Nachdem Hans Niessl die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien am Mittwoch-Abend feierlich eröffnet hatte, war es für den Sport Austria-Präsidenten am Donnerstag Zeit, die Finals-Atmosphäre erstmals in Innsbruck und Tirol hautnah zu erleben.
Gemeinsam mit Geschäftsführer Gerd Bischofter und einigen Vertreter:innen aus Sport, Politik und Wirtschaft ging es für Niessl auf die traditionelle „Observer Tour“. Der Startschuss für das „Sports-Hopping“ der besonderen Art erfolgte im AC Hotel und damit in der Zentrale der Sport Austria Finals. Die Delegation besuchte das Medienzentrum und bekam einen kleinen Einblick in die hochkomplexe Öffentlichkeitsarbeit rund um die größte Multisportveranstaltung Österreichs mit 42 verschiedenen Sportarten.
Danach wurde es beim Rennrodeln rasant, in der Taekwondo-Halle spektakulär und beim Tischfußball trickreich. Beim Showmatch mit Star-Tischfußballer Stefan Burmetler, der in der Weltrangliste auf Rang zwei liegt, brachte den Sport Austria-Präsidenten an seine Leistungsgrenze. „Ich habe zum ersten Mal Tricks und Kniffe auf Weltklasse-Niveau gesehen und war sehr beeindruckt“, sagte Niessl.
Weil die Delegation auch beim Orientierungslauf nicht vom Weg abkam, endete die Observer Tour am Nachmittag dort, wo sie begonnen hatte – in der Finals-Zentrale im AC Hotel.
Am zweiten Tag der Softball-Slowpitch-Bewerbe sieht es zwar lange Zeit so aus, als müssten die Schläger im Dugout bleiben, am späten Nachmittag kann aber dann dennoch noch gespielt werden.
Der Grunddurchgang geht schlussendlich mit einem Sieg der Witches & Bandits Linz zu Ende. Die Oberösterreicher:innen bleiben damit seit Bestehen der Sport Austria Finals ungeschlagen und bestreiten morgen um circa 17:00 Uhr das Finale.
Dorthin wollen auch die Grunddurchgangs-Zweiten Dornbirn Indians. Das Team aus Vorarlberg steht in der Vorschlussrunde (15:00 Uhr), wartet aber noch auf seinen Gegner. Der wird zwischen den Rubberducks Wiener Neustadt und der SG Crazy Geese Rohrbach/Racoons Stockerau (13:00 Uhr) ermittelt.
Die Premiere von Österreichs Disc-Golf-Elite bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien verzögert sich.
Wie das Organisationsteam mitteilt, muss die für Freitag geplante erste Runde der Österreichischen Staatsmeisterschaften wetterbedingt abgesagt werden. Turnierdirektor Sören Lohse: “Aufgrund der starken Regenfälle ist der Kurs derzeit unbespielbar.”
Am Samstag und Sonntag sollen die Scheiben aber jedenfalls fliegen. Die Entscheidung auf dem malerischen Kurs rund um die Seefelder Wintersport-Arena fällt damit in lediglich zwei (anstatt drei) Runden.
Am Freitag kam die Inlinehockey-Party bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ins „Rollen“. In der Gruppenphase kristallisierten sich jeweils bei Herren und Damen Favorit:innen für die Entscheidungsspiele am Samstag heraus.
Die Crocodiles Innsbruck, die von Haie-Kapitän Jan Lattner angeführt werden, wurden ihrem Favoritenstatus im Herren-Bewerb schon in der Gruppenphase gerecht. Schon in der ersten Partie des Tages blieben die Krokodile souverän und servierten die Dark Vipers aus Salzburg mit 4:0 ab. Später legten sie mit einem 3:2-Sieg über die Tigers Stegersbach nach und bleiben damit am Eröffnungstag ungeschlagen. Lattner resümiert: „Ich freue mich, Teil dieses tollen Teams zu sein – und auf die morgigen Begegnungen!“ Auch die Vorjahres-Champions – die KSV Kängarus – dürften am Samstag ein Wörtchen um den Titel mitreden. Die Kärntner feierten einen 8:2 Erfolg über die Union Red Dragons aus Altenberg, bevor sie ein 2:2 gegen die Dark Vipers hinlegten.
