Anlässlich der fünften Ausgabe der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien bekommt die größte heimische Multi-Sportveranstaltung erstmals ein Maskottchen. Der etwa 1,80m große Adler mit rot-blau-glänzendem Federkleid war bei seinem „Jungfernflug“ durch Innsbruck allerdings noch namenlos unterwegs. Die Bevölkerung half bei der Namensfindung aber gerne auf die Sprünge.
Blauer Baron, Sporti, Vlorian. Beim Streifzug des Finals-Vogels durch die Maria-Theresien-Straße gingen viele gute Vorschläge ein. Getauft wurde das Fabelwesen – in Anlehnung an einen der bekanntesten Söhne des Landes – schlussendlich auf den Namen „Falko“.
Hinter der Idee zu Falko steckt der Wiener Creative Director Julian Wiehl, im Kostüm der Deutsche Konstantin Weber.
Star der Maria-Theresien-Straße: Falko.
Falko kommt bei den Fans an
Während seines „Ausflugs“ durch die Innsbrucker Innenstadt, vorbei am Goldenen Dachl, hat Weber – wie in seinem Job üblich – keinen Laut von sich gegeben. Als er die Maske später abnahm, schwärmte er schnell von seiner ersten Falko-Erfahrung: „Es war richtig cool. Nicht nur die Kinder, sondern auch viele Erwachsen waren begeistert. Ich würde sagen, Falko kommt bei den Fans super an!“
Für den 23-Jährigen, der eigentlich aus Frankfurt am Main stammt, ist es nicht die erste derartige Erfahrung. „Ich habe schon so einige Einsätze gehabt“, erinnert sich Weber an seine Auftritte als Sumsi, die Raiffeisen-Biene oder Toni, den Adler der Tiroler Tageszeitung.
Blaues Haupt unter Goldenem Dachl.
„Cooler“ Vogel
Erstmals schlüpfte Weber im vergangenen Herbst inkognito in ein Kostüm. Der Kontakt zu den Sport Austria Finals entstand über Allaweil. Für die Event-Agentur ist der Deutsche ab und an tätig. „Falko ist das größte Kostüm, das ich bisher anhaben durfte. Es ist etwas Besonderes.“
Besonders ist auch die „Sonderausstattung“ des Federtiers. Im inneren der Maske befindet sich ein Ventilator. „So lässt es sich auch bei heißen Temperaturen, wie dieser Tage in Tirol, gut aushalten“, erklärt Weber, der sich außerdem an anderen Merkmalen Falkos erfreut.
„Das Sichtfeld ist nahezu uneingeschränkt, was nicht selbstverständlich ist, und auch die Bewegungsfreiheit ist gegeben“, unterstreicht der Frankfurter, der sich in voller Montur sogar zu einer kleinen Radtour entlang des rechten Inn-Ufers hinreißen ließ.
Bewegungsfreiheit wird aber vor allem in den kommenden Tagen wichtig, wenn Falko viele der 26 Finals-Sportstätten „anfliegt“, um mit den Fans Stimmung für die insgesamt 6.500 Athlet:innen zu machen. „Ich bin die ganze Woche im Einsatz, freue mich besonders auf die Decathlon Mitmachtage, den Einmarsch und die Eröffnung.“
Österreichs größte Cheersport-Party steigt auch in diesem Jahr wieder im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. Wenn am 19. Juni in der Innsbrucker Olympiaworld die (Staats-)Meisterschaften über die Bühne gehen, sind die Augen von Cheersport-Österreich einmal mehr auf Tirol gerichtet.
Das wichtigste nationale Event des Jahres mit seinen bis zu 3.000 Fans und 2.000 Athlet:innen passt jedenfalls perfekt in das Land, das sich in den vergangenen Jahren immer mehr zur „Hochburg“ des Westens mauserte. Cheersport ist in Tirol dank mittlerweile vier Vereinen präsenter denn je, seit zwei Jahren sorgt der neugegründete Landesverband für weiteres Wachstum, professionellere Strukturen und ein neues Miteinander.
Auf dem Vormarsch: ACC Rum
Cheersport-Community wächst zusammen
Die Geschichte des Cheersports in Tirol reicht über drei Jahrzehnte zurück. Wie so oft war die ehemalige Football-Sparte aber auch in und rund um Innsbruck lange ein „Beiwagerl“.
Als sich der Cheersport als eigenständige Sportart längst emanzipiert hatte, folgte 2024 auch auf dem Papier die Abspaltung vom American Football Verband Tirol. Die Zusammenarbeit endete relativ abrupt. „Die erste große Herausforderung war, dass wir uns binnen kurzer Zeit neu gründen mussten“, erinnert sich Anne-Katharina Rauchegger. Die Landesverbandspräsidentin und ihre „Vize“ Theresa Lechthaler und Kristina Mariani standen plötzlich allein an vorderster Front und lernten „on the job“.
