Startschuss für „Olympia-Feeling“
Die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien starten mit glänzender Eröffnungsfeier.
Die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien starten mit glänzender Eröffnungsfeier.
Im „Handumdrehen“ zum Finals-Hit: Tischfußball begeistert Innsbruck, Österreich – und die ganze Welt!
Taekwondo-Ass Melanie Kindl feiert bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften (ÖSTM) im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien einen emotionalen Heimsieg. Der Triumph ist nach einer durchwachsenen Saison samt knapp verpasster Olympia-Qualifikation Balsam für die Seele.
In der Kategorie bis 62 kg holte die Tirolerin in der olympischen Disziplin Kyorugi ungefährdet den Sieg, es ist ihr insgesamt achter Staatsmeistertitel. „Jede Goldmedaille ist schön, dieser Titel freut mich besonders“, strahlt die 22-Jährige. „Nach der verpassten Olympia-Qualifikation waren die Staatsmeisterschaften mein Saisonhighlight, ich wollte hier unbedingt den Titel.“
Volles Haus
Für die ÖSTM war Kindl in eine höhere Gewichtsklasse gewechselt. Dennoch war ihr Sieg zu keinem Zeitpunkt gefährdet, das Finale gegen Alida Mirkovic war nach zwei klaren Runden zu Ende. „Wenn man als Top-Favoritin herkommt, ist ein gewisser Druck da. Früher war ich deswegen sicher nervöser, inzwischen habe ich das gut unter Kontrolle.“
Die prall gefüllte Halle im Landessportzentrum verlieh ihr Rückenwind. „Die Stimmung war sensationell, es ist toll zu sehen, wie viel hier los ist. Taekwondo hat in Innsbruck eine große Community, noch dazu waren wir auf ORF zu sehen.“
Die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien sind für Kindl beendet, die Saison ebenfalls. Wie es weitergeht, steht in den Sternen. „Die letzten Monate waren sehr intensiv und fordernd, die Enttäuschung nach der verpassten Olympia-Qualifikation groß. Ich konzentriere mich jetzt erst einmal auf mein Privatleben, dann wird man sehen, wie es im Taekwondo weitergeht.“
ÖTDV-Präsident hofft auf Verbleib
In den nächsten Tagen will Kindl die Chance nutzen und als Zuseherin Teil der Sport Austria Finals bleiben. „Morgen bin ich sicher beim Taekwondo dabei, dann will ich unbedingt zum Trampolinspringen. Das fasziniert mich, ich habe selbst ein kleines Trampolin zu Hause und springe gerne.“
Für Alexander Hübl, Präsident des Österreichischen Taekwondo Verbands, wäre es ein herber Verlust: „Wir hoffen, dass Melanie weitermacht. Die verpasste Olympia-Qualifikation war ein Knick, aber sie ist jung und wäre jetzt genau im richtigen Alter, um 2028 in Los Angeles eine gute Rolle zu spielen.“
Das Fazit des ersten Wettkampftags bei den Sport Austria Finals fällt überwältigend aus. „Eine volle Halle, großartige Wettkämpfe und noch dazu waren wir live im ORF zu sehen. Die Chance, unseren Sport so gut zu präsentieren, ist einmalig.“
Neben Kindls Sieg sahen die TV-Zuseher:innen die Staatsmeistertitel von Daniel Fiby (bis 58 kg), Nazila Entezari (bis 57 kg) und Felix Zehentner (bis 68 kg). In zahlreichen weiteren Gewichts- und Altersklassen wurden Medaillen vergeben. Alle Ergebnisse >>>
Am Freitag folgen im Landessportzentrum die Österreichischen Meisterschaften im Poomsae, dem Formenlauf.
Der Slowpitch-Donnerstag bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien war ein „Hit“! Die Witches & Bandits bleiben nach drei ungeschlagenen Finals-Auftritten in Graz auch am ersten Spieltag am Tigersfeld ohne „Fehltritt“. So nahe an einer Niederlage waren die Linzer:innen allerdings noch nie – Spannung für die Folgetage garantiert!
Gleich in der ersten Partie des Tages wurden die Titelfavorit:innen auf den Prüfstand gestellt. Die Indians aus Dornbirn kamen bis auf einen Run an die Titelverteidiger:innen ran – ein 10:9-Endstand sollte das knappste Ergebnis in der Finals-Geschichte sein.
