Im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni) kommt es in wenigen Tagen zu einer spektakulären Premiere. Hoch über Innsbruck heben bei Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung erstmals die besten Drachenflieger-Pilot:innen des Landes ab.
Peter Siess ist als Präsident des veranstaltenden Drachenfliegerclubs Innsbruck (DCI) nicht nur für die Durchführung der Österreichischen Meisterschaften im Streckenflug (vier Tasks zwischen 19. und 22. Juni) verantwortlich, sondern gehört obendrein zu den besten Athleten der Welt.
Im Rahmen von Dreharbeiten im Vorfeld der Sport Austria Finals hob der 38-Jährige vom „Flieger“-Hotspot „Seegrube“ direkt an der Nordkette ab – aber nicht ohne den interessierten Touristen noch schnell die wesentlichen Merkmale seiner Sportart zu erklären.
POV: Du startest von der Seegrube aus in Richtung Innsbruck.
Spitzengeschwindigkeiten von 150km/h möglich
„Der Hängegleiter – auch Drachen genannt – besteht überwiegend aus Karbon, Aluminium und einem Technora-Segel. Er hat eine Spannweite von ungefähr zehn Metern“, beginnt Siess seine Ausführungen. Es sollte nicht die einzige Zahl bleiben, die bei den Schaulustigen für ungläubiges Staunen sorgte.
„Der Geschwindigkeitsbereich beim Fliegen reicht von etwa 40 km/h bis hin zu 130 km/h“. Nachsatz: „Wenn man es darauf anlegt, sind sogar 150 km/h möglich.“ Dagegen fühlt sich der „100er“ auf der Inntal-Autobahn fast wie Schrittgeschwindigkeit an.
Zeit, den Flug zu genießen, bleibt den Pilot:innen in der Regel trotzdem, zumindest im Training. „Das Gefühl ist einzigartig und schwer zu beschreiben. Für mich ist es wie im Traum“, versucht Siess die am häufigsten gestellte Frage zu beantworten. Er wird noch etwas genauer „Das Schöne am Hängegleiten ist die Flugposition. Wir fliegen mit dem Kopf voraus, wie Superman. Uns wachsen die Flügel direkt aus den Schultern.“ Schlussendlich zahlt er dann aber auch noch ins imaginäre „Phrasenschwein“ ein: „Drachenfliegen bedeutet für mich Freiheit.“
Zehn Meter Spannweite, bis zu 150 km/h Höchstgeschwindigkeit – nur “Feuer spucken” kann er nicht, der (Hochleistungs-)Drachen der Profis.
“… dann bin ich müde und gehe landen”
Handfester als die Beschreibung des subjektiven Empfindens bei einem Flug mit dem Hängegleiter ist da schon die Aufgabenstellung im Wettkampf. „Beim Streckenflug geht es darum, an mehreren Wettkampftagen jeweils eine vorgegebene Strecke abzufliegen – und das schnellstmöglich.“ Die Pilot:innen müssen dafür – vereinfacht gesagt – Thermiken nutzen, um Höhe zu gewinnen und anschließend wieder ‚Meter machen‘ zu können. Gelenkt wird übrigens mit Gewichtsverlagerung, Steuerklappen gibt es am Drachen keine.
Um das Drachenfliegen zu meistern, sind viele Trainingsflüge nötig. Und Siess ist auch schon unterwegs in Richtung Startrampe, als ihm ein Passant noch eine letzte Frage zuwirft: „Wann wirst denn wieder landen?“ Der Drachen könne theoretisch den ganzen Tag in der Luft bleiben, lacht Siess. “Aber nach vier bis fünf Stunden bin ich meistens müde und gehe landen.” Und dann hebt er ab …
Bergstation Seegrube, 1.905 Meter Seehöhe, Kaiserwetter.
Die frisch servierte Speckknödel-Suppe und das atemberaubende Panorama des Patscherkofels rücken für eine Gruppe von Touristen kurzzeitig in den Hintergrund des Interesses. Direkt neben ihnen, unweit der großen Sonnenterasse, trifft eine Pilotin mit ihrem Drachenflieger gerade die letzten Startvorbereitungen. So weit, so normal? Mitnichten!
Zwar ist die Seegrube der Flieger-Hotspot der Nordkette, fast im Minutentakt heben hier Piloten mit ihren Gleitschirmen in Richtung der rund 1.500 Höhenmeter talwärts liegenden Landeshauptstadt Innsbruck ab. Aber es sind größtenteils eben Piloten, männliche Gleitschirm-Piloten. Weibliche Fliegerinnen – und dann noch mit einem „Drachen“, einem Hängegleiter – sieht man auch hier selten.
Alexandra „Sasha“ Serebrennikova ist derzeit vermeintlich die Beste unter ihnen. Weltweit. Die amtierende Weltmeisterin im Streckenflug nimmt ordentlich Anlauf, zischt noch ein paar Meter knapp über die saftig grünen Wiesen, bevor sie an Höhe gewinnt und ihren Flug weit über den Gipfeln genießen kann.
Nur wenige Frauen mit Drachen
„Bis man einmal in der Luft ist, ist es ziemlich anstrengend und vor allem auch logistisch nicht einfach“, betont die 39-Jährige. Die Ausrüstung wiegt etwa 50 Kilogramm. „Wenn ich starte, habe ich auf meinen Schultern noch einmal die Masse meines eigenen Körpergewichts“, sagt die zierliche Athletin. Zwar erleichterte ihr die Nordkettenbahn an diesem Tag die Auffahrt zum Startplatz, doch das Equipment ist eigentlich auch für die Gondel des bekanntesten Innsbrucker Nahverkehrsmittels zu groß. „Der Hängegleiter muss auf dem Dach der Gondel fixiert werden“, erklärt Serebrennikova, die neben dem passenden Auto auch eine entsprechende Lagermöglichkeit für den Drachen hat. „Es ist einfach so, dass unser Sport für Frauen insgesamt schwerer zugänglich ist.“
Beim Paragleiten ist die Einstiegshürde deutlich niedriger. Logistik, Starten, Landen – das alles ist mit einem Gleitschirm (im Rucksack) weitaus einfacher. Spitzengeschwindigkeiten von (weit) über 100 Stundenkilometern erreicht man aber nur mit dem Drachen. Dass es Serebrennikova einst vom Bergsteigen zum Drachenfliegen verschlug, hat aber nicht mit einem Verlangen nach dem Geschwindigkeitsrausch zu tun. Und auch nicht mit dem „Traum von Fliegen“, den habe sie nie geträumt, „zumindest kann ich mich nicht daran erinnern“. Vielmehr war es der Zufall, der die gebürtige Moskauerin einst in die Lüfte zog. Über ihren ehemaligen Lebensgefährten trat sie 2010 in Russland erstmals einem Flugsport-Verein bei.
