Beim mit Spannung erwarteten Premieren-Auftritt von Österreichs Tischfußball-Elite ist am Donnerstag im Raiffeisen Sportpark die erste Entscheidung gefallen.
Im Classic Doppel der Damen setzen sich Verena und Sabrina Rohrer mit 3:0 gegen Astrid Franz und Sophie Csar durch. Auf das Ehepaar Rohrer vom TFC Vienna Fooscats wartet damit bei der morgigen Siegerehrung jeweils ein Goldbaren im Wert von einer Unze. Zur Erinnerung: Die Tischfußball-Bewerbe bei den Sport Austria Finals 2023 sind mit Goldpreisen im Wert von insgesamt 50.000 Euro dotiert.
“Es ist unbeschreiblich. Wir haben noch gar nicht realisiert, was wir erreicht haben. Einerseits haben wir im Classic Doppel noch nie wirklich gute Ergebnisse geschafft, andererseits haben wir uns wochenlang akribisch vorbereitet – am Tisch, aber auch mental. Von nichts kommt nichts. Wir wollen nun auch in allen anderen Bewerben ins Finale”, sagen Verena und Sabrina Rohrer.
Traum-Ambiente: Mixed-Finale am Freitag im Finals Dome
Am Freitag geht es dann Schlag auf Schlag weiter. Gleich am Vormittag starten im Raiffeisen Sportpark die Einzelbewerbe der Damen und Herren, wobei jeweils gleich mehrere Weltmeister:innen und Champions-League-Sieger:innen nach Gold greifen – Österreichs Spieler:innen zählen in dieser Sportart zu den besten der Welt.
Sabrina (li.) und Verena Rohrer siegen im Classic Doppel.
Gegen 14:00 Uhr steht das Finale im Classic Doppel der Herren auf dem Programm. Die Begegnung steht bereits fest, es treffen der Grazer Lokalmatador Benjamin Willfort und Daniel Burmetler auf David Csar und Dalibor Suvajac.
Wer Tischfußball live erleben will, hat morgen um 20:00 Uhr auf dem Karmeliterplatz die Chance. Dann steigt direkt im Finals Dome das Finale des Mixed-Bewerbes. Sophie Csar und Kevin Hundstorfer treffen auf Melissa Mosser und Stefan Burmetler.
Die besten Begegnungen des Tages gibt es immer live und on-demand auf sportpassaustria.at.
Etwas mehr als einen Monat vor den Sport Austria Finals 2023 powered by Holding Graz ist am letzten April-Wochenende auch die “ABBQS”, eine der renommiertesten heimischen Slowpitch-Ligen, in die neue Saison gestartet.
Der “Season Opener” am Racoonsfield, der Heimstätte der Stockerau Racoons, diente dabei gleich drei Teams als Härtetest in Richtung Finals: Neben den “Waschbären”, mischen im Juni in Graz nämlich auch die Wiener Neustadt Rubberducks und die Rohrbach Crazy Geese um den österreichischen Meistertitel mit.
“Typisch Slowpitch” – es geht zur Sache, aber immer fair und respektvoll.
“Typische Slowpitch-Atmosphäre”
Beim Blick auf die Wettervorhersage sah es zunächst so aus, als würde der Regen zum großen Spielverderber werden. Doch die Teams ließen sich von den wechselhaften Bedingungen nicht unterkriegen und zeigten gleich am ersten ABBQS-Spieltag Slowpitch Softball vom Feinsten.
Vor den Augen von ABF-Präsident Rainer Husty unterstrichen vor allem die Ducks eindrucksvoll ihre Frühform. Die Neustädter, bei denen mit Christian Scherz sogar noch ein Top-Spieler fehlte, konnten die Begegnungen mit den Geese (25:16), den Racoons (12:2) und den Wet Sox-Wanderers (21:8) allesamt für sich entscheiden.