Die Indians präsentierten sich auch gegen die Rubberducks aus Wr. Neustadt in guter Form und servierten diese mit 16:8 ab – nach Tag eins bei den Sport Austria Finals halten sie bei einem 1:1-Record. Weniger gut lief es für die SG Crazy Geese/Racoons – die sich gegen die Rubberducks (3:8) und die Witches & Bandits (6:11) zweimal geschlagen geben mussten. Die letzte Begegnung des Tages zwischen den Witches & Bandits Linz und den Rubberducks Wr. Neustadt musste aufgrund der Witterungsbedingungen verschoben werden.
Das Debüt hätte besser nicht laufen können: Judo Austria war zum ersten Mal Teil der „Woche der Entscheidungen“ – und präsentierte sich mehr als Finals-würdig. Die Österreichischen Kata-Staatsmeisterschaften in der Innsbrucker Leitgebhalle brachten geballten Judo-Flair nach Innsbruck – und dienten als Generalprobe für die Europameisterschaft in Belgrad.
Und der Finals-Effekt machte sich bemerkbar: Mit insgesamt 14 teilnehmenden Duos steigerten sich nicht nur die Teilnehmer:innen-Zahl, sondern auch das Leistungsniveau im Vergleich zum Vorjahr: „Wir dürfen zufrieden sein. Die Favorit:innen haben sich am Ende durchgesetzt, unsere EM-Starter:innen für Sarajevo sind bereits in Top-Form. Was die Quantität der Teilnahme betrifft, bleibt noch Luft nach oben, ein Schritt in die richtige Richtung ist aber bereits gelungen“, betonte ÖJV-Katareferent Alexander Dick

Das Duo aus Vanessa Wenzl und Matthias Heinrich, das heuer schon bei zwei Europacups am Podium stand, holte erwartungsgemäß den Titel in der Katame-no-Kata, Martin und Philipp Hinteregger entschieden die Nage-no-Kata für sich und gewannen dann mit Kodokan Goshin-Jutsu auch ihre Spezialdisziplin. „Es ist ein tolles Gefühl, erstmals bei den Sport Austria Finals dabei zu sein. So stelle ich mir kleine Olympische Spiele vor. Die Stimmung in der Stadt ist speziell“, zeigte sich Martin Hinteregger beeindruckt. Bruder Philipp ergänzte: „Und jedes Mal wieder sind wir stolz, den Staatsmeistertitel nach Kärnten holen zu können.“
Als nächste Hürde warten jetzt die Kata-Europameisterschaften in Sarajevo (BIH) am 10. und 11.Juni. Das erklärte Ziel für Wenzl/Heinrich, die Hinteregger-Brüder und ihre Kolleg:innen: ein Platz im Finale und im Idealfall auch eine Medaille. Alexander Dick: „Wir dürfen voller Optimismus nach Sarajevo fahren!“
Packende Entscheidung beim zweiten Bewerb im Orientierungslauf im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien.
Nach der Österreichischen Staatsmeisterschaft im Sprint am Mittwoch im Zuge der Eröffnungsfeier stand am Donnerstag die Mixed Sprint Staffel auf dem Programm. Erneut ging es in der Innsbrucker Innenstadt zur Sache.
Den Österreichischen Staatsmeistertitel in der Kategorie ab 17 sicherten sich die Naturfreunde Wien 1. Tina Tiefenböck, Jakob Wolfram, Nicolas Kastner und Anika Gassner setzten sich in 49:25 Minuten mit 42 Sekunden Vorsprung vor OLC Graz 1 (Martina Walch, Georg Gröll, Matthias Gröll, Johanna Trummer) durch. SU Klagenfurt 1 (Carina Polzer, Tobias Habenicht, Martin Binder, Anna Angermann) belegten mit 5:29 Minuten Rückstand Rang drei.
Einmal mehr kam es zu Duell der Naturfreunde aus Wien gegen OLC Graz, diesmal mit dem besseren Ende für die Haupstädter. Dabei lagen die Steirer:innen beim zweiten und dritten Wechsel in Führung, erst Nicolas Kastner leitet mit einer starken Leistung die Aufholjagd ein, Schlussläuferin Anika Gassner konnte an Johanna Trummer vorbeiziehen und den Sieg sichern.
