Viel los im SportzentRUM am ersten von drei Wettkampftagen im Gewichtheben. Im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien werden die Österreichischen Staatsmeisterschaften und Meisterschaften ausgetragen.
Bei den Damen wurde Anja Steidl (-49 kg) ihrer Favoritenrolle gerecht, mit 118 kg im Zweikampf setzte sie sich klar vor Juliane Maderegger (89 kg) durch. In der Klasse bis 55 kg sicherte sich Elisabeth Riegler (140 kg) vor Carmen Bauer (112 kg) den Titel.
Einen engen Fight lieferten sich Verena Vaculik und Petra Schmutzer in der Klasse bis 55 kg. Am Ende behielt Vaculik mit 146 kg um ein Kilogramm die Nase vorne und verteidigte ihren Titel erfolgreich. Bis 64 kg triumphierte die in München lebende Österreicherin Skye Tappeiner mit 171 kg, Verena Grundner (159 kg) wurde Zweite.
“Sind sehr zufrieden”
Bei den Herren musste sich Lokalmatador Manuel Ostheimer (120 kg) Michael Moderbacher (127 kg) geschlagen geben. Bis 61 kg setzte sich Franz Galuska in einem packenden Duell mit Mario Pinther durch, mit 130 kg gelang ihm ein Kilogramm mehr als seinem Konkurrenten.
In der Klasse bis 67 kg ließ Top-Favorit Bernhard Legel nichts anbrennen und jubelte mit 226 kg vor Stefan Moser (190 kg) über den Titel. Bis 73 kg ging der Sieg an Jakob Weber (253 kg), Jonas Klinger (249 kg) wurde Zweiter.
„Wir sind mit dem ersten Wettkampftag sehr zufrieden. Es ist alles gut gelungen, die Athlet:innen waren mit den Gegebenheiten glücklich“, lautete das Fazit von Harald Steiner, Obmann des KSV Rum. „So kann es in den nächsten zwei Tagen weitergehen.“
Die Bewerbe werden am Samstag um 10 Uhr fortgesetzt.
Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Dieses Motto galt am Freitagvormittag, als im Kletterzentrum Innsbruck mit der Vorstieg-Qualifikation die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien bei strömendem Regen eröffnet wurden.
50 Athlet:innen (27 Damen, 23 Herren) gingen an die Wand, die Top-10 pro Geschlecht schafften es ins Finale. Dieses steigt am Freitagabend ab 18 Uhr und ist live in ORF Sport+ und auf www.sportaustriafinals.tv zu sehen.
Die Top-Favorit:innen gaben sich in der Qualifikation keine Blöße. Bei den Damen war Jessica Pilz die einzige Athletin, die auf beiden Quali-Routen das Top erreichen konnte. Direkt dahinter folgte Youngster Flora Oblasser, die 16-jährige Tirolerin wurde von Pilz als Mit-Favoritin genannt, auf Platz zwei.
Franziska Sterrer, Mattea Pötzi, Eva-Maria Hammelmüller und Julia Fiser schafften es souverän ins Finale. Die restlichen vier Finalplätze gingen an Youngsters: Sophia Avender, Magdalena Kompein, Sarah Feichtenschlager und Anika Deubler.
Bei den Herren spielte Jakob Schubert seine Klasse aus und holte als einziger Athlet beide Tops. Die Uznik-Brüder Nicolai und Timo schafften es auf die Plätze zwei und vier, dazwischen landete Stefan Scherz (ex aequo mit Nicolai) auf Rang zwei.
Die weiteren Finalplätze sicherten sich Felix Mader, Paul Zauner, Alfons Dornauer, Johannes Hofherr, Julian Schrittwieser und Marco Bauhofer.
Im Finale wird in gestürzter Reihenfolge gestartet.
Die nationale Cheer-Sport-Saison erreicht am Samstag (1. Juni) ihren Höhepunkt.
In der Innsbrucker Olympiaworld steigen am im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien die Österreichischen (Staats-)Meisterschaften im Cheerleading und Performance Cheer (ÖCM). Der Österreichische Cheerleading und Cheer Performance Verband (ÖCCV) stellt bei Österreichs größter Multisportveranstaltung auch die größte Abordnung.
1.300 – also ein Fünftel – der 6.500 Athlet:innen, die sich in der “Woche der Entscheidungen” in Tirol tummeln, sind Cheer-Sportlerinnen. Das sind um 300 mehr als noch im vergangenen Jahr.