“Slowpitch ist nicht ohne Grund die meistgespielte Baseball-Variante. Am Racoonsfield hat man gleich zu Saisonbeginn die typische Slowpitch-Atmosphäre gespürt”, unterstreicht Husty. Was er damit meint? Spektakuläre Aktionen sowie hitzige Begegnungen auf dem Feld und im Gegenzug dann die familiäre Atmosphäre im Rahmen der gemeinsamen Analyse bei einem kühlen Getränk.
In den weiteren Begegnungen des ersten Spieltags unterlagen die Racoons den Wet Sox knapp 12:19. Die Gastgeber setzten sich aber dafür gegen die Geese (11:7) durch. Die Wet Sox und die Geese trennten sich 12:5.
Nationalteam-Assistant Chris Ranallo pitcht in der ABBQS.
Rubberducks unterstreichen Favoritenrolle
In der ABBQS-Tabelle liegen die Wiener Neustadt Rubberducks, die auch im Juni in Graz zu den Topfavoriten zählen, somit vorerst in Führung. Für die Konkurrenz aus Stockerau (3.) und Rohrbach (4.) bieten sich aber im Rahmen der beiden ABBQS-Spieltage im Mai noch genügend Chancen, Selbstvertrauen im Hinblick auf die Sport Austria Finals zu tanken.
Eric Red, stellvertretender Liga-Präsident und Hitting-Coach des COED-Nationalteams, zeigt sich jedenfalls mit dem Leistungsniveau in der ABBQS bereits zufrieden: “Die Liga ist als ein Versuch gestartet, eine Slowpitch-Liga im Osten von Österreich zu etablieren, wo es nicht ausschließlich um den Spaß geht, sondern auch viel Platz für Qualität und Ehrgeiz ist. Und das gelingt uns derzeit sehr gut.”
Die Rubberducks rund um Liga-Co-Präsident Eric Red präsentieren sich in starker Frühform.
“Sport Austria Finals sind eine Erfolgsgeschichte”
Nach einem erfolgreichen Saisonstart blicken alle Beteiligten bereits voller Vorfreude in Richtung Graz. “Die Sport Austria Finals sind für uns wie ein Grand Slam Turnier im Tennis. Wir können uns dort präsentieren und die Stimmung ist grenzgenial. Ich bin froh, dass wir so eine Veranstaltung in Österreich haben”, sagt Stefan Valsky, der seit der Vereinsgründung im Jahr 2010 das Trikot der Stockerau Racoons trägt und mit dem Event nur positive Erinnerungen verbindet.
Nationalteam-Assistant-Coach Christopher Ranallo, der in der ABBQS als Pitcher im Einsatz ist, hofft auf viele Fans. “Ich freue mich schon sehr, weil das Turnier ein großer Spaß wird. Außerdem ist es eine echte Chance, die Menschen außerhalb unserer Bubble für Slowpitch zu begeistern.”
“Die Sport Austria Finals sind eine Erfolgsgeschichte und haben mittlerweile Tradition”, ergänzt der ABF-Präsident.
Noch ist nicht aller Tage Abend: Für die Crazy Geese lief es nicht nach Wunsch, bis zu den Sport Austria Finals ist aber noch Zeit.
Neuer Streaming-Dienst bietet Live-Baseball aus Österreich
Husty ließ im Rahmen des ABBQS-Saisonauftakts übrigens noch mit guten Neuigkeiten aufhorchen, die vor allem die Fans des heimischen Baseball-Sports freuen dürfte.
Die vom Verband betriebene Streaming-Plattform baseballsoftball.tv zeigt in dieser Saison einen Großteil der Spiele aus der Baseball-Bundesliga live und on-demand. Die dafür notwendigen Kamerasysteme, die von den jeweiligen Heimvereinen bedient werden, sind bereits an so gut wie allen Bundesliga-Standorten installiert.
