Auf die heimischen Ringer:innen wartet 2024 erneut ein spannendes Sportjahr. Die Olympischen Spiele in Paris 2024 sind das klare Ziel, doch der Weg dorthin ist noch steinig und hängt nunmehr von einem einzigen Wettkampf ab. Die rot-weiß-roten Athlet:innen bereiten sich gerade intensiv auf den zweiten und somit alles entscheidenden Qualifikationsbewerb Mitte Mai in Istanbul (TUR) vor. In Baku war Martina Kuenz knapp dran, verpasste aber das angestrebte Olympia-Ticket als Dritte knapp. Direkt im Anschluss wartet die Ring-Premiere bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien.
„Bei der letzten Weltmeisterschaft hat sich keine europäische Nation für die Olympischen Spiele qualifiziert. Daher war der Wettkampf in Baku wie eine Europameisterschaft besetzt. Martina hat eine grandiose Leistung gebracht. Nach dieser Knieverletzung und dem langen Reha-Prozess beim ersten Wettkampf so abzuliefern, da kann man nur den Hut ziehen. Bitter, dass es knapp nicht gereicht hat“, blickt ÖRSV-Sportdirektor Benedikt Ernst noch einmal zurück. Mitte Mai in Istanbul geht es für Kuenz & Co. dann ans Eingemachte. Die ersten drei Athlet:innen pro Gewichtsklasse, in denen jeweils zwischen 25 und 30 Nationen teilnehmen werden, werden mit dem Olympia-Ticket belohnt.
„Wir sind optimistisch, sonst würden wir da nicht so viel Energie hineinstecken. Wir machen alles, dass es dann am Ende auch wirklich klappt. Wir arbeiten sehr individuell und gehen auf die Athlet:innen ein, da haben wir aus der Vergangenheit viel gelernt. Das ist gerade in dieser Phase sehr wichtig. Für uns wäre es einfach brutal wichtig, würden wir wieder bei den Olympischen Spielen vertreten sein. Da geht es einerseits um den Verband, andererseits um die persönlichen Träume“, erklärt Ernst. An starken Sportler:innen hat es in den letzten Jahren definitiv nicht gemangelt, doch zeigte sich einmal mehr, wie komplex das Qualifikationssystem im Ringen ist. 2012 war es Amer Hrustanovic, der sich aus eigener Kraft für die Olympischen Spiele in London qualifizieren konnte. Für Rio 2016 wurde er mit einer Wildcard ausgestattet. In Tokio betreute Ernst mit Aker Schmid (Anm.: damals Al Obaidi) einen Athleten, der für das IOC Refugee Olympic Team an den Start ging.
„Wenn man als Europäer die Qualifikation schafft, zählt man bei den Spielen definitiv zu den Medaillenanwärtern. Aber die Hürde müssen wir erst nehmen. Es wird schwer, aber wir sind gut gestimmt. Es geht jetzt in die heiße Phase und unsere Athlet:innen müssen hart arbeiten. Wichtig ist aber auch, dass sie sich dazwischen gut regenerieren und auf ihre psychische Gesundheit schauen. Eines ist Fakt: in Istanbul müssen sie ihre Höchstleistung abrufen und mit dem Druck umgehen. Es ist die letzte Chance, aber es braucht eine gewisse Leichtigkeit“, so der ÖRSV-Sportdirektor.
Der Wiener Floorball Verein (WFV) hat es wieder geschafft. Vergangenen Sonntag wurden die Hauptstädter zum dritten Mal in Folge Österreichischer Staatsmeisters und entschieden eine spannende Finalserie gegen den VSV am Ende mit 3:1 für sich.
Nach einem packenden Finalspiel gegen den VSV Unihockey konnte der WFV am Sonntag in der Overtime den Sieg erringen und somit den begehrten Titel wieder nach Wien holen.
Obwohl der WFV am Samstag eine knappe 4:5-Niederlage hinnehmen musste, und die Floorball-Community auf eine Trendwende hoffte, konnten die Kärntner im letzten Spiel nicht mehr zusetzen. Die Spieler des WFV zeigten am entscheidenden Tag eine beeindruckende Leistung und sicherten sich letztendlich den 4:3-Overtimesieg, der sie zum dritten Mal in Folge zum österreichischen Staatsmeister krönte.
Dieser erneute Triumph des WFV ist ein Beweis für die harte Arbeit, das Engagement und das Talent der Spieler sowie für die herausragende Leitung des Trainerstabs. Ihr unermüdlicher Einsatz hat sich ausgezahlt und die Wiener als dominierende Kraft im österreichischen Floorball etabliert.
