Wenige Tage nach dem EM-Titel durch das Tackle-Football-Nationalteam sind auch die Flagfootballer der Sportunion Vienna Vipers ganz oben angekommen. Die Wiener sicherten sich am Finaltag der Flag Liga Austria, Österreichs bester Flag Football Liga, den vierten Meistertitel in Serie. Das Finale (45:34) gegen die St. Valentin Veterans aus Niederösterreich war allerdings nichts für schwache Nerven.
Felix Wasshuber, Quarterback Sportunion Vienna Vipers: „Es war ein super spannendes Spiel, die beiden Teams haben sich nichts geschenkt. Gratulation auch an die Veterans zu einem tollen Football-Jahr. Die Dichte in der FLA wird immer größer – in den letzten vier Jahren sind uns vier verschiedene Teams im Finale gegenübergestanden. Mir gefällt richtig gut, wie sich die Liga entwickelt, das merkt man dann auch im internationalen Vergleich.“
Gregor Bräuer, Wide Receiver St. Valentin Veterans: „Wir haben uns jedes Jahr kontinuierlich gesteigert. Vor zwei Jahren waren wir noch Vierter, letztes Jahr Dritter und heuer eben Zweiter. Vielleicht geht sich dann nächstes Jahr ja der Staatsmeistertitel aus! Wir brauchen vielleicht noch ein bisschen mehr Konstanz, dürfen uns gegen ein Team wie die Vipers einfach keinen Fehler erlauben.“
Davor qualifizierten sich die Serienmeister mit einem 42:34 über die Sportunion Vienna Constables für das Finale, die Veterans bezwangen die Klosterneuburg Indians im Semifinale mit 36:30.
Bronze sicherten sich die Klosterneuburg Indians mit einem 49:41-Sieg über die Sportunion Vienna Constables. Auf dem fünften Platz beendeten die Dark Angels die Saison, Sechster wurden die Honeybees.
Die Ergebnisse des FLA-Finaltags
Wild Card Round Spiel 1 Klosterneuburg Indians vs. Honeybees: 42:20
Wild Card Round Spiel 2 Sportunion Vienna Constables vs. Dark Angels: 46:28
Semifinale 1 Sportunion Vienna Vipers vs. Sportunion Vienna Constables: 42:34
Semifinale 2 St. Valentin Veterans vs. Klosterneuburg Indians: 36:30
Spiel um Platz 5 Dark Angels vs. Honeybees: 39:20
Spiel um Platz 3 Klosterneuburg Indians vs. Sportunion Vienna Constables: 49:41
Finale Sportunion Vienna Vipers vs. St. Valentin Veterans: 45:34
Wenn die Sport Austria Finals 2026 powered by Österreichische Lotterien erstmals in Wien stattfinden, feiert auch das Rudern seine Premiere bei Österreichs größtem Multisport-Event. Mit dabei: Lokalmatadorin und Ruder-Aushängeschild Lara Tiefenthaler.
„Es ist einfach super schön zu hören, dass so viele Athlet:innen, aber auch Zuschauer:innen dabei sein werden“, sagt Tiefenthaler. „Ich bekomme schon Gänsehaut, wenn ich nur daran denke.“
Rudern in der Millionenstadt
Für Tiefenthaler ist Wien der ideale Standort für ihren Sport – auch wenn Rudern in Österreich noch als Randsportart gilt. „Wien bietet richtig gute Rahmen- und Trainingsbedingungen – auf der Alten Donau, wo die Vereine sind, und auf der Neuen Donau, wo wir unser Leistungszentrum haben“, erklärt sie. „Da können wir richtig Kilometer machen, hart trainieren, aber auch Wettkämpfe fahren.“
Dass Rudern 2026 erstmals Teil der Sport Austria Finals ist, findet sie nur konsequent: „Wien und Rudern passen perfekt zusammen. In einer Millionenstadt mit solchen Bedingungen zu trainieren, das hat man sonst wirklich selten.“
Multisport-Feeling wie bei Olympia
Die 26-Jährige weiß, wie es sich anfühlt, bei einem Großevent mit Athlet:innen aus vielen Sportarten gemeinsam an den Start zu gehen – sie hat es bei den Olympischen Spielen Paris 2024 und den European Games Kraków-Małopolska 2023 selbst erlebt.