Die Liebe zum Drachenfliegen entdeckte sie wenig später auf einem „Road Trip“ durch ein paar der wichtigsten Hot-Spots des Kontinents. „Wir waren eine kleine Gruppe und sind mit dem Auto durch Europa gefahren. Ich war eigentlich nur die Fahrerin. Wenn es sich ausgegangen ist, durfte ich am Abend selbst fliegen“, lacht „Sasha“. Es war der Beginn einer Liebe, die bis heute anhält. Vor allem das „Weitfliegen“ hat es der ehrgeizigen Sportlerin schnell angetan.
Lang und weit
In der Weihnachtswoche 2017, sieben Jahre nach ihrem ersten Flug, boten sich Serebrennikova in Australien zwei Chancen, sich in die Annalen des Drachenfliegens einzutragen. Sie nutzte die guten Bedingungen am anderen Ende der Welt bei zwei Flügen für vier neue Weltrekorde – unter anderem flog sie einen 200-Kilometer langen Dreieckskurs mit einer bis dato noch nie erreichten durchschnittlichen Geschwindigkeit von 37,40 km/h (27. Dezember 2017) und legte 408 Kilometer auf dem Weg zu einem deklarierten Ziel zurück (2. Januar 2018). Acht Stunden dauerte allein das letztgenannte Abenteuer. Ohne Training wäre das unmöglich. „Ich muss körperlich und mental topfit sein. Fliegen erfordert ein großes Maß an Fleiß und Disziplin.“
Spätestens nach den in Australien erflogenen Meilensteinen reifte in Serebrennikova die Erkenntnis, es mit Corinna Schwiegerhausen, der über viele Jahre besten Drachenfliegerin der Welt, aufnehmen zu können. 2023 bot sich bei der Weltmeisterschaft in Nord-Mazedonien dann die Chance, die mehrfache Titelträgerin aus Deutschland zu fordern. „Eine Weltmeisterschaft für Frauen gibt es nicht so oft, ich musste sehr lange auf meine Chance warten. Umso motivierter war ich. Ich bin wirklich sehr gut geflogen“ Von neun Wettkampftagen gingen fünf an Serebrennikova, die schlussendlich den WM-Titel gewann. Einen WM-Titel für Österreich! Denn seit ihrem Umzug nach Graz im Jahr 2018 startet die Russin für ihre neue Heimat.
In Australien flog Serebrennikova über Dünen und zu neuen Weltrekorden.
Vom Labor in die Lüfte und wieder zurück
Berufliche Gründe und ihre Leidenschaft für das Drachenfliegen zogen Serebrennikova damals in die Steiermark. Als Wissenschaftlerin im Feld der physikalischen Chemie sei für sie in Russland nichts zu verdienen gewesen. „Ich wollte Wissenschaftlerin sein – und ich wollte drachenfliegen. In Österreich hatte ich bereits viele Freundschaften geknüpft, deshalb habe ich 2014 angefangen, Deutsch zu lernen und Geld zu sparen.“ Vier Jahre später erfolgte dann schließlich der Umzug. Bereut hat sie den Schritt nie. „Österreich liegt sehr zentral und das Wissenschaftsklima hierzulande ist sehr freundlich.“
An der TU Graz absolviert sie noch ein Master-Studium in Advanced Material Sience, ein PhD-Angebot folgte. Serebrennikova arbeitet heute Vollzeit als Materialwissenschaftlerin in einem steirischen Betrieb und forscht beispielsweise an der Optimierung von biobasierten Verpackungsmaterialien wie Holz oder Papier.
Ob die Weltklasse-Pilotin ihr Wissen auch zur Optimierung ihrer Flugleistungen einsetzen kann? „Mir hat mein Verständnis von Physik und Mechanik vor allem am Anfang sehr viel gebracht.“ Genauso viele Dinge ließen sich aber vom Flugsport ins Berufsleben transferieren. „Beim Drachenfliegen und in der Wissenschaft brauche ich immer einen Plan B. Was tue ich, wenn etwas nicht funktioniert? Worauf liegt mein Fokus als nächstes?“
Mit der sportlichen und beruflichen Gegenwart könnte Serebrennikova aktuell nicht zufriedener sein. Konkrete Vorstellungen, wohin ihre Entscheidungen sie führen würden, hatte sie nie. Eines war ihr aber immer klar: „Ich wollte ein internationales Leben führen!“ Die Wissenschaft und das Drachenfliegen gaben ihr die Möglichkeit dazu.
Nur wenige haben den Wilden Kaiser bislang aus dieser Perspektive gesehen.
„Fenster in die Welt“ führt auch zu den Sport Austria Finals
In wenigen Tagen hebt die Weltmeisterin und Weltrekordhalterin bei den Österreichischen Meisterschaften im Streckenflug ab, die im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ausgetragen werden. Von Donnerstag bis Sonntag (19. bis 22. Juni) stehen hoch oben über Innsbruck insgesamt vier Tasks auf dem Programm. Gewinnen wird sie die Konkurrenz, in der Männer und Frauen gemischt antreten, nicht. „Das ist aus physischen Gründen unmöglich“, unterstreicht die Wahl-Steirerin. Doch auch als Leistungssportlerin und nach 15 Jahren in der Luft gehe es ihr sowieso nicht immer nur ums Gewinnen. „Drachenfliegen war mein Fenster in die Welt. Ich habe Menschen, Länder und Orte gesehen, die nur wenige jemals sehen. Die Fliegerei hat mir Erlebnisse geschenkt, von denen ich niemals geträumt hätte.“
Fliegen bedeute für sie auch Freiheit sagt Serebrennikova – und Lebensschule. „Jeder Flug ist wie ein kleines Leben. Start und Landung markieren Anfang und Ende. Dazwischen musst du in verschiedenen Flugphasen mit Höhen und Tiefen zurechtkommen und immer neue Strategie erlernen, wie das am besten funktioniert.“
Insgesamt neun Turniere fließen in die Wertung der von Disc Golf Austria veranstalteten Austrian Disc Golf Tour 2025 ein. Nach der Yeet Woods Challenge vor etwas mehr als einer Woche sind bis inklusive des Tour-Finales im November in Enzesfeld nur noch vier Stopps offen.
Mehr als die Hälfte der Saison liegt in der höchsten Disc-Golf-Serie des Landes also bereits hinter den Spieler:innen. Zeit für einen Blick auf den Zwischenstand!
Bei den Herren („MPO“) ist Stanislaus Amann wenig überraschend das Maß aller Dinge. Der Dominator der Saison 2025, der bei elf Bewerben neun Siege und zwei zweite Plätze „erwerfen“ konnte, steht mit 390 Punkten an der Spitze der Tour-Wertung. Von dessen genannten Erfolgen zählen die Siege bei den Biberbach Open, den 2. Pampa Open sowie der Yeet Woods Challenge sowie der zweite Platz bei den Lava Open zur Austrian Tour.
Hinter Amann liegen in der MPO-Wertung Gerald Wölbl (279), der die Schöckl Open gewann, und Jakob Ettlinger (230).