„Es war ein intensives Rennen, sehr laufbetont“, berichtet Kastner. Im Vorjahr mussten sich die Wiener:innen den Grazer:innen geschlagen geben. „Es freut uns sehr, dass die Revanche geglückt ist. Ein Staatsmeistertitel ist richtig cool.“
Für die Familie Kastner läuft es bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien damit weiterhin nach Wunsch: Am Mittwoch hatte sich Schwester Ylvi den Staatsmeistertitel im Sprint gesichert. „Ich habe mich sehr mit ihr gefreut, sie hat sich das mehr als verdient. Da war auch meine eigene, leider nicht so gute Leistung, verkraftbar“, lächelt Nicolas. „Heute habe ich bewiesen, dass der Speed passt. Im Sprint habe ich mir einfach zu viele technische Fehler geleistet.“
Der 25-Jährige wird den kommenden Sprint-Weltcup in Italien auslassen, er konzentriert sich auf die längeren Distanzen. Dafür startet er bei den Österreichischen Mannschafts-Meisterschaften am Samstag auf der Hungerburg. „Ich bin schon sehr gespannt, was uns erwartet. Vor mehreren Jahren waren wir einmal bei einem Wettkampf in der Nähe, es wird sicher eine lässige Strecke.“
Am Donnerstag wurden neben dem ÖSTM-Titel in der Allgemeinen Klasse noch weitere Österreichische Meistertitel in der Mixed Sprint Staffel vergeben. In der U16 (Fabian Kolar, Mika Asenbauer, Lauri Urbanek) und in der Ü50 (Wolfgang Waldhäusl, Barbara Kastner, Ferri Gassner) konnten die Naturfreude Wien weitere Titel einfahren, in der Ü35-Kategorie war der HSV OL Wiener Neustadt 1 (Pierre Kaltenbacher, Nicole Ochenbauer, Markus Plohn) die Nummer eins, in der „Offenen Klasse“ feierte Orienteering Innsbruck Imst 1 (Maximilian Rass, Lisa Moosmann, Florian Gidl) einen Heimsieg.
Am Freitag folgt ein Austria Cup im Sprint und am Samstag geht es zur ÖM Mannschaft auf die Hungerburg – der HSV Absam mit Wettkampfleiter Klaus Zweiker organisiert diesen Wettkampf.
Der Österreichische Skibob-Verband feierte bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien eine gelungene Sommer-Premiere. Zum ersten Mal wagten sich die Skibob-Asse auf Rollen und bezwangen dabei gleich den Bergisel.
Mit selbst gestalteten und gebastelten Geräten, die es in vielen unterschiedlichen Ausprägungen gab, lieferten Österreichs beste Skibob-Athleten eine gute Show ab. Und waren anschließend auch selbst begeistert. „Der Probelauf war etwas schwierig, weil es noch nass war. Aber im Wertungsdurchgang war es trocken und wirklich lustig zu fahren. Das Training und Basteln hat sich voll gelohnt“, grinste Roland Wlezcek, der sich vor Martin Knapp und Alexander Wascher den ersten Sommer-Staatsmeistertitel sicherte.
Das Experiment ist jedenfalls gelungen, eine Fortsetzung dringend erwünscht – zumindest wenn es nach den Athleten geht. „Es war ja der erste Bewerb in dieser Art für uns. Für mich hat Skibobfahren im Sommer definitiv Potenzial, weil es total viel Spaß macht“, so Wlezcek. 2025 soll es jedenfalls eine zweite Auflage des Skibob-Bewerbs im Rahmen der Sport Austria Finals geben.
Österreichs 141 beste Sportaerobicer:innen bestritten am Donnerstag in Innsbruck im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien ihren nationalen Jahreshöhepunkt.
Katharina Wild (NÖ), im Vorjahr noch Dritte, erkämpfte sich mit einer fulminanten Kür in einem extrem knappen und spannenden Bewerb ihren ersten Staatsmeistertitel (18.000 Punkte). Silber gewann Anna Höger (T, 17.900), noch vor der großen Favoritin Laura Baumgartner (T, 17.850), die somit ihren Sieg aus den Vorjahren nicht verteidigen konnte.