Die SWARCO Raiderettes wollen hoch hinaus.
Liveübertragung – auch im ORF
Und auch in anderen Bereichen peilt der ÖCCV einmal mehr Finals-Bestmarken an – unter anderem bei der Lautstärke und beim Fan-Zulauf. Nicht weniger als 1.500 Fans mit ihren Trommeln, Trompeten und Fahnen werden die Olympiaworld Innsbruck in die wohl lauteste aller Finals-Locations verwandeln.
All jene Cheer-Sport-Fans, die nicht vor Ort dabei sein können, haben die Möglichkeit im kostenlosen Live-Stream auf sportaustriafinals.tv mitzufiebern. Insgesamt kommen zwischen 09:15 und circa 17:00 Uhr elf Kategorien zur Austragung. Als weiteres “Zuckerl” steigt ORF Sport+ auch in diesem Jahr wieder live in die Übertragung ein. Der TV-Sender ist zwischen 16:00 Uhr und 16:45 Uhr auf Sendung.
In diesem Zeitraum fallen in den Top-Kategorien (Cheerleading All Girl bzw. Performance Cheer) die Entscheidungen um die Staatsmeistertitel.
Während die Favoriten-Rolle im Performance Cheer nach starken Saison-Ergebnissen einmal mehr von den Milleniumdancers bekleidet werden dürfte, zeichnet sich beim Cheerleading ein enges Rennen ab.
In der Favoritenrolle: Die Danube Dragons.
Enges Rennen um Cheerleading-Krone
Bei den bisherigen drei Finals-Ausgaben waren die Vikings Allstars (AFC Vienna Vikings) das Maß aller Dinge und holten jeweils hochverdient Gold. In diesem Jahr könnte es aber durchaus zu einer Wachablöse kommen, denn die Fierce Dragons (ÖBV Danube Dragons) entschieden die Wiener Landesmeisterschaften und die International Cheer Masters mit Glanzleistungen für sich. “Die Vorbereitung auf die Meisterschaft hat uns nicht nur als Team stärker gemacht, sondern uns auch gezeigt, was wir zusammen erreichen können. Ich freue mich darauf, diesen Samstag mit meinem Team auf der Matte zu stehen und gemeinsam alles zu geben”, sagt Sportlerin Victoria Wellan, die mit ihren Dragons wieder „Zusammenhalt, Disziplin und Spaß” zeigen will..
Mit den G6 Pride (Thalheim Graz Giants) rechnet sich ein weiteres Team Chancen auf eine Top-Platzierung aus.
Stark bei den International Cheer Masters und den steirischen Landesmeisterschaften: Die Graz Giants.
“Höchste Pyramide Österreichs” sorgte für Aufsehen
Die SWARCO Raiderettes (SWARCO Raiders Tirol), die dreimal Finals-Bronze zu Buche stehen haben, sorgten im Vorfeld der Sport Austria Finals für Furore. Die Tirolerinnen formten auf der Nordkette, hoch oben über Innsbruck, die “höchste Pyramide Österreichs” – die spektakulären Bilder gingen durch die Medien. Dementsprechend motiviert ist Athletin Vita Fink: “Die Sport Austria Finals sind für uns jedes Jahr das nationale Highlight der Meisterschaftssaison. Es ist einzigartig und aufregend, an diesem bedeutenden Event teilzunehmen, besonders dieses Jahr in Innsbruck. Wir haben die vielfältigen Herausforderungen als Team hervorragend gemeistert und sind stolz auf unsere Leistungen. Wir freuen uns darauf, alle Vereine in unserer Heimatstadt willkommen zu heißen.”
Nicht nur die Teams, auch der ÖCCV ist bereit für das Event des Jahres auf nationaler Ebene, wie ÖCCV-Präsidentin Julia Harrer versichert. “Wir freuen uns auf die Sport Austria Finals und unsere Premiere in Innsbruck. Die letzten Vorbereitungen laufen und unsere Sportlerinnen sind bereit für den Saisonhöhepunkt.”
Nach dem Umzug von Graz nach Innsbruck warten die Finals dank der Olympiaworld mit einer weiteren Top-Wettkampfstätte auf. “Die Location ist sehr speziell und übertrifft unsere Erwartungen. Wir freuen uns, dass wir der Cheer-Sport-Szene gemeinsam mit der Olympiaworld Innsbruck ein würdiges Umfeld für die Staatsmeisterschaften bieten können. Alle Fans sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen”, so Harrer.