Einen “Hauch” vor der Konkurrenz: Damen-Dreikampf spitzt sich zu
Bei den Frauen („FPO“) zeigte Julia Hauch bislang eine ähnlich souveräne Performance wie Amann. Die ehemalige Ultimate-Nationalspielerin gewann ebenfalls die Biberbach Open und die 2. Pampa Open und hält bei 380 Zählern. Bei ihren zweiten Plätzen bei den Lava Open und der Yeet Woods Challenge musste sie Raphaela Narath das Siegertreppchen überlassen, die Hauch als Gesamtzweite (364 Punkte) im Nacken sitzt. Cornelia Hackl wartet zwar noch auf den ersten Sieg im Rahmen der Austrian Disc Golf Tour, nach konstanten Leistungen und 352 Punkten könnte sie ebenfalls noch ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden.
Bei den Junior:innen (U18) führt Leo Tschörner mit 290 Punkten, Bruder Tim Tschörner folgt mit 262 Punkten. Beide sind konstant stark unterwegs – das Bruderduell bleibt spannend. Johannes Koller (100), der auch schon ein Turnier gewinnen konnte, liegt aktuell zurück, kann aber mit weiteren Starts noch ins Rennen eingreifen.
Die Entscheidung fällt auf den letzten vier Tour-Stopps: -Basilika Throwdown (31. Mai–01. Juni, Graz) -Unicorn Open (27.–29. Juni, Seefeld in Tirol) -STP Open (05.–07. September, St. Pölten) -GC Enzesfeld Open (15.–16. November, Enzesfeld-Lindabrunn)
Viele der Top-Spieler:innen der heimischen Szene werden auch im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien abwerfen. Am 21. und 22. Juni fallen in Seefeld die Entscheidungen in den Doppel-Bewerben.
„Haltet den Dieb!“, hieß es vergangene Woche in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße. In der belebten Prachtstraße war einem Passanten direkt vor der Spitalskirche ein Stück Stoff vom Gürtel gezupft worden.
Allzu weit ist der Langfinger aber schlussendlich nicht gekommen, rannte er doch schnurstracks in die sich vor ihm aufbauende Formation der Raiders. Die Flag-Football-Aushängeschilder aus der Tiroler Landeshauptstadt lösten die (für einen Videodreh inszenierte) Szenerie – ebenso rasch, wie launig und spektakulär – wieder auf. Fourth Down für den vermeintlichen Dieb!
Flag-Football-Match in der Innenstadt zog Blicke auf sich – und auf die Finals
„Es hat Spaß gemacht“, sagte Ileana Filz, die mit ihrem Team im Rahmen eines PR-Stunts für die bevorstehenden Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni) warb.
Zur Überraschung der zahlreichen Passant:innen gab’s unweit des Goldenen Dachls dann kurzerhand noch ein Showmatch. Runs, Interceptions und Touchdowns auf der Maria-Theresien-Straße? Da staunten Einheimische und Tourist:innen nicht schlecht!
„Das Besondere am Flag Football ist, dass es aus dem Nichts gekommen ist, rasant wächst und so viele Menschen erst jetzt davon erfahren.“ Treffender hätte es Filz nicht formulieren können. Es ist jedenfalls nicht auszuschließen, dass einige Schaulustige aus der Maria-Theresien-Straße am 22. Juni den Weg ins American Football Zentrum finden. Dann fallen im Rahmen der Sport Austria Finals die Meisterschaftsentscheidung in der Flag Liga Ladies (FLL).
Was die Fans erwartet? „Der Sport ist spektakulär und schnell“, unterstreicht die 18-Jährige. “Und außerdem höchst inklusiv. Alle haben die Chance, mitzumachen und ihre Talente für den Teamerfolg einzusetzen. Egal ob groß, klein, schmal oder breit, es gibt für jede und jeden die passende Position.“
Österreichs beste Flag Footballerinnen sind 2025 erstmals Teil der größten heimischen Multi-Sportveranstaltung. Sehr zur Freude von Filz. „Es wird eine tolle Erfahrung, andere Sportler:innen kennenzulernen. Jede und jeder hat eine eigene Mentality, davon können wir lernen.“
Die Finals-Bühne sei aber auch für die Disziplin wichtig. „Wir wollen den Sport attraktiveren und uns als weibliche Athletinnen in einer männerdominierten Sportart durchsetzen“, macht die Receiverin deutlich. In einer erklärten Sportstadt sollte das umso leichter fallen. „Innsbruck ist der perfekte Austragungsort für die Sport Austria Finals. In unserer Stadt ist es möglich, jeden Sport auszuüben – und zwar auf jedem Level.”
Die „Finals dahoam“ haben die Raiders zuletzt noch stärker ins Auge gefasst. Beim Heim-Spieltag Anfang Mai brachten sich die Tirolerinnen mit zwei Siegen aus drei Spielen in Stellung für das Playoff-Rennen. „Wir müssen unsere Ziele realistisch, aber hoch, stecken. Wenn wir so weitermachen, können wir als Team viel erreichen.” Auch die Sport Austria Finals…
Wenn Disc-Golf-Lokalmatador Florian Lingenhel mit seinen Flugscheiben auf der ehrwürdigen Bergisel-Schanze aufkreuzt, dann kann das nur eines bedeuten: Die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien sind wieder in der Stadt!
2025 kehrt Österreichs größte Multi-Sportveranstaltung von 18. bis 22. Juni bekanntlich wieder in die Tiroler Landeshaupstadt zurück. Anlässlich der bereits fünften Finals-Ausgabe gab’s vergangene Woche einen streng geheimen PR-Stunt mit dem amtierenden Disc-Golf-Staatsmeister im Einzel an der legendären Olympia-Stätte.
Für den streng geheimen Videodreh mit Sport Austria öffneten sich für Florian Lingehel die Tore zum legendären Bergisel.
Lingenhel nimmt die Finals – selbstverständlich – auch in diesem Jahr wieder in Angriff. „Ich merke immer, wie besonders es ist, dass viele Sportarten zur gleichen Zeit in und rund um Innsbruck stattfinden. Die Sport Austria Finals versprühen eine ganz eigene Energie“, betont der Kranebittener.
Seinen Einzel-Titel kann Lingenhel nächsten Monat in Seefeld, wo sich die Flugscheiben-Asse wieder durch 18 anspruchsvolle Bahnen „werfen“, aber nicht verteidigen. Das liegt aber nur daran, dass im Rahmen der Finals diesmal die Doubles-Meisterschaften ausgetragen werden.
Doppel-Bewerb spannender – und lustiger
„Im Doppel gilt es, den Kurs in verschiedenen Spielmodi zusammen zu bewältigen. Man muss das Skillset aufeinander abstimmen, das kann sehr komplex sein. Es ist ein völlig anderes Spiel“, erklärt der derzeit mit einem Rating von 985 bewertete Disc Golfer. Nachsatz: „Es wird viel spannender und es ist jedenfalls auch eine gute Portion Spaß mit dabei.“
Bei der Tirol-Premiere der Finals im Vorjahr konnten aufgrund des Starkregens nur zwei der drei geplanten Runden stattfinden. Lingenhel hofft 2025 auf besseres Wetter – im Sinne der Fans und im Sinne der Sportler:innen.