“Wir versuchen, mit den Entwicklungen der Zeit Schritt zu halten. Wichtig für eine Sportart ist, dass sie medial präsent ist und öffentlich gesehen wird. Und das schaffen wir mit baseballsoftball.tv”, sagt der ABF-Präsident. Die Softball-Bundesliga der Frauen soll übrigens ehestmöglich nachziehen.
ABF-Präsident Rainer Husty war beim Liga-Start zufrieden – und hatte Neuigkeiten im Gepäck.
Die besten Bilder vom Saisonauftakt in unserer Galerie
Die weibliche Rugby-Community in Österreich wächst!
In den vergangenen Jahren erfreuen sich die Vereine vermehrt über Zuwachs, ehemalige Spielgemeinschaften streben nach Eigenständigkeit und das Nationalteam hat den Aufstieg in die zweihöchste Amateur-Liga geschafft.
Auf Vereinsebene gibt es mit der Women’s 7s Series nunmehr einen regulären Ligabetrieb, wo nach den Regeln der olympischen 7er-Rugby-Variante jene sechs Teams ermittelt werden, die an den Sport Austria Finals 2023 powered by Holding Graz teilnehmen. In der steirischen Landeshauptstadt genießt die weiblichen Rugby-Elite in Abwesenheit ihrer männlichen Kollegen die ungeteilte Aufmerksamkeit, was einen zusätzlichen Push für die Sportart bringt.
Liga-Sprecher Stefan Pauser spricht im Interview über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Damen-Rugby in Österreich.
Stefan, wie ist es um den weiblichen Rugby-Sport in Österreich bestellt? In welche Richtung zeigt die Entwicklungskurve? Stefan Pauser: Vor allem in den vergangenen drei Jahren hat sich mehr und mehr gezeigt, dass die gute Arbeit der Vereine Früchte getragen hat. Wir haben einen konstanten Ligabetrieb, es herrscht reger Zulauf – vor allem auch im Nachwuchsbereich. Deshalb etablieren sich nun auch immer mehr Vereine, die in der Vergangenheit als Spielgemeinschaften angetreten sind, als eigenständige Teams. Somit zeigt die Quantitäts- als auch die Qualitätskurve klar nach oben.
Die Richtung für Österreichs Damen-Rugby stimmt.
Lässt sich die Qualitätssteigerung messen? Pauser: Sie lässt sich vor allem daraus ableiten, dass es bei den Turnieren deutlich knappere Ergebnisse gibt als noch vor einigen Jahren. Die Top-3 liegen sehr nahe beisammen. Lange Zeit gab es hinter Rugby Donau lange nichts. Jetzt merkt man, dass andere Teams aufgeschlossen haben und in diesem Jahr sogar drei, vier Teams um den Titel mitspielen können.
Wie lange existiert die Women’s 7s Series bereits? Pauser: Die Women’s 7s Series ist schon vor einigen Jahren entstanden, setzte sich aber lange Zeit aus vielen wechselnden Spielgemeinschaften zusammen. Nun ist es eben aufgrund der gestiegenen Mitglieder-Zahlen erstmals möglich geworden, einen kontinuierlichen Ligabetrieb mit immer mehr eigenständigen Teams zu organisieren.
Wer sind die Top-Teams der heimischen Damen-Rugby-Szene, die regelmäßig im Rahmen der Women’s 7s Series antreten? Pauser: Mit der Spielgemeinschaft aus Wiener Neustadt und Melk (Red Rucking Rockets; Anm.), Rugby Donau, Stade Rugby, den Celtics, die als Blue Mustard Mates gemeinsam mit Spielerinnen aus Krems am Start sind, den Steel City Tigers aus Klagenfurt/Linz und einer Spielgemeinschaft aus Graz/Leoben sind mittlerweile sechs Teams an so gut wie allen Spieltagen der Series im Einsatz. Dazu kommen jeweils noch Vereine, die nicht an jedem Turnier-Wochenende ein Team stellen, aber ebenfalls über eine wachsende Community verfügen.
