Österreichs Kunstturn-Junioren gelang bei der Europameisterschaft in Rimini ein Bravourstück: Jeremy Balazs (15, T), Mateo Fraisl (18, V), Vincent Lindpointner (17, OÖ), Alfred Schwaiger (18, W) und Gino Vetter (17, V) erreichten als Vierte eine eindeutige rot-weiß-rote Team-Rekord-Platzierung.
Dazu kommen fünf Einzel-Finaleinzüge: Lindpointner als Vorkampf-Fünfter an den Ringen, Schwaiger als Sechster am Pauschenpferd und Achter im Mehrkampf sowie Vetter als Siebenter am Boden und Neunter im Mehrkampf.
Sportdirektor Fabian Leimlehner: „Dieser vierte Team-Platz glänzt für mich wie Gold. Die Burschen haben gewusst, was sie können – und es großartig umgesetzt.“
Österreich musste sich nur Großbritannien, Italien und Frankreich geschlagen geben. In der Zwischenwertung nach zwei der sechs Geräte blinkte sogar der zweite Rang von der Anzeigetafel. Ab dem dritten Gerät blieb es bis zum Schluss Platz vier, sogar deutlich vor den nächstplatzierten Schweizern, Spaniern, Ungarn und Holländern.
Turnsport-Austria-Vizepräsidentin Gabriela Jahn: „Ich habe noch nie ein österreichisches Team so selbstbewusst und nach außen so ‚abgebrüht‘ turnen sehen. Dieses Quintett hat sein Ding konsequent und ohne einen einzigen gröberen Fehler in der Team-Wertung durchgezogen. Alle haben sich gegenseitig voll unterstützt und gepusht. Da kommt in Zukunft noch viel Freude auf uns zu.“
Fast hätte es sogar zu drei weiteren Top-8-Finaleinzügen gereicht: Schwaiger wurde punktgleich mit dem letzten Qualifizierten Neunter am Reck, Vetter ist ebenso erste Reserve am Barren. Lindpointner erreichte außerdem im Sprungbewerb die Top-10.
Turnsport Austria trägt im Rahmen der Sport Austria Finals in Innsbruck (29. Mai bis 2. Juni) die Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften in Sportaerobic, Double Mini Tramp und Trampolin aus.
In 43 Tagen werden die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck eröffnet. Nach drei erfolgreichen Auflagen in Graz steigt Österreichs größte Meister:innen-Party erstmals in der Tiroler Landeshauptstadt. Die Vorbereitungen bei den Verbänden und Sportler:innen biegen auf die Zielgerade ein, am heutigen Dienstag kam es im Haus des Sports zum stimmungsvollen und sportlichen Kick-off. Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler ist vom Konzept überzeugt: „Es werden Sportarten vor den Vorhang geholt, die nicht immer im Mittelpunkt stehen. Die haben es sich aber genauso verdient.“
Wien, Haus des Sports, Spiegelsaal. Rund sechs Wochen vor der Eröffnung der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien am Vorplatz des Landestheaters Innsbruck sprachen Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler, Erwin van Lambaart (Generaldirektor Österreichische Lotterien), Cathryn Binder-Taisser (Decathlon Österreich) sowie vier Sportler:innen neben Sport Austria-Präsident Hans Niessl über das bevorstehende Großevent.
„Wir müssen zurückblicken: In den letzten drei Jahren ist nach der Pandemie etwas Besonderes entstanden, in sehr kurzer Zeit sind die Sport Austria Finals gewachsen. Mich hat die Vielfalt der Sportarten in Graz begeistert, jetzt geht es nach Innsbruck. Dort gibt es eine große olympische Tradition, das passt zu den Finals, die oft als nationale Olympische Spiele bezeichnet werden“, betonte Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler.