In 43 Tagen werden die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck eröffnet. Nach drei erfolgreichen Auflagen in Graz steigt Österreichs größte Meister:innen-Party erstmals in der Tiroler Landeshauptstadt. Die Vorbereitungen bei den Verbänden und Sportler:innen biegen auf die Zielgerade ein, am heutigen Dienstag kam es im Haus des Sports zum stimmungsvollen und sportlichen Kick-off. Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler ist vom Konzept überzeugt: „Es werden Sportarten vor den Vorhang geholt, die nicht immer im Mittelpunkt stehen. Die haben es sich aber genauso verdient.“
Wien, Haus des Sports, Spiegelsaal. Rund sechs Wochen vor der Eröffnung der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien am Vorplatz des Landestheaters Innsbruck sprachen Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler, Erwin van Lambaart (Generaldirektor Österreichische Lotterien), Cathryn Binder-Taisser (Decathlon Österreich) sowie vier Sportler:innen neben Sport Austria-Präsident Hans Niessl über das bevorstehende Großevent.
„Wir müssen zurückblicken: In den letzten drei Jahren ist nach der Pandemie etwas Besonderes entstanden, in sehr kurzer Zeit sind die Sport Austria Finals gewachsen. Mich hat die Vielfalt der Sportarten in Graz begeistert, jetzt geht es nach Innsbruck. Dort gibt es eine große olympische Tradition, das passt zu den Finals, die oft als nationale Olympische Spiele bezeichnet werden“, betonte Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler.
Sport Austria-Präsident Hans Niessl blickt der vierten Auflage zuversichtlich entgegen: „Die Sportfans dürfen sich auf tolle Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien freuen, die vor Ort sehr gut vorbereitet werden. Wir spüren, dass wir in Innsbruck und ganz Tirol willkommen sind und wir spüren, dass die Finals die größte Multisportveranstaltung Österreichs geworden sind. Die Organisation läuft auf Hochtouren, über die Finals wird in Innsbruck an jeder Ecke gesprochen. Das ist ein gutes Zeichen, viele Leute wollen dabei sein.“
Neu ist in diesem Jahr nicht nur der Austragungsort, auch das Konzept wurde leicht adaptiert. 32 Verbände ermitteln in 44 Sportarten auf 25 Sportstätten ihre (Staats-)Meister:innen. Neu ist auch der Presenting Partner: Die Österreichischen Lotterien, der größte Fördergeber im österreichischen Sport, konnte dafür gewonnen werden. „Es ist bekannt, dass wir Verantwortung leben. Wir sind für Österreich da, wenn es um Kultur geht, aber auch wenn es um Sport geht. Es ist uns logisch vorgekommen, die Finals zu unterstützen. Das ist ein Riesenevent, das in wenigen Jahren aufgebaut wurde“, meint Erwin van Lambaart, Generaldirektor der Österreichischen Lotterien.
Mit Rennrodeln und Skibob am Bergisel, den Österreichischen Kletter-Staatsmeisterschaften im Vorstieg und Speed im Kletterzentrum Innsbruck oder den Bogensport-Bewerben im Tivoli-Stadion warten zahlreiche spektakuläre Sportstätten auf die Fans. Kombiniert mit der beeindruckenden Berg-Kulisse in und um Innsbruck werden die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in diesem Jahr neue Maßstäbe setzen. Ganz Tirol soll die größte Meister:innen-Party des Landes leben und erleben: Von Wakeboard in der Area 47 bis zu den Segel-Bewerben am Achensee.
Für die Umsetzung eines solchen Großereignisses bedarf es neben genauer Planung und langfristiger Vorbereitung viele helfende Hände. Die rund 300 Volunteers werden von Decathlon Österreich ausgestattet. „Mehr als 40 Sportarten sind bei den Finals dabei, wir haben Produkte für über 70 Sportarten, das passt sehr gut zusammen. Wir wollen Emotionen spürbar machen, genau das passiert bei diesem großartigen Event. Außerdem sind wir, genau wie die Finals, in den letzten Jahren gewachsen. 2018 haben wir die erste Filiale in Österreich eröffnet, inzwischen halten wir bei fünf Standorten und konnte zahlreiche Erfolgsgeschichten schreiben“, sagt Cathryn Binder-Taisser von Decathlon Österreich.