„Das ist einfach super cool – man trifft Leute aus anderen Sportarten, die man vielleicht aus dem Triathlon oder von Social Media kennt, und denkt sich: ‚Hey, dich kenne ich doch!‘“, erzählt sie lachend. „Dieser Multisport-Flair ist etwas ganz anderes, als wenn man nur eine einzelne Sportart bei einem Event hat.“
2026 wird das in Wien besonders spürbar sein: So viele Sportarten und Verbände wie noch nie werden bei den Finals ihre Besten küren. „Ich werde sicher versuchen, bei anderen Bewerben zuzuschauen – zum Beispiel beim Triathlon, wenn meine Freundin Julia Hauser ihr Comeback feiert. Oder beim Wildwasserkajak neben unserem Trainingszentrum. Das wollte ich schon immer mal live sehen!“
Sport als Teil des Alltags
Besonders freut sich Tiefenthaler darüber, dass die Finals den Sport wieder sichtbar machen – mitten in der Stadt, mitten unter Menschen. „Das ist gesellschaftlich so wichtig“, sagt sie überzeugt. „Sport macht Spaß, Sport ist gesund – und er sollte einfach wieder ein Teil des Alltags werden.“
Sie sieht die Sport Austria Finals auch als Chance, diesen Gedanken in der Gesellschaft zu verankern: „Ich habe das Gefühl, dass der Sport als Lebenshaltung ein bisschen verloren gegangen ist. Ich wünsche mir, dass er wieder in die Mitte rückt – und die Finals können da ein richtiger Aufhänger sein.“
Sprint, Spannung, Gänsehaut
Das Rudern selbst wird bei den Finals voraussichtlich im Sprint-Format über 500 Meter ausgetragen – ein kurzes, intensives Rennen, bei dem jede Bewegung zählt. „Das wird extrem spannend und sicher richtig knapp“, sagt Tiefenthaler. „Solche Rennen haben wir international schon, aber national eher selten. Das wird sicher spektakulär für die Zuschauer:innen.“ Die Vorfreude auf die Sport Austria Finals 2026 powered by Österreichische Lotterien kennt schon jetzt keine Grenzen: „Ich freue mich einfach auf das große Ganze“, sagt sie. „Auf das Miteinander, den Wettkampf, die Stimmung – und darauf, dass ganz viele Menschen sehen: Sport verbindet.“
Die Geschichte des Wakeboardens ist eine relativ junge. Wobei nicht ganz eindeutig ist, wann die Sportart tatsächlich das Licht der Welt erblickte. Die ersten Anfänge datieren jedenfalls aus den 1950er Jahren, wo aus dem Wasserskifahren mit Monoskiern die Urform des Wakeboardings entstand. Mit dem heutigen, modernen Wakeboarden hatte das damals allerdings noch nicht viel zu tun.
Erst in den 1980er Jahren, als das Snowboarden immer mehr aufkam, stand auch das Pendant im Sommer plötzlich im Rampenlicht. Zum richtigen Trend wurde es dann in den 1990er Jahren, nachdem der US-Amerikaner Herb O’Brien mit dem „Hyperlite“ ein besonderes leichtes und kurzes Wakeboard entwickelte. Von da weg war der Aufstieg nicht mehr aufzuhalten, wie sich auch Michael Krikula, Wakeboard-Sportdirektor im Österreichischen Wasserski- und Wakeboard-Verband (ÖWWV), erinnert:
Olympische-Krönung fehlt noch
„1997 bin ich zum ersten Mal mit dem Wakeboard in Kontakt gekommen. Und zwar beim Wakeboard-Lift auf der Donauinsel in Wien. Damals war Wakeboarden dem damaligen Wasserskifahren gleichgestellt, das heißt man musste dazwischen immer warten, bis man wieder fahren durfte. Das hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Wakeboarden wurde am Lift einfach immer größer, Wasserskifahren immer kleiner. Der Lift in Wien heißt auch mittlerweile Wakeboard-Lift und nicht mehr Wasserski-Lift.“
2001 fand schließlich die ersten offizielle Wakeboard-Weltmeisterschaft in Duisburg statt, seit 2005 ist Wakeboarden außerdem bei den World Games vertreten. Nur die Aufnahme ins Olympische Programm blieb bislang verwehrt. 2011 kam Wakeboarden zwar auf die Shortlist des IOC, wurde aber letztlich nicht berücksichtigt. „Ich habe damit gerechnet“, sagt Krikula. „Der internationale Verband ist einfach zu klein, um relevante Lobby-Arbeit leisten zu können. Und auf die kommt es aus meiner Sicht letztlich an. Wir müssten eher probieren, im Windschatten von Skateboard oder Snowboard zu fahren. Man weiß ja, dass Snowboarden zu den allerbeliebtesten Sportarten bei Olympia gehört und weltweit auch viel größer übertragen wird als die alpine Herren-Abfahrt. Auch wenn man das in Österreich nicht wahrhaben will.“
Ausrüstung & Modus
Welche Arten des Wakeboardens es gibt und was man dazu braucht, erfahrt ihr in unserem kleinen Guide:
Das Wakeboard:
Die handelsüblichen Wakeboards sind zwischen 111 und 151 cm lang sowie ca. 38 bis 50 cm breit und bestehen aus einem Schaum-, Waben- oder Holzkern. Wichtige Eigenschaften des Boards sind die Rocker (Biegungen), die Channels (Führungskanäle), die Form des Bretts und die Gestaltung der Finnen.