Sport Austria-Präsident Hans Niessl blickt der vierten Auflage zuversichtlich entgegen: „Die Sportfans dürfen sich auf tolle Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien freuen, die vor Ort sehr gut vorbereitet werden. Wir spüren, dass wir in Innsbruck und ganz Tirol willkommen sind und wir spüren, dass die Finals die größte Multisportveranstaltung Österreichs geworden sind. Die Organisation läuft auf Hochtouren, über die Finals wird in Innsbruck an jeder Ecke gesprochen. Das ist ein gutes Zeichen, viele Leute wollen dabei sein.“
Neu ist in diesem Jahr nicht nur der Austragungsort, auch das Konzept wurde leicht adaptiert. 32 Verbände ermitteln in 44 Sportarten auf 25 Sportstätten ihre (Staats-)Meister:innen. Neu ist auch der Presenting Partner: Die Österreichischen Lotterien, der größte Fördergeber im österreichischen Sport, konnte dafür gewonnen werden. „Es ist bekannt, dass wir Verantwortung leben. Wir sind für Österreich da, wenn es um Kultur geht, aber auch wenn es um Sport geht. Es ist uns logisch vorgekommen, die Finals zu unterstützen. Das ist ein Riesenevent, das in wenigen Jahren aufgebaut wurde“, meint Erwin van Lambaart, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien.
Mit Rennrodeln und Skibob am Bergisel, den Österreichischen Kletter-Staatsmeisterschaften im Vorstieg und Speed im Kletterzentrum Innsbruck oder den Bogensport-Bewerben im Tivoli-Stadion warten zahlreiche spektakuläre Sportstätten auf die Fans. Kombiniert mit der beeindruckenden Berg-Kulisse in und um Innsbruck werden die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in diesem Jahr neue Maßstäbe setzen. Ganz Tirol soll die größte Meister:innen-Party des Landes leben und erleben: Von Wakeboard in der Area 47 bis zu den Segel-Bewerben am Achensee.
Für die Umsetzung eines solchen Großereignisses bedarf es neben genauer Planung und langfristiger Vorbereitung viele helfende Hände. Die rund 300 Volunteers werden von Decathlon Österreich ausgestattet. „Mehr als 40 Sportarten sind bei den Finals dabei, wir haben Produkte für über 70 Sportarten, das passt sehr gut zusammen. Wir wollen Emotionen spürbar machen, genau das passiert bei diesem großartigen Event. Außerdem sind wir, genau wie die Finals, in den letzten Jahren gewachsen. 2018 haben wir die erste Filiale in Österreich eröffnet, inzwischen halten wir bei fünf Standorten und konnte zahlreiche Erfolgsgeschichten schreiben“, sagt Cathryn Binder-Taisser von Decathlon Österreich.
Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, steigt die Vorfreude bei den Athlet:innen. Taekwondoin Marlene Jahl war bereits im Vorjahr bei den Finals dabei und zeigt sich nach der zuletzt knapp verpassten Olympia-Qualifikation angriffslustig: „Taekwondo hat bereits von den Sport Austria Finals profitiert, das Event ist eine riesengroße Bühne für uns. In Innsbruck hat Taekwondo einen hohen Stellenwert, wir sind dort in einer supercoolen Location. Die Olympischen Spiele verpasse ich leider, aber mit der EM und den Finals folgen heuer noch zwei Höhepunkte.“
Discgolfer Stanislaus Amann fiebert dem Bewerb entgegen. Spektakuläre Bilder sind garantiert, Discgolf findet im Zielbereich der nordischen Arena in Seefeld statt. „Die Vorfreude ist riesengroß, die ganze Community ist heiß auf den Bewerb. Es gibt einige Anwärter auf den Titel, aber für mich zählt nur der Sieg.“
Cheerleading war in den letzten drei Jahren in Graz eine große Bereicherung und begeisterte mit spektakulären Shows und vollen Rängen. „Cheerleading hat in den letzten Jahren seine Aufmerksamkeit bekommen, das freut uns alle sehr“, meint Nina Ringl von den Danube Dragons. „Der Staatsmeistertitel fehlt uns noch, vielleicht schaffen wir das ja bei den Sport Austria Finals.“
Softball-Spielerin Chiara Voglsam konnte mit den Witches & Bandits bei allen drei bisherigen Ausgaben den Titel im Slowpitch holen. Graz war ein gutes Pflaster, in Innsbruck soll es ähnlich laufen: „Die Finals haben für uns einen hohen Stellenwert. Besonders die familiäre Atmosphäre und die Freude am Sport zeichnen unsere Sportart aus.“
Das intensive Kletter-Jahr 2024 hat in China begonnen und nimmt in den kommenden Wochen Fahrt auf. Neben den Olympischen Spielen in Paris und den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ist der IFSC Climbing World Cup Innsbruck 2024 das große Highlight für die österreichischen Athlet:innen.