Nach dem Wettkampf zeigte sich die neue Staatsmeisterin „überwältigt, dass es geklappt hat. Ich kam als erste der Top-3 dran, meine Kür gelang super, aber nicht perfekt. Daher war ich nicht sicher, ob es reichen würde – und es ging ja extrem knapp aus. Umso glücklicher bin ich nun über meinen Erfolg. Jetzt habe ich noch mehr Motivation für eine intensive Vorbereitung auf die WM im September.“
Bei der Weltmeisterschaft im italienischen Pesaro kann die erst 17-jährige Wienerin sogar noch bei den Juniorinnen an den Start gehen. Für die Elite sind Baumgartner (21) und Höger (18) gemeldet.
Im Damen-Einzelbewerb der Sportaerobic wird ein offiziell anerkannter Staatsmeistertitel vergeben. Darüber hinaus wurden im USI Innsbruck die Österreichischen Meisterschaften der Allgemeinen Klasse, für den Nachwuchs und das B-Programm ausgetragen. Die Medaillen in den verschiedenen Einzel-, Paar-, Trio-, Gruppen-, Dance- und Step-Bewerben gingen nach Niederösterreich, Tirol und Oberösterreich.
Turnsport-Austria-Präsident Friedrich Manseder freute sich, viele Vertreter:innen der Sportpolitik, -behörden und -organisationen willkommen heißen zu können. Sport Austria-Präsident Hans Niessl überzeugte sich ebenfalls vor Ort: „Ich war sehr beeindruckt von den gezeigten Leistungen in einer tollen Atmosphäre mit vielen Zuseherinnen.“
Agnes Sirkka Prammer, Vorsitzende des parlamentarischen Sportausschusses, sagte: „Mich fasziniert die integrative Kraft der Sportaerobic.“ Präsident Manseder: „Das war nach der Premiere im Jahr 2000 bereits die 25. Österreichische Aerobic-Meisterschaft. Dieses Jubiläum wurde ebenso würdig wie jung und dynamisch begangen.“









Die österreichischen Rollenrodler:innen fuhren am Donnerstag bei ihrem Bewerb im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien nicht nur gegen ihre Gegner:innen, sondern auch gegen den Wettergott. Denn der drohte die Staatsmeisterschaften laut Vorhersage ins Wasser fallen zu lassen, war aber letztlich zum Glück etwas zu langsam. Erst eine Minute, bevor der letzte Läufer im Ziel war, öffnete er seine Pforten und sorgte für den gefürchteten Regen.
„Mit Regen wäre es schon ziemlich gefährlich geworden“, sagte Riccarda Ruetz, die ihre Favoritenrolle am Bergisel eindrucksvoll untermauerte und ihren Staatsmeistertitel souverän verteidigte. Die 20-jährige Lokalmatadorin fuhr in beiden Läufen Bestzeit und triumphierte letztlich klar vor der erst 13-jährigen Alina Schaffenrath und Vanessa Stadler. „Am Papier stand zwar Top-Favoritin, allerdings muss man es erstmal ins Ziel bringen. Aber ich kann das und darauf habe ich vertraut. Mir sind wirklich zwei Top-Läufe gelungen“, jubelte Ruetz über den „Heimsieg“.
Dass sie im Trainingslauf nicht ganz vorne, sondern nur Dritte war, ist beim Rodel-Ass mittlerweile Usus. Denn Ruetz ist laut Sportdirektor Gerald Kammerlander ein Rennpferd und keine Trainingsweltmeisterin. „Ja, das stimmt“, lacht die frischgebackene Doppel-Staatsmeisterin. „Ein bisschen Gas gebe ich im Training natürlich schon, aber ich lasse mir immer noch ein paar Feinheiten übrig.“
Wesentlich spannender als bei den Damen gestaltete sich der Herren-Bewerb. Und das nicht nur, weil das Rennen gegen den Wettergott fast ein Fotofinish war. Auch die ÖRV-Asse lagen äußerst knapp zusammen und lieferten sich einen wahren Rodel-Krimi. Am Ende war Andreas Sölkner vier Hundertstel schneller als der Steirer Markus Trieb und holte sich den Staatsmeistertitel. Dritter wurde der Tiroler Fabian Achenrainer.