Während die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, steigt die Vorfreude bei den Athlet:innen. Taekwondoin Marlene Jahl war bereits im Vorjahr bei den Finals dabei und zeigt sich nach der zuletzt knapp verpassten Olympia-Qualifikation angriffslustig: „Taekwondo hat bereits von den Sport Austria Finals profitiert, das Event ist eine riesengroße Bühne für uns. In Innsbruck hat Taekwondo einen hohen Stellenwert, wir sind dort in einer supercoolen Location. Die Olympischen Spiele verpasse ich leider, aber mit der EM und den Finals folgen heuer noch zwei Höhepunkte.“
Discgolfer Stanislaus Amann fiebert dem Bewerb entgegen. Spektakuläre Bilder sind garantiert, Discgolf findet im Zielbereich der nordischen Arena in Seefeld statt. „Die Vorfreude ist riesengroß, die ganze Community ist heiß auf den Bewerb. Es gibt einige Anwärter auf den Titel, aber für mich zählt nur der Sieg.“
Cheerleading war in den letzten drei Jahren in Graz eine große Bereicherung und begeisterte mit spektakulären Shows und vollen Rängen. „Cheerleading hat in den letzten Jahren seine Aufmerksamkeit bekommen, das freut uns alle sehr“, meint Nina Ringl von den Danube Dragons. „Der Staatsmeistertitel fehlt uns noch, vielleicht schaffen wir das ja bei den Sport Austria Finals.“
Softball-Spielerin Chiara Voglsam konnte mit den Witches & Bandits bei allen drei bisherigen Ausgaben den Titel im Slowpitch holen. Graz war ein gutes Pflaster, in Innsbruck soll es ähnlich laufen: „Die Finals haben für uns einen hohen Stellenwert. Besonders die familiäre Atmosphäre und die Freude am Sport zeichnen unsere Sportart aus.“
Das intensive Kletter-Jahr 2024 hat in China begonnen und nimmt in den kommenden Wochen Fahrt auf. Neben den Olympischen Spielen in Paris und den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ist der IFSC Climbing World Cup Innsbruck 2024 das große Highlight für die österreichischen Athlet:innen.
An insgesamt sieben Tagen stehen in der Tiroler Landeshauptstadt Weltcup-Bewerbe in Bouldern, Lead und Paraclimbing sowie ein Speed-Europacup auf dem Programm und machen den Weltcup in Innsbruck so zum größten des Jahres. Noch sind es genau 70 Tage bis zum Start des Heim-Events, der Ticketverkauf hat begonnen.
Seit heute Montag sind auf der offiziellen Website die ersten Eintrittskarten für den IFSC Climbing World Cup Innsbruck erhältlich. Vorerst stehen Weltcup-Pässe zum Verkauf, diese gelten für sämtliche Abendveranstaltungen vom 27. bis 30. Juni und kosten 60 Euro. Jugendliche zahlen 30 Euro.
„Der World Cup Pass wurde im letzten Jahr sehr gut angenommen, Fans können sich so frühzeitig ihr Fix-Ticket für alle Bewerbe sichern. 2023 waren die Weltcup-Pässe ausverkauft, auch heuer ist die Stückzahl begrenzt“, sagt Julia Pinggera, Verantwortliche im Kletterverband Österreich (KVÖ) für den Weltcup.
Ab 1. Mai folgt der Verkauf der Tickets für die jeweiligen Finalentscheidungen. Erhältlich sind Eintrittskarten für das Boulder-Finale der Damen (27. Juni), das Boulder-Finale der Herren (28. Juni), die Lead-Semifinals am 29. Juni sowie die Lead-Finals am 30. Juni. Alle anderen Bewerbe (Qualifikationen, Paraclimbing, Speed Europacup etc.) finden bei freiem Eintritt statt.
Die Vorfreude bei Österreichs Kletter-Elite ist bereits groß. „Die Planung ist voll auf die Olympischen Spiele ausgelegt, aber der Heim-Weltcup ist das zweite große Highlight. Es ist immer besonders, vor den Fans in Innsbruck zu klettern“, sagt Sechsfach-Weltmeister Jakob Schubert. „Die Fans in Innsbruck kennen und leben das Klettern, deshalb gehen sie beim Bewerb ganz anders mit als Fans bei anderen Bewerben. Das macht den Weltcup in Innsbruck so besonders.“
Stichwort Olympische Spiele: Der IFSC Climbing World Cup dient auch als Generalprobe für Paris. „Neben den Olympic-Qualifying-Events werden viele internationale Athlet:innen die Chance noch einmal nutzen, sowohl Bouldern als auch Lead an einem Standort durchzuführen. Wir rechnen erneut mit einer sehr hohen Teilnehmer:innenzahl. Events vor vielen Fans sind immer speziell und geben noch einmal einen zusätzlichen Push. Es ist wie eine Mini-WM in Innsbruck“, meint KVÖ-Sportdirektor Heiko Wilhelm.
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni) finden die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Vorstieg und Speed statt. Top-Stars wie Jessica Pilz und Jakob Schubert sind mit dabei, der Eintritt ins Kletterzentrum Innsbruck ist kostenlos.
Österreichs Cheer-Nationalteams stehen kurz vor ihrem großen Saison-Highlight.
Vom 24. bis zum 26. April steigen in Orlando (USA) die Weltmeisterschaften im Cheerleading und Performance Cheer. Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre – mit WM-Titeln in allen drei Altersklassen – zählt Österreich bei den diesjährigen ICU World Cheerleading Championships wieder zum Favoritenkreis.