Bei den Sport Austria Finals genießen die Damen aufgrund der Nationalteam-bedingten Abwesenheit der Herren das alleinige Rampenlicht. Was bringt die Teilnahme an so einer Veranstaltung den Teams und dem Damen-Rugby generell? Pauser: Einerseits ist es für die Damen momentan der größte aller Bewerbe. Der Staatsmeistertitel ist nach wie vor die höchstmögliche Auszeichnung. Außerdem wird medial noch mehr Aufmerksamkeit unseren Sport gelenkt. Daraus erhoffen wir uns einerseits, dass wir noch mehr Damen motivieren können, in die Vereine zu kommen. Andererseits wollen wir auch die herrschenden Vorurteile wieder ein Stück weiter abbauen.
Was sind klassische Vorurteile gegenüber den Damen? Pauser: Man stellt sich immer vor, dass jede Frau im Rugby über 100 Kilo auf die Waage bringt und ohnehin alle Spielerinnen unfit sind – eine weibliche “Schlägertruppe” eben. Dabei zeichnet sich gerade die 7er-Variante aber durch extrem athletische Spielerinnen aus. Generell ist es wichtig, zu erwähnen, dass 7er-Rugby aufgrund der höchst unterschiedlichen Positionen für jeden und jede geeignet ist, unabhängig von Körperbau und Gewichtsklasse. Es ist wirklich ein Sport, wo jede und jeder mitspielen kann.
Wer sind deiner Meinung nach die Top-Favoritinnen beim Turniertag im Rahmen der Sport Austria Finals am 8. Juni im ASKÖ Sportcenter in Eggenberg? Pauser: Beim jüngsten Freundschaftsturnier waren die Red Rucking Rockets siegreich. Gemeinsam mit Stade teilt sich das Team auch so gut wie alle Turniersiege in dieser Saison. Zum Favoritinnen-Kreis zählen aber sicher auch Celtic und Donau.
Wie gut steht der heimische Damen-Rugby-Sport eigentlich im internationalen Vergleich da? Können unsere Damen auf Vereins- oder Nationalteam-Ebene mit der europäischen Elite mithalten? Pauser: Ja. Das Damen-Nationalteam hat den Aufstieg in die zweithöchste Amateur-Spielklasse Europas, der sogenannten Rugby Europe Trophy, geschafft. Eine Top-10-Platzierung unter den 16 teilnehmenden Nationen ist dort bei der Premiere unser klares Ziel.
7er-Rugby ist auch olympisch. Kann Österreich vielleicht in absehbarer Zeit einmal eine Sensation schaffen und unter den fünf Ringen antreten? Pauser: Die Qualifikation für Paris 2024 ist bereits abgeschlossen, aber es wäre theoretisch möglich, dass sich unsere Damen für die Spiele 2028 qualifizieren. Dazu müsste in den kommenden Jahren ein weiterer Aufstieg gelingen und voraussichtlich eine Top-5-Platzierung erreicht werden. Das ist nicht unmöglich, für die nächsten Entwicklungssprünge sind aber wohl semiprofessionelle Strukturen notwendig.
Frei nach Sigi Bergmann steht im Kampf um den Staatsmeistertitel ein “harter Fight” bevor.
Österreichs Cheerleading- und Performance-Cheer-Athlet:innen treten am Dienstag bzw. Mittwoch die Heimreise von den ICU World Cheerleading Championships 2023 in Orlando (USA) an.
Mit im Gepäck haben die acht Nationalteams neben jeder Menge Erfahrung vor allem auch die in den Cheerleading-Kategorien Youth und Junior eroberten WM-Goldmedaillen. Doch damit nicht genug.
Bei einer feierlichen Zeremonie im Rahmen der Weltmeisterschaften am ESPN WIDE WORLD OF SPORTS COMPLEX in Florida kamen überraschend noch drei weitere Auszeichnungen für Team Austria dazu.
