Die SpielerInnen des Österreichischen Minigolf Verbandes fiebern ihrer ersten Teilnahme an den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz entgegen. Mit dem Karmeliterplatz wird der Minigolf-Bewerb der knapp 50 AthletInnen direkt im Herzen der Veranstaltung durchgeführt. Für das Multisport-Event an der Mur wurden extra 18 mobile Bahnen bestellt, die am Sonntag, den 19. Juni 2022 in Graz eingeweiht werden.
Kurz vor den Sport Austria Finals kommt es beim Bundesliga Finale in Voitsberg (17. und 18. Juni) zum großen Showdown. 42 AthletInnen aus 6 verschiedenen Vereinen versuchen die vorgegebenen Bahnen mit so wenigen Schlägen wie möglich zu absolvieren. Aktuell stehen mit WAT 21 aus Wien und Bischofshofen zwei Vereine ex aequo an der Spitze – spannender könnte somit das Saisonfinish nicht sein. Für den Sieger wartet im Oktober eine spannende Reise zur Champions League nach Portugal.
„Aus Sicht des Verbandes ist es schon einmal sehr positiv, dass wir in diesem Jahr bei den Sport Austria Finals dabei sind. Wir haben am Karmeliterplatz zudem auch einen attraktiven Standort und einige unserer Kaderspieler werden dort fix teilnehmen, weil sie das Aushängeschild für den Verband sind. Wir haben jetzt 18 mobile Bahnen, die wir extra für diesen Event in Auftrag gegeben haben, werden diese aber in Zukunft gerne auch bei weiteren Sportveranstaltungen aufbauen oder kleinere Show-Bewerbe in ganz Österreich damit abhalten. Bei unserer Premiere bei den Sport Austria Finals wollen wir uns möglichst gut präsentieren und zeigen, dass Minigolf nicht nur Spaß, sondern Spitzensport ist“, erklärt Präsident Christian Gobetz.
SPIELPLAN Sonntag, 19. Juni 2022 10:00 Uhr: Allgemeine Klasse und Jugend
Ursprünglich wären die Partien des Österreichischen Floorball Verbandes wieder in der Blue Box über die Bühne gegangen, doch nun musste man kurzfristig in die ASVÖ Halle ausweichen. Unabhängig von der Location ist die Motivation und die Vorfreude vor der zweiten Auflage der Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz schon deutlich spürbar. Neben dem Bundesligafinale im Mixed-Bewerb werden 2022 auch die Entscheidungen im Cup der Damen und Herren fallen. Spannung ist somit bis zur letzten Partie gewährleistet.
„Wir waren letztes Jahr sofort dabei, weil solche Events der gesamten Sportfamilie guttun. Für uns haben die Finals einen enorm großen Stellenwert. Wir müssen es als unser aller Auftrag sehen, dass wir diese Plattform nützen und sie in die Köpfe der Leute bringen. Das wird mit guten Fotos, Videos und einem umfangreichen Livestream-Programm gelingen – davon bin ich überzeugt. Wir, als ÖFBV, sind sehr dankbar, dass Sport Austria die Veranstaltung in so einer großen Dimension organisiert, und dass wir auch 2022 wieder ‚Part of the Game‘ sind“, freut sich Gerold Rachlinger, des Generalsekretärs beim Österreichischen Floorball Verband (ÖFBV), auf das Multi-Sportevent nächte Woche in Graz.
SPIELPLAN Samstag, 18. Juni 2022
09:00 Uhr: TVZ Wikings Zell am See vs. UHC Alligator Rum (ÖFBV Bundesliga Mixed)
11:00 Uhr: UHZ Linz vs. Hot Shots Innsbruck (ÖFBV Bundesliga Mixed)
14:00 Uhr: ASKÖ FSG Linz/Rum vs. Wiener Floorball Verein (Cupfinale Damen)
16:30 Uhr: Sieger HF1 vs. Sieger HF 2 (ÖFBV Bundesliga Mixed)
19:00 Uhr: IC Graz vs. FBC-Dragons (Cupfinale Herren)
Sämtliche Spiele des Österreichischen Floorball Verbandes werden per Livestream übertragen.