Nationalteam-Showcase in Erdberg vor vollem Haus
Vier Tage vor dem Abflug in Richtung Florida am Donnerstag (18. April) proben die ÖCCV-Teams am kommenden Sonntag (14. April) in Wien-Erdberg noch einmal den Ernstfall. Beim alljährlichen Showcase, der diesmal um 11:00 Uhr im Ballsportgymnasium steigt, präsentieren die Nationalteams dem heimischen Publikum ein erstes und gleichzeitig letztes Mal ihre WM-Routinen. Das alles natürlich unter besonderen „Sicherheitsvorkehrungen“, denn jene Pyramiden, Flugeinlagen und Pirouettenabfolgen, die auf der größten Cheer-Bühne der Welt in zwei Wochen den Erfolg bringen sollen, bleiben aus taktischen Gründen traditionell ein bis zuletzt gut gehütetes Geheimnis.
Umso mehr bemühten sich auch diesmal wieder zahlreiche Fans um die begehrten Eintrittskarten für das restlos ausverkaufte Event. „Wir hätten die doppelte Anzahl an Tickets verkaufen können“, sagt ÖCCV-Präsidentin Julia Harrer an dieser Stelle gerne und häufig – fast schon zu häufig.
Weil der Cheer-Sport seit einigen Jahren einen regelrechten Boom erlebt, muss die Verbandschefin mittlerweile bei fast allen Events und Meisterschaften „ausverkauft“ melden. Und das oft schon wenige Minuten nach dem Vorverkaufsstart und den zwischenzeitlichen Zusammenbrüchen der Ticketportale. Cheerleading und Performance Cheer sind seit ihren regelmäßigen Auftritten im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien seit 2021, der Anerkennung als offizielle Sportarten 2023 und nicht zuletzt durch die internationalen Erfolge in aller Munde.
Vor einem Jahr gab’s Rang vier – diesmal will das Coed-Team eine WM-Medaille.
Passende Wettkampfhalle fehlt – vor allem in Wien
Während für die Finals mit dem Raiffeisen Sportpark (Graz) und nunmehr der Olympia World (Innsbruck) Wettkampf-Hallen in passender Größe zur Verfügung standen beziehungsweise stehen, gestaltet sich die Location-Suche bei anderen großen Wettkämpfen im Cheer-Kalender kompliziert.
Vor allem bei Meisterschaften in der Bundeshauptstadt, wie zum Beispiel den Wiener Landesmeisterschaften oder den International Cheer Masters (ICM) – mit rund 2.000 Athlet:innen Österreichs größtes Cheer-Event – stehen keine entsprechenden Hallen zur Verfügung, in denen Kosten, Ausstattung und Größe in einem für den ÖCCV passenden Verhältnis stehen. Für die genannten Top-Events der ersten Saisonhälfte musste in den vergangenen Wochen zum wiederholten Male nach Perchtoldsdorf und Maria Enzersdorf – und damit nach Niederösterreich – ausgewichen werden.
„Die beiden Hallen sind von der Infrastruktur her nahezu perfekt, bieten genügend Platz für Garderoben und mehrere Warm-Up-Areas. Allerdings sind wir, was die Tribünenplätze betrifft, jeweils stark limitiert“, erklärt Harrer. Um es möglichst vielen Eltern und Fans zu ermöglichen, ihre Kinder und Teams anzufeuern, mussten bei der ICM zuletzt über zwei Wettkampftage sechs Blöcke gebildet werden. Das hat nicht nur einen enormen Planungs- und Organisationsaufwand zur Folge.
Da die Halle nach jedem Wettkampfblock geräumt, gereinigt und anschließend wieder gefüllt werden muss, entstehen nicht nur mehr Kosten, sondern auch viel Leerlauf zwischen den Auftritten auf der Wettkampfmatte. „Trotz der Aufteilung und der dadurch rund 2.500 aufgelegten Tickets haben wir es bei weitem nicht geschafft, alle Ticketanfragen zu bedienen. Das Interesse am Cheer-Sport ist enorm. Wir werden eine größere Halle brauchen“, sagt Harrer.
Unterstützung kommt von Sport Austria-Präsident Hans Niessl: “Ich habe Cheerleading bei den Sport Austria Finals in Graz erleben dürfen und war von den Leistungen und der tollen Stimmung in der voll besetzten Halle begeistert! Generell haben wir in Österreich im Spitzen- wie im Breitensport ein Infrastrukturproblem und müssen viele bestehende Anlagen nachhaltig sanieren, aber auch neue errichten. Damit aus dem Sportland Österreich tatsächlich einmal eine Sportnation werden kann, fordert Sport Austria eine Sportstättenoffensive in Form einer Infrastruktur-Milliarde, aufgeteilt auf die nächste Gesetzgebungsperiode! Das muss ins Regierungsprogramm! Moderne, allgemein zugängliche Sportanlagen sind die Grundlage für Erfolge im Sport und natürlich auch für ein gesünderes Österreich. Oder anders gesagt: Sport und Bewegung öffnen die Tür zu mehr Prävention statt Rehabilitation!”