An insgesamt sieben Tagen stehen in der Tiroler Landeshauptstadt Weltcup-Bewerbe in Bouldern, Lead und Paraclimbing sowie ein Speed-Europacup auf dem Programm und machen den Weltcup in Innsbruck so zum größten des Jahres. Noch sind es genau 70 Tage bis zum Start des Heim-Events, der Ticketverkauf hat begonnen.
Seit heute Montag sind auf der offiziellen Website die ersten Eintrittskarten für den IFSC Climbing World Cup Innsbruck erhältlich. Vorerst stehen Weltcup-Pässe zum Verkauf, diese gelten für sämtliche Abendveranstaltungen vom 27. bis 30. Juni und kosten 60 Euro. Jugendliche zahlen 30 Euro.
„Der World Cup Pass wurde im letzten Jahr sehr gut angenommen, Fans können sich so frühzeitig ihr Fix-Ticket für alle Bewerbe sichern. 2023 waren die Weltcup-Pässe ausverkauft, auch heuer ist die Stückzahl begrenzt“, sagt Julia Pinggera, Verantwortliche im Kletterverband Österreich (KVÖ) für den Weltcup.
Ab 1. Mai folgt der Verkauf der Tickets für die jeweiligen Finalentscheidungen. Erhältlich sind Eintrittskarten für das Boulder-Finale der Damen (27. Juni), das Boulder-Finale der Herren (28. Juni), die Lead-Semifinals am 29. Juni sowie die Lead-Finals am 30. Juni. Alle anderen Bewerbe (Qualifikationen, Paraclimbing, Speed Europacup etc.) finden bei freiem Eintritt statt.
Die Vorfreude bei Österreichs Kletter-Elite ist bereits groß. „Die Planung ist voll auf die Olympischen Spiele ausgelegt, aber der Heim-Weltcup ist das zweite große Highlight. Es ist immer besonders, vor den Fans in Innsbruck zu klettern“, sagt Sechsfach-Weltmeister Jakob Schubert. „Die Fans in Innsbruck kennen und leben das Klettern, deshalb gehen sie beim Bewerb ganz anders mit als Fans bei anderen Bewerben. Das macht den Weltcup in Innsbruck so besonders.“
Stichwort Olympische Spiele: Der IFSC Climbing World Cup dient auch als Generalprobe für Paris. „Neben den Olympic-Qualifying-Events werden viele internationale Athlet:innen die Chance noch einmal nutzen, sowohl Bouldern als auch Lead an einem Standort durchzuführen. Wir rechnen erneut mit einer sehr hohen Teilnehmer:innenzahl. Events vor vielen Fans sind immer speziell und geben noch einmal einen zusätzlichen Push. Es ist wie eine Mini-WM in Innsbruck“, meint KVÖ-Sportdirektor Heiko Wilhelm.
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni) finden die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Vorstieg und Speed statt. Top-Stars wie Jessica Pilz und Jakob Schubert sind mit dabei, der Eintritt ins Kletterzentrum Innsbruck ist kostenlos.
“Fly high to Paris, Rimini und Innsbruck”: Die Saison-Highlights für die Turnsport Austria-Athlet:innen sind vorgezeichnet, der Countdown dafür läuft. Bei einem Medientermin am Mittwochvormittag in Wien berichteten Österreichs beste Turn- und Trampolinsportler:innen über ihre Vorbereitungen auf die nahenden Sport-Großereignisse.
Benny Wizani hat am Weg zu seiner erstmaligen Olympia-Teilnahme einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Athlet von WAT Brigittenau erlitt vor drei Wochen im Training bei einem Doppelsalto rückwärts mit vier Schrauben einen Kreuzbandriss.
