Mittendrin und live dabei!
Finals-Feeling fürs Wohnzimmer? Gibt’s nur im Livestream auf sportaustriafinals.tv!
Finals-Feeling fürs Wohnzimmer? Gibt’s nur im Livestream auf sportaustriafinals.tv!
30 Verbände, 42 Sportarten, 200 Medaillen-Entscheidungen, 6.500 Athlet:innen. Und alle haben ein gemeinsames Ziel.
Die erste Entscheidung der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ist im Rahmen der Eröffnungsfeier gefallen. Im Orientierungslauf fanden die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Sprint statt, bei den Damen sicherte sich Ylvi Kastner ihren ersten Staatsmeistertitel. Bei den Herren jubelte der Kärntner Matthias Reiner über seinen Premierentitel.
Am Landestheatervorplatz fand am Mittwochabend nicht nur die Eröffnungsfeier statt, auch der erste Bewerb ging über die Bühne. Fast im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne, denn unmittelbar neben der Bühne waren Start und Ziel. 20 Posten über 3,0 km mussten die Damen absolvieren, Ylvi Kastner war in 13:09 Minuten die Schnellste.
Vater Boris Kastner-Jirka live im ORF dabei
„Ich bin sehr gut hineingestartet. Am Anfang waren es viele kurze Posten, die technisch nicht sehr anspruchsvoll waren. Dann habe ich versucht, voll aufs Gas zu drücken. Ganz am Ende hatte ich eine leichte Unsicherheit und habe ein paar Sekunden liegen gelassen, aber im Großen und Ganzen hat es sehr gut funktioniert“, freute sich die 23-jährige Niederösterreicherin.
Obwohl sie mittlerweile im Weltcup etabliert ist und 2022 bei den World Games mit dabei war, ist es ihr erster Staatsmeistertitel. „Der Titel freut mich extrem, ich arbeite schon lange darauf hin. Die letzte Zeit war nicht einfach, körperlich und mental – deswegen ist die Freude umso größer. Die Dichte nimmt immer mehr zu, national wie international. Am Tag X muss alles stimmen, heute hat es bei mir gepasst.“ Anna Gröll belegte mit 13 Sekunden Rückstand Rang zwei, Carina Polzer (+24 Sekunden) wurde Dritte.









Kastner, die zwar auch gerne im Wald auf den längeren Distanzen läuft, bezeichnet den Sprint als ihre Lieblingsdisziplin. Vater Boris Kastner-Jirka war als Kommentator in der ORF-Übertragung live dabei, als sich seine Tochter ihren ersten Staatsmeistertitel sicherte. „Um ehrlich zu sein habe ich darüber gar nicht nachgedacht, aber es ist sehr cool. Ich werde zu Hause super unterstützt, wir haben gemeinsam mit dem Sport begonnen als ich ein Kind war und sind zusammen hineingewachsen“, so die 23-Jährige. „Es dreht sich viel um den Sport, man tauscht sich aus. Es ist ein Familienhobby, das genießt man sehr.“
Bereits am Samstag geht es zum Weltcup nach Genua (ITA). „Es bleibt nicht viel Zeit. Ich will den positiven Schwung mitnehmen, das Ziel sind die Weltcup-Punkte. Das große Saisonziel ist die WM in Schottland.“
Premiere auch bei den Herren
Bei den Herren wurden in der Innsbrucker Innenstadt 20 Posten über 3,9 km angelaufen. Der Kärntner Matthias Reiner setzte sich in Abwesenheit von Top-Favorit Jannis Bonek durch und holte seinen ersten Staatsmeistertitel. Mit 13 Sekunden Rückstand wurde Mathias Peter Zweiter, Lukas Novak (+26 Sekunden) rundete das Podium ab.
„Es war eine schöne Bahn, anstrengend und spannende Routen. Ich habe einen guten Mix aus Vorausdenken und schnell Laufen gefunden, dadurch bin ich in den Flow gekommen“, jubelte der 30-jährige Villacher, für den es neben einigen Top-20-Ergebnissen im Weltcup der größte Karriere-Erfolg ist.