Volle Hallen – nicht nur bei den International Cheer Masters.
Trainingsinfrastruktur auf dem Prüfstand – Gespräche aufgenommen
Der Fokus des ÖCCV liegt in den kommenden Wochen nun zunächst auf den Weltmeisterschaften in Orlando. Österreich, das mit seinen Youth- und Junior-Teams in dieser Saison in den Aufbau gegangen ist, tritt diesmal ausschließlich mit dem Senior-Coed-Nationalteam, zusammengesetzt aus Männern und Frauen, sowie mit den Performance-Cheer-Assen Viktoria Schellenbauer und Nina Böhm (Senior Double Pom) an.
Der „WM-Lauf“ – in den vergangenen beiden Jahren gab es immer zumindest eine Gold-Medaille – auch in diesem Jahr ist eine Medaille das Ziel. „Wir sind zuversichtlich, dass wir auch mit unserem Coed-Team den WM-Titel holen und damit auch in dieser Kategorie ins höchste Level aufsteigen können. Denn nächstes Jahr ist das Ziel schon heute klar. Im Jahr 2025 holen wir Medaillen in den höchsten Kategorien für Österreich“, so Petra Gruber, Leiterin der ÖCCV-Nationalteams.
Anschließend biegt die Wettkampfsaison 2024 bei den Sport Austria Finals in Innsbruck (29. Mai bis 2. Juni) sowie den Europameisterschaften in Oslo (28. bis 30. Juni) schon wieder auf die Zielgerade ein, wo nach dem EM-Titel 2023 die Ziele wieder hoch gesetzt sind.
Parallel zu den sportlichen Agenden steht schon jetzt das Thema Infrastruktur ganz oben auf der Agenda der ÖCCV-Spitze. Vor allem deshalb, weil es nach dem großen Wachstum der Sportarten auch hinsichtlich der Trainingszeiten und -hallen zu immer mehr Herausforderungen kommt. „Es gibt bereits sehr gute Gespräche mit der Politik auf Bundesebene, wo unsere Leistungen gesehen und anerkannt werden. Wir sind sehr zuversichtlich, dass weitere Entscheidungsträger, auch in den Bundesländern, unseren Bedarf erkennen und die infrastrukturellen Rahmenbedingungen schon bald mit dem Boom in unserer Sportart mithalten können. Denn – und das muss uns allen bewusst sein – nur mit guten Trainingsbedingungen werden wir weiterhin so viele Kinder und Jugendliche zur Bewegung bringen und internationale Erfolge für unser Land erzielen können“, so Gruber abschließend.
Begriffe wie „Pyramide“ und „Hufeisen“ werden wahrscheinlich jedem etwas sagen, bei Ausdrücken wie „Örkel“, „Doppeltor in Steigung“ oder „Favoritentöter“ wird es sicher anders aussehen. Auf dem Minigolfplatz hingegen gehören sämtliche eben erwähnten Bezeichnungen zum Alltag. Anton Ploner kennt beispielsweise den Minigolfplatz in Telfs wie seine eigene Westentasche. Der 63-Jährige, den man zweifelsohne als Urgestein bezeichnen kann, ist seit Jahrzehnten leidenschaftlicher Minigolfer, ist der Obmann seines Vereins und seit 2020 auch Präsident des Tiroler Bahnengolfsportverbandes. Aktuell sind zehn Vereine und etwas mehr als 100 Lizenzspieler:innen im Bundesland beheimatet.
Auch wenn Ploner mit seinem Team sehr viel ehrenamtliche Arbeit in den Minigolfsport steckt, sind sie seit Jahren mit einem großen Problem konfrontiert: „Wir sind zufrieden, aber es gibt immer noch Luft nach oben. Aber es ist so, dass die Jugend aktuell das Hauptproblem ist. Sie sind kaum zum Minigolf zu begeistern. Das ist aber nicht nur bei uns in Tirol so, sondern zieht sich durch ganz Österreich. Wenn man das nüchtern betrachtet, hat man dieses Thema bereits vor 15 bis 20 Jahren verabsäumt. Nun kämpfen wir seit Jahren mit dem Turnaround und haben eine Mamut-Aufgabe vor uns“, verrät der 63-Jährige.
