Die Skatehalle Innsbruck war am Schlusstag der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien der „Place to be“ – denn dort wurde der Street-Bewerb im Skateboarding ausgetragen. Und nicht nur die zahlreichen Skateboard-Fans, sondern auch der Spirit der Trendsportart fanden in Innsbruck ihren Platz.
Bei den Herren krönte sich Santino Exenberger nach seinem Titel im Park auch im Street-Bewerb zum Staatsmeister: „Auch der zweite Tag bei den Sport Austria Finals war extrem cool! Nach dem Sieg im Park auch noch im Street-Bewerb zu gewinnen ist natürlich unglaublich!“, so der frischgebackene Doppelstaatsmeister, der sich über die ausgelassene Stimmung vor Ort freute: „Die Atmosphäre in der Halle war unbeschreiblich!“ Bei den Damen war Olympia-Hoffnung Julia Placek nicht zu schlagen und sicherte sich Gold.
Die besten Skateboarder des Landes strahlen mit ihren Medaillen um die Wette
„Ich bin überzeugt davon, dass unsere Top-Sportler:innen eine gute Werbung für unseren Sport abgegeben haben – und freue mich schon auf die nächsten Sport Austria Finals“, resümiert Skateboard Spartenleiter Bernhard Zainzinger.
Die Wasserballer vom ASV Wien greifen auch in dieser Saison nach dem Double! „Die erste Hälfte ist geschafft“, jubelte Trainer Mike Fasching nach dem knappen 10:9-Finalerfolg gegen WBC Tirol im Freibad Tivoli. Die Hausherren machten es aber bis zum Schluss spannend, auch weil sie taktisch hervorragend eingestellt waren. „Die Tiroler spielen immer gut in diesem Becken und haben uns mit dem Heimvorteil und dem Publikum im Rücken das Leben richtig schwer gemacht“, so Fasching, der – vor den Augen von Tausenden Zuschauer:innen auf ORF Sport+ und auf Sport Austria Finals TV – tief in die Trickkiste greifen musste, um mit seinem Team die weiße Weste zu wahren. „Wir haben die ganze Saison noch nicht verloren, sind als Favorit angereist, aber das alleine ist zu wenig, man muss auch Leistung bringen – und das ist heute nicht allen Spielern zu 100 Prozent gelungen“, war der Erfolg für den Erfolgstrainer auch Beleg für die Entwicklung seiner Mannschaft. „Früher haben wir gehadert, wenn wir im Rückstand waren, sind immer wieder daran zerbrochen. Heute wissen wir, dass wir alles schaffen können – ein bisschen so wie Real Madrid.“ Platz drei ging an den WBV Graz.
Verkehrte Welt bei den Damen, da setzte sich der WBC Tirol im Finale gegen den ASV Wien durch, jubelte über den Titel vor heimischer Kulisse. Die Spielerinnen vom LSK Heindl Linz nahmen die Bronzemedaille mit nach Hause.
Die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien sind mit einem wahren Racketlon-Krimi zu Ende gegangen. Im allerletzten Bewerb von Österreichs größter Multisportveranstaltung liefern sich Emanuel Schöpf und Rekord-Staatsmeister und Titelverteidiger Michael Dickert einen erbitterten Kampf um den Einzel-Titel, der erst durch den sogenannten „Gummiarm“ entschieden wird.
In einem hochklassigen Finale kann sich Schöpf nach einem doch überraschend knappen 20:22 im Tischtennis durch ein klares 21:7 in seiner Paradedisziplin Badminton etwas absetzen. Weil Dickert daraufhin in der Squash-Box nicht dementsprechend kontern kann und „nur“ 21:18 siegt, steht der favorisierte Routinier im Tennis mit dem Rücken zur Wand.
Paradedisziplin: Schöpf dominiert im Badminton.