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien prominent vertreten zu sein und das Großereignis im Rahmen der Eröffnungsfeier einzuweihen, freut ihn besonders: „National ist das unser größtes Event, bei den Finals können wir uns super präsentieren. International gibt es im Orientierungslauf riesige Veranstaltungen, deswegen freut es mich, dass es auch in Österreich wächst.“
Am Donnerstag veranstaltet der Österreichische Fachverband für Orientierungslauf (ÖFOL) die Österreichische Meisterschaft und Staatsmeisterschaft in der Mixed Sprint-Staffel. Am Freitag folgt ein Austria Cup, am Sonntag die Österreichische Meisterschaft in der Mannschaft auf der Hungerburg.
Die Österreichschen Lotterien sind der größte Geldgeber im österreichischen Sport. Um all die Tätigkeiten abzubilden und den Menschen einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen zu geben, wurde eine hauseigene Content Creatorin gesucht – und gefunden.
Anna Grüssinger ist ausgebildete TV-Moderatorin, Sprecherin und steht seit 2023 regelmäßig auf den österreichischen Stand-Up-Bühnen. Im Sommer soll sie von den größten Sport-Events der Welt, den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris, berichten.
„Ganz nach dem Motto ‚Besser spät als nie‘, habe ich mich nach neun Jahren in Sales und Marketing endlich dazu entschlossen, meinen Herzenswunsch zu verfolgen und meine Leidenschaft für Moderation und Comedy zum Beruf zu machen“, erzählt Grüssinger.
„Zusätzlich dazu produziere und moderiere ich seit 2024 einen Vodcast namens ‚Wen interessierts‘, in dem ich gemeinsam mit einem Kabarettkollegen Comedians einlade, um über ihre Karrieren und Herausforderungen zu plaudern.“
Seit Mai ist sie als Content Creatorin für die Österreichischen Lotterien im Einsatz. Bei der Kollektionspräsentation des Österreichischen Olympischen Comité und des Österreichischen Paralympischen Committee war sie mit ihrem Team vor Ort, um mit den Athlet:innen zu sprechen.
Aktuell ist Grüssinger mit einem dreiköpfigen Team in Innsbruck, um von den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien zu berichten.
Am Mittwoch plauderte sie mit zwei Volunteers über ihre freiwilligen Tätigkeiten und besuchte die Eröffnungsfeier. „Wir haben noch eines vor und freuen uns schon auf spannende Tage.“
Als Premium-Partner des Österreichischen Olympischen Comités, der Österreichischen Sporthilfe und Sponsor des Österreichischen Paralympischen Committees sind die Österreichischen Lotterien der größte und wichtigste Sportsponsor des Landes und fördern sowohl den Spitzen- als auch Breitensport.






Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck (29. Mai bis 2. Juni) kommt es zu einer Premiere: Turnsport Austria trägt die erste Österreichische Meisterschaft im Doppel-Mini-Trampolinspringen aus.
In der USI-Wettkampfhalle beim Flughafen werden erstmals österreichische Meisterschafts-Medaillen im Doppel-Mini-Trampolinspringen vergeben. Am Freitag (31. Mai) finden die Bewerbe von 14:30 bis 16:30 Uhr statt, 25 Athlet:innen sind bei der Premiere dabei.
Die Turnsportart Doppel-Mini-Trampolin („Double Mini Tramp“) ist seit vielen Jahren eine WM- und EM-Disziplin. In Österreich passierte bis vor kurzem, mit Ausnahme von ein paar Geräten, wenig. Das änderte sich im letzten Jahr, als der kontinentale Tursportverband European Gymnastics gemeinsam mit Turnsport Austria im März 2023 im Olympiazentrum Salzburg in Rif/Hallein eine Initiative zur stärkeren „Doppel-Minitramp“-Verbreitung mit einem Kick-Off-Workshop startete.