Auch wenn dem rein-weiblichen Vorstand im noch immer männlich dominierten Funktionärswesen ab und an ein wenig Gegenwind ins Gesicht bläst, waren die ersten Monate von Fortschritt geprägt. „Wir wurden mit offenen Armen empfangen. Stadt und Land schauen auf uns, die Zusammenarbeit ist äußerst positiv“, freut sich Rauchegger. „Aufklärungsarbeit“ sei aber an mancher Stelle trotzdem noch zu leisten. „In der Gesellschaft sind wir immer noch ein Randsport, aber Cheersport ist auch Leistungssport.“ Und er wächst!
Bei den Landesmeisterschaften 2025 Anfang März waren allein 2.000 Fans in Telfs mit dabei. „Es ist eine Masse an Zuschauer:innen da, genauso wie eine Masse an Athlet:innen da ist“, so Rauchegger. Je mehr Vereine und je mehr Teams aktiv am Wettkampfgeschehen teilnehmen, desto höher sei auch die Sichtbarkeit des Cheersports.
Entgegen früherer Unkenrufe ist auch das Verhältnis zwischen den mittlerweile vier Vereinen – SWARCO Raiders, Telfs Patriots, Tyrolean Angels und Alpine Cheer Club Rum – gut. „Der Tiroler Cheersport harmoniert“, bringt es die Präsidentin auf den Punkt. Nachsatz: „Bei Meisterschaften herrscht aber natürlich schon ein Konkurrenzdenken.“
Die Raiders sind Tirols größter Cheersport-Verein.
Tirol schließt auf
Auch qualitativ muss sich der Tiroler Cheersport schon lange nicht mehr verstecken. Mit Patricia Platzgummer (SWARCO Raiders) und Gloria Posch (Tyrolean Angels) waren zuletzt zwei Athletinnen für Team Austria im WM-Einsatz. „Es war wieder ein Highlight“, schwärmt Posch, die mit dem Coed-Nationalteam, in dem weibliche und männliche Sportler:innen gemeinsam auf der Matte stehen, den vierten Platz erreichte.
Die 21-Jährige fand vor zwölf Jahren zum Cheersport und zu den Tyrolean Angels. „Cheersport ist ein Sport für alle und noch dazu extrem vielseitig. Man lernt, als Team zusammenzuhalten und Verantwortung zu übernehmen“, unterstreicht Posch. Damals war die Cheer-Landschaft in Österreich noch eine etwas andere. Teams aus Wien oder Graz dominierten so gut wie alle Kategorien und Levels. Heute sei das schon ein wenig anders. „Die Szene in Tirol hat sich weiterentwickelt. Die Teams werden immer besser, knüpfen mehr und mehr an oder sind schon vorne dabei“, analysiert die WM-Teilnehmerin.
Vor allem im Nachwuchs-Bereich sei der Zulauf enorm. „Viele Kids sind motiviert, Cheersport auszuprobieren“, berichtet Posch, die bei einem der derzeit fünf Teams ihres Vereins auch als Coach aktiv ist. Wer langfristig dabeibleiben will, müsse aber viel trainieren. Etwa viermal pro Woche stand sie zuletzt auf der Matte, für die Nationalteam-Camps reiste sie zumindest einmal pro Monat für ein Wochenende nach Wien. „Es ist schon ein Commitment!“ Apropos Training…
Die Tyrolean Angels performen seit 20 Jahren auf den Matten von Cheersport-Österreich.
An Herausforderungen und mit den Finals wachsen
Die Trainingsinfrastrukturen stellen die Tiroler Vereine aktuell wohl vor die größten Herausforderungen. Teure Mieten, überbuchte Sportstätten, keine ausreichenden Trainingsmatten – Rauchegger kennt die Probleme. „Jeder Verein wünscht sich, dass die Rahmenbedingungen besser werden.“ Größere Bekanntheit und mehr Geld würden helfen.
Für zumindest ersteres sorgen seit dem Vorjahr die Sport Austria Finals. Österreichs größte Multi-Sportveranstaltung ist 2024 nach Innsbruck umgezogen und auch in der Olympia-Stadt weiterhin die „Heimat“ der (Staats-)Meisterschaften von Cheersport Austria. „Es ist ein großer Vorteil, die Finals in Tirol zu haben. Nicht nur, weil sich unsere Athlet:innen lange Anreisen sparen, sondern weil das Event den Sport und die Vereine bei uns in der Stadt und im Land bekannter macht.“
Am 19. Juni schicken sich alle vier Tiroler Vereine an, mit guten Ergebnissen zu verdeutlichen, dass im Westen eine Cheersport-Hochburg am Entstehen ist – oder bereits entstanden ist. „Cheersport wird bekannter, die Vorurteile werden weniger“, sagt Posch und äußert noch einen Wunsch für die Zukunft: „In Tirol gibt es derzeit noch keinen männlichen Coed-Athleten. Ich hoffe, dass das Bewusstsein dafür entsteht, dass Cheersport auch ein Männersport ist.“
Diesen Wunsch nimmt Rauchegger gerne in die Zukunft mit und fügt sogar noch einen eigenen hinzu: „Ich wünsche mir, dass wir als Verband gemeinsam mit unseren Vereinen alle Herausforderungen meistern und, dass auf den starken Zusammenhalt künftig aufgebaut wird.“
Gloria Posch (li.) ist Flyer im Coed-Nationalteam.