Die Kulisse kann sich sehen lassen: Die Inlinehockey-Entscheidungen fallen in der TIWAG Arena
Bei den Damen sind einmal mehr die Tigers Stegersbach das Maß aller Dinge: Nach drei Spielen halten sie bei einem „Perfect-Record“. Mit einem 1:0-Erfolg über die Wolfurt Walkers, einem 2:1 über die Rollmöpse Altenberg und einem 1:0 über die Spielgemeinschaft SPG Vipers/Lion Queens untermauerten sie ihre Vormachtstellung in der österreichischen Inlinehockey-Landschaft.
Die Action auf Rollschuhen sorgte aber nicht nur bei den Fans in der TIWAG Arena für gute Stimmung. Rollsport Austria-Präsident Andreas Freiberger zeigt sich begeistert über das Finals-Flair: „Top-Stimmung bei den Fans und den Spieler:innen – mehr kann ich mir nicht wünschen. Wir sind glücklich, Teil der Finals zu sein und freuen uns auf den morgigen Matchday!“
Obwohl Aqeel Rehman und Daniel Lutz nur wenige Kilometer voneinander entfernt wohnen, trennt die beiden Salzburger doch Welten. Auf der einen Seite Rehman, der sich mit 38 Jahren in der Zielgeraden seiner herausragenden Squash-Karriere befindet, auf der anderen Seite Lutz, der mit 17 Jahren gerade am Beginn einer hoffentlich erfolgreichen Laufbahn steht.
Was die beiden Squash-Asse neben ihrer Leidenschaft für den Sport aber verbindet, ist das große Ziel namens Olympische Spiele. Squash wurde nämlich nach einem jahrzehntelangen Kampf nun endlich ins olympische Programm aufgenommen und feiert 2028 in Los Angeles seine Premiere.
Rehman peilt Olympia an
Und sowohl Rehman als auch Lutz wollen in vier Jahren dabei sein. „Ich spiele seit 20 Jahren professionell Squash und habe schon viele Olympia-Kandidaturen erlebt. Der Traum, bei diesem Event dabei zu sein, war bei mir immer da. Jetzt ist es ein bisschen realistisch, dass ich mich qualifizieren kann“, sagt Rehman. Dass der Routinier von „ein bisschen realistisch“ spricht, hat weniger mit seiner sportlichen Klasse, als mit seinem Alter zu tun.
Denn zum Zeitpunkt von Olympia 2028 ist der Salzburger 42 Jahre alt, wird im selben Jahr 43. Nicht unbedingt ein Alter, in dem man noch im Profi-Zirkus unterwegs ist. „Ich will nicht sagen, dass ich es fix schaffen werde, aber ich möchte mir zumindest die Möglichkeit offenhalten“, sagt Rehman. „Ob ich es dann wirklich schaffe, ob ich dann fit bin oder noch die Nummer eins in Österreich bin, kann man vier Jahre davor nicht sagen. Aber Stand jetzt möchte ich es auf jeden Fall probieren.“
Vergangenes Jahr konnte Daniel Lutz (l.) den Serien-Staatsmeister Aqeel Rehman (M.) fordern, letztlich aber nicht ganz biegen.
Lutz will ins Ausland gehen
Bei Lutz sieht die Lage hingegen etwas anders aus. Das Ausnahmetalent ist in vier Jahren 21 Jahre alt und im besten Alter für Olympia. „Für mich ist die Olympia-Teilnahme definitiv ein großes Ziel“, so der Youngster, der 2025/26 in sein Maturajahr geht, und danach den Sprung ins Ausland anstrebt. „Wenn er wirklich Squash-Profi werden will, muss er ins Ausland gehen“, erklärt Thomas Wachter, Präsident des Österreichischen Squash Rackets Verband.