Weltverband honoriert ÖCCV-Anerkennung
Die offiziellen Vertreterinnen des Österreichischen Cheerleading und Performance Cheer Verbandes (ÖCCV) um Präsidentin Julia Harrer bekamen vom Weltverband, der International Cheer Union (ICU), zunächst den “Sports Authority”-Award verliehen. Die ICU honoriert damit die Aufnahme des ÖCCV in die Sport-Austria-Familie, die gleichbedeutend mit der Anerkennung als eigenständige Sportart in Österreich ist.
“Das zeigt, dass die Anerkennung unserer Sportart nicht nur in Österreich wertgeschätzt wird, sondern auch weltweit. Die unzähligen Stunden an harter Arbeit haben sich ausgezahlt. An dieser Stelle gilt der Dank allen Vereinen und handelnden Personen, die diesen Schritt möglich gemacht haben”, sagt Harrer.
Zwei WM-Goldene verbuchte der ÖCCV in Orlando.
Auszeichnungen für WM-Titel 2022
Für die Leistungen des Jahres 2022 – in dem Österreichs Senior-All-Girl-Nationalteam sensationell den WM-Titel in der zweithöchsten Cheerleading-Kategorie (“Elite”) holte und den Aufstieg ins “Premier”-Level feierte – gab es noch zwei weitere Auszeichnungen: Den “Breakthrough Award” und den Award für Jannine Körber als “Coach of the Year 2022”.
“Der Coach of the Year ist die höchste Auszeichnung, die man als Coach erreichen kann. Diese Ehre teile ich mit meinem Team, meinen Coaches sowie allen, die diese Auszeichnung für mich möglich gemacht haben”, so Körber, die auch in diesem Jahr wieder für das Senior-All-Girl-Nationalteam verantwortlich war.
ÖCCV-Präsidentin Julia Harrer und Coach of the Year Jannine Körber präsentieren die Awards.
“Von den Emotionen überwältigt”
Alle Awards wurden von einem ICU-Gremium vergeben. Das Prozedere erfolgte ohne Einbindung des österreichischen Verbandes. Dementsprechend groß war die Überraschung in den Reihen des ÖCCV.
“Wir haben an diesem Abend unter allen Nationen die meisten Awards erhalten. Ich bin aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen, war total überrascht und von den Emotionen überwältigt”, so die ÖCCV-Präsidentin abschließend.
Next Stop: Sport Austria Finals
Österreichs Cheerleading-Szene hat nach den turbulenten Wochen seit Saisonbeginn nun kurz Zeit haben, zur Ruhe zu kommen. Doch bald schon beginnen die Vorbereitungen auf das nächste Highlight.
Denn im Rahmen der Sport Austria Finals 2023 powered by Holding Graz kommen zwischen 7. und 11. Juni die Staatsmeisterschaften zur Austragung, wo die Athlet:innen dann wieder mit ihren jeweiligen Vereinen gefordert sind, sportliche Höchstleistungen zu Erbringen.
Die Racketlon Federation Austria (RFA) rund um Präsident Marcel Weigl sieht ihre Hauptaufgabe in der Organisation des Spitzen- und Leistungssports – und damit in der Austragung der Turnierserie (“BABOLAT Austrian Championship”) und der Einberufung der Nationalteams (U12, U13, U16, U18, U21, Elite I und Elite II)
Der mittlerweile auf zwei Teilzeit-Kräfte sowie zwei geringfügig angestellte Mitarbeiter angewachsene Verband vergisst aber dabei nicht auf seine Basis und die Vereine.
Call on me!