Das erstmals im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni) zur Austragung kommende Finale der Flag Liga Ladies bestreiten die Vienna Constables und die Domzale Tigers.
Mit den Wienerinnen und die Sloweninnen setzten sich auch die im Saisonverlauf besten Teams der höchsten Flag-Football-Liga Österreichs durch. Die Kontrahentinnen, die jeweils einen 10:1-Record zu Buche stehen haben, treffen am Sonntag, 22. Juni um 13:30 Uhr im American Football Zentrum Innsbruck zur Titelentscheidung aufeinander. sportaustriafinals.tv überträgt live, ORF Sport+ zeigt die Begegnung als Re-Live im Hauptabend-Programm.
Finalistinnen fügten sich gegenseitig einzige Niederlagen zu
Die jeweils einzige Niederlage kassierten die „Cons“ und die Tigers im direkten Duell. Während die Wienerinnen im Grunddurchgang mit 38:12 die Nase vorne hatten, blieben die südlichen Nachbarn im Upper Bracket nach der Ligateilung 35:20 erfolgreich.
Den Finaleinzug schafften die beiden – für die Semifinals gesetzten – nunmehrigen Finalistinnen relativ souverän. Die Tigers entthronten die SU DeLaSalle Saints Ladies, die zuletzt zweimal den Meistertitel geholt hatten (19:28), zwischen den Constables und der SG Amstetten Thunder/St. Valentin Veterans Ladies wurde es sogar noch ein wenig deutlicher (34:13).
Übrigens: Durch den Sieg gegen die Thunder/Veterans sind die „Cons“ bereits fix Staatsmeisterinnen der Saison 2025, da die Final-Gegnerinnen aus Slowenien kommen.
Kein Heimvorteil bei den Finals: Raiders scheitern hauchdünn
Die Thunder/Veterans waren es auch, die im Viertelfinale die Finals-Hoffnungen der SWARCO Raiders zerschlugen. Die Niederösterreicherinnen setzten sich in einem low-scoring Game mit 7:6 durch und schafften es so in die Top-4 und damit zu den Sport Austria Finals.
Bei Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung treffen die Thunder/Veterans am 22. Juni (12:00 Uhr) im Spiel um Platz drei auf die Saints.
Als am späten Abend des 2. Juni 2024 – nach vier intensiven Finals-Wettkampftagen – die meisten der 6.500 Athlet:innen schon auf dem Heimweg waren und auf über 20 Sportstätten bereits abgebaut wurde, lieferten sich im Tennis- und Squash-Center Reichenau noch zwei Sportler einen letzten, spektakulären Zweikampf.
Das dramatische Final-Duell zwischen Emanuel Schöpf und Legende Michael Dickert um den Racketlon-Einzel-Titel spitzte sich von Minute zu Minute immer mehr zu. In einem offenen Schlagabtausch stand es nach Tischtennis (20:22), Badminton (21:7), Squash (18:21) und Tennis (12:21) 71:71-Unentschieden. Eine Entscheidung musste her und die fällt beim Racketlon auf dem Tennisplatz und durch den sogenannten „Gummiarm“ – einem im Schläger-Sport einzigartigen, weil gleichzeitigen, Matchball für beide.
Brutal – brutaler – Netzroller beim „Gummiarm“
„Es ist brutal. Nicht nur, dass es beim ‚Gummiarm‘ nur einen Versuch für den Aufschlag gibt, es ist auch auf jeden Fall der Punkt, der über die vergangenen eineinhalb Stunden entscheidet“, erklärt Schöpf. Noch „brutaler“ war dann nur das, was sich beim Entscheidungspunkt abspielte.
Der Herausforderer – der noch nie gegen den bei Finals-Entscheidung bis dahin ungeschlagenen Dickert gewinnen konnte – entschied sich bei eigenem Service für eine riskante Serve-and-Volley-Variante. Doch der 44-jährige Routinier verteidigte gut und beruhigte mit seinem Rückhand-Slice den Ballwechsel. Als die Spannung auf dem absoluten Höhepunkt war, blieb eine aggressive Vorhand von Schöpf an der Netzkante hängen, den Zuschauer:innen und Spielern stockte der Atem.
Wie in Zeitlupe landete die Filzkugel aber irgendwie doch noch auf der Spielfeldhälfte von Dickert – und das Glück damit auf der Seite des Vorarlbergers. Richtig jubeln konnte Schöpf anschließend nicht. Das Foto des neuen Champions, der ungläubig, mit großen Augen und über dem Kopf zusammengeschlagenen Händen in Richtung Netzkante blickte, ging durch die heimischen Medien. „Es war der brutalste Netzroller, den ich je hatte. Niemand konnte glaube, was gerade passiert war“, erinnert sich Schöpf noch heute an den entscheidenden Moment seines vierten Einzel-Titels, dem ersten seit seinem „Triple“ zwischen 2018 und 2020.