Die Geschichte des Wakeboardens ist eine relativ junge. Wobei nicht ganz eindeutig ist, wann die Sportart tatsächlich das Licht der Welt erblickte. Die ersten Anfänge datieren jedenfalls aus den 1950er Jahren, wo aus dem Wasserskifahren mit Monoskiern die Urform des Wakeboardings entstand. Mit dem heutigen, modernen Wakeboarden hatte das damals allerdings noch nicht viel zu tun.
Erst in den 1980er Jahren, als das Snowboarden immer mehr aufkam, stand auch das Pendant im Sommer plötzlich im Rampenlicht. Zum richtigen Trend wurde es dann in den 1990er Jahren, nachdem der US-Amerikaner Herb O’Brien mit dem „Hyperlite“ ein besonderes leichtes und kurzes Wakeboard entwickelte. Von da weg war der Aufstieg nicht mehr aufzuhalten, wie sich auch Michael Krikula, Wakeboard-Sportwart im Österreichischen Wasserski- und Wakeboard-Verband, erinnert:
Noch keine Aufnahme ins Olympische Programm
„1997 bin ich zum ersten Mal mit dem Wakeboard in Kontakt gekommen. Und zwar beim Wakeboard-Lift auf der Donauinsel in Wien. Damals war Wakeboarden dem damaligen Wasserskifahren gleichgestellt, das heißt man musste dazwischen immer warten, bis man wieder fahren durfte. Das hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Wakeboarden wurde am Lift einfach immer größer, Wasserskifahren immer kleiner. Der Lift in Wien heißt auch mittlerweile Wakeboard-Lift und nicht mehr Wasserski-Lift.“
2001 fand schließlich die ersten offizielle Wakeboard-Weltmeisterschaft in Duisburg statt, seit 2005 ist Wakeboarden außerdem bei den World Games vertreten. Nur die Aufnahme ins Olympische Programm blieb bislang verwehrt. 2011 kam Wakeboarden zwar auf die Shortlist des IOC, wurde aber letztlich nicht berücksichtigt. „Ich habe damit gerechnet“, sagt Krikula. „Der internationale Verband ist einfach zu klein, um relevante Lobby-Arbeit leisten zu können. Und auf die kommt es aus meiner Sicht letztlich an. Wir müssten eher probieren, im Windschatten von Skateboard oder Snowboard zu fahren. Man weiß ja, dass Snowboarden zu den allerbeliebtesten Sportarten bei Olympia gehört und weltweit auch viel größer übertragen wird als die alpine Herren-Abfahrt. Auch wenn man das in Österreich nicht wahrhaben will.“
Ausrüstung & Modus
Welche Arten des Wakeboardens es gibt und was man dazu braucht, erfahrt ihr in unserem kleinen Guide:
Das Wakeboard:
Die handelsüblichen Wakeboards sind zwischen 111 und 151 cm lang sowie ca. 38 bis 50 cm breit und bestehen aus einem Schaum-, Waben- oder Holzkern. Wichtige Eigenschaften des Boards sind die Rocker (Biegungen), die Channels (Führungskanäle), die Form des Bretts und die Gestaltung der Finnen.
Technik & Tricks:
Analog zum Snowboarden unterscheidet man auch beim Wakeboarden zwischen „Goofy“ und „Regular“. Beim Goofy-Fahren steht der rechte Fuß vorne in Fahrtrichtung, beim Regular der linke. Ziel ist es, in seinem Lauf viele Elemente einzubauen und eine hohe Jury-Bewertung zu kommen. „Es gibt drei Schiedsrichter, die den technischen Schwierigkeitsgrad bewerten. Also wie die Fahrer:innen die Obstacles mitnehmen, wie sie über die Schanzen springen und die Air-Tricks machen“, erklärt Krikula. „Die Air-Tricks kann man nur mit Hilfe des Seilzugs, das wie ein Katapult funktioniert, durchführen. Hat man dann genug Spannung und Geschwindigkeit, kann man alle möglichen Tricks wie zum Beispiel den Superman-Sprung oder Saltos zeigen. Außerdem müssen die Fahrer:innen einen abwechslungsreichen Lauf zeigen und alle Bewegungen sauber ausführen.