„Der Kurs ist spektakulär, liegt noch einmal ein gutes Stück höher als Innsbruck und bietet mit der Sprungschanze inmitten der Sports Arena ein unvergleichliches Ambiente.“ Aber die 18 Bahnen hätten auch ihre Tücken. „Der Tiroler Wald besteht zu großen Teilen aus Nadelbäumen. Die Spieler:innen dürfen sich auf viel Dickicht einstellen. Es ist wichtig, auf Linie zu bleiben und die Würfe so zu treffen, wie man sie geplant hat“, erklärt der Athlet des Tiroler Vereins „ScheibenWG“ vor allem das Spiel vom Tee zum Erfolgsrezept.
Was macht ein Disc-Golf-Korb am Fuße der Bergisel-Schanze?
Für das Senior-Coed-Nationalteam bleibt zum WM-Abschluss nur der bei Großereignissen so „undankbare“ vierte Platz. Nach einer soliden aber nicht perfekten Routine im Semifinale ist das gemischte Team aus männlichen und weiblichen Athlet:innen auch im Finale am Freitag (Ortszeit) nicht ganz an seine Bestleistung herangekommen.
„Leider ist es uns heute nicht gelungen, unsere Routine fehlerfrei auf die Matte zu bringen – damit haben wir die Medaille ganz knapp verpasst“, analysiert Coach Saskia Luksch.
In der Vorausscheidung am Donnerstag hatte Team Austria mit seiner Professionalität für Aufsehen gesorgt, als es sich von gröberen technischen Problemen an der Soundanlage nicht aus dem Konzept bringen ließ. Mit der „Blechernen“ ist die Belohnung im Finale aber dann ausgeblieben. Auch für das hochgesteckte Ziel des Aufstiegs ins höchste internationale Level – dafür wäre der WM-Titel notwendig gewesen – hat es am Ende nicht gereicht. WM-Gold holte Puerto Rico vor Belgien und Spanien.
“Werden stärker zurückkommen”
Coach Luksch stellt einen weiteren Anlauf in Aussicht: „Unsere Trainingsleistungen zeigen, was in uns steckt – und genau das wollen wir bei der nächsten Weltmeisterschaft auf die Matte bringen. Wir sind bereit, weiter an uns zu arbeiten und als Team noch stärker zurückzukommen!“
Geht es rein nach der Platzierung, ist die Coed-Nationalteam dennoch die zweiterfolgreichste Formation der Cheersport-Sparte. Neben dem WM-Bronzenen Youth-All-Girl-Team belegte das Junior-All-Girl-Team (15 bis 18 Jahre) Rang sechs. In der „Königsklasse“ (Senior All Girl Premier) bewies Team Austria nach einer schweren Verletzung einer Athletin Moral und holte Platz 13.
Mit Ausnahme des Coed-Teams ist Österreich in allen übrigen Kategorien ausschließlich in den allerhöchsten internationalen Levels vertreten. Auch deshalb fällt die WM-Bilanz der für die Cheersport-Nationalteams verantwortlichen Vizepräsidentin insgesamt positiv aus. „Wir haben gesehen, dass wir im Nachwuchs sehr starke Platzierungen holen und mit den stärksten Ländern der Welt mithalten können. Das ist ein gutes Zeichen, dass unser Weg der richtige ist“, ist Petra Gruber überzeugt. Nach den beiden B-WM-Titeln 2023 (Youth, Junior) – und den damit verbundenen Aufstiegen – entschied sich der Österreichische Cheersport Verband (Cheersport Austria) 2024 dafür, in den Aufbau zu gehen und die WM (mit allen rein-weiblichen Teams) auszulassen. Die kontinuierliche Entwicklungsarbeit mit den besten Talenten des Landes habe man nun ein weiteres Mal in eine WM-Medaille ummünzen können.
Gleichzeitig sieht Gruber aber noch immer ungenutzte Potenziale: „Allen voran in den höheren Altersklassen haben wir noch Arbeit vor uns. Dazu braucht es aber auch im Bereich der Trainingsinfrastruktur, wo wir nach wie vor uns nach wie vor für bessere Bedingungen für unsere Athlet:innen einsetzen, den nächsten Schritt. Für einen gezielten Aufbau von Kraft, aber auch für die idealen Regenerationszeiten, fehlen uns nach wie vor eigene Infrastrukturen und Möglichkeiten“, so die Vizepräsidentin. Auch die Arbeit im mentalen Bereich könne man noch professioneller aufstellen.
Die letzte ro-weiß-rote Pyramide dieser WM baute das Coed-Team.
Performance-Cheer-Nationalteams holen zwei weitere Top-10-Plätze
Nicht nur in der Cheersport-Sparte sondern auch mit seinen Performance-Cheersport-Teams gehört Österreich zur absoluten Weltspitze. Das haben am abschließenden WM-Wettkampftag auch die beiden Senioren-Teams bewiesen.
Nach dem sechsten Platz im Junior Pom und dem achten Platz im Junior Hip Hop, die beide bereits am Donnerstag fixiert worden waren, legten die Nationalteams der Kategorien Senior Jazz (9.) und Senior Pom (9.) zum WM-Abschluss noch zwei Top-10-Platzierungen nach.
„Am Finaltag haben unsere Seniors ihre Leistung noch einmal steigern können und damit eindrucksvoll unterstrichen, dass sie zu den Top-10-Teams der Welt gehören. Wir sind unheimlich stolz auf das gesamte Team“, freute sich Katharina Horky, die Trainerin beider Units.
Ein starkes WM-Ergebnis für die Performance-Cheer-Sparte komplettierte das Pom-Double mit Lena Satorina und Anastasiia Rubtsova, das schon am ersten Wettkampftag (Mittwoch) Platz 15 unter 33 Duos belegt hatte. “Ich bin mit den Leistungen aller Performance-Cheer-Teams sehr zufrieden. Wir haben es in allen Team-Kategorien ins Finale geschafft und das war auch unser Ziel. Mit den immer stärker werdenden Teams Jahr für Jahr mitzuhalten, ist nicht einfach. Mit viel Training, Fleiß und Einsatz haben es die Tänzerinnen zusammen mit ihren Coaches geschafft und gezeigt, dass sie zu den Top-10 der Welt gehören“, unterstreicht Theresia Maurer-Lelard, sportliche Leiterin der Performance-Cheer-Sparte.
Das Senior-Pom-Team holte den vierten Top-10-Platz für die Performance-Cheer-Sparte.
“Österreich gehört zu den besten Nationen der Welt” – Nach der WM ist vor der EM
Für die insgesamt neun rot-weiß-roten Nationalteams endet mehr als eine Woche nach der Ankunft in Orlando ein ebenso erfolgreiches wie lehrreiches WM-Abenteuer.
Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer, die alle Auftritte live vor Ort mitverfolgte, zeigte sich mit den Leistungen der insgesamt 182 heimischen Athlet:innen auf der „größten Matte der Welt“ zufrieden. “Österreich kann auf seine Cheersportler:innen mehr als stolz sein. Die Athlet:innen haben die harte Arbeit und die unverkennbare Leidenschaft für den Cheersport in ihren Routines zum Ausdruck gebracht und bewiesen, dass Österreich zu den Top-Nationen der Welt gehört.”