„Es war der brutalste Netzroller, den ich je hatte. Niemand konnte glaube, was gerade passiert war.“
Racketlon-Karriere startete mit einer E-Mail
Sofern Dickert erneut auch im Einzel antritt, könnte es in wenigen Tagen in Innsbruck zur großen Revanche der beiden Vorjahresfinalisten kommen. „Michi hat keine Schwächen, kann technisch alles, hat die Erfahrung, die Übersicht und er ist topfit“, streut Schöpf seinem Konkurrenten vor einer möglichen Neuauflage Rosen.
Und wie ist es um Schöpfs eigene Stärken und Schwächen bestellt? „Mittlerweile ist Badminton meine stärkste Sportart, gefolgt von Tennis und Tischtennis. Gerade auf internationalem Niveau ist Squash sicher meine schwächste Disziplin.“ Umso höher ist die Finals-Leistung des Vorjahres einzustufen, als gegen Dickert in der Squashbox 18 Punkte herausschauten. „Ich habe in den ersten drei Sportarten sehr gut gespielt, nur im Tennis ausgelassen“, analysiert Schöpf, der einst in seiner Heimat Vorarlberg zufällig auf den Racketlon-Geschmack gekommen ist.
„Nachdem ich mein erstes U16-Turnier gleich gewonnen hatte, bin ich irgendwie auf den E-Mail-Verteiler der WM 2013 in Zürich gerutscht. Dort hat es dann richtig angefangen“, erinnert sich der nunmehr in Nussdorf-Debant in Osttirol lebende Bludenzer. Die Liebe zum „Schlägervierkampf“ hat seither nicht nachgelassen. „Das besondere beim Racketlon ist, dass jeder Punkt zählt. Man darf sich keine Schwächephasen erlauben, sich nicht ausrasten.“
Shakehands zwischen zwei Konkurrenten: Michael Dickert (li.) und Emanuel Schöpf.
Hochzeitsreise statt Intensiv-Trainingslager
Schöpfs erste Karriere-Jahre waren reich an Titeln, danach wurde es etwas ruhiger. „Als Student hat man viel Zeit. Seitdem ich einen Vollzeit-Job habe, hat sich das natürlich verändert“, lacht der heute 27-Jährige. Nachdem Racketlon immer noch eine Randsportart ist, hielten sich die finanzielle Entschädigung für die Aufwände in Grenzen, so der Wahl-Tiroler. „Jedes Turnier ist eigentlich eine finanzielle Belastung.“ Und eine zeitliche, vier Sportarten parallel zu trainieren, das ist jedenfalls kein Zuckerschlecken. „Wir trainieren und treiben Sport, wann immer es sich ausgeht.“
Wir, das sind Schöpf und Lebensgefährtin und Racketlon-Staatsmeisterin Irina Olsacher. Der Vorarlberger und die Tirolerin leben und trainieren seit Jahren zusammen. „Wir haben uns beim Racketlon kennengelernt. Hätten wir unser gemeinsames Hobby nicht, würden wir uns viel weniger sehen.“ Im Mai diesen Jahres gaben sich die Asse vom Badminton-Verein Nussdorf-Debant das „Ja-Wort“ – anschließende Hochzeitsreise nach Asien inklusive. (Verschmerzbarer) Nebeneffekt: Die Vorbereitung auf die bevorstehenden Sport Austria Finals, bei denen die beiden ihre Titel im Einzel und Mixed zu verteidigen haben, kam in diesem Jahr ein wenig kurz. Die Ziele sind dennoch klar. „Nach der kurzen Vorbereitung kann man nicht erwarten, dass wir wieder gewinnen, aber, wenn man einmal gewonnen hat, ist man nicht mehr zufrieden, wenn man Zweiter wird“, unterstreicht Schöpf, der einräumt: „Wenn Michi antritt, sehe ich mich als Außenseiter.“
Finals als Boost für Racketlon
Die Staatsmeisterschaften bei den Sport Austria Finals sausen zu lassen, sei aber nie Thema gewesen. „Racketlon profitiert extrem von den Finals. Das Event ist eine super Plattform für Sport und Sportler:innen. Vor allem die Siegerehrungen auf der großen Bühne schaffen einen würdigen Rahmen für die Leistungen der Athlet:innen.“
Im Vorjahr feierte die Racketlon Federation Austria (RFA) auf dem Landestheatervorplatz sogar ihr 20-Jahr-Jubiläum – und den Abschied von Langzeit-Präsident Marcel Weigl. Aber auch unter dessen Nachfolger Roland Pichler bleibt Racketlon, das bisher an jedem Wettkampftag in der Geschichte der Finals gespielt wurde, fester Bestanteil von Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung.
Zum insgesamt vierten Mal versucht die Slowpitch-Softball-Elite kommende Woche im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni) die Witches & Bandits Linz zu entthronen. Fünf Teams schicken sich an, die unheimliche Finals-Serie der Oberösterreicher:innen endlich zu beenden.