Auch Rehman empfiehlt seinem Landsmann, das Weite zu suchen, wenn er es mit Squash wirklich ernst meint. „Daniel muss definitiv ins Ausland gehen, wenn er auf professioneller Ebene spielen möchte. Irgendwann stehst du in Österreich an und brauchst Leute, die besser sind. Nur so kann man selbst besser werden.“ Das sieht auch Lutz so und hat bereits ein paar Ideen im Kopf, wo es hingehen könnte. „Die USA oder England wären Optionen. Ich will jedenfalls irgendwo hingehen, wo ich bessere Trainingsmöglichkeiten und -Partner habe, damit ich mich weiterentwickeln kann. In Österreich bin ich schon ziemlich am Limit.“
“Nur Talent alleine reicht nicht”
Limit bedeutet konkret, dass Lutz in Österreich schon gegen alle Top-Spieler gewonnen hat, außer gegen Rehman. Der 17-Jährige konnte den mittlerweile 18-fachen Staatsmeister (Rehman hat seit 2007 alle Titel geholt!) zwar im vergangenen Jahr richtig fordern, den Seriensieger aber im Finale der Sport Austria Finals dann doch nicht biegen. „Man merkt bei besseren Spielern, dass sie ihre Taktik sehr schnell umstellen können. In der Jugend hat man primär eine Taktik, die man meistens das ganze Match durchzieht. Bei den Erwachsenen geht das nicht mehr. Die ändern schnell etwas und man muss selbst komplett umdenken. Die Erfahrung spielt da eine ziemlich große Rolle“, weiß Lutz, was ihm im Vergleich zu Top-Spielern wie Rehman fehlt.
Auf sein herausragendes Talent kann und will er sich nicht verlassen, sondern vielmehr einen ähnlichen Weg wie Rehman gehen. „Nur Talent alleine reicht nicht. Ich stehe fast jeden Tag am Court, trainiere ziemlich hart und gehe jede Woche an meine Limits. Ich will ständig besser werden. Es ist bei mir ähnlich wie bei Aqeel. Er ist ebenfalls jahrelang alleine am Court gestanden und hat immer wieder die gleichen Abläufe trainiert. Der Lohn dafür ist, dass er schon so lange so konstant spielt, das finde ich extrem bewundernswert.“
Rehman sieht für Österreichs Squash schwarz
Auf die Frage, ob er es sich zutraut, in die Fußstapfen seines Salzburger Landsmanns treten zu können, antwortet der Youngster selbstbewusst mit: „Auf jeden Fall!“ Auch Rehman traut Lutz das zu. „Daniel ist ein absoluter Glücksfall, ein richtiges Megatalent. Er hat das Potenzial, auch international erfolgreich zu sein.“ Für den Routinier ist es allerdings ein Wermutstropfen, dass über 20 Jahre vergehen mussten, ehe es im österreichischen Squash wieder ein ähnliches Talent gibt, wie er selbst eines war. Und Rehman glaubt auch nicht, dass sich durch die Perspektive Olympia 2028 viel am Nachwuchsproblem ändert.