Bitter: Netzroller entscheidet hochklassiges Match
Schöpf fehlen in der abschließenden Disziplin nur noch 13 Punkte zum Staatsmeistertitel – doch die lässt Dickert nach unglaublichem Kampf nicht zu. 21:12 gewinnt der zwölffache Titel-Träger im Einzel und erzwingt beim Gesamtstand von 71:71 den Entscheidungspunkt, den sogenannten „Gummiarm“. Der Herausforderer entscheidet sich bei eigenem Service für eine riskante Serve-and-Volley-Variante. Dickert verteidigt zwar gut, ist wenig später bei einem Vorhand-Netzroller seines Konkurrenten aber chancenlos.
Unter großem Jubel fixiert Schöpf seinen vierten Staatsmeister-Titel im Einzel, aber seinen ersten Sieg überhaupt gegen „Altmeister“ Dickert. „Es war brutal“, sagt ein völlig erschöpfter Champion unmittelbar danach. „Im Gummiarm zu gewinnen ist immer etwas Besonderes, vor allem im Finale der Staatsmeisterschaft und dann auch noch gegen Michael, den ich noch nie schlagen konnte. Das ist sehr speziell“, jubelt der Spieler vom SV Nussdorf-Debant.
Beim Gummiarm sei er „gar nicht nervös“ gewesen. „Ich wollte mir nur nachher nichts vorwerfen, deshalb habe ich die Initiative ergriffen“, erklärt Schöpf die Taktik beim entscheidenden Ball.
Faire Sportsleute: Dickert (li.) und Schöpf.
Werbung für Racketlon
Dickert, der in den drei Finals-Jahren in Graz ungeschlagen blieb, und dabei selbst einmal ein Finale im Gummiarm gewann, nahm die Niederlage sportlich. „Ich bin überhaupt nicht traurig oder enttäuscht, sondern happy, dass es noch so knapp geworden ist. Tennis und Squash sind nicht gut gelaufen, da hätte ich höher gewinnen müssen. Ansonsten kann ich mir nichts vorwerfen.“
Beide Finalisten machten nach dem Turnier unisono einen weiteren Sieger des Final-Krimis aus – den Racketlon-Sport. „Es war ein super Finale mit sehr hohem Niveau und Werbung für unseren Sport“, so Dickert und Schöpf.
Für Schöpf gab’s obendrein doppelten Grund zur Freude. Lebensgefährtin Irina Olsacher – die beiden hatten auch schon im Mixed triumphiert – holt sich souverän den Titel im Damen-Einzel, ihren zweiten in Folge. „Ich habe mir selbst den Druck gemacht, den Titel aus dem Vorjahr zu bestätigen. Nach einer kurzen Schwächephase im Tischtennis habe ich den Titel doch sicher nach Hause spielen können. Ich bin sehr glücklich“, sagt die Ost-Tirolerin.
„Dass wir beide den Einzel-Titel mit nach Hause nehmen, ist speziell. Das haben wir noch nie geschafft. Es war ein perfektes Wochenende“, unterstreicht Schöpf.
Vier Schläger, eine Staatsmeisterin: Irina Olsacher triumphiert bei den Damen.
Am Samstag ging die Skateboard-Premiere bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in der Skatehalle Innsbruck über die Bühne. Santino Exenberger wird seiner Favoritenrolle gerecht und sichert sich den Staatsmeistertitel „dahoam“.
Es war nicht der erste Titel für den Tiroler, der schon 2019 und 2020 am obersten Treppchen stand. „Es fühlt sich toll an, nach so langer Pause endlich wieder ganz oben zu stehen. Mir sind zwei gute Läufe gelungen – vor allem der zweite war wirklich stark – aber das Schönste war, gemeinsam mit meinen Freunden am Podest zu stehen“, resümiert er.
Auf Rang zwei landet Kris Havaux, Fabian Trajer komplettiert das Podest als Dritter. Das Besondere: Das Trio ist privat gut befreundet und verbringt gemeinsam sehr viel Zeit auf den Innsbrucker Skateparks. Trotz gesunder Rivalität tut das Ergebnis der Freundschaft keinen Abbruch: „Ich glaube, es ist fair gejudged worden und wir können alle sehr gut mit dem Ausgang leben – außerdem gibt’s morgen schon das nächste Kräftemessen“, scherzt Exenberger.
