Mixed-Slowpitch-Titel “wandered” erstmals nach Wien
Wachablöse im Mixed Slowpitch Softball! Die Vienna Wanderers revanchierten sich in der Neuauflage des Finales von 2025 und gewannen bei den Sport Austria Finals 2026 powered by Österreichische Lotterien gegen Titelverteidiger Witches & Bandits Linz mit 9:4. Damit ist der Serienmeister nach fünf Titeln in Folge entthront.
„Unglaublich, die Freude ist riesengroß“, jubelte Robert Dewanger vom neuen Meister. „Nach der Dominanz der Linzer in den vergangenen fünf Jahren sind wir natürlich super happy, dass wir das heute heimgebracht haben. Es war das erwartet knappe Spiel im Finale, unsere Defense ist super gestanden.“
Stabile Defense und Heimvorteil als Trumpf
Das mussten auch die unterlegenen Linzer anerkennen, die seit 2021 die großen Gejagten waren. „Die Enttäuschung ist natürlich schon groß, aber wir nehmen es sportlich. Wir sind jetzt seit Jahren die Gejagten, das ist gar nicht so einfach. Es war schon in den vergangenen Jahren immer sehr spannend. Diesmal konnten sie sich durchsetzen. Das ist der Sport“, analysierte Gabriele Hardinger.
Der Schlüssel zum erstmaligen Meistertitel für die Wiener lag in der stabilen Defense – und ein kleines bisschen auch am Heimvorteil auf der Spenadlwiese. „Es fühlt sich natürlich immer super an, wenn man daheim spielt. Man kennt den Platz, man kennt die Leute, die ganze Atmosphäre war riesig“, so Dewanger.
Kein Déjà-vu
Dass den Wanderers das gleiche Schicksal wie im Vorjahr ereilt, war schon kurz in den Köpfen der Wiener, wie Dewanger zugab. Auch vergangenes Jahr besiegten sie die Oberösterreicher in der Vorrunde, zogen dann aber im Finale den Kürzeren. Ein Déjà-vu wollten die Gastgeber tunlichst vermeiden. „Gegen Linz hat man immer Angst, weil sie immer retour kommen können. Da kann alles passieren. Bis zum letzten Pitch ist alles offen. Wir hatten großen Respekt.“
Und wie fühlen sich die Stahlstädter jetzt als Jäger? „Wir waren jetzt jahrelang die Gejagten, nun werden wir zum Jäger. Wir werden lernen, damit umzugehen. Und ich glaube, es ist vielleicht ein bisschen leichter“, konnte Hardinger schon wieder schmunzeln.