Technik & Tricks:
Analog zum Snowboarden unterscheidet man auch beim Wakeboarden zwischen „Goofy“ und „Regular“. Beim Goofy-Fahren steht der rechte Fuß vorne in Fahrtrichtung, beim Regular der linke. Ziel ist es, in seinem Lauf viele Elemente einzubauen und eine hohe Jury-Bewertung zu kommen. „Es gibt drei Schiedsrichter, die den technischen Schwierigkeitsgrad bewerten. Also wie die Fahrer:innen die Obstacles mitnehmen, wie sie über die Schanzen springen und die Air-Tricks machen“, erklärt Krikula. „Die Air-Tricks kann man nur mit Hilfe des Seilzugs, das wie ein Katapult funktioniert, durchführen. Hat man dann genug Spannung und Geschwindigkeit, kann man alle möglichen Tricks wie zum Beispiel den Superman-Sprung oder Saltos zeigen. Außerdem müssen die Fahrer:innen einen abwechslungsreichen Lauf zeigen und alle Bewegungen sauber ausführen.
Cable oder Boot:
Wakeboarden kann man entweder mit Cable (Seilbahnanlage) oder Boot ausführen. Beim Boot-Antrieb werden die Sportler:innen werden von einem Motorboot mit einer Geschwindigkeit von rund 35 km/h gezogen. Die Kielwelle des Bootes (Englisch: „Wake“) kann als Rampe verwendet werden, um Tricks zu zeigen. Beim Cable werden die Sportler:innen von einer Seilanlage („Cable“) mit etwa 30 km/h gezogen. Der Parcours besteht aus Obstacles und Rampen/Kicker, auf denen die Tricks gezeigt werden müssen.
Die Olympia-Premiere von Squash findet zwar erst 2028 in Los Angeles statt, der Österreichische Squash Rackets Verband (ÖSRV) hat in den vergangenen drei Jahren aber bereits eine Mini-Form der Olympischen Spiele erleben dürfen. Denn mit der dreimaligen Teilnahme an den Sport Austria Finals in Graz bekam der ÖSRV einen ersten Eindruck davon, wie eine Multisport-Veranstaltung aussehen kann. „Mir hat es total gut gefallen, dass alle Sportarten so komprimiert präsentiert wurden. Das Ambiente in Graz war wirklich beeindruckend“, gerät Präsident Thomas Wachter ins Schwärmen. Auch der eigene Sport stand plötzlich im Rampenlicht und wurde so präsentiert, wie es sich Wachter immer wünschen würde.
„Squash wurde alleine durch die tollen Übertragungen richtig gut in Szene gesetzt.“ Generell hat der gebürtige Pfrontener (Allgäu) in Graz eine positive wie erstaunliche Entwicklung wahrgenommen. „Man hat richtig gemerkt, dass Graz durch die Sport Austria Finals sportfanatisch geworden ist. Es war ein richtiger Wandel spürbar. Auch Squash hat in Graz durch die Finals einen Schub bekommen.“
Ähnliches erhofft sich der ÖSRV-Präsident nun auch für Innsbruck bzw. Tirol, wohin die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in diesem Jahr übersiedeln. Gerade, weil die Rahmenbedingungen dort nicht die besten sind. „Das größte Problem ist, dass in Österreich immer mehr Anlagen schließen, weil sie für die Betreiber oft nicht lukrativ sind. Auch in Innsbruck gibt es diese Tendenz. Deswegen hoffe ich, dass wir das Land Tirol und die Stadt Innsbruck auf einen anderen Weg bringen können, was Squash betrifft.“ Dass es auch anders geht, zeigt Wien, wo Squash an den diversen Padeldome-Standorten im Windschatten von Padel einen Aufschwung erlebt. „In Österreich sind wir einfach enorm abhängig von Wien, weil da eben die meisten Menschen leben. Aber wir sehen schon, dass es einen Anstieg an Aktiven gibt.“
Dass dieser Anstieg unmittelbar damit zu tun hat, dass Squash für 2028 endlich ins olympische Programm aufgenommen wurde, ist eher zu bezweifeln. Dennoch kann die erstmalige Olympia-Teilnahme so etwas wie einen kleinen Boom auslösen. In den USA ist das jedenfalls schon passiert. Auch, weil der US-amerikanische Milliardär Mark Walter, der u.a. an den Los Angeles Lakers und am FC Chelsea beteiligt ist, viel Geld in die PSA, die Profi-Vereinigung, gepumpt hat. Ohne dieses Investment, ist sich ÖSRV-Präsident Wachter sicher, wäre es wohl nicht zur Olympia-Aufnahme gekommen. „Der Einstieg von Walter hat unserem Sport und der Profivereinigung sehr gutgetan. Endlich war bzw. ist Geld da, um Squash ordentlich zu promoten.“ Und gerade in Richtung Olympia gehe es viel um die richtige Darstellung und Lobby.
