Duell der Ex-Meisterinnen
Zwei ehemalige Staatsmeisterinnen, ein zu vergebener Titel: Die Voraussetzungen für ein hochklassiges Duell um Gold könnten kaum spannender sein. Wenn am 4. Juni in der Sporthalle Kagran im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien die Staatsmeistertitel in der Sportaerobic vergeben werden, richtet sich der Blick vor allem auf Laura Baumgartner und Lea Robl. Während die zweifache Titelverteidigerin Katharina Wild fehlt, wittern die beiden Ex-Meisterinnen ihre Chance auf die Rückkehr auf den nationalen Thron.
Baumgartner, Staatsmeisterin der Jahre 2020, 2022 und 2023, zählt seit Jahren zu den prägenden Athletinnen der österreichischen Sportaerobic. „Die Sport Austria Finals sind eine besondere Bühne. Wenn die Halle voll ist und die Musik startet, entsteht eine Atmosphäre, die einen zusätzlich antreibt. Genau für solche Momente trainieren wir das ganze Jahr“, sagt die Tirolerin
Doch auch Lea Robl gehört zu den großen Namen der heimischen Szene. Die Staatsmeisterin von 2019 und 2021 stand in den vergangenen Jahren regelmäßig auf dem Podest und möchte nun wieder ganz nach oben. „Die Leistungsdichte ist hoch wie selten zuvor. Jeder kleine Fehler kann entscheidend sein. Gleichzeitig macht genau dieser Druck den Reiz eines Finaldurchgangs aus“, erklärt Robl.
Finals als “perfekte Bühne”
Sportaerobic verbindet Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Akrobatik mit Musik und Choreografie. Innerhalb von nur wenigen Sekunden wechseln explosive Sprünge, dynamische Elemente und anspruchsvolle Bewegungsfolgen einander ab. Die Athletinnen müssen dabei nicht nur körperlich Höchstleistungen abrufen, sondern ihre Übungen auch technisch präzise und mit Ausdruck präsentieren. Genau diese Mischung macht die Sportart für Zuschauerinnen und Zuschauer so faszinierend.
Die Sport Austria Finals bieten dafür die perfekte Bühne. Erstmals findet Österreichs größtes Multi-Sport-Event von 3. bis 7. Juni in Wien statt. Mehr als 7.000 Athletinnen und Athleten kämpfen in 46 Sportarten um nationale Meistertitel. Die Sportaerobic ist bereits zum vierten Mal Teil der Finals-Familie.
“Es freut uns besonders, die österreichischen Meisterschaften in Wien und im Rahmen eines so riesigen Events austragen zu dürfen. Wir hoffen, erneut eine tolle Show bieten zu können und unseren Sport weiter ins Rampenlicht zu rücken”, sagt Referatsleiterin Nadja Grabler.
Besonderheit dank Poigner
Neben den Elite-Bewerben werden in Kagran auch die Österreichischen Jugendmeisterschaften sowie die Titelkämpfe in Aerobic Dance und Aerobic Step ausgetragen. Insgesamt stehen Entscheidungen in 26 Kategorien und mehreren Altersklassen von den Jüngsten bis zur Elite auf dem Programm.
Mit insgesamt 136 Starter:innen wird die Sporthalle Kagran zu einem Treffpunkt der heimischen Sportaerobic-Szene. Besonders bemerkenswert: Unter den Teilnehmenden befindet sich mit Valentin Poigner auch ein männlicher Athlet. Der Nachwuchssportler startet in der Altersklasse der 15- bis 17-Jährigen und sorgt damit für eine echte Besonderheit bei den diesjährigen Meisterschaften.