Neben den Sportler:innen bedankte sich Harrer auch bei allen Coaches, Staffmitgliedern und der sportlichen Führung. “Das gesamte Team von Cheersport Austria unter unseren Nationalteam-Leitungen Jannine Körber und Theresia Maurer-Lelard hat außerordentlich gute Arbeit geleistet. Wir kommen mit einer Medaille und vielen Top-Platzierungen im Gepäck zurück nach Österreich. Jetzt gilt es, die guten Punkte unserer Routines herauszuziehen und die nächsten Schritte zu gehen, um eine nachhaltige Entwicklung für alle Teams sicherzustellen”, so die Präsidentin.
Team Austria wird spätestens 2027 nach Orlando zurückkehren. Bevor die Saison 2025 zu Ende geht, gibt es aber noch eine Premiere. Bei den ICU European Cheerleading Championships, die von 27. bis 29. Juni in Ljubljana (Slowenien) stattfinden, ist Österreich erstmals mit seinen Nationalteams am Start. Medaillen? Höchstwahrscheinlich!
Das Youth-Nationalteam (11 bis 14 Jahre) holt sich am zweiten Wettkampftag der ICU World Cheerleading Championships in Orlando (USA) sensationell den dritten Platz in der Cheersport-Kategorie Youth All Girl Advanced. Der bislang größte Erfolg der rot-weiß-roten Youngsters, die sich nur den USA und England geschlagen geben müssen, kommt damit nur zwei Jahre nach dem Aufstieg ins höchste internationale Youth-Level. Das starke Nachwuchs-Ergebnis rundet die Junior-Formation (15 bis 18 Jahre) mit dem sechsten Platz – ebenfalls auf höchstem Level – ab.
Top-10-Platzierungen schaffen auch beide Nachwuchs-Teams der Performance-Cheersport-Sparte, den Seniors gelingt in Pom und Jazz der Final-Einzug. Indes wahrt das Coed-Nationalteam, in dem Männer und Frauen gemeinsam antreten, die Chance auf den WM-Titel – trotz Musikpanne. Dramatische Szenen spielen sich hingegen in der Cheersport-Königsklasse (Senior All Girl Premier) ab, wo Team Austria verletzungsbedingt seine Routine abbrechen muss, aber „weltmeisterliche“ Moral beweist.
Freud’ beim Youth-Team: WM-Bronze im ersten Anlauf
Am Donnerstag-Abend (Ortszeit) kam der lauteste rot-weiß-rote Jubel im Wide World of Sports Complex in Orlando aus dem Lager des Youth-Nationalteams. Die Österreicherinnen holten sich in der Kategorie Youth All Girl Advanced – dem höchsten Level in der Altersklasse der 11- bis 14-Jährigen – sensationell WM-Bronze hinter den USA (1.) und England (2.). Nachdem die Youngsters am Mittwoch mit einer soliden Performance den Final-Durchgang erreichten, zeigten sie auch beim entscheidenden Auftritt auf der „größten Matte der Welt“ keine Nerven.
„Wir sind das drittbeste Team der Welt! Das ist einfach unglaublich, wir sind unfassbar stolz, so eine emotionale Valentina Mahr. „Heute ist ein Tag, der uns für immer in Erinnerung bleiben wird und für den wir unseren Trainerinnen unfassbar dankbar sind.“ Teamkollegin Sara Strohmayer ergänzt: „Wir hatten im gestrigen Semifinale zwei Verletzungen. Keiner dachte, dass wir im Finale so einen Auftritt auf die Matte bringen können, aber wir sind zurückgekommen und haben es gerockt. Wir kommen voller Stolz und mit der WM-Medaille nach Hause.“
Bronze für diesen Auftritt des Youth-Nationalteams.
Für den Österreichischen Cheersport Verband (Cheersport Austria) ist es nach mehreren WM-Titeln auf den zweithöchsten Levels aller Altersklassen die erste WM-Medaille auf höchstem internationalem Niveau überhaupt. Der Verband freut sich neben Youth-Edelmetall zudem über einen starken sechsten Platz im höchsten Juniorinnen-Level (Junior All Girl Elite). „Unsere Strategie, nach den Youth- und Junior-B-WM-Titeln vor zwei Jahren in den Aufbau zu gehen und erst 2025 auf die WM-Bühne zurückzukehren, war der richtige Schritt. Wir sind auf einem guten Weg. Die Juniors waren in den Semifinals sogar auf Rang vier, das Youth-Team hat Bronze geholt“, sagt Vizepräsidentin Petra Gruber.
Für die Funktionärin, die für die Entwicklung der Nationalteams verantwortlich ist, ist das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht. „Beide Routines waren nicht fehlerfrei, es ist also sogar noch Luft nach oben. Wir werden mit all dem Stolz von diesem Jahr eine weitere Entwicklung vorantreiben und nach weiteren Erfolgen streben“, so Gruber.
Leid in “Königsklasse”: Verletzungsdrama kostet Final-Ticket
Wenige Stunden vor der großen „Jubelparty“ war es in der Arena allerdings kurzzeitig mucksmäuschenstill gewesen. Der Auftritt von Team Austria in der Cheersport-Königsklasse Senior All Girl Premier musste nach einer schweren Knieverletzung von Marina Holzmann abgebrochen werden. Beim anschließenden „Re-Start“ bewiesen die Österreicherinnen zwar “weltmeisterliche” Moral, das Finale der besten zehn Teams der Welt war aber mit einer Athletin auf der wichtigen „Base“-Position außer Reichweite. “Eine Verletzung direkt auf der Worlds-Matte hinnehmen zu müssen, ist besonders hart. Für mich, aber allen voran auch für das Team. Die Mädels haben dennoch bis zum Schluss gekämpft. Auch wenn es für die Finals nicht gereicht hat, haben wir unser Herz auf dieser Matte gelassen“, sagt Holzmann.
Coach Jannine Körber nach dem 13. Rang: „Es ist unglaublich, wie sehr das Team zusammengehalten hat und nach dem verletzungsbedingten Abbruch erneut auf die Matte gegangen ist. Das Team hat alles gegeben, um den kurzfristigen Ausfall zu kompensieren, leider hat es nicht für die Finals gereicht. Das Team hat unseren größten Respekt.“
Coed-Team wahrt Aufstiegschance trotz Musik-Panne
Insgesamt waren am zweiten Wettkampftag acht der neun entwendeten Nationalteams im WM-Einsatz. Das Senior-Coed-Team, in dem männliche und weibliche Athlet:innen gemeinsam antreten, strebt als letztes rot-weiß-rotes Cheersport-Nationalteam den Aufstieg auf das höchste Level an. Dazu ist allerdings in der Kategorie Senior Coed Elite der Weltmeister-Titel notwendig.