Zwei olympische Eisen im Feuer
In Österreich kann man von derartigen Summen zwar nur träumen, die ersten Ausläufer der Olympia-Premiere in vier Jahren werden aber demnächst spürbar sein. Neben dem erhöhten Verwaltungsaufwand wird es nämlich für den Squash Rackets Verband künftig auch mehr Geld geben. „Kommendes Jahr werden die Verträge neu ausverhandelt und wir kommen in den Pool der olympischen Verbände. Da gibt es dann die Möglichkeit, an ganz andere Fördergelder zu kommen. Ich weiß zwar, dass es mehr wird, habe aber noch keine konkreten Zahlen am Tisch“, so Wachter. Auch sportlich muss der ÖSRV langsam die Weichen Richtung 2028 stellen. „Wir streben an, dass wir unseren Ländern in Sachen Trainerausbildung noch mehr helfen. Weil am Ende des Tages muss der Schub von den Vereinen kommen, damit wir als Verband jene Athlet:innen kriegen, die wir dann bestmöglich unterstützen können.“ Kurzfristig, Richtung 2028, wird das zwar keine Auswirkungen haben, aber den Schwung durch die Olympische Spiele will man bestmöglich nutzen.
Daniel Lutz gilt als Ausnahmetalent und heißer Kandidat für die Olympischen Spiele 2028.
Für Los Angeles gibt es mit Daniel Lutz und Jacqueline Peychär ohnehin zwei heiße Eisen im Olympia-Feuer. Während der 17-jährige Lutz als größte Nachwuchshoffnung gilt, hat die 28-jährige Peychär schon einiges gesehen und erlebt. Aktuell gehört die Tirolerin als Nummer 86 zu den Top-100 der Welt und hat mit den Olympischen Spielen plötzlich eine unerwartete Perspektive bekommen. „Ich hatte die Hoffnung eigentlich schon verloren, dass es jemals passieren wird. Das gibt meiner Motivation noch einen Extraschub“, sagt Peychär, die sich als Halb-Profi unter den Profis behauptet. Auch Wachter sieht Österreichs Damen-Nummer-1 auf einem guten Weg. „Man merkt, dass die Anstrengungen, die sie unternimmt, langsam Früchte tragen. Mit dem Fleiß und Enthusiasmus, den sie aktuell hat, kann sie auch in die Top-50 vorstoßen. Und wenn sie noch weiter nach oben kommt, dann freue ich mich wie ein Schneehaserl.“
Bei Ausnahmetalent Lutz sind derartige Weltranglisten-Platzierungen mittel- bzw. langfristig ebenfalls im Bereich des Möglichen. Vorausgesetzt, er wagt den Sprung ins Ausland, wie Wachter betont. „Wenn er wirklich Squash-Profi werden will, muss er ins Ausland gehen. Er ist auch jetzt immer wieder mit ausländischen Trainern am Werk, aber aktuell liegt sein Fokus noch auf der Schule. Danach glaube ich schon, dass er den Versuch unternehmen wird – gerade im Hinblick auf Olympia 2028.“ Einen ersten Vorgeschmack auf Lutz‘ Können gibt es allerdings schon früher – nämlich bei den Sport Austria Finals 2024. Dort wird der Salzburger im Rahmen des Herren-Mannschaftsbewerbs (01.06.) zu sehen sein.
Mehr Heimspiel geht nicht: Wenn der Österreichische Rodelverband bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien wieder mit Rollenrodeln am Start ist, kann Gerald Kammerlander von seinem Büro aus auf die Strecke am Bergisel schauen. „Die Rennstrecke ist Luftlinie 200 Meter vom Büro entfernt. Das macht die Organisation natürlich etwas einfacher“, lacht der Sportdirektor. Nach zwei Teilnahmen in Graz, wo es den Schlossberg hinunter ging, wartet auf die Rodel-Asse nun die nächste außergewöhnliche Location. „Wir freuen uns riesig darauf, dass wir erneut auf einer historischen Stätte fahren dürfen – eine richtig tolle Sache!“, so Kammerlander.
Die Streckenführung ist zwar nicht ganz so spektakulär wie jene in Graz, aber nicht minder interessant. „Die Strecke hat alles drin, was es braucht. Vom Rodlerischen ist sie sogar besser geeignet als jene vom Schlossberg hinunter. Wir starten am höchsten Punkt des Auslaufes, also direkt unter den Olympischen Ringen, wo bei den Spielen die Fackel entzündet wurde. Man hat von dort einen tollen Blick über die Stadt“, ist Kammerlander schon voller Vorfreude.
Sportdirektor Gerald Kammerlander und Präsident Markus Prock freuen sich schon auf das Heimspiel am Bergisel.