„Die Kraftübertragung passiert durch Gewichtsverlagerung, dann arbeiten im Arm alle Gelenke.“
Florian Lingenhel zeigt am Freitag-Vormittag live im Finals-Studio vor dem Landestheater, wie ein perfekter Disc-Golf-Wurf aussieht.
Der Lokalmatador von der „ScheibenWG“ muss es wissen, ist er doch amtierender Staatsmeister in der Frisbee-Variante. Das Unternehmen Titelverteidigung auf dem spektakulären Pop-Up-Kurs in Seefeld startet für den Tiroler allerdings frühestens morgen. Runde eins musste aufgrund des starken Regens abgesagt werden.
„Die Entscheidung war richtig, alle Spieler:innen tragen sie mit“, unterstreicht Lingenhel. Die Absage sei alternativlos gewesen. „Bei den Regenmengen? Keine Chance! Aber der Verein leistet Höchstarbeit, dass ab morgen gespielt werden kann.“
Rund um die 18 Bahnen ist in Seefeld für Besucher:innen einiges geboten – unter anderem eine Mitmach-Station. Wer die Regeln nicht kennt, für den hat Lingenhel eine Kurzzusammenfassung parat: „Die Grundregeln und Grundbegriffe sind dieselben wie im Golf. Wer damit vertraut ist, weiß auch bei uns, worum es geht.“ Gespielt wird allerdings nicht auf Löcher, sondern auf Fangkörbe.
Nach einem spannenden ersten Tag, an dem im Schnellschach vier Runden ausgetragen wurden, blieb es auch am Freitag beim Schach-Bewerb und den verbleibenden fünf Runden bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien spannend. Im Gegensatz zur Blitz-Variante, bei der ein Match nur rund zehn Minuten dauert, grübeln die Kontrahent:innen im Schnellschach schon mal bis zu einer Stunde. Die Bedenkzeit beträgt zu Beginn 15 Minuten pro Spieler:in, für jeden gültigen Zug werden noch zehn Sekunden hinzuaddiert.
„Wir haben hier eine super Location und sind mit den ersten beiden Turniertagen sehr zufrieden. Es sind einige hochklassige Schachspieler:innen hier. Das wertet so ein Event natürlich auf. Speziell für die jungen Athlet:innen ist es eine große Sache, wenn sie gegen ihre nationalen Idole spielen können. Wir freuen uns, dass wir das Vertrauen vom ÖSB bekommen haben, das Schachturnier im Rahmen der Sport Austria Finals auszurichten. Wir feiern als Landesverband heuer unser 75-jähriges Bestehen, daher ist das alles sehr stimmig“, verrät Ina Anker, Präsidentin des Landesverband Tirol. Im Zuge des Jubiläumsjahres werden im August, ebenfalls in Innsbruck, die Schach Open ausgetragen.
Bei den Herren blieb es bis zum letzten Zug spannend. Großmeister Felix Blohberger (7,5) hatte es in der letzten Partie selbst in der Hand. Durch das Remis musste der Titelverteidiger seinem Freund Dominik Horvath, der acht von neun Partien für sich entscheiden konnte, an diesem Tag den Vortritt lassen. Rang drei ging an den David Shengelia (7,5), ebenfalls ein Großmeister. „Heute war es sensationell gut. Ich bin richtig zufrieden und habe sehr gut gespielt. Es waren harte und umkämpfte Partien dabei und es war bis zum Schluss ein Kopf an Kopf Rennen. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Felix seine letzte Partie nicht gewinnt. So war es etwas glücklich, aber der Premieren-Titel in der Allgemeinen Klasse ist immer etwas Besonderes“, schmunzelt Großmeister Horvath, der sich nach einigen Vize-Staatsmeistertitel erstmals über Platz eins freuen durfte. Der Burgenländer hat aber noch nicht genug und hat für 2024 noch große Ziele: „Der Titel ist sehr cool. Morgen geht es im Blitzschach um den nächsten Titel, im August wartet das Standardschach. Vielleicht kann ich ja heuer das Triple gewinnen. Es wäre ein großes Ziel, ein Drittel ist schon mal positiv erledigt.“
Während nach Tag eins noch Barbara Teuschler in der Pole-Position lag, spielte sich Lokalmatadorin Chiara Polterauer am Finaltag in einen Flow. Die Tirolerin krönte sich nach 5,5 Siegen aus neun Partien zur verdienten Österreichischen Staatsmeisterin. Platz zwei ging an Titelverteidigerin Barbara Teuschler (4,5). Lea Stadlinger (4,5) komplettierte als Dritte das Siegespodest der Damen. „Es waren zwei spannende und intensive Wettkampftage, da geht an die Substanz. Es waren viele spannende Partien und es ist mental herausfordernd den Überblick zu behalten. Ich denke, es ist mir sehr gut gelungen und ich konnte mein Spiel über weite Strecken der Partie durchziehen. Es waren viele junge Sportler:innen da, aber auch ältere Personen – das zeichnet unseren Sport aus. Ich bin über meinen Sieg sehr glücklich und ich muss ehrlich sagen, zu Hause über den Premierentitel jubeln zu können, ist unschlagbar“, strahlt Polterauer.