„Österreich hat es schon vor 15 Jahren verschlafen, etwas zu verändern. Die Lücke von mir zum Nächsten ist so groß und existiert schon so lange, dass man das für Olympia nicht mehr aufholen kann. Daniel ist ja nur einer – und zwischen ihm und mir liegen 21 Jahre. Es ist keine Substanz da, um Spieler zu entwickeln. Man müsste jetzt beginnen, für Olympia 2032 oder 2036 Spieler heranzuführen.“ Laut dem 38-Jährigen fehle es in Österreich an den Basics. „Es gibt kaum Trainer, kaum Anlagen, zu wenige Spieler, kaum Geld. Ich hoffe, dass es durch Olympia mehr finanzielle Mittel gibt, um an den Grundlagen zu arbeiten. Man muss Trainer ausbilden, Anlagen bauen und viele Kinder zum Squash bringen.“
Lutz hat Plan B in der Schublade
Das Ziel müsse sein, mehr Daniel Lutzes und Aqeel Rehmans zu „produzieren“, damit das österreichische Squash auch künftig international relevant ist. Apropos international: Lutz weiß ebenfalls, dass er in absehbarer Zeit in die Beletage des Squashsports kommen muss. „Wenn man Squash-Profi werden will, muss man in die Platinum-Events reinkommen. Man muss ja auch Geld verdienen, von dem man leben kann.“ Der 17-Jährige ist aber nicht blauäugig, sondern sich dessen bewusst, dass es schwierig wird, vom Squash seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Deswegen hat er auch eine Plan B in der Schublade.
„Ich will mich absichern, indem ich ein Studium absolviere. Falls es mit Squash nicht funktionieren sollte, brauche ich ja eine Alternative. Es wird auf jeden Fall Richtung Physiotherapie oder Sportstudium gehen.“ Die Zukunftsfragen bleiben also spannend und offen. Konkreter sieht da die Gegenwart aus: Lutz und Rehman treten nämlich am Samstag (1. Juni) bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien beim Herren-Mannschaftsbewerb der Bundesliga an. Dort kann man sich hautnah davon überzeugen, warum sie Österreichs beste Squash-Spieler sind.
Viel los im SportzentRUM am ersten von drei Wettkampftagen im Gewichtheben. Im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien werden die Österreichischen Staatsmeisterschaften und Meisterschaften ausgetragen.
Bei den Damen wurde Anja Steidl (-49 kg) ihrer Favoritenrolle gerecht, mit 118 kg im Zweikampf setzte sie sich klar vor Juliane Maderegger (89 kg) durch. In der Klasse bis 55 kg sicherte sich Elisabeth Riegler (140 kg) vor Carmen Bauer (112 kg) den Titel.
Einen engen Fight lieferten sich Verena Vaculik und Petra Schmutzer in der Klasse bis 55 kg. Am Ende behielt Vaculik mit 146 kg um ein Kilogramm die Nase vorne und verteidigte ihren Titel erfolgreich. Bis 64 kg triumphierte die in München lebende Österreicherin Skye Tappeiner mit 171 kg, Verena Grundner (159 kg) wurde Zweite.
“Sind sehr zufrieden”
Bei den Herren musste sich Lokalmatador Manuel Ostheimer (120 kg) Michael Moderbacher (127 kg) geschlagen geben. Bis 61 kg setzte sich Franz Galuska in einem packenden Duell mit Mario Pinther durch, mit 130 kg gelang ihm ein Kilogramm mehr als seinem Konkurrenten.
In der Klasse bis 67 kg ließ Top-Favorit Bernhard Legel nichts anbrennen und jubelte mit 226 kg vor Stefan Moser (190 kg) über den Titel. Bis 73 kg ging der Sieg an Jakob Weber (253 kg), Jonas Klinger (249 kg) wurde Zweiter.
„Wir sind mit dem ersten Wettkampftag sehr zufrieden. Es ist alles gut gelungen, die Athlet:innen waren mit den Gegebenheiten glücklich“, lautete das Fazit von Harald Steiner, Obmann des KSV Rum. „So kann es in den nächsten zwei Tagen weitergehen.“
Die Bewerbe werden am Samstag um 10 Uhr fortgesetzt.
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Dieses Motto galt am Freitagvormittag, als im Kletterzentrum Innsbruck mit der Vorstieg-Qualifikation die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien bei strömendem Regen eröffnet wurden.
