Die Rafting-Könige aus Wildalpen
Der Titel bei den österreichischen Rafting-Meisterschaften ging wie erwartet an das österreichische Nationalteam vom Verein Rafting Sport Salzatal aus Wildalpen. Das favorisierte Quartett Arnold Baumann, Stefan Frank, Anton Graf und Mario Rigler holte sich im Rahmen der Sport Austria Finals 2026 powered by Österreichische Lotterien in den beiden abschließenden Disziplinen Sprint und Slalom souverän den Sieg und damit auch den Meistertitel.
Die ersten drei Wettkämpfe im Sprint, Slalom und Abfahrt fanden bereits Anfang Mai auf der Salza in Wildalpen statt. Besonders speziell beim Finale in Wien war dabei die Location: Denn erstmals wurde eine österreichische Meisterschaft auf einem künstlichen Wildwasserkanal ausgetragen. Die Wildwasseranlage auf der Donauinsel – die einzige künstliche Wildwasserstrecke Österreichs – zeigte sich dabei als würdige Kulisse.
„Es war richtig cool, hier zu fahren. International kennen wir ja künstliche Wildwasserkanäle schon und ich finde, dass das auch in Österreich absolut Potenzial hat“, sagte Nationalteam-Mitglied Graf, der den Meistertitel nicht als selbstverständlich hinnahm. „Natürlich waren wir die Favoriten, aber auch die anderen Teams haben sich stark präsentiert. Deshalb freuen wir uns sehr, dass wir heute erfolgreich waren.“
Auch der Österreichische Kanuverband zog ein positives Fazit: „Es war eine absolut gelungene Premiere. Wir sind sehr stolz, dass wir unseren Sport in so einem großen Rahmen bei den Sport Austria Finals präsentieren konnten“, resümierte Florian Kain, Bereichsleiter Rafting im Österreichischen Kanuverband.
