Rasante Wingfoil-Duelle auf der Donauinsel
Der dritte Stopp der Österreichischen WingFoil-Meisterschaft war zugleich die Premiere der jungen Trendsportart bei den Sport Austria Finals. Schauplatz: Donauinsel. Umrahmt von Reichsbrücke und den Hochhäusern der Donaucity lieferten sich die besten Athlet:innen des Landes rasante Duelle mit WingFoil und Pumpfoil.
Für den Freestyle-Bewerb war zu wenig Wind. Bei den Damen feierte Viola Lippitsch einen Doppelsieg, die Wienerin war sowohl im WingFoil Racing als auch mit dem Pumpfoil die Nummer 1. „Die Donauinsel ist ein schwieriger Spot, aber wir haben die zwei Tage voll ausgenützt“, so Lippitsch, die am Sonntag zur großen Aufholjagd startete, alle Rennen und damit auch den dritten Tour-Stopp gewinnen konnte.
Begeistert zeigte sich die 18-Jährige von der Stimmung: „Es waren unglaublich viele Leute da, zum Zuschauen war das Wetter perfekt und das Schöne ist, dass man auf der Donauinsel wirklich etwas sieht. Insgesamt war es ein super Event!“ Den nächsten Tour-Stopp am Achensee verpasst Lippitsch, weil sie international, nämlich in Tarifa, im Renneinsatz ist. Beim Saison-Finale im September (Traunsee) und Oktober (Wolfgangsee) möchte sie aber um den Gesamtsieg mitmischen.
Im Pumpfoil landeten Louisa Harner und Lisa Zechner auf den Plätzen zwei und drei. Zechner nahm zudem Silber im WingFoil Racing mit nach Hause, Bronze ging an Alexandra Lippitsch. Bei den Herren war Clemens Siraki mit Gold im WingFoil Racing und Silber am Pumpfoil der erfolgreichste Athlet. „Ich kann mich nicht beklagen, die Finals-Premiere war einfach mega“, lachte der Niederösterreicher nach dem Rennen. „Racing war mega, im Pumpfoil hat Jurija Scheibler verdient gewonnen“, jubelte Siraki an einem seiner Home-Spots. „Ich habe von Wiener Neustadt nicht weit, habe mich auch gezielt auf die Finals vorbereitet.
Schlussendlich ist es optimal gelaufen“, hält der 23-Jährige nun bei drei Siegen in dieser Saison. „Bis jetzt schaut es ganz gut aus, dass ich meinen Titel aus dem Vorjahr verteidige, aber es ist erst Tour-Halbzeit und da kann noch viel passieren“, will und wird sich Siraki, der im Freestyle in den Top-20 weltweit zu finden ist, nicht auf seinem Vorsprung ausruhen. Auch weil sich im Racing eine große Chance auftun könnte: „Vielleicht wird WingFoil ins Olympia-Programm von 2032 in Brisbane aufgenommen – das wäre mein großes Ziel.“ Da kann die Erfahrung eines Multisport-Events nicht schaden