Generell ist der 41-Jährige ein großer Fan der Sport Austria Finals, die nach drei Jahren in Graz nun nach Innsbruck/Tirol übersiedeln. „Wir begrüßen die gesamte Initiative und sind sehr gerne Teil der Sport Austria Finals. Es ist toll, dass sich fast der gesamte österreichische Sport trifft und seine Meisterschaften gemeinsam austrägt. Das Konzept ist richtungsweisend und auch ressourcenschonend, weil vieles zentral passiert – zum Beispiel die Medialisierung. Rollenrodeln kann als Nischensport einer Randsportart nur davon profitieren. Ich denke, das sehen alle Verbände so.“
„Entwicklungshilfe“ für Skibob
Der Österreichische Rodelverband ist aber nicht nur als dankbares Mitglied bei der insgesamt vierten Auflage der Sport Austria Finals dabei, sondern tritt in diesem Jahr auch als „Entwicklungshelfer“ auf. Denn Skibob wird bei seiner Premiere auf die Erfahrungen und Ressourcen der Rodel-Kolleg:innen zurückgreifen.
„Aktuell ist es so, dass sie unsere Strecke mitbenützen und auf unser Know-how zurückgreifen können. Skibob wagt ja am Bergisel den Pilotversuch, den Sport auch im Sommer zu betreiben. Ich kann mir gut vorstellen, dass da künftig Synergien entstehen können. Wir haben ja schon 20 Jahre Erfahrung im Rollenrodeln und aus einem reinen Wintersport eine Ganzjahressportart gemacht. Wenn künftig gemeinsame Rennen stattfinden, ist das nur zu begrüßen“, erklärt Kammerlander.
Duell der Zimmerkolleginnen
Wie sehr sich das Rollenrodeln auch unter den Athlet:innen etabliert hat, zeigt sich daran, dass wieder alle Top-Stars am Start sein werden. Bei den Herren beispielsweise Titelverteidiger Michael Scheikl, bei den Damen Routinier Tina Unterberger sowie Ausnahmetalent Riccarda Ruetz. Vor allem Ruetz kann es kaum erwarten, vor heimischem Publikum zu rodeln. „Daheim zu fahren bedeutet, dass ein Haufen Leute kommen werden, um mich anzufeuern. Das pusht nochmal mehr!“, so die 20-jährige Tirolerin, die sich vergangenes Jahr in Graz ihren ersten Staatsmeistertitel sicherte.
Auch 2024 läuft wieder alles auf ein Duell mit ihrer Zimmerkollegin Tina Unterberger hinaus – das Generationenduell geht im Sommer nahtlos weiter. „Gewinnen will man immer! Ich habe zur Tina nach Saisonende schon gesagt, dass wir uns im Sommer bei den Sport Austria Finals wieder sehen. Wir sind beide topmotiviert und werden bis zum Bewerb fleißig trainieren. Dann sehen wir, wer die Schnellere ist“, grinst die Junioren-Weltmeisterin.
So oder so nimmt Ruetz das Rollenrodeln mittlerweile sehr ernst, weil es eine gute Vorbereitung für den Winter ist. „Es ist zwar im Prinzip eine andere Sportart, aber ich kann von der Technik schon einiges mitnehmen. Das ist auch der Grund, warum wir viel im Sommer darauf trainieren, um im Winter richtig fit zu sein.“
Noch weiß der Österreichische Skibobverband nicht genau, was ihn bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni 2024) erwartet. Nur so viel ist sicher: Es wird spektakulär! Und auch ein kleines bisschen experimentell. Denn sowohl an der Streckenführung als auch am Material wird bis zur Premiere noch getüftelt. Den Zuschauer:innen wird am Bergisel aber auf jeden Fall eine Menge geboten, wie Roland Fritsch verrät. Der ÖSBV-Präsident gibt auch einen ersten Einblick in die Planungen.
Über die gerade zu Ende gegangene Saison würde Roland Fritsch am liebsten den Mantel des Schweigens ausbreiten. Denn der Skibob-Winter 2023/24 war eher zum Vergessen. Oder wie es der Präsident des Österreichischen Skibobverbandes ausdrückt: „Ein Desaster!“ Akuter Schneemangel ließ die meisten Bewerbe ins Wasser fallen, am Ende gab es nur im tschechischen Deštné v Orlických horách und am Nassfeld Weltcup-Rennen. Letztere bildeten am vergangenen Wochenende bereits das Saisonfinale. „So etwas habe ich überhaupt noch nicht erlebt“, seufzt Fritsch. „Ich kann mich an keinen Winter erinnern, in dem wir mit den Strecken solche Probleme hatten. Nämlich auch bei Strecken, die eigentlich immer funktioniert haben.“
Selbst die durchgeführten Rennen in Tschechien waren laut Fritsch „schon grenzwertig“. Immerhin war auf das Nassfeld wieder einmal Verlass, so war zumindest ein versöhnlicher Abschluss möglich. „Nassfeld ist für uns jedes Mal ein Höhepunkt, weil dort immer alles passt. Wir haben dort seit vielen Jahren Veranstaltungen: Von Weltcups bis hin zur WM. Es ist ein perfektes Umfeld für uns“, zeigt sich Fritsch versöhnlich. Auch die Weltcup-Endplatzierungen von Pia Zoister (3.) sowie Leonhard Wegmayer (2.) und Markus Achleitner (3.) waren ein kleiner Trost für die verkorkste Saison.