Insgesamt 18 Personen aus fünf Nationen beteiligten sich. Referent Luis Nunes wusste – beim ersten Kurs überhaupt, den es für diese Wettkampf-Disziplin in Österreich je gab – zu begeistern.
Doppelter Start
Aus Österreich selbst war der Teilnehmenden-Kreis wie erhofft weit gefasst – von Vorreiter:innen der Trampolin-Szene bis zu jenen Turnsport-Bereichen, in denen das „normale“ Minitramp ein Wettkampfgerät ist: Team-Turnen und Turn10. Österreichs Trampolin-Sportdirektorin Ingrid Hemedinger zeigte sich sehr zufrieden, etwas mehr als ein Jahr später steigen nun erstmals Österreichische Meisterschaften.
Am Start stehen bei den Herren unter anderem Martin Spatt und Niklas Fröschl, die bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in der olympischen Disziplin Trampolinspringen zu den Top-Favoriten zählen.
„Das Doppel-Mini-Trampolin ist eine gute Ergänzung zum Trampolinspringen, es macht Spaß, im Training etwas Abwechslung zu haben. Die Vorerfahrung am Trampolin hilft uns natürlich“, sagt Spatt. „Ich konnte neue Erfahrungen sammeln. Es sind ähnliche Elemente, aber es ist ein anderes Gefühl. Genau das macht es aus.“
Nach WM und EM jetzt auch ÖM
Doppel-Mini-Trampolinspringen (DMT) wird von der vom Internationalen Turnverband FIG verwaltet und ist eine Disziplin im Trampolinturnen. Obwohl es noch keine olympische Disziplin ist, treten Elite-DMT-Athlet:innen auf internationaler Ebene an und können an verschiedenen von der FIG organisierten Wettbewerben, Welt- und Europameisterschaften sowie an den World Games teilnehmen.
1970 wurde die Sportart erfunden, 1976 in Tulsa (USA) war Double Mini Tramp erstmals bei einer Trampolin-WM vertreten.
Der Schwierigkeitsgrad beim Doppel-Mini-Trampolin basiert auf einem Bonussystem, bei dem die Anzahl der Drehungen und Wendungen multipliziert und dann die Position addiert wird.
Wintersport im Sommer? Rodeln am Bergisel? Nur bei den Sport Austria Finals!
Ob Helmut Ruetz bei der Namensgebung seiner Tochter schon eine Vorahnung hatte, dass sie einmal im Rennrodeln landen würde? Die Wettquoten wären angesichts seiner eigenen – sehr erfolgreichen – Rodel-Karriere wohl nicht allzu hoch gewesen. Jedenfalls haben Mama und Papa Ruetz einen äußerst idealen Namen gewählt, passt er doch perfekt zu dem, was Riccarda nun hauptberuflich macht.
Denn Riccarda ist die spanische Form von Richarda und bedeutet so viel wie kühn, stark, mutig und entschlossen. Alles Eigenschaften, die man beim Naturbahnrodeln auf jeden Fall mitbringen sollte. Und wenn man dann auch noch das familiäre Talent mitbringt, ist der Erfolg fast vorprogrammiert.
Apropos Erfolge: Von denen hat die erst 20-Jährige mittlerweile schon einige eingeheimst. Erst im Februar kürte sich die Tirolerin auf der Winterleiten zum zweiten Mal zur Junioren-Weltmeisterin – in souveräner Manier mit 1,54 Sekunden Vorsprung. „Es ist lässig, wenn man die ganze Saison über gut fährt, aber die WM ist natürlich ein ganz eigenes Rennen. Da muss man die Nerven haben und ich habe es ins Ziel gebracht“, jubelte das Rodel-Ass nach dem WM-Coup.