Die Finals-Weste der Witches & Bandits ist nach wie vor blütenweiß. Bei den bisherigen vier Ausgaben von Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung musste das beste Mixed-Slowpitch-Team des Landes noch keine Niederlage hinnehmen. Selbstredend holten die Softballer:innen auch jeweils den Titel.
In diesem Jahr will die Konkurrenz den Siegeszug der Linzer:innen endlich stoppen. Auf dem Weg zu ihrem fünften Titel bekommt es die Auswahl rund um Gabriele Hardinger, die Rachbauer-Schwestern, Richard Adames Lopez oder Diego Capellan Ramirez mit folgenden Teams zu tun.
Wieder mit dabei ist ein Quartett an „alten Bekannten“. Die Rohrbach Crazy Geese, die Dornbirn Indians und die Vienna Wanderers kommen erneut zum Showdown nach Tirol. Ebenso die Wiener Neustadt Rubberducks, die auch die härtesten Konkurrenten der Witches & Bandits sein dürften. Im Vorjahr gab’s für die Niederösterreicher eine 10:15-Finalniederlage.
Erstmals seit dem Umzug der Finals in den Westen mischen als sechstes Team auch die Schwaz Tigers mit, auf deren Anlage die Österreichischen Meisterschaften im Mixed Slowpitch auch stattfinden. Gespielt wird diesmal am 19. und 20. Juni.
Jubeln wieder die Oberösterreicher:innen von den Witches & Bandits?
2024 eroberte der Innsbrucker Florian Lingenhel bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien den Disc-Golf-Titel. Bevor der Lokalmatador in etwas mehr als einer Woche (18. bis 22. Juni) die „Mission Titelverteidigung“ angeht, gibt er noch einen exklusiven Einblick in sein „Bag“.
Es ist zwar ein etwas größerer, vergleichsweise aber trotzdem relativ unscheinbarer Rucksack, mit dem der Tiroler Frisbee-Crack durch die Wälder, über die Wiesen und die Disc-Golf-Parcours des Landes streift. Nur, wer genauer hinsieht – oder sich auskennt – dem fallen die zahlreichen Wurfscheiben auf, die in den bewusst offen gehaltenen Taschen herausblinzeln.
Einlochen
Es sind um die 20 Sportgeräte, die Lingenhel innerhalb seines „Bags“ penibel genau angeordnet hat. „Es gibt drei verschiedene Arten von Scheiben“, erklärt er. „Die Putter brauche ich am häufigsten, deshalb sind sie in der Tasche ganz oben drinnen – immer griffbereit.“ Wofür diese, etwas klobig wirkenden, Scheiben da sind? „Zum Einlochen oder für präzise Annäherungen an den Korb.“
Kontrolle auf dem Fairway
Einen etwas prägnanteren Flug haben dann schon die „Mid Range Discs“, also die Scheiben für mittlere Distanzen. Sie helfen dabei, auf dem Fairway kontrolliert voranzukommen. „Deshalb habe ich davon auch ein paar mehr dabei“, sagt Lingenhel.
Ordentlich Meter machen
Die größte „Abordnung“ im Rucksack stellen aber die „Distance Driver“, die – wie der Name vermuten lässt – beim Abwurf dafür sorgen, dass gleich ordentlich „Meter gemacht“ wird. „Sicher die breiteste Kategorie“, weiß auch der Profi. „Der Rand ist scharf geformt, deshalb fliegen die Scheiben weiter als die anderen.“ Sie sind aber auch am schwersten zu kontrollieren, brauchen viel Speed und die richtige Technik, um überhaupt auf der gewünschten Flugbahn zu bleiben. „Kleine Änderungen in der Form der Scheibe oder beim Abwurf können schon zu großen Veränderungen im Flugverhalten führen“, betont der Staatsmeister.
Für Anfänger:innen hat er zwei Tipps. Erstens: „Für eure ersten Disc-Golf-Runden genügen drei Scheiben – eine aus jeder Kategorie.“ Zweitens: „Genug Verpflegung mitnehmen, damit euch auf der Runde nicht die Kraft ausgeht!“
Im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (18. bis 22. Juni) kommt es in wenigen Tagen zu einer spektakulären Premiere. Hoch über Innsbruck heben bei Österreichs größter Multi-Sportveranstaltung erstmals die besten Drachenflieger-Pilot:innen des Landes ab.
Peter Siess ist als Präsident des veranstaltenden Drachenfliegerclubs Innsbruck (DCI) nicht nur für die Durchführung der Österreichischen Meisterschaften im Streckenflug (vier Tasks zwischen 19. und 22. Juni) verantwortlich, sondern gehört obendrein zu den besten Athleten der Welt.
Im Rahmen von Dreharbeiten im Vorfeld der Sport Austria Finals hob der 38-Jährige vom „Flieger“-Hotspot „Seegrube“ direkt an der Nordkette ab – aber nicht ohne den interessierten Touristen noch schnell die wesentlichen Merkmale seiner Sportart zu erklären.