Pia Zoister ist aktuell Österreichs beste Skibob-Fahrerin. Photo: GEPA pictures/ Mario Buehner
Vorfreude auf Sport Austria Finals-Premiere groß
Umso größer ist dafür jetzt die Vorfreude auf die Sommer-Premiere bei den Sport Austria Finals 2024 powered by Österreichische Lotterien. In Innsbruck zeigen die ÖSBV-Topfahrer:innen im Rahmen von Österreichs größter Multisport-Veranstaltung nämlich zum ersten Mal ihr Können. „Wir wollten schon vergangenes Jahr dabei sein und hatten mit dem Rodelverband auch Gespräche. Damals waren wir aber noch nicht so weit, da wir noch nicht die gleiche Technik wie dieses Jahr hatten“, erklärt Fritsch. 2024 ist es aber so weit: So wie die Rennrodler werden auch die Skibobler den Bergisel runterjagen und dabei für ziemlich viel Spektakel sorgen. Genauer gesagt für ein spektakuläres „Experiment“. Denn so richtig erprobt ist das Material beim Skibob noch nicht, wie der Präsident erläutert. „Das ist ein erster Test, deswegen fahren auch nur unsere Besten. Hinten benützen wir die Rollen, die auch die Langläufer verwenden. Vorne kommen jene vom Skateboard drauf, da wir ein Gelenk brauchen, um den Skibob lenken können.“
Er sei die Strecke am Bergisel auch schon mal abgegangen, um die Gegebenheiten genau unter die Lupe zu nehmen, so Fritsch. Das Hauptproblem sei die Geschwindigkeit um die Kurven. „Wir müssen das Tempo dort rausbekommen, weil wir uns ja nicht umbringen, sondern Skibob bei den Finals etablieren wollen!“
Werbung für Skibob
Denn mit dem Rückenwind von Österreichs größter Multisport-Veranstaltung sollen sowohl viele Zuschauer:innen an die Strecke kommen, als auch Interessierte, die aktiv zum Skibob greifen. „Wir haben auch jetzt am Nassfeld gemerkt, dass es durchaus Interesse am Skibob gibt. Man kann die Leute dafür schnell begeistern, wenn sie sehen, dass sie sehr sicher fast jeden Hang fahren können. Du musst nur wissen, welches Gerät am besten geeignet ist“, meint Fritsch. Skibob sei sehr leicht zu erlernen und sehr sicher im Umgang. „Du hast drei Auflagepunkte, die das Ganze stabil machen. Man sitzt wie beim Radfahren auf einem Sattel und hat zusätzlich die kleinen Fußskier. Das Sturz- und Verletzungsrisiko ist daher sehr gering“, sagt Fritsch, der auch mit mittlerweile 74 Jahren noch fährt. „Noch ein Vorteil vom Skibob: Man kann auch im höheren Alter noch aktiv sein“, schmunzelt der Präsident.
Apropos aktiv sein: Drei Jahre will Fritsch noch an vorderster Front weitermachen. Dann ist Schluss. „Ich bin dann 77 und habe insgesamt 40 Jahre für den Skibob was gemacht. Das reicht.“ Wochenenden wie jene am Nassfeld kosten viel Energie, zumal sich die ganze Last des Österreichischen Skibobverbandes im Prinzip auf nur vier Schultern verteilt: Auf jene von Fritsch und auf jene von Generalsekretärin Maria Frages. Dementsprechend konzentriert sich auch die Arbeit. „Je kleiner die Organisation ist, desto weniger kann man die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen“, so Fritsch, der aber Skibob noch auf den Finals-Weg bringen will. Ein Herzensprojekt, das auch künftig über verkorkste Winter hinwegtrösten kann.
Die Staatsmeisterin im Damen-Squash heißt wie in den vergangenen drei Jahren Jacqueline Peychär! Die Tirolerin entscheidet das Finale im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Holding Graz gegen Sabrina Rehman klar mit 3:0 für sich und holt ihren vierten Titel in Serie, den fünften insgesamt.
„Es ist natürlich immer ein Highlight, wenn man die Staatsmeisterschaft gewinnt. Das ist jedes Jahr ein ganz großes Ziel von mir, weil es der größte Titel ist, den man in Österreich gewinnen kann“, jubelte Peychär nach ihrem Triumph.
Peychär wird mit Fortdauer des Spiels immer stärker
Dabei sieht es anfangs gar nicht nach einer klaren Angelegenheit aus. Rehman startet gut in die Partie und hält den ersten Satz lange offen. Peychär wird aber von Ballwechsel zu Ballwechsel sicherer und gewinnt Durchgang eins mit 11:6. „Am Anfang eines Finales ist man immer etwas nervös. Ich hab‘ schon länger nicht mehr gegen Sabrina gespielt, deswegen wusste ich nicht ganz genau, was kommt. Bis sich die Nerven gelegt haben, hat es ein bisschen gedauert“, erklärt Peychär ihre Startschwierigkeiten.