Trotz der Verletzung ist der 22-Jährige optimistisch, im Sommer in Paris an den Start gehen zu können: „Ich hatte Glück im Unglück: Meine ausgeprägte Muskulatur hat das Schlimmste verhindert. Das Kreuzband ist isoliert gerissen, Meniskus und Seitenband blieben unversehrt. Dadurch ist keine Operation notwendig geworden. Das macht die Hoffnung auf einen Olympiastart sehr groß. Anders hätte ich die Teilnahme wohl abschreiben können.“
Mittlerweile ist Österreichs bester Trampolin-Turner wieder gut auf den Beinen, arbeitet täglich mehrere Stunden mit seinem Physiotherapeuten am Comeback. „Schon ein paar Tage nach der Verletzung konnte ich wieder normal gehen. Inzwischen habe ich schon mit Kraftübungen wie Kniebeugen begonnen. Meine Vorbereitung ist jetzt natürlich anders als ursprünglich geplant – aber das Ziel hat sich nicht verändert. Es geht jetzt für mich darum, mental dranzubleiben und diese Herausforderung als zweite Qualifikation zu sehen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir das hinbekommen. Zu 99% werde ich in Paris an den Start gehen.“
Ein Start bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien steht noch in den Sternen. Turnsport Austria trägt im Rahmen der größten Meister:innen-Party des Landes in Innsbruck die Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften in Sportaerobic, Double Mini Tramp und Trampolin aus.
Österreichs Herren-Trio zeigt beim ersten Boulder-Weltcup der Saison im chinesischen Keqiao groß auf. Jakob Schubert und Jan-Luca Posch schaffen es zum Weltcup-Auftakt in die Top-10, Nicolai Užnik in die Top-15. Für die kommenden Aufgaben in Richtung Olympische Spiele Paris 2024 geben die Ergebnisse viel Selbstvertrauen.
Zunächst wurde die am Montag abgesagte Qualifikation nachgeholt. Bereits da stellte das rot-weiß-rote Trio die starke Frühform unter Beweis. Užnik (9.), Schubert (13.) und Posch (17.) schafften es erstmals gemeinsam bei einem Weltcup ins Semifinale. Ein paar Stunden später folgte das „Halbfinale“ der Top-20, das gleichzeitig als Finalrunde fungierte.
Endlich ein guter Saisonstart
Auch dort performten die drei KVÖ-Asse. Schubert belegte in der Endabrechnung mit einem Top und vier Zonen Rang acht. „Insgesamt bin ich zufrieden, mit dem Wettkampf und dem Ergebnis. Es war von allen drei eine gute Performance. Trotzdem war noch mehr drin, ich habe die Chance verpasst, ganz vorne dabei zu sein.“
„Die Zone im zweiten Boulder war viel wert, auf dem dritten und vierten Boulder wäre sicher ein Top möglich gewesen, dann wäre es gleich ein Podestplatz geworden. Insgesamt war es eine gute Leistung, ich bin happy. Vor allem auch, dass es lange her ist, dass ich beim ersten Boulder-Weltcup des Jahres schon so ein gutes Ergebnis erzielen konnte“, so der Olympia-Bronzemedaillengewinner von Tokio, der das Ticket für Paris bereits in der Tasche hat. Tatsächlich verpasste Schubert in den letzten drei Jahren den Semifinaleinzug beim ersten Boulder-Weltcup: 2023 startete er mit Platz 27, 2022 mit Rang 37 und 2021 mit Platz 23
„Gibt viel Selbstvertrauen“
Direkt hinter dem sechsfachen Kletter-Weltmeister folgte Posch mit einem Top und drei Zonen auf Platz neun. „Es ist sehr gut gegangen, mit dem Saisonstart bin ich megahappy. Viel besser hätte es nicht laufen können, der einzige Wermutstropfen waren die zwei knapp verpassten Tops. Das Podium war auf jeden Fall in Reichweite, das gibt mir enorm viel Selbstvertrauen für die weiteren Weltcups.“
Užnik erreichte ebenfalls ein Top und drei Zonen, benötigte dabei jedoch mehr Versuche und landete so auf Position 14. „Ich habe mich sehr gut gefühlt, vielleicht wollte ich es im Halbfinale zu sehr erzwungen. Ich war an den Tops dran, Kleinigkeiten haben gefehlt. Es ist ärgerlich, weil mein Ziel die Spitzenplätze waren. Trotzdem kann ich viel Positives mitnehmen, der Blick ist nach vorne gerichtet.“
„Die Finalrunde war hart, aber alle drei haben gezeigt, dass sie ganz vorne mitklettern können. Das ist ein großartiger Einstieg in die Saison und die Bestätigung, dass wir im Winter einiges richtig gemacht haben. Mit so einem Auftakt kann man zuversichtlich in die bevorstehenden Aufgaben gehen“, bilanziert KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein zufrieden.