Cable oder Boot:
Wakeboarden kann man entweder mit Cable (Seilbahnanlage) oder Boot ausführen. Beim Boot-Antrieb werden die Sportler:innen werden von einem Motorboot mit einer Geschwindigkeit von rund 35 km/h gezogen. Die Kielwelle des Bootes (Englisch: „Wake“) kann als Rampe verwendet werden, um Tricks zu zeigen. Beim Cable werden die Sportler:innen von einer Seilanlage („Cable“) mit etwa 30 km/h gezogen. Der Parcours besteht aus Obstacles und Rampen/Kicker, auf denen die Tricks gezeigt werden müssen.
Mit dem Short-Track-Rennen begann für die Haimingerin Laura Stigger vom Team Specialized Factory Racing am späten Freitagnachmittag das Weltcup-Wochenende in Leogang. Die Heeressportlerin startete ausgezeichnet, musste dann aber der einen massiven Bogen schlagenden späteren Siegerin Loana Lecomte ausweichen. In der Folge legte Stigger das Rennen taktisch an. Am Ende schaffte sie mit Rang zum wiederholten Mal einen Top-Ten-Platz in der laufenden Weltcup-Saison.
„Es hat bis zum frühen Nachmittag geregnet, dann kam die Sonne raus. Da war’s dann schon ziemlich stickig. Ich wollte anfangs nicht überdrehen, denn sonst kann’s am Ende weit nach hinten gehen. Mir Rang neun bin ich absolut zufrieden. Die zweite Startreihe ist eine gute Ausgangsposition für den Cross-Country-Bewerb am Sonntag”, war Stigger mit dem Ergebnis absolut zufrieden. Sie zeigte damit auch einmal mehr, dass sie seit Beginn dieser Saison die angestrebte Konstanz in ihre Leistungen bringt. In einer noch lange dauernden Saison ein wesentlicher Faktor…
Mit Wasserspringern, Synchronschwimmen und Wasserball sorgt der Österreichische Schwimmverband auch bei den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz für einen umfangreichen Terminkalender in der Grazer Auster. Es warten wieder viele spannende Wettkämpfe auf die wassersportbegeisterten Fans, zumal das Wasserspringen als wichtige Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Budapest gesehen werden kann.
„Es war wirklich eine tolle Premiere im letzten Jahr, und man hat gesehen, welche Kraft sich bei so vielen Verbänden entwickeln kann. Für die Wasserspringer sind die Sport Austria Finals heuer aber ideal, da sie genau eine Woche vor der Weltmeisterschaft in Budapest über die Bühne gehen werden. Somit ist das die perfekte Vorbereitung und könnte vom Timing nicht besser sein“, erklärt Sportdirektor Walter Bär.
ZEITPLAN WASSERSPRINGEN Donnerstag, 16. Juni 2022 14:00 Uhr: Synchronspringen Damen und Herren 3m
Freitag, 17. Juni 2022 16:00 Uhr: Damen 3m und Herren 1m
Samstag, 18. Juni 2022 16:00 Uhr: Damen 1m und Herren 3m
Sonntag, 19. Juni 2022 10:30 Uhr: Damen und Herren Turm; Teamevent; Synchronspringen Damen und Herren Turm
SYNCHRONSCHWIMMEN Donnerstag, 16. Juni 2022 18:00 Uhr: Technische Küren Team
Freitag, 17. Juni 2022 11:30 Uhr: Freie Kür Duett
Samstag, 18. Juni 2022 13:00 Uhr: Freie Kür Combo
WASSERBALL Samstag, 18. Juni 2022 M1: 17:30-18:30 – Damen – WBC Tirol vs. ASV Wien M2: 18:45-19:45 – Herren – WBC Tirol vs. Paris Lodron Salzburg M3: 20:00-21:00 – Herren – WBV Graz vs. ASV Wien
Sonntag, 19. Juni 2022 M4: 09:00-10:00 – Damen – Pelikan Bregenz vs. WBC Tirol M5: 10:15-11:15 – Herren – Sieger M2 vs. Verlierer M3 M6: 11:30-12:30 – Herren – Sieger M3 vs. Verlierer M2 M7: 13:00-14:00 – Damen – ASV Wien vs. Pelikan Bregenz M8: 14:15-15:15 – Herren – Sieger M5 vs. Sieger M6 15:30 – Siegerehrung Damen und Herren
Seit vielen Jahren ist 100% SPORT – das Österreichische Zentrum für Genderkompetenz im Sport – eine der zentralen Anlaufstellen, wenn es um Präventionsarbeit und den Schutz aller Akteur*innen im österreichischen Sport geht.