Österreichs Nummer eins lässt aber in weiterer Folge nichts anbrennen und holt Satz zwei sowie drei (jeweils 11:5) in souveräner Manier. Während für Rehman zumindest der erste Vizemeistertitel bleibt, ist Peychär nun fünffache Staatsmeisterin. „Ich glaub‘, so eine Serie wie jene von Aqeel (17 Staatsmeisteritel in Serie, Anm. d. Red.) wird sich nicht ausgehen“, schmunzelt die 27-Jährige angesichts ihrer jetzt vier Titel in Folge. „Aber man kann ihn sich natürlich als Vorbild nehmen. Ich will natürlich so lang es geht oben stehen.“
Apropos oben stehen: Das will Peychär auch abseits der Sport Austria Finals. In zwei Wochen nimmt sie am letzten PSA-Turnier dieser Saison in Gibraltar teil, Ende August steigt dann die Einzel-EM in Polen.
Nichts wurde es aus der Sensation und Wachablöse im österreichischen Herren-Squash: Serien-Staatsmeister und Top-Favorit Aqeel Rehman gewinnt ein hochklassiges Finale im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Holding gegen Daniel Lutz mit 3:1.
Vor allem in den ersten beiden Sätzen zeigen die beiden Salzburger Squash auf allerhöchstem Niveau. Der erst 16-jährige Lutz kann einen 2:8-Rückstand drehen und verliert Satz eins ganz knapp mit 12:14. „Nach der klaren Führung hat die Spannung etwas nachgelassen und dann ist es gegen jeden Gegner auf diesem Niveau schwierig, wieder den Rhythmus zu finden. Daniel hat das super ausgenützt“, zollte Rehman seinem jungen Kontrahenten Respekt.
Sensation liegt nur kurz in der Luft
Beflügelt vom guten Start setzt der Youngster im zweiten Satz sogar noch einen drauf und nimmt dem Top-Favoriten diesen mit 11:8 ab. Sichtlich angestachelt von einige Emotionen auf und abseits des Courts – auch das Publikum ist klar auf der Seite von Lutz – fängt sich Rehman aber wieder, lässt in Satz drei (11:5) und vier (11:2) nichts mehr anbrennen und holt seinen 17. (!) Staatsmeistertitel in Serie.
„Natürlich ist der Staatsmeistertitel schon etwas normal geworden, aber ich schätze trotzdem jeden Titel sehr. Außerdem war es heute doch spannender als erwartet“, so Rehman. Gerade nach dem zweiten Satz hat nicht nur das Publikum, sondern auch Lutz mit einer Sensation geliebäugelt. „Nach dem zweiten Satz hatte ich noch mehr Selbstvertrauen und wollte weiter nach vorne gehen. Er hat dann aber immer mehr Druck auf mich ausgeübt, weshalb es dann schwieriger geworden ist. Aber für meine 16 Jahre ist ein Vize-Staatsmeistertitel nicht schlecht“, freute sich das Ausnahmetalent.
„Hätte mir mehr Neutralität erwartet“
Auch der 37-jährige Routinier hatte viel Lob für Lutz übrig: „Schwächen muss man bei ihm gut suchen. Er ist extrem athletisch und hat ein super Gefühl für die Bewegung. Er hat sicher extrem viele Möglichkeiten, aber er muss den Schritt aus Österreich raus wagen, um mehr internationale Erfahrung zu sammeln.“
Allerdings bleibt für Rehman ein kleiner fahler Beigeschmack aus dem Generationenduell: „Ich kann heute nur verlieren und verstehe auch total, dass das Publikum voll auf seiner Seite ist und mehr applaudiert. Nur von Verbandsseite hätte ich mir mehr Neutralität erwartet. Der Nationaltrainer hat ihn gecoacht und auch angefeuert. Auch wenn ich nicht mehr im Nationalteam bin, sollte man da neutral sein.“
Dass der Verband nicht ganz neutral ist, hat allerdings eine Vorgeschichte: Rehman und der ÖSRV liegen seit Monaten im Clinch und machen einander Vorwürfe. Österreichs Squash-Aushängeschild sieht die Chancen auf Versöhnung minimal. „Für mich ist das erledigt. Es ist zu viel vorgefallen und zu viel verbrannte Erde hinterlassen worden. Ich mache seit über 20 Jahren mein Ding und auf das vertraue ich auch weiterhin. Ich hab‘ in Salzburg ein super Umfeld und bin dahingehend sehr gelassen.“
Noch kein (Karriere)Ende in Sicht
Rehman findet es zwar schade, nicht mehr Teil des Nationalteams zu sein, konzentriert sich aber lieber auf seine immer noch währende sportliche Karriere. „Ich möchte schon noch einmal angreifen – die Top-100 sind nochmal ein großes Ziel.“
Und wie viele Staatsmeistertitel sollen noch dazukommen? „Ich hab‘ keine Zahl oder Alter im Kopf, sondern mache das nach Gefühl. Mir macht es nach wie vor extrem viel Spaß, Squash ist meine große Leidenschaft und ich fühl‘ mich auch noch sehr fit. Solange es so ist, kann es gerne noch länger so weitergehen.“
2021 war Patrick Tringler bereits Österreichischer Staatsmeister. Nach einem Jahr „Pause“ holte sich der Wiener den Titel bei der dritten Auflage der Sport Austria Finals powered by Holding Graz wieder zurück. „Ich will 2023 wieder den Titel holen, das ist das einzige Ziel, was ich in Graz habe“, machte der 27-Jährige im Vorfeld eine klare Ansage. Und er sollte Wort gehalten.