50 Athlet:innen (27 Damen, 23 Herren) gingen an die Wand, die Top-10 pro Geschlecht schafften es ins Finale. Dieses steigt am Freitagabend ab 18 Uhr und ist live in ORF Sport+ und auf www.sportaustriafinals.tv zu sehen.
Die Top-Favorit:innen gaben sich in der Qualifikation keine Blöße. Bei den Damen war Jessica Pilz die einzige Athletin, die auf beiden Quali-Routen das Top erreichen konnte. Direkt dahinter folgte Youngster Flora Oblasser, die 16-jährige Tirolerin wurde von Pilz als Mit-Favoritin genannt, auf Platz zwei.
Franziska Sterrer, Mattea Pötzi, Eva-Maria Hammelmüller und Julia Fiser schafften es souverän ins Finale. Die restlichen vier Finalplätze gingen an Youngsters: Sophia Avender, Magdalena Kompein, Sarah Feichtenschlager und Anika Deubler.
Bei den Herren spielte Jakob Schubert seine Klasse aus und holte als einziger Athlet beide Tops. Die Uznik-Brüder Nicolai und Timo schafften es auf die Plätze zwei und vier, dazwischen landete Stefan Scherz (ex aequo mit Nicolai) auf Rang zwei.
Die weiteren Finalplätze sicherten sich Felix Mader, Paul Zauner, Alfons Dornauer, Johannes Hofherr, Julian Schrittwieser und Marco Bauhofer.
Im Finale wird in gestürzter Reihenfolge gestartet.
Die nationale Cheer-Sport-Saison erreicht am Samstag (1. Juni) ihren Höhepunkt.
In der Innsbrucker Olympiaworld steigen am im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften im Cheerleading und Performance Cheer (ÖCM). Der Österreichische Cheerleading und Cheer Performance Verband (ÖCCV) stellt bei Österreichs größter Multisportveranstaltung auch die größte Abordnung.
1.300 – also ein Fünftel – der 6.500 Athlet:innen, die sich in der “Woche der Entscheidungen” in Tirol tummeln, sind Cheer-Sportlerinnen. Das sind um 300 mehr als noch im vergangenen Jahr.
Die SWARCO Raiderettes wollen hoch hinaus.
Liveübertragung – auch im ORF
Und auch in anderen Bereichen peilt der ÖCCV einmal mehr Finals-Bestmarken an – unter anderem bei der Lautstärke und beim Fan-Zulauf. Nicht weniger als 1.500 Fans mit ihren Trommeln, Trompeten und Fahnen werden die Olympiaworld Innsbruck in die wohl lauteste aller Finals-Locations verwandeln.
All jene Cheer-Sport-Fans, die nicht vor Ort dabei sein können, haben die Möglichkeit im kostenlosen Live-Stream auf sportaustriafinals.tv mitzufiebern. Insgesamt kommen zwischen 09:15 und circa 17:00 Uhr elf Kategorien zur Austragung. Als weiteres “Zuckerl” steigt ORF Sport+ auch in diesem Jahr wieder live in die Übertragung ein. Der TV-Sender ist zwischen 16:00 Uhr und 16:45 Uhr auf Sendung.
In diesem Zeitraum fallen in den Top-Kategorien (Cheerleading All Girl bzw. Performance Cheer) die Entscheidungen um die Staatsmeistertitel.
Während die Favoriten-Rolle im Performance Cheer nach starken Saison-Ergebnissen einmal mehr von den Milleniumdancers bekleidet werden dürfte, zeichnet sich beim Cheerleading ein enges Rennen ab.
In der Favoritenrolle: Die Danube Dragons.