Dass Ruetz immer noch bei den Juniorinnen mitfährt, ist einzig ihrem Alter geschuldet – leistungsmäßig ist sie längst eine Große und hat das spätestens in der abgelaufenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Im Gesamtweltcup musste sie sich nur Dominatorin Evelin Lanthaler (ITA) geschlagen geben, war aber mit Platz zwei beste Österreicherin. „Es war wirklich stark, was Riccarda abgeliefert hat. Sie ist aktuell unser Zugpferd und hat sich hinter Lanthaler ganz klar als Nummer zwei etabliert. Und das, obwohl sie in diesem Winter ja auch noch als Juniorin unterwegs war und auch dort Top-Leistungen gezeigt und nahezu alles gewonnen hat“, freut sich ÖRV-Sportdirektor Gerald Kammerlander.

Ruetz selbst war mit ihrer Saison auch mehr als zufrieden und sieht den Rückstand auf Lanthaler immer kleiner werden. „Aber wenn’s drauf ankommt, ist sie immer die Spur besser. Ich muss weiterarbeiten, am Material noch tüfteln und hoffen, dass ich da bin, wenn sie einen Fehler macht.“
Auch Kammerlander glaubt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Ruetz – zumindest immer wieder – an der Italienerin vorbeizieht. „Evelin war in Riccardas Alter auch noch nicht die Überfliegerin. Riccarda ist für ihr Alter schon sehr weit und aus meiner Sicht die Erste seit langem, die Evelin wirklich gefährlich werden kann.“
Körperlich und technisch fehle nicht viel, bei der Erfahrung naturgemäß schon. „Evelin hat bei gewissen Strecken einfach zehn Jahre Vorsprung. Aber das wird jedes Jahr besser bzw. der Vorsprung etwas geringer. Ich denke, dass Riccarda nächste oder übernächste Saison so weit sein wird, dass sie Evelin wirklich herausfordern kann“, so Kammerlander.
Zumal der Sportdirektor, selbst ehemaliger Weltklasse-Naturbahnrodler, beim Youngster noch Verbesserungspotenzial sieht. Gerade was das Training betrifft, wo Ruetz nicht immer voll ans Limit geht. Dafür kann sie im Rennen dann immer einen drauflegen. „Das ist von Riccarda so eine Eigenheit. Es gibt Sportlerinnen, die sind im Training oft besser, die sogenannten Trainingsweltmeisterinnen. Und es gibt Sportlerinnen, die im Training irgendwie rumfahren, aber wenn es im Rennen darauf ankommt, sind sie da. Aus meiner Sicht wäre bei Riccarda im Training noch Luft nach oben, aber sie kann zulegen, wenn sie muss – ein richtiges Rennpferd eben!“
Und dieses Rennpferd will auch im Sommer richtig Gas geben. Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien geht sie als Titelverteidigerin an den Start und will bei ihrem Heimspiel am Bergisel natürlich erneut jubeln. „Gewinnen will man immer! Ich habe zur Tina (Anm.: Team- und Zimmerkollegin Unterberger) nach Saisonende schon gesagt, dass wir uns im Sommer bei den Sport Austria Finals wieder sehen. Wir sind beide topmotiviert und werden fleißig trainieren. Dann sehen wir, wer die Schnellere ist“, grinst Ruetz, die ihren Heimvorteil nützen will.
„Daheim zu fahren bedeutet, dass ein Haufen Leute kommen werden, um mich anzufeuern. Das pusht natürlich nochmal mehr!“ Am Donnerstag (Doppelsitzer ab 10 Uhr, Einsitzer ab 12:30 Uhr) kann Ruetz wieder zeigen, warum sie als Rennpferd bezeichnet wird.
Die vierte Ausgabe der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni 2024) steht in den Startlöchern und verspricht noch mehr Action, noch mehr Vielfalt und noch mehr sportliche Highlights.
„Die Wiege der Sport Austria Finals war in Graz, nun folgt in Innsbruck und Tirol die Etablierung. Ich bin überzeugt, dass wir in der Olympiastadt den nächsten Schritt setzen können“, freut sich Sport-Austria-Präsident Hans Niessl auf das größte Multisport-Event Österreichs. Auch die mehr als 6.500 Sportler:innen fiebern den Bewerben samt Olympia-Feeling bereits entgegen.