„Ich bin froh, dass ich heute eine ansprechende Performance zeigen und mich durchsetzen konnte. Der Score war sehr gut, aber bei den wichtigen Doppel war ich heute nicht souverän. Wenn ich zu einem Turnier fahre, will ich gewinnen – sonst hätte ich die falsche Einstellung. Es waren sehr viele Zuschauer da und die Stimmung war prächtig. Großes Kompliment an die Veranstalter, die heuer in puncto Organisation noch einen draufgesetzt haben. Nächstes Jahr wartet in Innsbruck eine neue Herausforderung auf mich, ich will meinen Titel erfolgreich verteidigen“, so Tringler im Siegerinterview. In einem packenden Finale setzte sich der Wiener gegen Rainer Sturm mit 6:4 durch. Platz drei teilten sich Dietmar Burger und Markus Straub.
Unverhofft kommt oft
Während der Sieg von Patrick Tringler in die Kategorie „es war zu erwarten“ gefallen ist, gab es bei der Entscheidung im Damen-Bewerb eine große Sensation. Natascha Küpferling nahm an diesem Wochenende das erste Mal nach 23 Jahren wieder einmal Steel-Darts in die Hand und verlässt Graz nun als Doppelstaatsmeisterin. Nach dem Sieg im Doppel kürte sie sich auch zur Siegerin im Einzel.
„So richtig glauben kann ich das Ganze noch nicht. Nach dem Sieg im Doppel wollte ich heute gar nicht antreten. Ich habe mich aber überreden lassen. Nach über 20 Jahren habe ich wieder einmal mit Steel-Darts gespielt. Ich wollte einfach wieder Erfahrungen sammeln. Es macht mich einfach so stolz. Ich konnte mich gegen starke Damen durchsetzen. Ein wunderschönes Turnier, ein perfektes Ambiente mit einem Happy End. Ich bin jetzt echt am überlegen, ob ich wieder öfters Steel-Darts spiele. Aber jetzt geht es einmal nach Slowenien, da spiele ich mit dem Nationalteam Soft-Darts“, konnte Küpferling, die das Finale gegen Brigitte Otrob klar mit 5:0 gewinnen konnte, ihr Glück kaum fassen. Platz drei teilten sich Bianca Serloth und Christiane Muzi.
Nach dem Vizemeister-Titel im Vorjahr haben sich die Steirischen Eichen den Meistertitel zurückgeholt! Das Team um René Hernesz, der auch Finals-MVP wird, besiegt die Danube Steelers im Finale klar mit 58:38.
In einem hochklassigen Endspiel können die Oberösterreicher nur im ersten Viertel mithalten, danach zieht der Favorit aus der Steiermark davon. „Wir haben etwas schwach begonnen. Da hat man gemerkt, dass die Favoritenrolle im Kopf etwas blockiert hat. Wir haben gesehen, dass sie uns ärgern können, wenn wir nicht 100 Prozent geben. Nach dem ersten Viertel wollten wir klar Schiff machen und der Plan ist aufgegangen“, jubelt Hernesz.
„Es war saugeil!“
Bei den Steelers überwiegt dennoch die Freude über den Vizemeister-Titel, vor allem, weil die Stimmung in der ASKÖ-Halle mehr als finalwürdig war. „Das Sportlerherz ist mit Platz zwei immer unzufrieden. Aber wir waren ersatzgeschwächt, weil der High Pointer ausgefallen ist – insofern können wir mit dem Vize-Staatsmeistertitel glücklich sein. Außerdem war es saugeil, hier zu spielen. Große Halle, viele Zuschauer – was willst du mehr. So könnte es ruhig öfter sein“, grinst Dominik Perner.
Auch Hernesz zeigt sich angesichts der Stimmung überwältigt. „Im letzten Viertel konnten wir es richtig genießen und die Stimmung aufsaugen. Es war grandios, auf dieser Bühne zu spielen. Es gibt nichts Besseres, als daheim Meister zu werden. Heute wird auf jeden Fall noch gefeiert!“
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