Enges Rennen um Cheerleading-Krone
Bei den bisherigen drei Finals-Ausgaben waren die Vikings Allstars (AFC Vienna Vikings) das Maß aller Dinge und holten jeweils hochverdient Gold. In diesem Jahr könnte es aber durchaus zu einer Wachablöse kommen, denn die Fierce Dragons (ÖBV Danube Dragons) entschieden die Wiener Landesmeisterschaften und die International Cheer Masters mit Glanzleistungen für sich. “Die Vorbereitung auf die Meisterschaft hat uns nicht nur als Team stärker gemacht, sondern uns auch gezeigt, was wir zusammen erreichen können. Ich freue mich darauf, diesen Samstag mit meinem Team auf der Matte zu stehen und gemeinsam alles zu geben”, sagt Sportlerin Victoria Wellan, die mit ihren Dragons wieder „Zusammenhalt, Disziplin und Spaß” zeigen will..
Mit den G6 Pride (Thalheim Graz Giants) rechnet sich ein weiteres Team Chancen auf eine Top-Platzierung aus.
Stark bei den International Cheer Masters und den steirischen Landesmeisterschaften: Die Graz Giants.
“Höchste Pyramide Österreichs” sorgte für Aufsehen
Die SWARCO Raiderettes (SWARCO Raiders Tirol), die dreimal Finals-Bronze zu Buche stehen haben, sorgten im Vorfeld der Sport Austria Finals für Furore. Die Tirolerinnen formten auf der Nordkette, hoch oben über Innsbruck, die “höchste Pyramide Österreichs” – die spektakulären Bilder gingen durch die Medien. Dementsprechend motiviert ist Athletin Vita Fink: “Die Sport Austria Finals sind für uns jedes Jahr das nationale Highlight der Meisterschaftssaison. Es ist einzigartig und aufregend, an diesem bedeutenden Event teilzunehmen, besonders dieses Jahr in Innsbruck. Wir haben die vielfältigen Herausforderungen als Team hervorragend gemeistert und sind stolz auf unsere Leistungen. Wir freuen uns darauf, alle Vereine in unserer Heimatstadt willkommen zu heißen.”
Nicht nur die Teams, auch der ÖCCV ist bereit für das Event des Jahres auf nationaler Ebene, wie ÖCCV-Präsidentin Julia Harrer versichert. “Wir freuen uns auf die Sport Austria Finals und unsere Premiere in Innsbruck. Die letzten Vorbereitungen laufen und unsere Sportlerinnen sind bereit für den Saisonhöhepunkt.”
Nach dem Umzug von Graz nach Innsbruck warten die Finals dank der Olympiaworld mit einer weiteren Top-Wettkampfstätte auf. “Die Location ist sehr speziell und übertrifft unsere Erwartungen. Wir freuen uns, dass wir der Cheer-Sport-Szene gemeinsam mit der Olympiaworld Innsbruck ein würdiges Umfeld für die Staatsmeisterschaften bieten können. Alle Fans sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen”, so Harrer.
„Die Kraftübertragung passiert durch Gewichtsverlagerung, dann arbeiten im Arm alle Gelenke.“
Florian Lingenhel zeigt am Freitag-Vormittag live im Finals-Studio vor dem Landestheater, wie ein perfekter Disc-Golf-Wurf aussieht.
Der Lokalmatador von der „ScheibenWG“ muss es wissen, ist er doch amtierender Staatsmeister in der Frisbee-Variante. Das Unternehmen Titelverteidigung auf dem spektakulären Pop-Up-Kurs in Seefeld startet für den Tiroler allerdings frühestens morgen. Runde eins musste aufgrund des starken Regens abgesagt werden.
„Die Entscheidung war richtig, alle Spieler:innen tragen sie mit“, unterstreicht Lingenhel. Die Absage sei alternativlos gewesen. „Bei den Regenmengen? Keine Chance! Aber der Verein leistet Höchstarbeit, dass ab morgen gespielt werden kann.“
Rund um die 18 Bahnen ist in Seefeld für Besucher:innen einiges geboten – unter anderem eine Mitmach-Station. Wer die Regeln nicht kennt, für den hat Lingenhel eine Kurzzusammenfassung parat: „Die Grundregeln und Grundbegriffe sind dieselben wie im Golf. Wer damit vertraut ist, weiß auch bei uns, worum es geht.“ Gespielt wird allerdings nicht auf Löcher, sondern auf Fangkörbe.