Am Donnerstag gingen nach den Kata-Bewerben am Vormittag in der MS Olympisches Dorf auch die mit Spannung erwarteten Kumite-Bewerbe über die Bühne. Trotz der Abwesenheit der nächsten Generation rund um Lejla Topalovic und Marina Vukovic – das Duo kämpft parallel in der Premier League in Casablanca (MAR) – zeigten die heimischen Karate-Asse ihr Potential und sorgten für eine gelungene Veranstaltung.
Allen voran Jana Lind, die in ihrer Kategorie (-55 kg), im Finale einen souveränen Sieg einfahren konnte. Das Motto der Steirerin: mit den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien mitwachsen. Nach Rang drei im Vorjahr krönte sich Lind 2024 gegen Can Dilek in einem packenden Finale erstmals zur Österreichischen Staatsmeisterin.
„Die Vorbereitung auf solche Wettkämpfe ist natürlich immer essentiell. Am Anfang bin ich noch etwas nervös, aber sobald ich auf der Matte stehe, bin ich im Tunnel, der Fokus ist sehr klar. Ich habe harte Wochen hinter mir, von daher ist dieser Titel für mich eine gewisse Genugtuung. Ich hoffe, dass ich das in den nächsten Wochen auch auf der internationalen Bühne zeigen kann. Ich mag die Sport Austria Finals, fühle mich sehr wohl und will im nächsten Jahr wieder versuchen, meinen Titel zu verteidigen“, so Lind.
Aber nicht nur die Karate-Athlet:innen bilanzieren positiv, auch Sportdirektors Christian Grüner zeigt sich zufrieden: „Wir haben viele spannende Kämpfe gesehen. Das Leistungsniveau ist sehr nahe beisammen und für unsere Bundestrainer ein wichtiges Event, wo genau auf die technische Variabilität und den Einsatz geschaut wird. Die Sport Austria Finals sind für uns ein Fixpunkt im Jahreskalender. Dieses Multisport-Event ist eine einmalige Sache, wo es nur Gewinner:innen gibt.“
„Im Bereich Spitzensport sind wir klein, aber fein aufgestellt – die Qualität ist sehr hoch. Wir haben ein kleines Team, schaffen es aber trotzdem immer international erfolgreich zu sein. Ich mache mir keine Sorgen, dass sich das ändern wird. Wir haben einen starken Nachwuchs, aber wir wollen weiterhin Ausnahmesportler:innen herausbringen. Das ist unser Ziel, dafür arbeiten wir jeden Tag“, so Grüner.
Österreichs 141 beste Sportaerobicer:innen bestritten am Donnerstag in Innsbruck im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ihren nationalen Jahreshöhepunkt.
Katharina Wild (NÖ), im Vorjahr noch Dritte, erkämpfte sich mit einer fulminanten Kür in einem extrem knappen und spannenden Bewerb ihren ersten Staatsmeistertitel (18.000 Punkte). Silber gewann Anna Höger (T, 17.900), noch vor der großen Favoritin Laura Baumgartner (T, 17.850), die somit ihren Sieg aus den Vorjahren nicht verteidigen konnte.
Nach dem Wettkampf zeigte sich die neue Staatsmeisterin „überwältigt, dass es geklappt hat. Ich kam als erste der Top-3 dran, meine Kür gelang super, aber nicht perfekt. Daher war ich nicht sicher, ob es reichen würde – und es ging ja extrem knapp aus. Umso glücklicher bin ich nun über meinen Erfolg. Jetzt habe ich noch mehr Motivation für eine intensive Vorbereitung auf die WM im September.“
Bei der Weltmeisterschaft im italienischen Pesaro kann die erst 17-jährige Wienerin sogar noch bei den Juniorinnen an den Start gehen. Für die Elite sind Baumgartner (21) und Höger (18) gemeldet.