All Smiles in der Skatehalle Innsbruck!
Top-Noten gab es auch für die Rahmenbedingungen für die Skate-Bewerbe bei den Sport Austria Finals: „Die Skatehalle Innsbruck ist ein toller Schauplatz für unsere Bewerbe! Die Infrastruktur, das Finals-Rahmenprogramm und die vielen sportbegeisterten Insnsbrucker:innen waren allemal eine Reise wert!“, freut sich Skateboard Spartenleiter Bernhard Zainzinger erfreut über die Finals-Premiere.
Am Sonntag wird am selben Schauplatz noch der Street-Bewerb ausgetragen, dann auch mit Olympiahoffnung für Los Angeles 2028 und EYOF-Teilnehmerin Julia Placek. „Ich bin bereit für die Finals!“
Am zweiten Tag der Österreichischen Staatsmeisterschaften im Gewichtheben ging es im SportzentRUM einmal mehr zur Sache.
Bei den Damen holte Lokalmatadorin in der Klasse bis 71 Kilogramm mit 179 kg Rang zwei, der Titel ging an Alina Novak mit 190 kg. In der Klasse bis 76 kg setzte sich Nationaltrainerin Victoria Hahn mit 184 kg vor Janina Schaller (152 kg) durch.
Für eine Überraschung sorgte Stefanie Waldkirchner bis 81 kg. Die Badenerin sicherte sich mit 165 kg den Titel vor Favoritin Klara Franek (161 kg).
Bei den Herren triumphierte Hmayak Misakyan wie erwartet in der Klasse bis 81 kg mit 317 kg, Maximilian Tischler wurde mit 271 kg Zweiter. Bis 89 kg sicherte sich Dominik Certov (302 kg) vor Luca Modrey (292 kg) den Sieg.
Da Certov bis 89 kg startete, kam es nicht zum erwarteten Duell mit Elias Simbürger bis 96 kg. Der EM-Teilnehmer von Sofia konnte mit 324 kg ungefährdet vor Dominik Trojan (298 kg) gewinnen.
„Auch der zweite Wettkampftag war ein voller Erfolg. Jetzt freuen wir uns auf das große Finale“, so Harald Steiner, Obmann von Veranstalter KSV Rum.
Am Sonntag werden die Bewerbe mit den hohen Gewichtsklassen abgeschlossen, Start ist um 10 Uhr.
Drei Favorit:innensiege und eine Überraschung im Bogensport bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck. Im Compound wurden Nico Wiener und Ricarda Lukancic ihren Favorit:innenrollengerecht, im Olympic Recurve gelang dies Elisabeth Straka bei den Damen ebenfalls. Bei den Herren kam es in der olympischen Disziplin zu einer Sensation.
Qualifikationssieger Wiener war auch in den K.o.-Duellen im Tivoli-Stadion eine Klasse für sich. Der Burgenländer, der zuletzt in Shanghai (CHN) den ersten österreichischen Weltcupsieg feiern konnte, bezwang Thomas Preisser im Finale mit 147:145.
„Die letzten Wochen waren sehr anstrengend, ich merke schon, dass es viel war“, so Wiener. „Deswegen freue ich mich umso mehr, dass es gereicht hat. Wenn man als großer Favorit hierherkommt, ist schon ein gewisser Druck da.“
Inzwischen hält der Burgenländer bei „ungefähr 30 Staatsmeistertiteln. Bis vor ein paar Jahren hat meine Mutter eine Liste geführt, jetzt wissen wir es nicht genau.“ Jener in Innsbruck wird länger in Erinnerung bleiben: „Es war schon sehr speziell, den ‚heiligen Rasen’ zu betreten. Wenn man weiß, dass hier Spiele bei der Fußball-EM 2008 stattgefunden haben, ist das schon cool.“
Bei den Damen setzte sich Ricarda Lukancic im Compound-Finale mit 144:137 gegen Andrea Ratzer durch.