Auch wenn viele Familien und Touristen die Minigolfanlagen aufsuchen, bleibt vereinsmäßig am Ende des Tages nicht viel hängen. „Es ist zwar immer was los, aber die Bindung fehlt. Im Endeffekt liegt es an uns Vereine uns besser zu präsentieren, die Vorzüge unserer Sportart abzubilden und die Menschen zu begeistern. In Linz, Hohenems und in Voitsberg gibt es mittlerweile kleine Leistungszentren und wir versuchen auch sehr viel in den Schulen. Aber irgendwann rennt man gegen eine Betonwand und die Vereine geben auf – das ist halt der Worst-Case. Das Problem ist, dass es in jungen Jahren sehr viel Angebote gibt, und da ziehen Trendsportarten einfach mehr“, so Ploner, der den positiven Hype in Kufstein wohlwollend zur Kenntnis nimmt.
Ähnliche Erfahrungen hat man in Telfs auch gemacht. Fünf ambitionierte Nachwuchssportler haben ein paar Jahre geprägt und waren national und international mehr als erfolgreich. Doch irgendwann haben sie sich in jungen Jahren wieder zurückgezogen, dem Minigolfsport den Rücken gekehrt und ihre Lebensprioritäten anders gesetzt. Telfs hat schon Medaillen im Minigolfsport hervorgebracht. Der Jugendweltmeister Simon Schatz und der leider im letzten Jahr verstorbene österreichische Meister und Vizeeuropameister in der Klasse der Senioren Horst Spirk stamm(t)en beispielsweise aus Telfs.
Apropos Tourismus, in diese Schublade wird das Minigolf ja schnell gelegt und oftmals als „Urlaubssport“ abgestempelt. „Wenn man 100 Leute fragt, kennen 95 Minigolf. Wo haben sie das letzte Mal gespielt? Natürlich im Urlaub. Daher gibt es da auch viele Tagesspieler. Telfs ist zum Beispiel kein typischer Urlaubsort, daher ‚profitieren‘ wir in manchen Bereichen eigentlich kaum“, sagt der Tiroler. Trotz seiner 63-Jahre ist er noch nicht müde und verbringt jede freie Minute am Minigolfplatz, führt die Neulinge mit viel Geduld in die Materie ein und steht mit ein paar anderen Senioren mit Rat und Tat zur Seite. Warum aber ausgerechnet Minigolf: Ich liebe diesen Sport. Das positive ist, dass wir unseren Sport bis ins hohe Alter spielen können. Das reicht von acht Jahren bis zum 90. Lebensjahr. Wir hatten lange ein Mitglied, das auch im hohen Alter konsequent seine Runden gegangen ist und immer seinen Enkel mitgebracht hat. Das war super zum Anschauen und da ging einem das Herz auf. Auch nach seinem Tod ist der Enkel bei uns noch aktiv dabei und lebt die Leidenschaft für den Minigolfsport.“
Die Freude über die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck ist demnach groß. Während es in der Vergangenheit in Tirols Landeshauptstadt sieben Minigolf-Anlagen für den Turnierbetrieb gegeben hat, ist 2024 nur noch eine übriggeblieben. Daher ist die Erwartungshaltung beim Landespräsidenten hoch: „Die Finals sind bei uns herzlich willkommen. Wir versprechen uns da sehr viel. Wir wollen uns bestmöglich präsentieren und haben ein paar Ideen. Die gilt es jetzt noch zu verfeinern. Es wird mit Sicherheit eine coole Sache.“
Kurz vorm größten Multisport-Event des Landes wird auf Ploners Vereinsanlage noch die österreichische Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen. Das große Finale verspricht sehr viel Spannung und ist quasi das Aufwärmprogramm für die Minigolf-Elite, bevor es am Sonntag (2. Juni) auf der mobilen Anlage mitten in Innsbruck im 2vs2 wieder richtig zur Sache geht. „Unser Bewerb war bereits in Graz ein Erlebnis, das wollen wir hier wiederholen. Ich kann nur alle Sportbegeisterten herzlich einladen, bei uns vorbeizuschauen. Sie werden nicht enttäuscht werden – das kann ich versprechen!“
“Fly high to Paris, Rimini und Innsbruck”: Die Saison-Highlights für die Turnsport Austria-Athlet:innen sind vorgezeichnet, der Countdown dafür läuft. Bei einem Medientermin am Mittwochvormittag in Wien berichteten Österreichs beste Turn- und Trampolinsportler:innen über ihre Vorbereitungen auf die nahenden Sport-Großereignisse.
Benny Wizani hat am Weg zu seiner erstmaligen Olympia-Teilnahme einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Athlet von WAT Brigittenau erlitt vor drei Wochen im Training bei einem Doppelsalto rückwärts mit vier Schrauben einen Kreuzbandriss.