Jetzt hat 100% SPORT, im Auftrag des Sportministeriums, einen Online Kurs zur Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport entwickelt.
Der eLearning Kurs soll einen niederschwelligen Zugang zu Wissen im Bereich der Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport ermöglichen, aber auch Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Verdachtsmomenten und mit Grenzverletzungen vermitteln. Leonhard Lederer, Projektkoordinator: “Der Vorteil des Kurses ist, dass er kostenlos für alle zugänglich ist und besonders für Trainerinnen und Funktionärinnen wichtige Informationen bereit hält.”
“Mit diesem neuen Angebot ist es uns erstmals möglich, unsere Lerninhalte bis an die Basis zu bringen und vor allem Ehrenamtliche sollen von der leichten Verfügbarkeit profitieren.” Christa Prets, Präsidentin 100% SPORT
Der Sport als sicherer Raum
Nachwievor herrscht großer Bedarf an allgemeiner Sensibilisierung im Bereich der Prävention von sexualisierter Gewalt im österreichischen Sport. Diese Wissenslücke, welche ebenso die konkreten Handlungen des Interventions Prozesses beinhaltet, soll durch den SAFE SPORT Online Kurs geschlossen werden. 100% SPORT will damit einen sicheren Raum schaffen, sowohl für Athletinnen, als auch für Trainerinnen, Funktionär*innen und Erziehungsberechtigte: “SAFE SPORT geht alle etwas an und jede Person kann in ihrer Rolle/Funktion durch Wissen zum Thema profitieren und mit der Teilnahme an diesem Kurs einen wichtigen Beitrag leisten, um gemeinsam ein sicheres Sportumfeld für alle zu schaffen.” Barbara Kolb, Fachbereichsleiterin SAFE SPORT Austria
Die Qualifizierung und der Wissenserwerb mittels eLearning soll dazu beitragen, auch jene Personen und Organisationen zu erreichen, die sich auf lokaler Ebene ehrenamtlich engagieren und legt gleichzeitig den Grundstein für das weiterführende 100% SPORT Ausbildungssystem.
Der Kurs ist ab sofort für alle frei zugänglich auf www.safesport.at zu absolvieren.
Key Facts:
● Online Kurs zur Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport ● Besteht aus drei Modulen: Erkennen – Vorbeugen – Einschreiten ● Kursdauer ca. 90min ● Quizfragen am Ende der Module + ein Abschlussquiz ● Jederzeit unterbrechen und wieder einsteigen möglich ● Teilnahmebestätigung bei erfolgreichem Abschluss → berechtigt zur weiteren Ausbildung bei 100% SPORT
Rodel-Ass Michael Scheikl fiebert den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz bereits entgegen. Der Lokalmatador will nicht nur den Schlossberg mit bis zu 100 km/h bezwingen, sondern auch seine junge Konkurrenz ärgern.
Im Interview spricht der 33-Jährige über seine Leidenschaft für das Naturbahnrodeln, die einmalige Chance bei den Finals und den Nachwuchs in Österreich.
Michael, was braucht man zum Naturbahnrodeln?
Michael Scheikl: Man braucht auf jeden Fall viel Leidenschaft. Und Motivation für die Bewegung und den Wettkampf. Es benötigt viele Komponenten, die zusammenspielen müssen.
Du bist ja schon lange dabei: Wie bist du zum Rodeln gekommen?
Scheikl: Ich bin jetzt 33 Jahre und starte in meine 26. Saison, das heißt, ich widme eigentlich schon mein ganzes Leben dem Rodelsport. Sommer wie Winter. Ich bin damals auch über den Sommer zum Sport gekommen. Ich vergleiche es gerne mit den Skispringern, die auch im Sommer auf den Matten springen. Und wir können mit der Rodel im Sommer asphaltierte Bergstraßen hinunterfahren. Das ist das perfekte Training und auch der perfekte Zugang zur Jugend bzw. zur breiten Masse.