Ab Freitag folgt im chinesischen Wujiang der Auftakt in die Speed- und Lead-Saison. Für Österreich sind Kevin Amon und Lukas Knapp (Speed) sowie Mattea Pötzi und Stefan Scherz (Lead) mit dabei.
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien finden die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Vorstieg und Speed statt. Top-Stars wie Jessica Pilz und Jakob Schubert sind mit dabei, der Eintritt ins Kletterzentrum Innsbruck ist kostenlos.
Jessica Pilz sammelte beim Weltcup-Auftakt im Bouldern wertvolle Erfahrungen für die Olympischen Spiele Paris 2024. Die in Innsbruck lebende Niederösterreicherin holte beim ersten Boulder-Bewerb im chinesischen Keqiao Rang 17.
Mit Platz neun in der Quali hatte es Pilz souverän ins Halbfinale der besten 20 geschafft. Dort lief es am Dienstag nicht optimal: Auf den vier Semifinal-Bouldern holte Pilz zwei Zonen und verpasste damit das Finale der besten Sechs. Gleich beim ersten Boulder, einem koordinativ herausfordernden Problem, hatte Pilz zu kämpfen und fand keine Lösung. Auch die Platte (flache Wand) konnte sie nicht lösen, auf den beiden physischen Bouldern spielte die Heeressportlerin hingegen ihre Klasse aus.
„Das war das Ziel“
„Die Runde war sehr kompliziert, leider bin ich nicht gut hineingestartet. Ein Boulder hat sich knapp angefühlt, auch der erste wäre mit der richtigen Bewegung möglich gewesen. Im Großen und Ganzen war es nicht schlecht, auch die Stimmung war gut. Ich kann einiges für die nächsten Wochen und Monate mitnehmen, das war auch das Ziel für den ersten Weltcup der Saison“, so Pilz.
Der Sieg im Semifinale ging an Olympiasiegerin Janja Garnbret (SLO), zudem schafften es Zelia Avezou (FRA), Anon Matsufuji (JPN), Erin McNeice (GBR), Zhilu Luo (CHN) und Camilla Moroni (ITA) ins Sechser-Finale, das am Dienstag stattfindet.
„Stimmt zuversichtlich“
„Es war ein guter Weltcup-Auftakt von Jessy. Sie hat gezeigt, dass sie mithalten kann, auch wenn es im Halbfinale nicht nach Wunsch aufgegangen ist. So ist Bouldern, in jeder Runde kann alles passieren“, analysiert KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein. „An den koordinativen und flachen Bouldern werden wir bis zu den Olympischen Spielen weiterarbeiten. Die starke physische Fitness ist eine gute Voraussetzung für den Vorstieg und stimmt uns sehr zuversichtlich.“
Die Herren bestreiten nach der Absage der Qualifikation am Montag nun am Mittwoch die Qualifikation. Die besten 20 schaffen es ins Halbfinale, das ebenfalls am Mittwoch folgt und auch über das Endergebnis bestimmt. Für Österreich sind Jakob Schubert, Nicolai Užnik und Jan-Luca Posch am Start.
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni) finden in Innsbruck die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Vorstieg und Speed statt. Die Bewerbe werden im Kletterzentrum Innsbruck ausgetragen, der Eintritt ist frei.