Trotz der Verletzung ist der 22-Jährige optimistisch, im Sommer in Paris an den Start gehen zu können: „Ich hatte Glück im Unglück: Meine ausgeprägte Muskulatur hat das Schlimmste verhindert. Das Kreuzband ist isoliert gerissen, Meniskus und Seitenband blieben unversehrt. Dadurch ist keine Operation notwendig geworden. Das macht die Hoffnung auf einen Olympiastart sehr groß. Anders hätte ich die Teilnahme wohl abschreiben können.“
Mittlerweile ist Österreichs bester Trampolin-Turner wieder gut auf den Beinen, arbeitet täglich mehrere Stunden mit seinem Physiotherapeuten am Comeback. „Schon ein paar Tage nach der Verletzung konnte ich wieder normal gehen. Inzwischen habe ich schon mit Kraftübungen wie Kniebeugen begonnen. Meine Vorbereitung ist jetzt natürlich anders als ursprünglich geplant – aber das Ziel hat sich nicht verändert. Es geht jetzt für mich darum, mental dranzubleiben und diese Herausforderung als zweite Qualifikation zu sehen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir das hinbekommen. Zu 99% werde ich in Paris an den Start gehen.“
Ein Start bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien steht noch in den Sternen. Turnsport Austria trägt im Rahmen der größten Meister:innen-Party des Landes in Innsbruck die Österreichischen Meisterschaften und Staatsmeisterschaften in Sportaerobic, Double Mini Tramp und Trampolin aus.
Österreichs Herren-Trio zeigt beim ersten Boulder-Weltcup der Saison im chinesischen Keqiao groß auf. Jakob Schubert und Jan-Luca Posch schaffen es zum Weltcup-Auftakt in die Top-10, Nicolai Užnik in die Top-15. Für die kommenden Aufgaben in Richtung Olympische Spiele Paris 2024 geben die Ergebnisse viel Selbstvertrauen.
Zunächst wurde die am Montag abgesagte Qualifikation nachgeholt. Bereits da stellte das rot-weiß-rote Trio die starke Frühform unter Beweis. Užnik (9.), Schubert (13.) und Posch (17.) schafften es erstmals gemeinsam bei einem Weltcup ins Semifinale. Ein paar Stunden später folgte das „Halbfinale“ der Top-20, das gleichzeitig als Finalrunde fungierte.
Endlich ein guter Saisonstart
Auch dort performten die drei KVÖ-Asse. Schubert belegte in der Endabrechnung mit einem Top und vier Zonen Rang acht. „Insgesamt bin ich zufrieden, mit dem Wettkampf und dem Ergebnis. Es war von allen drei eine gute Performance. Trotzdem war noch mehr drin, ich habe die Chance verpasst, ganz vorne dabei zu sein.“
„Die Zone im zweiten Boulder war viel wert, auf dem dritten und vierten Boulder wäre sicher ein Top möglich gewesen, dann wäre es gleich ein Podestplatz geworden. Insgesamt war es eine gute Leistung, ich bin happy. Vor allem auch, dass es lange her ist, dass ich beim ersten Boulder-Weltcup des Jahres schon so ein gutes Ergebnis erzielen konnte“, so der Olympia-Bronzemedaillengewinner von Tokio, der das Ticket für Paris bereits in der Tasche hat. Tatsächlich verpasste Schubert in den letzten drei Jahren den Semifinaleinzug beim ersten Boulder-Weltcup: 2023 startete er mit Platz 27, 2022 mit Rang 37 und 2021 mit Platz 23
„Gibt viel Selbstvertrauen“
Direkt hinter dem sechsfachen Kletter-Weltmeister folgte Posch mit einem Top und drei Zonen auf Platz neun. „Es ist sehr gut gegangen, mit dem Saisonstart bin ich megahappy. Viel besser hätte es nicht laufen können, der einzige Wermutstropfen waren die zwei knapp verpassten Tops. Das Podium war auf jeden Fall in Reichweite, das gibt mir enorm viel Selbstvertrauen für die weiteren Weltcups.“
Užnik erreichte ebenfalls ein Top und drei Zonen, benötigte dabei jedoch mehr Versuche und landete so auf Position 14. „Ich habe mich sehr gut gefühlt, vielleicht wollte ich es im Halbfinale zu sehr erzwungen. Ich war an den Tops dran, Kleinigkeiten haben gefehlt. Es ist ärgerlich, weil mein Ziel die Spitzenplätze waren. Trotzdem kann ich viel Positives mitnehmen, der Blick ist nach vorne gerichtet.“
„Die Finalrunde war hart, aber alle drei haben gezeigt, dass sie ganz vorne mitklettern können. Das ist ein großartiger Einstieg in die Saison und die Bestätigung, dass wir im Winter einiges richtig gemacht haben. Mit so einem Auftakt kann man zuversichtlich in die bevorstehenden Aufgaben gehen“, bilanziert KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein zufrieden.