Nach einem spannenden ersten Tag, an dem im Schnellschach vier Runden ausgetragen wurden, blieb es auch am Freitag beim Schach-Bewerb und den verbleibenden fünf Runden bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien spannend. Im Gegensatz zur Blitz-Variante, bei der ein Match nur rund zehn Minuten dauert, grübeln die Kontrahent:innen im Schnellschach schon mal bis zu einer Stunde. Die Bedenkzeit beträgt zu Beginn 15 Minuten pro Spieler:in, für jeden gültigen Zug werden noch zehn Sekunden hinzuaddiert.
„Wir haben hier eine super Location und sind mit den ersten beiden Turniertagen sehr zufrieden. Es sind einige hochklassige Schachspieler:innen hier. Das wertet so ein Event natürlich auf. Speziell für die jungen Athlet:innen ist es eine große Sache, wenn sie gegen ihre nationalen Idole spielen können. Wir freuen uns, dass wir das Vertrauen vom ÖSB bekommen haben, das Schachturnier im Rahmen der Sport Austria Finals auszurichten. Wir feiern als Landesverband heuer unser 75-jähriges Bestehen, daher ist das alles sehr stimmig“, verrät Ina Anker, Präsidentin des Landesverband Tirol. Im Zuge des Jubiläumsjahres werden im August, ebenfalls in Innsbruck, die Schach Open ausgetragen.
Bei den Herren blieb es bis zum letzten Zug spannend. Großmeister Felix Blohberger (7,5) hatte es in der letzten Partie selbst in der Hand. Durch das Remis musste der Titelverteidiger seinem Freund Dominik Horvath, der acht von neun Partien für sich entscheiden konnte, an diesem Tag den Vortritt lassen. Rang drei ging an den David Shengelia (7,5), ebenfalls ein Großmeister. „Heute war es sensationell gut. Ich bin richtig zufrieden und habe sehr gut gespielt. Es waren harte und umkämpfte Partien dabei und es war bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Felix seine letzte Partie nicht gewinnt. So war es etwas glücklich, aber der Premieren-Titel in der Allgemeinen Klasse ist immer etwas Besonderes“, schmunzelt Großmeister Horvath, der sich nach einigen Vize-Staatsmeistertitel erstmals über Platz eins freuen durfte. Der Burgenländer hat aber noch nicht genug und hat für 2024 noch große Ziele: „Der Titel ist sehr cool. Morgen geht es im Blitzschach um den nächsten Titel, im August wartet das Standardschach. Vielleicht kann ich ja heuer das Triple gewinnen. Es wäre ein großes Ziel, ein Drittel ist schon mal positiv erledigt.“
Während nach Tag eins noch Barbara Teuschler in der Pole-Position lag, spielte sich Lokalmatadorin Chiara Polterauer am Finaltag in einen Flow. Die Tirolerin krönte sich nach 5,5 Siegen aus neun Partien zur verdienten Österreichischen Staatsmeisterin. Platz zwei ging an Titelverteidigerin Barbara Teuschler (4,5). Lea Stadlinger (4,5) komplettierte als Dritte das Siegespodest der Damen. „Es waren zwei spannende und intensive Wettkampftage, da geht an die Substanz. Es waren viele spannende Partien und es ist mental herausfordernd den Überblick zu behalten. Ich denke, es ist mir sehr gut gelungen und ich konnte mein Spiel über weite Strecken der Partie durchziehen. Es waren viele junge Sportler:innen da, aber auch ältere Personen – das zeichnet unseren Sport aus. Ich bin über meinen Sieg sehr glücklich und ich muss ehrlich sagen, zu Hause über den Premierentitel jubeln zu können, ist unschlagbar“, strahlt Polterauer.
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