Gute Vorbereitung für Olympia
Im Olympic Recurve spricht derzeit ganz Österreich von Elisabeth Straka. Die 24-jährige Niederösterreicherin, die sich vor kurzem für die Olympischen Spiele in Paris qualifizieren konnte und bereits in der Qualifikation die Nummer eins, zog mit 6:0-Siegen gegen Anna Kienzler und Lisa Rohregger ins Finale ein. Dort setzte sie sich gegen Elisa Maier mit 6:2 durch.
„Der Titel freut mich sehr, vor allem aber die Leistung. Ich konnte in allen Runden konstant gut schießen“, so Straka. „Es war national sicher der bislang größte Bewerb, in dem Stadion zu schießen und sogar im ORF zu sein. Für die kommenden, internationalen Bewerbe war das sicher eine gute Vorbereitung.“
Denn im Sommer geht es für Straka zu den Olympischen Spielen nach Paris. „Der Moment, als ich in Essen das Olympia-Ticket gelöst habe, war surreal. Ich habe zweimal zum Judge geschaut, bis ich es glauben konnte. Ich freue mich auf die Olympischen Spiele, ich werde mich bestmöglich vorbereiten und es genießen.“
Youngster jubelt! “Will zu den Olympischen Spielen”
Bei den Herren sorgte Jonas Molnar für eine faustdicke Sensation. Der erst 17-jährige Niederösterreicher zog mit Siegen gegen Oliver Brandstetter und Christian Leitgeb ins Finale ein, dort kam es zum Duell mit Lukas Kurz. Lokalmatador Kurz, der mit dem Herren-Team noch um eine Olympia-Teilnahme kämpft, ging mit 2:0 in Führung, Molnar kämpfte sich zurück und holte mit 6:4 tatsächlich den Sieg.
„Nach dem letzten Schuss habe ich einen Freudenschrei rausgelassen, weil ich einfach so überrascht und überwältigt war. Österreichischer Staatsmeister zu sein, ist unglaublich“, jubelte der Schüler. „Ins Finale bin ich befreit gegangen, ich hatte nichts zu verlieren.“
Seine persönliche Reise im Bogensport hat erst begonnen. Wohin sie gehen soll, weiß Molnar ganz genau. „Zu den Olympischen Spielen! Das ist mein großes Ziel. Paris ist noch kein Thema, aber in Los Angeles will ich dabei sein“, erklärt der Guntramsdorfer. „Ich weiß, dass ich dafür noch viel arbeiten muss.“
“Grandiose Werbung für unseren Sport”
Im Mixed-Team holten Straka/Molnar für Niederösterreich Silber, der Sieg ging an Wien (Jasmin Hye und David Macher). Im Herren-Teambewerb Olympic Recurve gewann Tirol (Philipp Bergauer, Lukas Kurz, Manfred Renner) vor Steiermark (Wilhelm Bieler, Lukas Hasenberger, Christian Zwetti).
In den Compound-Teambewerben räumte Tirol ab: Bei den Herren siegte das Trio Gerhard Gritsch/Markus Gritsch/Florian Pfefferle vor Burgenland (Michael Meier, Nico Wiener, Wolfgang Wiener), bei den Damen triumphierten Silvia Barckholt, Daniela Kranabeter und Ricarda Lukancic vor Oberösterreich (Renate Kerbl, Eva-Maria Seidel, Irene Sumper), im Mixed-Team jubelten Ricarda Lukancic/Markus Gritsch vor Eva-Maria Seidel/Klaus Bittermann (OÖ) über die Goldmedaille.