Im Damen-Einzelbewerb der Sportaerobic wird ein offiziell anerkannter Staatsmeistertitel vergeben. Darüber hinaus wurden im USI Innsbruck die Österreichischen Meisterschaften der Allgemeinen Klasse, für den Nachwuchs und das B-Programm ausgetragen. Die Medaillen in den verschiedenen Einzel-, Paar-, Trio-, Gruppen-, Dance- und Step-Bewerben gingen nach Niederösterreich, Tirol und Oberösterreich.
Turnsport-Austria-Präsident Friedrich Manseder freute sich, viele Vertreter:innen der Sportpolitik, -behörden und -organisationen willkommen heißen zu können. Sport Austria-Präsident Hans Niessl überzeugte sich ebenfalls vor Ort: „Ich war sehr beeindruckt von den gezeigten Leistungen in einer tollen Atmosphäre mit vielen Zuseherinnen.“
Agnes Sirkka Prammer, Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses, sagte: „Mich fasziniert die integrative Kraft der Sportaerobic.“ Präsident Manseder: „Das war nach der Premiere im Jahr 2000 bereits die 25. Österreichische Aerobic-Meisterschaft. Dieses Jubiläum wurde ebenso würdig wie jung und dynamisch begangen.“
Der Österreichische Skibob-Verband feierte bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien eine gelungene Sommer-Premiere. Zum ersten Mal wagten sich die Skibob-Asse auf Rollen und bezwangen dabei gleich den Bergisel.
Mit selbst gestalteten und gebastelten Geräten, die es in vielen unterschiedlichen Ausprägungen gab, lieferten Österreichs beste Skibob-Athleten eine gute Show ab. Und waren anschließend auch selbst begeistert. “Der Probelauf war etwas schwierig, weil es noch nass war. Aber im Wertungsdurchgang war es trocken und wirklich lustig zu fahren. Das Training und Basteln hat sich voll gelohnt”, grinste Roland Wlezcek, der sich vor Martin Knapp und Alexander Wascher den ersten Sommer-Staatsmeistertitel sicherte.
Das Experiment ist jedenfalls gelungen, eine Fortsetzung dringend erwünscht – zumindest wenn es nach den Athleten geht. “Es war ja der erste Bewerb in dieser Art für uns. Für mich hat Skibobfahren im Sommer definitiv Potenzial, weil es total viel Spaß macht”, so Wlezcek. 2025 soll es jedenfalls eine zweite Auflage des Skibob-Bewerbs im Rahmen der Sport Austria Finals geben.
Packende Entscheidung beim zweiten Bewerb im Orientierungslauf im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien.
Nach der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Sprint am Mittwoch im Zuge der Eröffnungsfeier stand am Donnerstag die Mixed Sprint Staffel auf dem Programm. Erneut ging es in der Innsbrucker Innenstadt zur Sache.
Den Österreichischen Staatsmeistertitel in der Kategorie ab 17 sicherten sich die Naturfreunde Wien 1. Tina Tiefenböck, Jakob Wolfram, Nicolas Kastner und Anika Gassner setzten sich in 49:25 Minuten mit 42 Sekunden Vorsprung vor OLC Graz 1 (Martina Walch, Georg Gröll, Matthias Gröll, Johanna Trummer) durch. SU Klagenfurt 1 (Carina Polzer, Tobias Habenicht, Martin Binder, Anna Angermann) belegten mit 5:29 Minuten Rückstand Rang drei.
Einmal mehr kam es zu Duell der Naturfreunde aus Wien gegen OLC Graz, diesmal mit dem besseren Ende für die Haupstädter. Dabei lagen die Steirer:innen beim zweiten und dritten Wechsel in Führung, erst Nicolas Kastner leitet mit einer starken Leistung die Aufholjagd ein, Schlussläuferin Anika Gassner konnte an Johanna Trummer vorbeiziehen und den Sieg sichern.