Was fasziniert dich so am Rodeln?
Scheikl: Der Kick liegt in der Kurvengeschwindigkeit. Rodeln ist ein sehr technischer Sport. Wir leben vom Schwung, den wir in die Kurve mitnehmen – wir können ja nicht bewusst beschleunigen. Aber gerade im Winter kann man sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten fahren. Es ist ein extrem cooles Gefühl, wenn du den Schwung mitnehmen kannst und merkst, es geht was weiter!
Das Material spielt beim Rodeln eine wichtige Rolle, deswegen wird es von Michael Scheikl auch genau geprüft.
Wie entscheidend ist das Material?
Scheikl: Das ist auf jeden Fall ein ganz wichtiges Thema. Es geht vor allem um die Verbindung zum Eis und die Kombination Athlet zum Material. Jeder geht da unterschiedliche Wege, die aber meist zum gleichen Ergebnis führen. Aber bei uns ist es nicht so, dass der mit dem besten Material auch der Schnellste ist.
Welche Art von Fahrer bist du?
Scheikl: Ich bin eher der gefühlvolle Fahrer, der einen abwartenden Fahrstil hat. Daher brauche ich eine aggressivere Abstimmung, damit ich mehr Feedback bekomme.
Was erwartest du von den Sport Austria Finals?
Scheikl: Für mich als Steirer ist es schon sehr cool, dass ich in der steirischen Landeshauptstadt mit dem Schlossberg ein Stück Kultur befahren darf. Das wird eine einmalige Herausforderung! Ich habe auch den Urlaub extra verschoben. (lacht) Ich sehe es auch als große Chance, weil wir in einer bevölkerungsreichen Stadt unseren Sport präsentieren können. Deswegen wollte ich da meinen Beitrag leisten. Ich will zeigen, wie cool Rodeln ist!
Was sagst du zur Strecke?
Scheikl: Den Schlossberg kennt eigentlich jeder. Mein Bruder wohnt auch in Graz, darum bin ich auch öfter dort und gehe auch immer wieder auf den Schlossberg. Vergangenes Jahr im Herbst habe ich dann zum ersten Mal bewusst geschaut, wo ich dann mit der Rodel runterfahren werde. Da sind mir viele kleine Details aufgefallen. Es ist richtig steil, dazu fahren wir auch teilweise auf Kopfsteinpflaster. Da wird es eine Challenge sein, die Geschwindigkeit richtig einzuschätzen. Es ist sozusagen das Paris-Roubaix der Rodler! Das wird man so schnell in Graz nicht mehr sehen.
Was sagst du generell zum Konzept der Sport Austria Finals?
Scheikl: Ich finde es eine richtig lässige Idee! Vor allem, wenn man bedenkt, wie sehr der Sport in den vergangenen zwei Jahren gelitten hat. Daher ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen! Ein viertägiges Sportfest in der zweitgrößten Stadt Österreichs tut da natürlich sehr gut.
Wie siehst du den Rodel-Nachwuchs in Österreich?
Scheikl: Das sieht mittlerweile wieder sehr gut aus. Vor allem der Verband bzw. die Landesverbände tun einiges, um Nachwuchsfahrer zu rekrutieren. Bei der Generation direkt hinter mir gab es ein kleines Loch, da davor eine große Dichte vorhanden war. Auch ich habe mich schwer in den Kader reinkämpfen müssen. Das Loch wurde aber gefüllt, die Nachwuchsarbeit stark vorangetrieben. Mittlerweile ist der Rodelsport sehr gut aufgestellt.
Wie schade ist es für dich, dass Naturbahnrodeln nicht olympisch ist?