POV: Du startest von der Seegrube aus in Richtung Innsbruck.
Spitzengeschwindigkeiten von 150km/h möglich
„Der Hängegleiter – auch Drachen genannt – besteht überwiegend aus Karbon, Aluminium und einem Technora-Segel. Er hat eine Spannweite von ungefähr zehn Metern“, beginnt Siess seine Ausführungen. Es sollte nicht die einzige Zahl bleiben, die bei den Schaulustigen für ungläubiges Staunen sorgte.
„Der Geschwindigkeitsbereich beim Fliegen reicht von etwa 40 km/h bis hin zu 130 km/h“. Nachsatz: „Wenn man es darauf anlegt, sind sogar 150 km/h möglich.“ Dagegen fühlt sich der „100er“ auf der Inntal-Autobahn fast wie Schrittgeschwindigkeit an.
Zeit, den Flug zu genießen, bleibt den Pilot:innen in der Regel trotzdem, zumindest im Training. „Das Gefühl ist einzigartig und schwer zu beschreiben. Für mich ist es wie im Traum“, versucht Siess die am häufigsten gestellte Frage zu beantworten. Er wird noch etwas genauer „Das Schöne am Hängegleiten ist die Flugposition. Wir fliegen mit dem Kopf voraus, wie Superman. Uns wachsen die Flügel direkt aus den Schultern.“ Schlussendlich zahlt er dann aber auch noch ins imaginäre „Phrasenschwein“ ein: „Drachenfliegen bedeutet für mich Freiheit.“
Zehn Meter Spannweite, bis zu 150 km/h Höchstgeschwindigkeit – nur „Feuer spucken“ kann er nicht, der (Hochleistungs-)Drachen der Profis.
„… dann bin ich müde und gehe landen“
Handfester als die Beschreibung des subjektiven Empfindens bei einem Flug mit dem Hängegleiter ist da schon die Aufgabenstellung im Wettkampf. „Beim Streckenflug geht es darum, an mehreren Wettkampftagen jeweils eine vorgegebene Strecke abzufliegen – und das schnellstmöglich.“ Die Pilot:innen müssen dafür – vereinfacht gesagt – Thermiken nutzen, um Höhe zu gewinnen und anschließend wieder ‚Meter machen‘ zu können. Gelenkt wird übrigens mit Gewichtsverlagerung, Steuerklappen gibt es am Drachen keine.
Um das Drachenfliegen zu meistern, sind viele Trainingsflüge nötig. Und Siess ist auch schon unterwegs in Richtung Startrampe, als ihm ein Passant noch eine letzte Frage zuwirft: „Wann wirst denn wieder landen?“ Der Drachen könne theoretisch den ganzen Tag in der Luft bleiben, lacht Siess. „Aber nach vier bis fünf Stunden bin ich meistens müde und gehe landen.“ Und dann hebt er ab …
Bergstation Seegrube, 1.905 Meter Seehöhe, Kaiserwetter.
Die frisch servierte Speckknödel-Suppe und das atemberaubende Panorama des Patscherkofels rücken für eine Gruppe von Touristen kurzzeitig in den Hintergrund des Interesses. Direkt neben ihnen, unweit der großen Sonnenterasse, trifft eine Pilotin mit ihrem Drachenflieger gerade die letzten Startvorbereitungen. So weit, so normal? Mitnichten!
Zwar ist die Seegrube der Flieger-Hotspot der Nordkette, fast im Minutentakt heben hier Piloten mit ihren Gleitschirmen in Richtung der rund 1.500 Höhenmeter talwärts liegenden Landeshauptstadt Innsbruck ab. Aber es sind größtenteils eben Piloten, männliche Gleitschirm-Piloten. Weibliche Fliegerinnen – und dann noch mit einem „Drachen“, einem Hängegleiter – sieht man auch hier selten.
Alexandra „Sasha“ Serebrennikova ist derzeit vermeintlich die Beste unter ihnen. Weltweit. Die amtierende Weltmeisterin im Streckenflug nimmt ordentlich Anlauf, zischt noch ein paar Meter knapp über die saftig grünen Wiesen, bevor sie an Höhe gewinnt und ihren Flug weit über den Gipfeln genießen kann.