Herwig Haunschmid, Präsident des Österreichischen Bogensportverbandes, zeigte sich mit der Premiere bei den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien hochzufrieden: „Die letzten beiden Tage waren grandiose Werbung für unseren Sport. Danke an alle Beteiligten, von den Veranstaltern über die freiwilligen Helfer:innen über die Schiedsrichter:innen und natürlich unsere Athlet:innen. Euch gebührt ein riesengroßes Lob.“
Ein Feuerwerk der Emotionen gab es zum Abschluss der Floorball-Bewerbe in der MS Hötting West. Nach einer fulminanten Show am Freitag und würdigen Siegern im Masters und im Mixed-Bewerb legten die heimischen Floorball-Asse am Samstag im Finale der Mixed-Kleinfeld-Bundesliga noch einen drauf. Nach einem spannenden Turniertag setzte sich am Ende verdient VSV Unihockey vor den Kärntner Kollegen FBC Klagenfurt durch. UHC Götsis komplettierte als drittes Team das Siegespodest.
„Für uns waren es zwei richtig coole Tage. Wir haben wieder viel Zeit und Arbeit investiert, um eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Das ist uns wieder gelungen. Auch der Fakt, dass wir die Delegiertenversammlung heuer im Rahmen der Finals ausgetragen haben, war ein richtiger Schritt. Unser Credo ‚mit den Finals mitzuwachsen‘ ist einfach stimmig. Wir sind sehr dankbar und freuen uns schon auf das nächste Jahr“, bilanziert Gerold Rachlinger, Generalsekretär des Österreichischen Floorball Verbandes.
Am Ende waren Siegerin wie Sieger zu Tränen gerührt: Sara Hekele und Martin Spatt freuten sich über ihre Trampolin-Staatsmeistertitel 2024 im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien gewaltig.
Für Hekele, die im USI Innsbruck gemeinsam mit Amelie Wansch auch den Synchron-Titel gewann, waren es die Goldmedaillen Nummer zehn und elf, damit übernimmt sie die Führung in der ewigen österreichischen Trampolin-Rangliste (vor Benny Wizani mit 10x Gold). Spatt feierte im Einzel nach langen neun (!) Jahren und zuletzt einer schweren Knieverletzung ein bejubeltes Comeback ganz oben am Siegerpodium.
Emotionale Geschichten
Die 24-jährige Salzburgerin Hekele freute sich über „eine für mich optimal gelaufene Meisterschaft. Ich wollte unbedingt einen zehnten Staatsmeistertitel, jetzt sind es trotz der starken Konkurrenz sogar elf, darüber bin ich sehr glücklich.“
Spatt hatte nach seinem letzten Einzelsieg 2015 seine Karriere eigentlich schon beendet, war nach mehreren Jahren Pause wieder eingestiegen, wurde dann von einer multiplen Knieverletzung (Kreuzbandriss, Seitenbandriss) zurückgeworfen. (Zur Story>>>) Jetzt präsentierte sich der 30-Jährige auf internationalem Niveau besser denn je: „Eigentlich unglaublich, mir fehlen fast die Worte.“
In sportlicher Abwesenheit des für die Olympischen Spiele qualifizierten Benny Wizani – der nach seiner Knieverletzung noch nicht wieder wettkampf-fit war, aber in der Halle co-moderierte und seine Kollegen unterstützte – bewies die heimische Trampolin-Spitze, dass ihr siebenter WM-Teamplatz im Vorjahr kein Zufall war. In allen Übungen der Männer-Finalisten gehörten innerhalb der zehn hintereinander zu zeigenden Kürsprünge mehrere Dreifachsalti mit Schraubendrehungen zum Repertoire.
“Leistungen auf Weltniveau”
Bei den Frauen verlief die Einzel-Entscheidung zwischen Hekele und ihrer Synchron-Partnerin und Vorjahressiegerin Amelie Wansch äußerst knapp, dazu rückte die drittplatzierte Jenny Lechthaler sportlich bereits nahe heran.