Scheikl: Olympische Spiele sind auch viel Sportpolitik. Es gibt eine Obergrenze bezüglich Athlet:innen-Anzahl und solange an dieser Anzahl nicht gerüttelt wird, wird es keine neuen Sportarten bei Olympia geben. Aus meiner Sicht braucht es da ohnehin ein Umdenken. Es kann nicht sein, dass man nur für dieses eine Event eigene Sportstätten aus dem Boden stampft, die Milliarden kosten, wo aber keine Nachnutzung besteht. Gerade Naturbahnrodeln wäre ein grüner Abdruck für die Sportwelt schlechthin. Ich kann eine Rodelbahn auch im Skigebiet präparieren und ein paar Tage später ist sie wieder planiert und steht für den Skibetrieb zur Verfügung.
Wer wird bei den Sport Austria Finals dein größter Konkurrent sein?
Scheikl: Das wird mit Sicherheit Fabian Achenrainer sein. Ein junger, aufstrebender Athlet, der auch im Nationalteam dabei ist. Er ist DIE nächste Generation! Ich werde alles dafür tun, dass ich ihn ein bisschen ärgern und aufs oberste Treppchen kommen kann. (lacht)
Kick- und Thaiboxen – Sport, Selbstverteidigung, Fitness! Die Dynamik, Kraft und Spannung von Kampfsportarten stellt seit jeher eine Faszination – gerade für die Jugend – dar und zieht die Menschen in ihren Bann. Kick- und Thaiboxen zählt zu den attraktivsten und modernsten Kontaktkampfsportarten unserer Zeit und bedarf ein hohes Maß an Köperbeherrschung. Nach einer gelungenen Premiere bei den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz im Jahr 2021 hat der Österreichische Bundesfachverband für Kick- und Thaiboxen sein Programm ausgebaut und freut sich auf viele Zuschauer in der Union-Halle in Graz. Unter anderem wird die Vize-Weltmeisterin Stella Hemetsberger, die auch im Juli Österreich bei den World Games in den USA vertreten wird, mit ihren Kampfkünsten zu bestaunen sein.
„Uns hat es 2021 getaugt. Das hat aber auch bei mir meiner einer sentimentalen Sache zu tun. Vor 42 Jahren bin ebenfalls in der UNION-Halle erstmals Staatsmeister geworden – da verbinde ich logischerweise sehr viele schöne und spannende Erinnerungen, demnach war die Einstellung sehr positiv. Alle waren froh, dass man endlich wieder bei einer großen Veranstaltung kämpfen konnte, auch wenn die Rahmenbedingungen für eine große Zusatzbelastung gesorgt haben. Es war die Auferstehung des Sports und ein wahres Sportfest. Es hatte seinen besonderen Reiz“, erklärt Nikolaus Gstättner, Management Direktor im Österreichischen Bundesfachverband für Kick- und Thaiboxen, und ergänzt: „Wir freuen uns schon auf die zweite Auflage und haben im letzten Jahr sehr viele Erfahrungen sammeln können. Neben dem Kickboxen werden heuer auch die Bewerbe im Thaiboxen sowie viele Nachwuchsbewerbe ausgetragen. Das wird eine super Geschichte, zumal heuer Zuschauer eingeplant sind.“
ZEITPLAN Donnerstag, 16. Juni 2022
12:00 Uhr:
Pointfighting U10, U13, U16 und U19 der Mädchen und Burschen
Leichtkontakt U16 und U19 der Mädchen und Burschen
Kick-Light U16, U19 der Mädchen und Burschen
Pointfighting, Leichtkontakt und Kick-Light der Allgemeinen Klasse B (Qualifikation für die Hauptbewerbe der Allgemeinen Klasse) der Frauen und Männer
Pointfighting, Leichtkontakt und Kick-Light Veteranen (SportlerInnen über 41 Jahre) der Frauen und Männer
Freitag, 17. Juni 2022 12:00 Uhr:
Leichtkontakt und Kick-Light Allgemeine Klasse der Frauen und Männer
Thaiboxen/Muaythai der Frauen und Männer
Samstag, 18. Juni 2022
11:00 Uhr: Vollkontakt, LowKick und K1
12:00 Uhr: Pointfighting
Die Head Squash-Bundesliga-Saison 2021/22 ging am Wochenende mit spannenden Duellen zu Ende. Bei den Damen standen sich SU NV Wr. Neudorf-Mödling und Raiffeisen SquashClub Telfs gegenüber, wobei der Titelverteidiger aus Niederösterreich das bessere Ende für sich hatte.