Die Leistung im Semifinale am Donnerstag samt souveränem Final-Einzug stimmte positiv. Herausforderungen, wie ein technisches Gebrechen bei der Musik-Anlage, wurden weggesteckt. „Unsere Semi-Finals waren voller Überraschungen – leider auch voller technischer Herausforderungen, die uns auf der Matte musikalisch einiges abverlangt haben. Doch wir haben das als Team stark gemeistert und gehen nun mit einer großartigen Platzierung und viel Selbstvertrauen in die Finals“, so Nico Galanos. „Als Nationalteamathlet auf der Weltmeisterschaft zu stehen, erfüllt mich mit unglaublichem Stolz. Es ist eine große Chance, ein Zeichen für Coed in Österreich zu setzen“, so der Athlet.
Machte auf sich aufmerksam: das Coed-Nationalteam.
Performance-Cheer-Nationalteams geschlossen stark im Spitzenfeld
Zum Kreis der besten Teams der Welt gehören die Performance-Cheer-Nationalteams. In der Sparte, in der Tanzsport-Elemente im Vordergrund stehen, waren am Donnerstag ebenfalls vier Nationalteams im Einsatz. Im Nachwuchs-Bereich gab’s in den Kategorien Junior Pom (6.) und Junior Hip Hop (8.) die angestrebten Top-Ten-Platzierungen. Die Titel gingen an Japan beziehungsweise die USA.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung, konnten uns in den Finals enorm verbessern und unsere Punkte steigern. Nach den beiden Auftritten bei der Weltmeisterschaft freuen wir uns umso mehr auf die kommende Europameisterschaft mit diesem Team“, sagt Hip-Hop-Tänzerin Hannah Pemp.
Bei den Erwachsenen gab’s ebenfalls Grund zur Freude. Das Jazz- und das Pom-Team buchten mit Top-10-Platzierungen in den Semifinals ihre Tickets für die Finalrunden am Freitag.
Sophie Gneist: „Es war wahnsinnig aufregend und wirklich ein einzigartiges Gefühl heute auf der Fläche zu stehen und das zu zeigen für das wir Monate lang trainiert haben. Wir sind unheimlich stolz auf den Finaleinzug und werden morgen mit noch mehr Energie überzeugen!“ Teamkollegin Florentina Marchart erinnert sich vor allem an den entscheidenden Moment der Ergebnis-Verkündung. „Als wir erfahren haben, dass wir im Finale sind, war das Gefühl unbeschreiblich. Ich freue mich sehr, am Freitag noch einmal alles geben zu können.“
Coach Theresia Maurer-Lelard zieht zufrieden Zwischenbilanz: „Ich bin unheimlich stolz auf alle Tänzerinnen. Sie haben heute zwei technisch schwierige Programme gezeigt und es damit geschafft, ins Finale einzuziehen. Die Konkurrenz wird jedes Jahr stärker. Umso glücklicher sind wir, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat und wir uns am Finaltag noch einmal mit den besten der Welt messen dürfen.“
Für die Performance-Cheer-Teams heißt es früh aufstehen. Die Auftritte sind für 09:22 Uhr Ortszeit (15:22 Uhr MESZ) bzw. 11:15 Uhr Ortszeit (17:15 Uhr MESZ) angesetzt. Für das Coed-Team der Cheersportler:innen wir es um 13:30 Uhr Ortszeit (19:30 Uhr MESZ) ernst.
Performance-Cheersport-Teams im Hoch: Top-10-Plätze am Fließband.
Nach monatelanger Vorbereitung in Österreich und rund einwöchigem Feinschliff vor Ort in den USA war es am Mittwoch-Nachmittag (Ortszeit) endlich soweit.
Die ersten fünf von insgesamt neun Nationalteams des Österreichischen Cheersport Verbandes (Cheersport Austria) starteten mit ihren Semifinal-Auftritten in die ICU World Cheerleading Championships 2025.
Cheersport-Nachwuchs bei Premiere auf höchstem Level mit Medaillen-Chancen
Erstmals überhaupt auf dem höchsten Level ihrer jeweiligen Altersklassen im Einsatz waren die beiden besten Cheersport-Nachwuchs-Nationalteams Österreichs, die durch ihre vielbeachteten WM-Goldmedaillen 2023 den Aufstieg fixierten. Die rot-weiß-roten Youngsters zeigten bei der “Premiere” keine Nerven und unterstrichen eindrucksvoll, dass sie zu den besten Cheersport-Formationen der Welt gehören.
In der Kategorie Youth All Girl Advanced (12 bis 14 Jahre) und Junior All Girl Elite (15 bis 18 Jahre) stand nach im Grunde spektakulären Performances am Ende jeweils der souveräne Final-Einzug für Team Austria zu Buche. Wenn in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (Juniors ab 21:00 Uhr/MESZ; Youth ab 01:44 Uhr/MESZ) die Medaillen vergeben werden, sind die Österreicherinnen jedenfalls in Lauerstellung.
„Wir sind überwältigt, Österreich zum ersten Mal im Elite-Level auf diesem Niveau repräsentiert zu haben. Wir sind mehr als bereit fürs Finale!“, sagt Junior-Athletin Chiara Walouch.
Youth-Coach Larissa Lemak zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Wir konnten eine sehr starke Leistung auf die Matte bringen. Allein mit den stärksten Ländern der Welt mithalten zu können, erfüllt uns mit Stolz. Wir hoffen, dass wir der Welt in den Finals zeigen können, welch starke Cheersportlerinnen Österreich hat.“
Hoch fliegen, laut cheeren. So oder so ähnlich lautet wohl das Motto des Youth-Teams.
Performance-Cheersport: Juniorinnen im Finale, Seniors-Double auf Rang 15
Ihre Chancen auf Edelmetall wahren am Mittwoch-Abend (Ortszeit) auch die Nachwuchs-Nationalteams der Performance-Cheersport-Sparte. Die Formationen Junior Pom und Junior Hip Hop bleiben in ihren Semifinals cool und schaffen souverän den Sprung ins Finale der besten zehn Nationen.
Athletin Ella Lins (Junior Pom) berichtet: „Trotz aller Aufregung war der Moment auf der Fläche einzigartig, besonders und überwältigend. Mit einem Platz im Finale belohnt zu werden, macht uns sehr stolz. Wir freuen uns schon sehr auf morgen.“
Coach Viktoria Schellenbauer unterstreicht: „Die Athletinnen haben eine unglaubliche Leistung auf die Fläche gebracht. Mit Engerie und Technik konnten wir uns einen Spot im Finale sichern und starten nun sofort in die Vorbereitungen für morgen.“ Die Taktik für den Final-Durchgang (00:30 Uhr/MESZ)? „Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren. Die Karten werden im Finale neu gemischt und Österreich ist bereit mitzumischen!“
Für die Junior-Hip-Hop-Formation um Anesa Zimic geht es schon ab 23:04 Uhr (MESZ) um eine mögliche Medaille. Die Semifinal-Performance habe die Erwartungen übertroffen. „Es war eine so tolle Erfahrung und wir sind durch dieses Erlebnis noch stärker als Team zusammengewachsen“, so Zimic.