Der Countdown läuft, die Vorfreude steigt. Am Mittwoch (ab 18:30 Uhr, live auf www.sportaustriafinals.tv und ORF Sport+) werden die vierten Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien am Landestheater-Vorplatz feierlich eröffnet, die Orientierungsläufer:innen tragen parallel die erste Titel-Entscheidung aus. Insgesamt ermitteln an fünf Wettkampftagen mehr als 6.500 Athlet:innen in über 40 Sportarten und rund 250 Medaillen-Entscheidungen ihre Besten und küren ihre (Staats-)Meister:innen.
Nach drei erfolgreichen Ausgaben in Graz findet Österreichs größtes Multisport-Event nun in Innsbruck und Tirol eine neue Heimat. Die Erwartungen in die Olympiastadt von 1964, 1976 und 2012 waren und sind groß. „Wir spüren das Olympia-Flair und fühlen uns total Willkommen. Das betrifft nicht nur Sport Austria, sondern auch die Athlet:innen. In Tirol und Innsbruck gibt es einfach eine jahrzehntelange Erfahrung mit Sportveranstaltungen, hier wird sehr professionell gearbeitet“, spricht Sport-Austria-Präsident Hans Niessl ein großes Lob für die gemeinsamen Vorbereitungen aus.
Von Beginn an habe es ein großes Commitment gegeben, das bis zum Schluss nicht aufgeweicht wurde, betont Niessl. „Deswegen möchte ich mich nochmals beim Land Tirol, bei der Stadt Innsbruck und auch beim Sportministerium bedanken, dass das ermöglicht wurde – auch finanziell. Die Wiege der Sport Austria Finals war in Graz, die Etablierung der Veranstaltung findet jetzt in Innsbruck statt.“
Landeshauptmann-Stellvertreter Georg Dornauer ist stolz, bei der Weiterentwicklung der Finals mithelfen zu dürfen. „Es beginnen jetzt vier ganz besondere Tage. Die Finals haben eine große Bedeutung für uns, deshalb sind wir sehr froh, dass es jetzt endlich los geht.“ Für Dornauer gehe es vor allem darum, den Funken auf die Bevölkerung überspringen zu lassen. „Wir wollen die Menschen in Tirol dafür begeistern und motivieren, wieder selbst mehr Sport zu machen – das zählt zu unserer mittel- und langfristigen Strategie als Sportland. Zusätzlich werden wir Geld für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in puncto Infrastruktur in die Hand nehmen.“
Grundsätzlich sei im Land, aber auch in der Stadt schon jetzt alles da, was es für eine erfolgreiche Veranstaltung braucht. Immerhin hat Innsbruck schon zahlreiche nationale und internationale Sport-Events im Sommer und Winter ausgetragen, wie Vizebürgermeisterin Elisabeth Mayr betont.
„Wir hatten zum Beispiel schon die Rad-WM, die Kletter-WM und vergangenes Jahr die Trailrunning-WM bei uns. Die Sport Austria Finals sind nun die perfekte Ergänzung zu den Highlights der vergangenen Jahre, weil die Breite und Vielfalt des Sports abgebildet werden.“ Genau dieser Aspekt ist auch für Sport-Austria-Präsident Niessl einer der zentralsten. „Mir ist es wichtig, dass man die Vielfalt des Sports dokumentiert. Man hat oft den Eindruck, es gibt nur ein paar wenige Sportarten. Mit den Sport Austria Finals wollen wir möglichst vielen Sportarten eine Plattform bieten. Die Fans können hier mehr als 40 Sportarten erleben – mit den besten Athlet:innen.