„Die Freude über den Titel ist sehr groß, weil ich lange darauf hingearbeitet habe. Jetzt hat es endlich wieder geklappt“, jubelte der Oberösterreicher, der vor fünf Jahren seinen letzten Staatsmeistertitel gewann. Dabei hatte Sölkner Glück, denn genau als er sich von der Startrampe abstoß, setzte der Regen ein und wurde immer stärker. „Im unteren Teil habe ich es an der Brille gemerkt, aber die Fahrverhältnisse waren bei mir genau gleich. Es waren beste Bedingungen“, so Sölkner, der im Hundertstel-Krimi die Nerven behielt.
Sportdirektor Kammerlander war glücklich, dass die Veranstaltung trocken und erfolgreich über die Bühne ging und freut sich bereits auf das kommende Jahr, wo die Rollenrodeln-Staatsmeisterschaften wieder am Bergisel stattfinden. „Als Tiroler ist es doppelt besonders, am Bergisel zu fahren – es ist eine historische Stätte. Aber auch Graz war sehr spektakulär und toll zu fahren. Wir kommen an tolle Orte und das haben wir den Sport Austria Finals zu verdanken. Alleine könnten wir das nie bewerkstelligen.“
Bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck (29. Mai bis 2. Juni) kommt es zu einer Premiere: Turnsport Austria trägt die erste Österreichische Meisterschaft im Doppel-Mini-Trampolinspringen aus.
In der USI-Wettkampfhalle beim Flughafen werden erstmals österreichische Meisterschafts-Medaillen im Doppel-Mini-Trampolinspringen vergeben. Am Freitag (31. Mai) finden die Bewerbe von 14:30 bis 16:30 Uhr statt, 25 Athlet:innen sind bei der Premiere dabei.
Die Turnsportart Doppel-Mini-Trampolin („Double Mini Tramp“) ist seit vielen Jahren eine WM- und EM-Disziplin. In Österreich passierte bis vor kurzem, mit Ausnahme von ein paar Geräten, wenig. Das änderte sich im letzten Jahr, als der kontinentale Tursportverband European Gymnastics gemeinsam mit Turnsport Austria im März 2023 im Olympiazentrum Salzburg in Rif/Hallein eine Initiative zur stärkeren „Doppel-Minitramp“-Verbreitung mit einem Kick-Off-Workshop startete.
Insgesamt 18 Personen aus fünf Nationen beteiligten sich. Referent Luis Nunes wusste – beim ersten Kurs überhaupt, den es für diese Wettkampf-Disziplin in Österreich je gab – zu begeistern.
Doppelter Start
Aus Österreich selbst war der Teilnehmenden-Kreis wie erhofft weit gefasst – von Vorreiter:innen der Trampolin-Szene bis zu jenen Turnsport-Bereichen, in denen das „normale“ Minitramp ein Wettkampfgerät ist: Team-Turnen und Turn10. Österreichs Trampolin-Sportdirektorin Ingrid Hemedinger zeigte sich sehr zufrieden, etwas mehr als ein Jahr später steigen nun erstmals Österreichische Meisterschaften.
Am Start stehen bei den Herren unter anderem Martin Spatt und Niklas Fröschl, die bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in der olympischen Disziplin Trampolinspringen zu den Top-Favoriten zählen.
„Das Doppel-Mini-Trampolin ist eine gute Ergänzung zum Trampolinspringen, es macht Spaß, im Training etwas Abwechslung zu haben. Die Vorerfahrung am Trampolin hilft uns natürlich“, sagt Spatt. „Ich konnte neue Erfahrungen sammeln. Es sind ähnliche Elemente, aber es ist ein anderes Gefühl. Genau das macht es aus.“
Nach WM und EM jetzt auch ÖM
Doppel-Mini-Trampolinspringen (DMT) wird von der vom Internationalen Turnverband FIG verwaltet und ist eine Disziplin im Trampolinturnen. Obwohl es noch keine olympische Disziplin ist, treten Elite-DMT-Athlet:innen auf internationaler Ebene an und können an verschiedenen von der FIG organisierten Wettbewerben, Welt- und Europameisterschaften sowie an den World Games teilnehmen.
1970 wurde die Sportart erfunden, 1976 in Tulsa (USA) war Double Mini Tramp erstmals bei einer Trampolin-WM vertreten.
Der Schwierigkeitsgrad beim Doppel-Mini-Trampolin basiert auf einem Bonussystem, bei dem die Anzahl der Drehungen und Wendungen multipliziert und dann die Position addiert wird.