„Es war ein intensives Rennen, sehr laufbetont“, berichtet Kastner. Im Vorjahr mussten sich die Wiener:innen den Grazer:innen geschlagen geben. „Es freut uns sehr, dass die Revanche geglückt ist. Ein Staatsmeistertitel ist richtig cool.“
Für die Familie Kastner läuft es bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien damit weiterhin nach Wunsch: Am Mittwoch hatte sich Schwester Ylvi den Staatsmeistertitel im Sprint gesichert. „Ich habe mich sehr mit ihr gefreut, sie hat sich das mehr als verdient. Da war auch meine eigene, leider nicht so gute Leistung, verkraftbar“, lächelt Nicolas. „Heute habe ich bewiesen, dass der Speed passt. Im Sprint habe ich mir einfach zu viele technische Fehler geleistet.“
Der 25-Jährige wird den kommenden Sprint-Weltcup in Italien auslassen, er konzentriert sich auf die längeren Distanzen. Dafür startet er bei den Österreichischen Mannschafts-Meisterschaften am Samstag auf der Hungerburg. „Ich bin schon sehr gespannt, was uns erwartet. Vor mehreren Jahren waren wir einmal bei einem Wettkampf in der Nähe, es wird sicher eine lässige Strecke.“
Am Donnerstag wurden neben dem ÖSTM-Titel in der Allgemeinen Klasse noch weitere Österreichische Meistertitel in der Mixed Sprint Staffel vergeben. In der U16 (Fabian Kolar, Mika Asenbauer, Lauri Urbanek) und in der Ü50 (Wolfgang Waldhäusl, Barbara Kastner, Ferri Gassner) konnten die Naturfreude Wien weitere Titel einfahren, in der Ü35-Kategorie war der HSV OL Wiener Neustadt 1 (Pierre Kaltenbacher, Nicole Ochenbauer, Markus Plohn) die Nummer eins, in der „Offenen Klasse“ feierte Orienteering Innsbruck Imst 1 (Maximilian Rass, Lisa Moosmann, Florian Gidl) einen Heimsieg. Am Freitag folgt ein Austria Cup im Sprint und am Samstag geht es zur ÖM Mannschaft auf die Hungerburg – der HSV Absam mit Wettkampfleiter Klaus Zweiker organisiert diesen Wettkampf.
Das Debüt hätte besser nicht laufen können: Judo Austria war zum ersten Mal Teil der „Woche der Entscheidungen“ – und präsentierte sich mehr als Finals-würdig. Die Österreichischen Kata-Staatsmeisterschaften in der Innsbrucker Leitgebhalle brachten geballten Judo-Flair nach Innsbruck – und dienten als Generalprobe für die Europameisterschaft in Belgrad.
Und der Finals-Effekt machte sich bemerkbar: Mit insgesamt 14 teilnehmenden Duos steigerten sich nicht nur die Teilnehmer:innen-Zahl, sondern auch das Leistungsniveau im Vergleich zum Vorjahr: „Wir dürfen zufrieden sein. Die Favorit:innen haben sich am Ende durchgesetzt, unsere EM-Starter:innen für Sarajevo sind bereits in Top-Form. Was die Quantität der Teilnahme betrifft, bleibt noch Luft nach oben, ein Schritt in die richtige Richtung ist aber bereits gelungen“, betonte ÖJV-Katareferent Alexander Dick
Mit stumpfen “Waffen”: Die Sportgeräte der besten Kata-Athlet:innen sind verpflichtend aus Holz
Das Duo aus Vanessa Wenzl und Matthias Heinrich, das heuer schon bei zwei Europacups am Podium stand, holte erwartungsgemäß den Titel in der Katame-no-Kata, Martin und Philipp Hinteregger entschieden die Nage-no-Kata für sich und gewannen dann mit Kodokan Goshin-Jutsu auch ihre Spezialdisziplin. „Es ist ein tolles Gefühl, erstmals bei den Sport Austria Finals dabei zu sein. So stelle ich mir kleine Olympische Spiele vor. Die Stimmung in der Stadt ist speziell“, zeigte sich Martin Hinteregger beeindruckt. Bruder Philipp ergänzte: „Und jedes Mal wieder sind wir stolz, den Staatsmeistertitel nach Kärnten holen zu können.“
Als nächste Hürde warten jetzt die Kata-Europameisterschaften in Sarajevo (BIH) am 10. und 11.Juni. Das erklärte Ziel für Wenzl/Heinrich, die Hinteregger-Brüder und ihre Kolleg:innen: ein Platz im Finale und im Idealfall auch eine Medaille. Alexander Dick: „Wir dürfen voller Optimismus nach Sarajevo fahren!“
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