Nur wenige Frauen mit Drachen
„Bis man einmal in der Luft ist, ist es ziemlich anstrengend und vor allem auch logistisch nicht einfach“, betont die 39-Jährige. Die Ausrüstung wiegt etwa 50 Kilogramm. „Wenn ich starte, habe ich auf meinen Schultern noch einmal die Masse meines eigenen Körpergewichts“, sagt die zierliche Athletin. Zwar erleichterte ihr die Nordkettenbahn an diesem Tag die Auffahrt zum Startplatz, doch das Equipment ist eigentlich auch für die Gondel des bekanntesten Innsbrucker Nahverkehrsmittels zu groß. „Der Hängegleiter muss auf dem Dach der Gondel fixiert werden“, erklärt Serebrennikova, die neben dem passenden Auto auch eine entsprechende Lagermöglichkeit für den Drachen hat. „Es ist einfach so, dass unser Sport für Frauen insgesamt schwerer zugänglich ist.“
Beim Paragleiten ist die Einstiegshürde deutlich niedriger. Logistik, Starten, Landen – das alles ist mit einem Gleitschirm (im Rucksack) weitaus einfacher. Spitzengeschwindigkeiten von (weit) über 100 Stundenkilometern erreicht man aber nur mit dem Drachen. Dass es Serebrennikova einst vom Bergsteigen zum Drachenfliegen verschlug, hat aber nicht mit einem Verlangen nach dem Geschwindigkeitsrausch zu tun. Und auch nicht mit dem „Traum von Fliegen“, den habe sie nie geträumt, „zumindest kann ich mich nicht daran erinnern“. Vielmehr war es der Zufall, der die gebürtige Moskauerin einst in die Lüfte zog. Über ihren ehemaligen Lebensgefährten trat sie 2010 in Russland erstmals einem Flugsport-Verein bei.
Die Liebe zum Drachenfliegen entdeckte sie wenig später auf einem „Road Trip“ durch ein paar der wichtigsten Hot-Spots des Kontinents. „Wir waren eine kleine Gruppe und sind mit dem Auto durch Europa gefahren. Ich war eigentlich nur die Fahrerin. Wenn es sich ausgegangen ist, durfte ich am Abend selbst fliegen“, lacht „Sasha“. Es war der Beginn einer Liebe, die bis heute anhält. Vor allem das „Weitfliegen“ hat es der ehrgeizigen Sportlerin schnell angetan.
Lang und weit
In der Weihnachtswoche 2017, sieben Jahre nach ihrem ersten Flug, boten sich Serebrennikova in Australien zwei Chancen, sich in die Annalen des Drachenfliegens einzutragen. Sie nutzte die guten Bedingungen am anderen Ende der Welt bei zwei Flügen für vier neue Weltrekorde – unter anderem flog sie einen 200-Kilometer langen Dreieckskurs mit einer bis dato noch nie erreichten durchschnittlichen Geschwindigkeit von 37,40 km/h (27. Dezember 2017) und legte 408 Kilometer auf dem Weg zu einem deklarierten Ziel zurück (2. Januar 2018). Acht Stunden dauerte allein das letztgenannte Abenteuer. Ohne Training wäre das unmöglich. „Ich muss körperlich und mental topfit sein. Fliegen erfordert ein großes Maß an Fleiß und Disziplin.“
Spätestens nach den in Australien erflogenen Meilensteinen reifte in Serebrennikova die Erkenntnis, es mit Corinna Schwiegerhausen, der über viele Jahre besten Drachenfliegerin der Welt, aufnehmen zu können. 2023 bot sich bei der Weltmeisterschaft in Nord-Mazedonien dann die Chance, die mehrfache Titelträgerin aus Deutschland zu fordern. „Eine Weltmeisterschaft für Frauen gibt es nicht so oft, ich musste sehr lange auf meine Chance warten. Umso motivierter war ich. Ich bin wirklich sehr gut geflogen“ Von neun Wettkampftagen gingen fünf an Serebrennikova, die schlussendlich den WM-Titel gewann. Einen WM-Titel für Österreich! Denn seit ihrem Umzug nach Graz im Jahr 2018 startet die Russin für ihre neue Heimat.
In Australien flog Serebrennikova über Dünen und zu neuen Weltrekorden.
Vom Labor in die Lüfte und wieder zurück
Berufliche Gründe und ihre Leidenschaft für das Drachenfliegen zogen Serebrennikova damals in die Steiermark. Als Wissenschaftlerin im Feld der physikalischen Chemie sei für sie in Russland nichts zu verdienen gewesen. „Ich wollte Wissenschaftlerin sein – und ich wollte drachenfliegen. In Österreich hatte ich bereits viele Freundschaften geknüpft, deshalb habe ich 2014 angefangen, Deutsch zu lernen und Geld zu sparen.“ Vier Jahre später erfolgte dann schließlich der Umzug. Bereut hat sie den Schritt nie. „Österreich liegt sehr zentral und das Wissenschaftsklima hierzulande ist sehr freundlich.“
An der TU Graz absolviert sie noch ein Master-Studium in Advanced Material Sience, ein PhD-Angebot folgte. Serebrennikova arbeitet heute Vollzeit als Materialwissenschaftlerin in einem steirischen Betrieb und forscht beispielsweise an der Optimierung von biobasierten Verpackungsmaterialien wie Holz oder Papier.