Ab Freitag folgt im chinesischen Wujiang der Auftakt in die Speed- und Lead-Saison. Für Österreich sind Kevin Amon und Lukas Knapp (Speed) sowie Mattea Pötzi und Stefan Scherz (Lead) mit dabei.
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien finden die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Vorstieg und Speed statt. Top-Stars wie Jessica Pilz und Jakob Schubert sind mit dabei, der Eintritt ins Kletterzentrum Innsbruck ist kostenlos.
Jessica Pilz sammelte beim Weltcup-Auftakt im Bouldern wertvolle Erfahrungen für die Olympischen Spiele Paris 2024. Die in Innsbruck lebende Niederösterreicherin holte beim ersten Boulder-Bewerb im chinesischen Keqiao Rang 17.
Mit Platz neun in der Quali hatte es Pilz souverän ins Halbfinale der besten 20 geschafft. Dort lief es am Dienstag nicht optimal: Auf den vier Semifinal-Bouldern holte Pilz zwei Zonen und verpasste damit das Finale der besten Sechs. Gleich beim ersten Boulder, einem koordinativ herausfordernden Problem, hatte Pilz zu kämpfen und fand keine Lösung. Auch die Platte (flache Wand) konnte sie nicht lösen, auf den beiden physischen Bouldern spielte die Heeressportlerin hingegen ihre Klasse aus.
„Das war das Ziel“
„Die Runde war sehr kompliziert, leider bin ich nicht gut hineingestartet. Ein Boulder hat sich knapp angefühlt, auch der erste wäre mit der richtigen Bewegung möglich gewesen. Im Großen und Ganzen war es nicht schlecht, auch die Stimmung war gut. Ich kann einiges für die nächsten Wochen und Monate mitnehmen, das war auch das Ziel für den ersten Weltcup der Saison“, so Pilz.
Der Sieg im Semifinale ging an Olympiasiegerin Janja Garnbret (SLO), zudem schafften es Zelia Avezou (FRA), Anon Matsufuji (JPN), Erin McNeice (GBR), Zhilu Luo (CHN) und Camilla Moroni (ITA) ins Sechser-Finale, das am Dienstag stattfindet.
„Stimmt zuversichtlich“
„Es war ein guter Weltcup-Auftakt von Jessy. Sie hat gezeigt, dass sie mithalten kann, auch wenn es im Halbfinale nicht nach Wunsch aufgegangen ist. So ist Bouldern, in jeder Runde kann alles passieren“, analysiert KVÖ-Nationalcoach Katharina Saurwein. „An den koordinativen und flachen Bouldern werden wir bis zu den Olympischen Spielen weiterarbeiten. Die starke physische Fitness ist eine gute Voraussetzung für den Vorstieg und stimmt uns sehr zuversichtlich.“
Die Herren bestreiten nach der Absage der Qualifikation am Montag nun am Mittwoch die Qualifikation. Die besten 20 schaffen es ins Halbfinale, das ebenfalls am Mittwoch folgt und auch über das Endergebnis bestimmt. Für Österreich sind Jakob Schubert, Nicolai Užnik und Jan-Luca Posch am Start.
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien (29. Mai bis 2. Juni) finden in Innsbruck die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Vorstieg und Speed statt. Die Bewerbe werden im Kletterzentrum Innsbruck ausgetragen, der Eintritt ist frei.
Ringerin Martina Kuenz hat das Olympia-Ticket für Paris haarscharf verpasst.
Die Tirolerin holt beim 1. Olympia-Qualifikationsturnier in Baku (AZE) in der Gewichtsklasse bis 76 kg den undankbaren dritten Platz. Im Kampf um den Olympia-Startplatz für Paris musste sich Kuenz im Halbfinale nur der Türkin Yasemin Adar geschlagen geben.
Besonders hoch ist die Leistung einzuschätzen, da Kuenz aufgrund einer schweren Knieverletzung mehrere Monate pausieren musste. Beim 2. Olympia-Qualifikationsturnier in Istanbul (TUR) in fünf Wochen bietet sich eine weitere Chance, drei Quotenplätze werden vergeben.
Für das Griechisch-Römisch Team lief das 1. Olympia-Qualifikationsturnier nicht nach Wunsch. Heeressportler Aker Schmid legte in der Gewichtsklasse bis 60 kg furios los und gewann sein Achtelfinale 9:0, scheiterte jedoch im Viertelfinale.
Seine beiden Teamkollegen Lukas Staudacher (bis 87 kg) und Daniel Gastl (bis 97 kg) mussten beide Auftaktniederlagen hinnehmen und schieden vorzeitig aus.
“Beim 1. Olympia-Qualifikationsturnier war das Glück nicht auf unserer Seite. Die Weltspitze ist sehr nah zusammengerückt und es entscheiden oft nur Kleinigkeiten über Sieg oder Niederlage”, so Sportdirektor Benedikt Ernst.
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