Staatsmeisterin und Hausherrin Jacqueline Peychär holte im Eröffnungsmatch gegen die Deutsche Katerina Tycova den ersten Punkt, Sandra Leonhardsberger-Polak und Julia Clementi besiegten ihre Konkurrentinnen ebenfalls klar mit 3:0.
Dirnberger gelingt Sensation
Wesentlich spannender und dramatischer lief das Finale der Herren ab, in dem sich die Spielgemeinschaft EDER Matmaker Team OÖ und Rekordmeister SU NV Wr. Neudorf-Mödling um den Titel duellierten.
Simon Rösner brachte die Niederösterreicher mit einem 3:0-Sieg gegen den Tschechen Daniel Mekbib mit 1:0 in Führung, ehe Jakob Dirnberger die Sensation des Tages gelang. Die Nummer 1 der NV Squash Union schlug den seit 2006 einzigen ungeschlagenen Profi aus Österreich, Aqeel Rehman, erstmals als Österreicher mit 3:2 und stellte auf 2:0!
Leichte Misstöne bei den Verlierern
Die „Legionäre“ bzw. Doppel-Staatsbürger der Oberösterreicher, Diego Gobbi (Brasilianer mit österreichischem Pass) und Daniel Maier (Liechtensteins Nr. 1) holten mit ihren Siegen gegen Leopold Czaska (3:0) und Marcus Greslehner (3:1) letztlich noch ein 2:2 und somit hauchdünn den erneuten Titel.
„Wir sind extrem stolz, das internationale Team von Oberösterreich so stark gefordert zu haben. Natürlich bin ich auch mit meiner eigenen Leistung mehr als zufrieden!“, freute sich Jakob Dirnberger. Nicht ganz so amused war Altpräsident Michi Gnauer: „Das Einzige, was an diesem Wochenende aus Oberösterreich kam, war das Geld und Publikum fürs Siegerteam. Aber legal und somit, Gratulation!“
Die nächste Chance zur Revanche gibt es bei den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz. Dort werden nämlich die Staatsmeister:innen im Einzel gekürt. Die Bewerbe finden von Freitag, den 17. Juni, bis Sonntag, den 19. Juni, in der Heroes Squash-Bar statt. Die genauen Zeiten findet ihr HIER.
2021 musste der Österreichische Dartsverband bei der Premiere der Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz noch zu schauen, aber 2022 ist es endlich so weit. Mit knapp 500 AthletInnen wird im ASKÖ Sportcenter (Halle B) um die begehrten Darts-Titel kämpfen. Catalina Pasa und Patrick Tringler müssen nach nur knapp 4 Monaten ihren Titel bereits wieder verteidigen – Corona-bedingt wurden die Wettkämpfe von 2021 erst im Februar nachgeholt.
„Erstmals muss der Titel innerhalb von vier Monaten verteidigt werden. Sollte es gelingen, bin ich wohl die erste Spielerin, die in einem Jahr zweimal Staatsmeisterin geworden ist“, schmunzelt Catalina Pasa, die Österreichs Nummer 1 bei den Damen.
„Wir wollten letztes Jahr unbedingt teilnehmen, aber die Corona-bedingten Vorgaben haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber wie heißt es so schön: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir haben eine große Halle zugeteilt bekommen, das ist perfekt. Unsere letzte Staatsmeisterschaft für das Jahr 2021 hatten wir erst im Februar nachgeholt, das war für uns quasi die große Generalprobe. Wir werden die Bereiche der Turnierleitung, der Boardanlage und des Livestreams optimieren und hoffentlich bei den Sport Austria Finals die beste Staatsmeisterschaft in der heimischen Dartsgeschichte umsetzen“, erklärt Vize-Präsident und Jugendbetreuer Dietmar Schuhmann.
SPIELPLAN Samstag, 18. Juni 2022 12:00 Uhr: Doppelbewerbe Herren und Damen (Staatsmeisterschaft)
Sonntag, 19. Juni 2022 09:00 Uhr: Einzelbewerbe Burschen und Mädchen (Österreichische Meisterschaft) 11:00 Uhr: Einzelbewerbe Herren und Damen (Staatsmeisterschaft)
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