Ob die Weltklasse-Pilotin ihr Wissen auch zur Optimierung ihrer Flugleistungen einsetzen kann? „Mir hat mein Verständnis von Physik und Mechanik vor allem am Anfang sehr viel gebracht.“ Genauso viele Dinge ließen sich aber vom Flugsport ins Berufsleben transferieren. „Beim Drachenfliegen und in der Wissenschaft brauche ich immer einen Plan B. Was tue ich, wenn etwas nicht funktioniert? Worauf liegt mein Fokus als nächstes?“
Mit der sportlichen und beruflichen Gegenwart könnte Serebrennikova aktuell nicht zufriedener sein. Konkrete Vorstellungen, wohin ihre Entscheidungen sie führen würden, hatte sie nie. Eines war ihr aber immer klar: „Ich wollte ein internationales Leben führen!“ Die Wissenschaft und das Drachenfliegen gaben ihr die Möglichkeit dazu.
Nur wenige haben den Wilden Kaiser bislang aus dieser Perspektive gesehen.
„Fenster in die Welt“ führt auch zu den Sport Austria Finals
In wenigen Tagen hebt die Weltmeisterin und Weltrekordhalterin bei den Österreichischen Meisterschaften im Streckenflug ab, die im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ausgetragen werden. Von Donnerstag bis Sonntag (19. bis 22. Juni) stehen hoch oben über Innsbruck insgesamt vier Tasks auf dem Programm. Gewinnen wird sie die Konkurrenz, in der Männer und Frauen gemischt antreten, nicht. „Das ist aus physischen Gründen unmöglich“, unterstreicht die Wahl-Steirerin. Doch auch als Leistungssportlerin und nach 15 Jahren in der Luft gehe es ihr sowieso nicht immer nur ums Gewinnen. „Drachenfliegen war mein Fenster in die Welt. Ich habe Menschen, Länder und Orte gesehen, die nur wenige jemals sehen. Die Fliegerei hat mir Erlebnisse geschenkt, von denen ich niemals geträumt hätte.“
Fliegen bedeute für sie auch Freiheit sagt Serebrennikova – und Lebensschule. „Jeder Flug ist wie ein kleines Leben. Start und Landung markieren Anfang und Ende. Dazwischen musst du in verschiedenen Flugphasen mit Höhen und Tiefen zurechtkommen und immer neue Strategie erlernen, wie das am besten funktioniert.“
Insgesamt neun Turniere fließen in die Wertung der von Disc Golf Austria veranstalteten Austrian Disc Golf Tour 2025 ein. Nach der Yeet Woods Challenge vor etwas mehr als einer Woche sind bis inklusive des Tour-Finales im November in Enzesfeld nur noch vier Stopps offen.
Mehr als die Hälfte der Saison liegt in der höchsten Disc-Golf-Serie des Landes also bereits hinter den Spieler:innen. Zeit für einen Blick auf den Zwischenstand!
Bei den Herren („MPO“) ist Stanislaus Amann wenig überraschend das Maß aller Dinge. Der Dominator der Saison 2025, der bei elf Bewerben neun Siege und zwei zweite Plätze „erwerfen“ konnte, steht mit 390 Punkten an der Spitze der Tour-Wertung. Von dessen genannten Erfolgen zählen die Siege bei den Biberbach Open, den 2. Pampa Open sowie der Yeet Woods Challenge sowie der zweite Platz bei den Lava Open zur Austrian Tour.
Hinter Amann liegen in der MPO-Wertung Gerald Wölbl (279), der die Schöckl Open gewann, und Jakob Ettlinger (230).
Einen „Hauch“ vor der Konkurrenz: Damen-Dreikampf spitzt sich zu
Bei den Frauen („FPO“) zeigte Julia Hauch bislang eine ähnlich souveräne Performance wie Amann. Die ehemalige Ultimate-Nationalspielerin gewann ebenfalls die Biberbach Open und die 2. Pampa Open und hält bei 380 Zählern. Bei ihren zweiten Plätzen bei den Lava Open und der Yeet Woods Challenge musste sie Raphaela Narath das Siegertreppchen überlassen, die Hauch als Gesamtzweite (364 Punkte) im Nacken sitzt. Cornelia Hackl wartet zwar noch auf den ersten Sieg im Rahmen der Austrian Disc Golf Tour, nach konstanten Leistungen und 352 Punkten könnte sie ebenfalls noch ein Wörtchen um den Gesamtsieg mitreden.
Bei den Junior:innen (U18) führt Leo Tschörner mit 290 Punkten, Bruder Tim Tschörner folgt mit 262 Punkten. Beide sind konstant stark unterwegs – das Bruderduell bleibt spannend. Johannes Koller (100), der auch schon ein Turnier gewinnen konnte, liegt aktuell zurück, kann aber mit weiteren Starts noch ins Rennen eingreifen.
Die Entscheidung fällt auf den letzten vier Tour-Stopps: -Basilika Throwdown (31. Mai–01. Juni, Graz) -Unicorn Open (27.–29. Juni, Seefeld in Tirol) -STP Open (05.–07. September, St. Pölten) -GC Enzesfeld Open (15.–16. November, Enzesfeld-Lindabrunn)
Viele der Top-Spieler:innen der heimischen Szene werden auch im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien abwerfen. Am 21. und 22. Juni fallen in Seefeld die Entscheidungen in den Doppel-Bewerben.
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