Die Final-Entscheidungen an den vier Frauen- und sechs Männergeräten beschlossen am Sonntag die 78. Österreichischen Kunstturn-Staatsmeisterschaften. In der Dornbirner Messe-Arena bot sich das erwartet leistungsstarke und vielseitige Bild. Insgesamt sicherten sich sieben unterschiedliche Athlet:innen die zehn Gerätetitel.
Über die gesamte Meisterschaft gerechnet krönte sich Vorarlbergs Lokalmatadorin Leni Bohle mit 4x Gold, 1x Silber und 1x Bronze zur erfolgreichsten Teilnehmerin.
Bei den Männern erklomm in den Einzelgeräte-Finalbewerben nur Mehrkampfsieger Askhab Matiev mehr als einmal das oberste Siegerpodest: der Innsbrucker gewann am Barren und Reck. Die weiteren Titel gingen an Ricardo Rudy (Boden), Manuel Arnold (Pauschenpferd), Vinzenz Höck (Ringe) und Nicolas Ivkic (Sprung).
Bei den Frauen, bei denen die für Olympia qualifizierte Charlize Mörz erkrankt fehlte, verhinderte Selina Kickinger mit ihrem Sieg am Stufenbarren einen „Durchmarsch“ von Leni Bohle. Die noch 16-jährige Zukunftshoffnung Bohle ist auch schon die Gegenwart, gewann nach dem Team-Titel am Samstag ebenso am Sprung, Schwebebalken und Boden.
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni) trägt Turnsport Austria die Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften in Sportaerobic, Double Mini Tramp und Trampolin aus.
Österreichs beste Kunstturner:innen bestritten am Samstag in der Dornbirner Messearena die Mehrkämpfe und Team-Bewerbe der 78. Staatsmeisterschaften.
Im Elite-Einzel setzten sich Vorjahressieger:innen erneut durch: Bianca Frysak gewann bei den Frauen vor Leni Bohle und Alissa Mörz. Bei den Männern setzte sich Askhab Matiev vor Nicolas Ivkic und David Bickel durch. Beide Team-Titel sicherte sich das gastgebende Vorarlberg vor begeistertem Heimpublikum.
Bei den Damen verlief der Mehrkampf besonders abwechslungsreich, da nach jedem der vier Durchgänge eine andere Athletin voran lag. In Abwesenheit der leicht erkrankten Olympia-qualifizierten Charlize Mörz lag vor der Schlussrunde noch die von vielen favorisierte Selina Kickinger in Front. Doch Kickinger verpatzte am Ende ihre Bodenkür deutlich und fiel auf Rang vier zurück.
Die alte und neue Mehrkampfmeisterin Bianca Frysak: „Nachdem meine bisherige Weltcup-Saison gar nicht gut gelaufen war, hatte ich nicht mit dem Sieg gerechnet. Doch meine Form kommt zurück, ich bin eine starke Mehrkämpferin und freue mich jetzt schon auf die Europameisterschaft.“
Bei den Herren sah es lange nach einem doch etwas überraschenden Sieg des Vorjahresdritten Nicolas Ivkic aus. Der erst 20-jährige Grazer lag die ersten fünf der sechs Männergeräte lang in Front, ehe er ganz zum Schluss noch knapp abgefangen wurde. Eine schlechte Landung Ivkics in der Boden-Schlussbahn mit einem ungeplanten Aufgreifen gab schließlich den Ausschlag.
Sieger Askhab Matiev: „Das war heute ein wirklich hartes und knappes Titelduell. Am Ende hat den Unterschied ausgemacht, dass ich fehlerfrei durchgekommen bin – auch wenn ich aktuell nicht in körperlicher Bestverfassung bin. Das Fasten im noch laufenden Ramadan hat mir schon sehr zugesetzt. Dazu kommen Blessuren an den Sprunggelenken und einer Schulter, die ich mir allerdings nicht habe anmerken lassen.“
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni) trägt Turnsport Austria die Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften in Sportaerobic, Double Mini Tramp und Trampolin aus.
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