Stellvertretend für die vielen Sportler:innen, die in Innsbruck und Tirol am Start sind, kehrt Kletter-Ass Franziska Sterrer nochmals den Stellenwert der Sport Austria Finals hervor. „Es ist megacool, Teil davon zu sein. Mit so vielen anderen Sportarten dieses Event zu bestreiten, ist gerade jetzt ein Mega-Push. Es ist wichtig, zu sehen, dass Tirol ein Sportland und Innsbruck eine Sportstadt ist. Außerdem wollen wir die Jugend für den Sport begeistern, das wird bei diesen Finals sicher wieder funktionieren.“
Weitere Stimmen von der Pressekonferenz:
Ekkehard Allinger-Csollich (Bereichsleiter Technik & Betrieb IVB): „Als Innsbrucker Verkehrsbetriebe freuen uns, wieder einmal als offizieller Träger einer Sportgroßveranstaltung auftreten zu können. Wir bieten den Athlet:innen die Möglichkeit, sicher und umweltfreundlich zu den Veranstaltungen und Sportstätten zu gelangen. 6.500 Sportler:innen können unser Netz kostenlos nutzen. Zudem bieten wir das Stadtrad an – man kann sich für 30 Minuten ein Rad ausleihen und kurze Strecken zwischen den Sportstätten zurücklegen.“
Victoria Steiner (Gewichtheben): „Für mich wird es sehr spannend werden, die diesjährigen Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals bei uns im Verein bestreiten zu können. Ich freue mich sehr, dass wir erstmals richtig Aufmerksamkeit auf unseren Sport legen können, der immer noch eine Randsportart ist. Es ist sehr cool, dass wir uns jetzt auch live im ORF präsentieren dürfen. Hoffentlich können wir ein paar Leute mehr für Gewichtheben begeistern. Ich freue mich drauf.“
Carina Wasle (Cross-Triathlon): „Ich bin natürlich sehr froh, dass Cross-Triathlon im Zuge der Sport Austria Finals ins Rampenlicht rückt. Es ist ein Heimrennen und daher immer ganz etwas Besonderes. Freunde und Familie werden da sein, sie werden mich hoffentlich g‘scheit anfeuern. Natürlich möchte ich meinen Titel verteidigen, aber die Konkurrenz ist stark und vor allem die Laufstrecke sehr anspruchsvoll.“
Janine Flock (Skeleton): „Skeleton ist für den Otto-Normalverbraucher üblicherweise nicht greifbar. Für die Sport Austria Finals kommen wir in die Stadt, zum Landestheater-Vorplatz. Wir bringen unseren Sport zu den Menschen, einerseits mit einem Start-Wettkampf und andererseits zum Ausprobieren. Ich kann es nicht erwarten, dass endlich wieder olympisches Flair in Innsbruck ist.“
Philippe Kayser (Ultimate Frisbee): „Wir waren schon in Graz dabei und finden die Veranstaltung super. Es ist eine super Bühne für Sportarten, die einfach unbekannter sind. Man bekommt eine Plattform, um neue Leute für seinen Sport zu begeistern.“
Während die Vorbereitungen in Innsbruck auf Hochtouren laufen, steigt auch bei den Weitenjägern die Vorfreude. Denn der Bund Österreichischer Eis- und Stocksportler trägt seine Österreichischen Meisterschaften im Weitenwettbewerb bereits zum dritten Mal im Rahmen der Sport Austria Finals statt.
Und auch dieses Jahr finden die Wettkämpfe wieder vor beeindruckender Kulisse statt. Direkt vor dem Landestheater, nur einen Wimpernschlag von Innsbrucks Wahrzeichen, dem Goldenen Dachl entfernt, wird die Weitenbahn errichtet.
„Da es eine befahrene Straße ist, können wir vor Ort zwar noch nicht trainieren. Ich erwarte mir dieses Jahr aber höhere Weiten als am Karmeliterplatz in Graz, da erfahrungsgemäß auf einer Asphaltstraße die Bahn schneller ist als auf dem SAPU-Belag, den wir in den letzten beiden Jahren benutzt haben“, erklärt Weitenfachwart René Genser.
Titelverteidiger bei den Herren ist Staatsmeister und EM-Silbermedaillengewinner Peter Neubauer vom ESV Glojach. Größter Konkurrent des Steirers ist Routinier Markus Bischof vom EV Ladler Tal Leoben. Der gebürtige Burgenländer hat seit einigen Monaten sein Weitensport-Training wieder intensiviert, hat er mit der Heim-Weltmeisterschaft 2025 in Kapfenberg ein großes Ziel vor Augen.