Sportdirektorin Ingrid Hemedinger zog am Ende der Trampolin-Staatsmeisterschaft 2024 eine eindeutig positive Bilanz: „Auch ohne Benny haben wir mehrere Leistungen auf Weltniveau gesehen, solch ein österreichischer Level war vor einigen Jahren noch undenkbar. Dazu kommen in allen Nachwuchsklassen große Zukunftshoffnungen nach. Unsere Spitzenszene ist zwar klein, aber immens fokussiert.“
Super Stimmung am Samstag-Vormittag auf dem Landestheater-Vorplatz.
Racketlon Austria nutzte – im wahrsten Sinne des Wortes – die Bühne der Sport Austria Finals 2024 powered by Österreichische Lotterien für eine ganz besondere Feierlichkeit.
Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens feierte der Verband, angeführt von Präsident Marcel Weigl, gemeinsam mit der Sport-Austria-Spitze um Präsident Hans Niessl, zahlreichen Ehrengästen und allen Innsbrucker:innen. Legenden der Szene, wie Magnus Eliasson – der Schwede gilt als bester Racketlon-Spieler aller Zeiten – sowie die mehrfache Weltmeisterin Christine Seehofer-Krenn, reisten eigens nach Tirol an.
Weigl nutzte die Gelegenheit um nach vielen Jahren als Präsident abzudanken. Bereits am Sonntag findet die Ordentliche Generalversammlung statt, wo sich mit Roland Pichler ein neuer Kandidat zur Wahl stellt.
Zwei Größen des Racketlon-Sports: Magnus Eliasson (li.) und Noch-RFA-Präsident Marcel Weigl.
Weigl feat. Eliasson
Am Nachmittag ging’s dann für die Racketlon-Elite wieder zurück in die Halle. Traditionell trägt die RFA im Rahmen der Sport Austria Finals ihre Bundesliga-Bewerbe aus.
Natürlich griff auch Weigl – ein letztes Mal in seiner Doppelfunktion – zu den Schlägern. Seine Sportunion Rackathletes Austria warteten sogar mit Eliasson als Gastspieler auf.
Erwartungsgemäß setzte sich die Equipe ungeschlagen vor dem ASVÖ Racketsport Vösendorf, der Sportunion Racketpoint Vienna und dem Sportverein Nussdorf/Debant durch.
Am Sonntag gehen die Racketlon-Bewerbe mit den Einzel-Bewerben zu Ende. Michael Dickert und Irina Olsacher sind Titelverteidiger und gelten als Favoriten.
Im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien wurde die letzte Runde der Herren-Bundesliga ausgetragen. Der Mannschafts-Meister und Vizemeister stand mit dem SG EDER Mat Couture Team OÖ rund um Topstar Aqeel Rehman und der NV SU Wr. Neudorf-Mödling bereits vor der finalen Squash-Action fest, der Kampf um Platz drei war allerdings noch offen.
Um den matchen sich der Wiener Sport-Club und der Union Squash Club Aspang. Gleich zu Beginn kommt es zum direkten Duell, das allerdings keinen Sieger bringt. Zuerst gewinnt Jakub Solnicky für den Sport-Club seine Partie gegen Valentin Rapp 3:0, danach drehen Jungstar Daniel Lutz (3:0 gegen Lukas Windischberger) und Martin Štěpán (3:0 gegen Manuel Kurzwell) die Partie. Im entscheidenden Duell behält Stefan Brauneis gegen Mathias Ebenberger mit 3:1 die Oberhand und besorgt den 2:2-Endstand.
Auch in der Abschlusspartie holt der Wiener Sport-Club ein 2:2 gegen das SG Squash Team Tirol und sichert sich damit Rang drei in der Endtabelle. Dem Union Squash Club Aspang reicht das 3:1 gegen SC Veldidena Boasters nicht und muss sich mit dem vierten Platz zufriedengeben. Meister SG EDER Mat Couture Team OÖ verliert beide Spiele gegen SG Squash Team Tirol und NV SU Wr. Neudorf-Mödling, obwohl Topstar Rehman seine beiden Duelle für sich entscheidet.
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