Für das Senior Pom DoubleLena Satorina und Anastasiia Rubtsova endete die WM-Reise am Mittwoch. Das Duo verpasst in einer starken Konkurrenz unter den 33 besten Teams der Welt den Final-Einzug mit Rang 15 knapp. Dennoch herrscht bei den Athletinnen Zufriedenheit. „Nach den ersten nervösen Sekunden auf der Matte habe ich den Moment der Performance komplett genossen. Ich bin so stolz, Österreich vertreten zu haben“, sagt Satorina.
Souverän im WM-Finale: Das Junior-Pom-Team von Cheersport Austria.
Medaillen-Chancen für Nachwuchs und Erstauftritte der Seniors an Tag zwei
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag geht es somit noch für vier Nationalteams von Cheersport Austria um Medaillen. Außerdem greifen die vier verbleibenden Formationen ins WM-Geschehen ein, darunter das Senior-All-Girl-Team der Cheersportlerinnen, die in der „Königsklasse“ (Senior All Girl Premier) gegen die Top-Teams aus den USA und Skandinavien einen Platz im Finale fixieren wollen, sowie die Performance-Cheersport-Teams Senior Jazz und Senior Pom.
Besonderes Augenmerk liegt auch in diesem Jahr auf dem Semifinal-Auftritt der Senior-Coed-Unit. Das gemischte Team aus männlichen und weiblichen Athlet:innen versucht sich als letztes verbleibendes Cheersport-Nationalteam am Aufstieg ins höchste Level. Dafür ist der WM-Titel in der Kategorie Senior Coed Elite notwendig.
Drei Schwestern? Auf allerhöchstem Niveau? In derselben Sportart? Nein, es handelt sich ausnahmsweise nicht um die Synchronschwimmerinnen Anna Maria, Eirini-Marina und Vasiliki Alexandri. Denn auch die Softballerinnen Lisa, Stefanie und Paula Rachbauer sind ein absolutes Erfolgstrio. Nicht nur für die Witches, Oberösterreichs Vorzeigeklub in der Bundesliga, und das Slowpitch-Nationalteam landen die jungen Linzerinnen jede Menge Hits – DJane Paula lässt es auch an den Turntables „krachen“. Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien sind die Rachbauers Fixstarterinnen.
Über ihre damalige Jungscharr-Leiterin, die selbst passionierte Softballerin war, fanden die Zwillingsschwestern Lisa und Stefanie im Alter von nur 14 Jahren den Weg zum damals noch fremden US-Sport-Klassiker. „Bis dahin hatten wir noch nie etwas von Softball gehört“, erinnert sich Lisa im Sport-Austria-Interview an das erste Training bei den Linz Witches.
Erste Liebe: Softball
In den 13 Jahren seither hat die Liebe zum gelben Ball die Rachbauers nicht mehr losgelassen – im Gegenteil, sie hat sich im wahrsten Sinne des Wortes sogar vermehrt. Die rund acht Jahre jüngere Paula (18) fieberte schon ab dem frühen Kindesalter am „Zaun“ mit und teilte rasch die Softball-Leidenschaft ihrer großen Schwestern. „Paula war immer unser größter Fan, hat uns mit selbstgebastelten Plakaten unterstützt“, berichtet Lisa von der Zeit, in der die Rachbauers bei den Witches noch zu zweit am Feld standen. Mittlerweile ist längst auch Paula Teil des Teams.
Die Schwestern sind vielseitig, können die unterschiedlichsten Positionen eingesetzt werden, und stehen auch in Spielen häufig zur gleichen Zeit auf dem Spielfeld. Das freut dann vor allem Mama Rachbauer, die bei an Spieltagen von der Tribüne aus anfeuert und die Spielerinnen schon mal mit Selbstgekochtem versorgt. „Die Zeit auf dem Softball-Feld ist immer auch Familien-Zeit, das hält uns umso mehr beim Sport“, erklärt Lisa. So richtig ans Aufhören habe sie aber ohnehin nie gedacht. „Vielleicht einmal kurz im Maturajahr, das war schon zäh“, lacht die 27-Jährige.
Die Faszination Softball sei schnell erklärt: „Es ist ein Teamsport, der sehr fordernd ist und Vielseitigkeit verlangt. Man muss reaktionsschnell sein, Sprinten, Schlagen, Werfen und Fangen können – und man kann sich ständig verbessern.“ Auf dem Feld sind die Schwestern in erster Linie ehrgeizig und ambitioniert. Vor einem harten Slide oder einem toughen Tag-Play schreckt das Trio nicht zurück. „Wir hauen uns immer voll rein!“ Aber: „Der Spaß darf nie zu kurz kommen. Wir spielen immer mit einem Lächeln auf den Lippen“, betont Lisa.
Wie immer bei den Finals jubelten auch 2024 wieder die Witches & Bandits mit des Rachbauer-Sisters Stefanie (sitzend, 4.v.r.), Paula (sitzend, 3.v.r.) und Lisa (sitzend, 2.v.r.).
Zweite Liebe: Slowpitch
In den vergangenen Jahren hat es die Schwestern vermehrt auch zum Slowpitch „verschlagen“. Die breitensporttaugliche Softball-Variante mit leicht verändertem Regelwerk, bei der Damen und Herren zumeist in gemischten Teams antreten, steht seit der Erstausgabe der Sport Austria Finals 2021 in Graz im Programm von Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung – und bei den Rachbauers hoch im Kurs. Alle drei Spielen auch für das ABF-Nationalteam. „Wir genießen vor allem die Atmosphäre. Es geht etwas lockerer zu als beim ‚Fastpitch‘, aber es herrscht trotzdem immer eine starke Competition.“ Mit den ebenfalls in Linz beheimateten Herren von den Linz Bandits formen die Witches bei Slowpitch-Turnieren die „Witches & Bandits“.
Wie der Name vermuten lässt, sind die „Hexen und Banditen“ bei der Konkurrenz „gefürchtet“ – nur aufgrund ihrer Erfolge versteht sich. Die Oberösterreicher:innen haben in der Geschichte der Finals immer den Österreichischen Meistertitel im Mixed-Slowpitch-Softball erobert und überhaupt erst ein Spiel verloren. Das Erfolgsrezept? „Gute Frage! Wir sind locker drauf, haben Spaß, aber nehmen das Spiel gleichzeitig sehr ernst. Wir performen, wenn es darauf ankommt. Ich bin positiv gestimmt, dass unser Streak ein weiteres Jahr anhält.“ Die Vorfreude auf die Finals – der Bewerb wird in Schwaz ausgetragen – sei jedenfalls groß. Die Hoffnung auf gutes Wetter auch, 2024 drückte der Dauerregen ein wenig auf den „Slowpitch-Flair“. Apropos Flair…
“Wir spielen immer mit einem Lächeln auf den Lippen!” – Stimmt.