Bei den Damen sind neben Titelverteidigerin Evelyn Perhab und Staatsmeisterin Lisa-Marie Stampfl alle Augen auf den Youngster der Szene, Kerstin Fischerauer gerichtet. Ihr Stern ging vor einem Jahr bei den Sport Austria Finals in Graz auf. Bei ihrem ersten Wettkampf überhaupt im Weitensport konnte sie gleich Platz 5 belegen. Platz 2 bei den Staatsmeisterschaften hinter Lisa-Marie Stampfl bedeutete die Qualifikation für die Europameisterschaft Ende Jänner am Goggausee, wo sie sensationell bei ihrem ersten internationalen Wettkampf Bronze im Einzel und Gold im Teamwettbewerb holte.
Das Programm am 1. Juni:
10:30 Uhr Beginn Jugend U16
11:30 Uhr Beginn Jugend U19
12:30 Uhr Beginn Junioren U23
13:30 Uhr Beginn Bundesliga Herren
14:30 Uhr Beginn Österreichische Meisterschaften Damen
15:30 Uhr Beginn Österreichische Meisterschaften Herren
Siegerehrungen finden im Anschluss im Finals Dome am Landestheater-Vorplatz statt.
Für Anna-Sophie waren die vergangenen Jahre wie ein einziges Märchen. Die 23-Jährige, aufgewachsen auf einer Landwirtschaft in Fresing, einer rund 350-Einwohner Katastralgemeinde im Sausal in der Südsteiermark, darf mittlerweile auf über 16 Millionen Streams auf Spotify zurückblicken und hat sich in den Charts fest etabliert. Die Steirerin ist sogar seit drei Jahren die meistgespielte Künstlerin im österreichischen Radio und zum echten Aushängeschild der österreichischen Musikszene geworden.
Schon mit sechs Jahren begann Anna-Sophie, die im Nachnamen Heibl heißt, Klavier zu spielen. Obwohl ihr markanter Gitarrensound dies nicht sofort vermuten lässt, entstehen die meisten ihrer Hits auf dem Klavier in ihrem Wohnzimmer.
2019 brachte sie ihre Debütsingle „Bad Habits“ heraus und tauschte ihre regelmäßigen Motorradtouren gegen Studioaufnahmen. Seit ihrem Durchbruchssong „Cambodia“, ein Cover von Kim Wilde, im Jahr 2020 ist sie sowohl auf nationalen als auch internationalen Bühnen präsent, unter anderem beim Sziget Festival in Ungarn, wo sie sich die Bühne mit Stars wie Justin Bieber teilt.
Am 13. Oktober 2023 veröffentlichte sie ihr Album „Farewell“, auf dem auch der Musiker Josh. mitwirkt. Von der Verliebtheit über toxische Beziehungen bis hin zur Rückkehr zur Selbstliebe gibt das Album tiefe Einblicke in die Gefühlswelt der jungen Künstlerin und zeigt ihre Vielseitigkeit. Das Pop-Rock-Album begeistert Fans weit über die Landesgrenzen hinaus und wurde von Spotify Frankreich in der angesehenen Playlist „Nouveautés Pop“ neben Künstlern wie Olivia Rodrigo und Ed Sheeran präsentiert.
Ab 2024 geht Anna-Sophie mit ihrem neuen Album auf Tour und wird dabei auch ihre Hitsingles „Cambodia“, „Attack without Warning“ und die aktuelle Single „Breathe“ präsentieren, die seit Wochen in den Top 10 der Ö3-Austria Charts und Ö3-Hörercharts vertreten ist – und erneut die höchste Chartplatzierung einer österreichischen Künstlerin erreicht hat.
Bei den Sport Austria Finals 2024 powered by Österreichische Lotterien wird der Shootingstar ebenfalls vertreten sein: Die 23-Jährige gibt ihre Hits im Rahmen der Eröffnungsfeier am Landestheatervorplatz (Mittwoch, 29. Mai, ab 18 Uhr) zum Besten.