewässer in eine Bühne für spektakuläre Manöver und faszinierende Flugphasen. Von 5. bis 7. Juni wird die Bundeshauptstadt zum Schauplatz eines der aufstrebensten Trends im internationalen Wassersport.
Wingfoil verbindet Elemente aus Surfen, Segeln und Kitesurfen zu einer Disziplin, die Geschwindigkeit, Dynamik und Freiheitsgefühl auf einzigartige Weise vereint. Die Athlet:innen stehen auf einem Board, unter dem ein Hydrofoil montiert ist – eine Unterwasser-Tragfläche, die das Board ab einer bestimmten Geschwindigkeit aus dem Wasser hebt. Angetrieben werden sie von einem sogenannten Wing, einem frei beweglichen, aufblasbaren Segel. Das Ergebnis: Die Fahrer schweben nahezu lautlos, elegant wirkend über die Wasseroberfläche.
Fluggefühle auf der Donauinsel
„Wenn das Board einmal abhebt, fühlt es sich an, als würde man fliegen. Genau dieses Gefühl macht den Reiz unserer Sportart aus“, sagt Youngster Luis Böhm. „Dazu kommt, dass man sehr schnell Fortschritte macht und ständig neue Herausforderungen findet.“
Während Wingfoilen normalerweise auf großen Seen oder am Meer mit weiten Distanzen betrieben wird, wartet bei den Sport Austria Finals eine besondere Herausforderung. Die Wettkämpfe finden auf der Neuen Donau nahe der Reichsbrücke statt. Ein vergleichsweise kompaktes Revier, das selbst die besten Athlet:innen vor neue Aufgaben stellt.
„Der Bewerb auf der Donau wird deutlich technischer und weniger vorhersehbar, weil die Bedingungen enger und stark von Wind und Umgebung abhängig sind. Gerade das macht es aber auch spannend. Man muss sich anpassen, etwas anderes Material fahren und kann sich nicht einfach auf gewohnte Abläufe verlassen“, erklärt Dieter Lang.
Der Wind, der Wind…
Der Routinier kennt die Bedingungen wie kaum ein anderer, war er doch im vergangenen Jahr über 180 Tage auf dem Donauwasser unterwegs. „Das ist nur möglich, weil beim Wingfoilen deutlich weniger Wind als bei ähnlichen Disziplinen wie Wind- oder Kitesurfen nötig ist“, sagt Lang. Sollte der Wind dennoch einmal Pause machen, wechseln viele Athlet:innen kurzerhand vom Wing- aufs Pumpfoil und bleiben so weiter auf dem Wasser aktiv.
Für Zuschauerinnen und Zuschauer bietet Wingfoil beste Unterhaltung. Im Speed-Bewerb zählt jede Sekunde auf dem Kurs, während im Freestyle spektakuläre Sprünge, Rotationen und technische Manöver über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die unmittelbare Nähe zum Geschehen macht die Sportart bei den Sport Austria Finals besonders erlebbar und zeigt, warum Wingfoil weltweit zu den großen Trends im Wassersport zählt.