Lateinamerika-Vibes im Dugout und im Tanzcafe
Wo die Rachbauers aufkreuzen, darf ein bisschen lateinamerikanisches Flair nie fehlen. Das haben die drei ambitionierten Softballerinnen von ihrer aus Chile stammenden Mama sprichwörtlich mit der Muttermilch mitbekommen. Kommandos auf dem Spielfeld – vor allem Anfeuerungsrufe – zwischen Lisa, Stefanie und Paula hört man deshalb auch hin und wieder einmal auf spanisch.
Lateinamerika-Vibes auf die Ohren gibt’s in regelmäßigen Abständen im Cultur Cafe Smaragd. Im von Papa Rachbauer geführten Altstadt-Lokal zählt die „Fiesta Latina“ zum Fixprogramm. Dort startete auch die noch junge DJane-Karriere von Paula Rachbauer. „Stefanie und ich haben oft als Kellnerinnen ausgeholfen, unsere Schwester hat es an die Turntables gezogen“, berichtet Lisa von den überraschenden Talenten der „Jüngsten“.
Überraschen müssen am nächsten Wochenende (26. April) auch die Witches. Gleich zum Auftakt der neuen Softball-Bundesliga-Saison kommt es auswärts zu zwei Duellen mit den amtierenden Meisterinnen aus Wiener Neustadt. Die Crazy Chicklets haben sich nach ihrem Premieren-Titel mit Top-Spielerinnen aus dem Ausland verstärkt. Die Vorjahres-Fünften setzen auf Spielerinnen aus den eigenen Reihen und haben neue „Rookies“ an Land gezogen, die in der Off-Season den Weg zum Verein gefunden haben. „Wir freuen uns, die neuen Teamkolleginnen zu integrieren. Wir wollen insgesamt besser werden, weniger Fehler in der Defense machen und die Plays machen, wenn es zählt“, zeigt sich Lisa vor den ersten Games der Saison zuversichtlich. Großes Ziel ist die Rückkehr in die Playoffs. Die Linzerinnen um Pitching-Routinier Martina Lackner-Keil verpassten 2024 den Einzug ins Halbfinale nur hauchdünn.
Dass die Liga für die Witches eine Woche später startet als für die übrigen Teams, ist sicher kein Nachteil. Nach ihrem erfolgreichen Antreten beim Linz-Halbmarathon nehmen Lisa und Stefanie die zusätzliche Regenerationszeit gerne mit. Metaphorisch gesprochen war das Lauf-Event aber sicher nicht die schlechteste Vorbereitung, denn die Saison 2025 wird eher wieder ein Marathon als ein Sprint…
Rund eine Woche bevor die rot-weiß-roten Cheersport-Nationalteams bei den ICU World Cheerleading Championships 2025 (23. bis 25. April) in Orlando (USA) ihre Höhenflüge starten wollen, hoben in den vergangenen Tagen erst einmal die Flugzeuge ab. Für über 200 Sportler:innen, Coaches und Funktionär:innen ging’s mit Austrian Airlines in Richtung Florida.
Wie in den vergangenen Jahren bietet der ESPN Wide World of Sports Complex im Disney World Resort der wichtigsten Cheersport-Veranstaltung der Welt die Bühne. In den beiden Sparten Cheersport und Performance Cheersport kämpfen Teams aus über 70 Nationen um die Medaillen.
Medaillenchancen für Cheersport-Nationalteams
„Wir freuen uns sehr, dass es endlich nach Orlando geht. Die Aufregung steigt von Minute zu Minute“, sagte Nina Ringl vor dem Abflug im Ö3-Interview. Die Nationalteam-Athletin der Danube Dragons greift mit ihren Teamkolleginnen am Donnerstag (19:15 Uhr, MESZ) in der Cheersport-„Königsklasse“ Senior All Girl Premier an. Die Österreicherinnen streben mit ihrer Halbfinal-Routine zumindest den Einzug in den Finaldurchgang der besten 10 Teams (Freitag, ab 23:00 Uhr) an. Beim bislang letzten Auftritt auf der „größten Matte der Welt“ gab’s 2023 sensationell Rang sechs. „Wir freuen uns sehr, wieder mit der Cheersport-Welt zusammenzutreffen und uns mit den besten Nationen messen zu dürfen“, so Ringl, die trotz kleinerer Rückschläge zuversichtlich ist. „Wir hatten mit Verletzungen zu kämpfen, mussten deshalb kurzfristig noch an unserem Auftritt feilen, aber so ist das im Cheersport. Wir werden alles geben!“
Rot-weiß-rotes Hangar-Shooting vor dem Abflug von Team Austria.
Ebenfalls am Donnerstag (15:30 Uhr) wird es für das Senior-Coed-Team ernst. Die gemischte Formation aus männlichen und weiblichen Athlet:innen kämpft in der „Elite“-Kategorie als letztes rot-weiß-rotes-Nationalteam um den Aufstieg ins höchste Level („Level 6“), braucht dazu zunächst den Final-Einzug und dann am Freitag (ab 19:30 Uhr) WM-Gold in seiner Leistungssufe („Level 5“).
Schon am Mittwoch, dem ersten WM-Wettkampftag, starten die besten Nachwuchs-Athletinnen ihr Halbfinale. In den All-Girl-Altersklassen Junior (15 bis 18 Jahre/19:13 Uhr) und Youth (12 bis 14 Jahre/22:35 Uhr) gehören die Cheersport-Austria-Formationen nach ihrem „WM-goldenen“ Aufstieg vor zwei Jahren nun auch bereits in den jeweiligen Top-Kategorien wieder zum Kreis der Medaillen-Anwärter. Die Finals sind für Donnerstag (ab 19:04 Uhr) bzw. Freitag (ab 01:44 Uhr) angesetzt.
Performance-Cheer-Teams nehmen Top-10 ins Visier
Neben den vier Cheersport-Nationalteams sind auch die fünf Performance-Cheersport-Formationen heiß auf ihre WM-Auftritte. Am Mittwoch bestreiten die Units in den Kategorien Senior Pom Double (18:25 Uhr), Junior Hip Hop (19:18 Uhr) und Junior Pom (22:03 Uhr) ihre Semifinals. Am Donnerstag sind dann noch die Nationalteams Senior Jazz (19:31 Uhr) und Senior Pom (20:27 Uhr) an der Reihe.
„Unser Ziel ist ganz klar eine Top-10-Platzierung, wir wollen ins Finale! Wir sind sehr optimistisch und arbeiten seit Wochen hart daran, dass wir das auch schaffen“, sagte zuletzt Sophie Gneist, Athletin der Perfomance-Cheersport-Senior-Teams.
Ab Freitag starten alle neun Nationalteams mit ihren 182 Athlet:innen mit Trainings vor Ort in die finalen WM-Vorbereitungen. Die Cheersport-Austria-Delegation beim Mega-Event in den USA wird angeführt von Präsidentin Julia Harrer, der für sportliche Belange zuständigen Vizepräsidentin Petra Gruber, sowie Theresia Maurer-Lelard (Sportdirektorin Performance Cheersport) und Karin Reitbauer (Vizepräsidentin Finanz). Der Vorstand wünscht allen Athlet:innen eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie letzte Trainingswoche vor Ort.
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