Im Rahmen von “Let’s Talk Racketlon” gibt es an jedem letzten Montag im Monat Online-Veranstaltungen, bei denen Weigl & Co. Hilfestellungen und eine Diskussionsplattform für die gesamte Community anbieten. “In der heutigen Zeit ist Kommunikation das Um und auf. Während es den einen zu viel ist, kann es den anderen nicht genug sein. Für viele ist die Informationsflut im Web, auf Social Media, per Whats App, oder Telefon nicht mehr überschaubar. Deshalb haben wir die Möglichkeit geschaffen, dass alle – vom Nationalspieler bis zu den Eltern von Nachwuchsspieler:innen – ihre Fragen und Anregungen im Rahmen dieser Diskussionsrunde äußern können”, erklärt RFA-Präsident Marcel Weigl.
Jugend forscht
Racketlon macht Schule. Unter der Leitung von Präsident Marcel Weigl wird sogar im Turnsaal gespielt.
Die RFA engagiert sich in zahlreichen Projekten, um die Zukunft des Sports zu sichern. Bei der “BABOLAT TALENT TOUR” wird talentierten Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und zwölf Jahren eine polysportive Ausbildung in den Racket-Sportarten ermöglicht. Dazu finden an den Racketlon Hotspots quer durchs Land regelmäßig geförderte Trainingseinheiten statt. Von dort aus sollen die Talente dann den Weg in die Breitensport- bzw. Spitzensport-Wettkämpfe finden. “Es gelingt uns, immer wieder neue Talente zu entdecken, obwohl es aufgrund der zahlreichen Konkurrenz-Angebote immer schwieriger wird”, erklärt Weigl zu.
Treffpunkt Turnsaal
Zudem hat der Verband eine Strategie entwickelt, um bereits den jüngsten Sportbegeisterten die Faszination Racketlon näher zu bringen. “Unser Youth Concept ist während der Pandemie-Jahre entstanden und zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler zum Racketlon zu bringen, bevor sie in andere Sportarten abwandern. Dank veränderter Regeln und unterschiedlichen Spielfeldgrößen kann Racketlon mit dem Konzept ‘Racketlon School’ auch in jeder Schule, die über einem Norm-Turnsaal verfügt, ausprobiert werden”, so Weigl.
Vorzeigeprojekt “First Serve Refugees”
Als ein “Vorzeigeprojekt” des Verbandes gilt “First Serve Refugees”, das jungen Frauen und Männern mit Migrationshintergrund zwischen 16 und 30 Jahren ein regelmäßiges kostenloses Racketlon-Training ermöglicht. Neben der sportlichen Betätigung begeistern sich die vorwiegend unbegleiteten Minderjährigen an den Standorten Wien, Graz und Lauterach auch darüber hinaus für den Sport und haben längst aktive Rollen beispielsweise als Schiedsrichter:innen, Funktionär:innen oder Trainer:innen übernommen.
“Wir haben dank First Serve Refugees bisher bereits über 100 jungen Menschen den Racketlon-Sport näherbringen können. Viele von ihnen sind dabeigeblieben, trainieren regelmäßig und messen sich mittlerweile bei Turnieren. Einige haben sogar bereits die Ausbildung zu Übungsleitern gemacht oder engagieren sich anderweitig in Vereinen”, freut sich Projektleiterin Doris Turner im Interview über den großen Erfolg.
“First Serve Refugees” ist Vorzeige- und Erfolgsprojekt zugleich.
Next Step: Vollmitgliedschaft bei der Sport Austria
“First Serve Refugees” läuft mit Ende des Jahres aus. Spätestens dann rückt das nächste “Projekt” ins Blickfeld der RFA: Der Verband kämpft um die Aufnahme als Vollmitglied in den Kreis der Sport Austria, um vollen Zugang zur Sportförderung zu erhalten. Derzeit ist man auf kleinere Fördersummen angewiesen, die über den Tischtennis-Verband (ÖTTV) bezogen werden können. Diese Kooperation läuft allerdings Ende 2024 aus.
Die Nationalteams des Österreichischen Cheerleading und Performance Cheer Verbandes (ÖCCV) zeigen zum Abschluss der ICU World Cheerleading Championships 2023 am Freitag (Ortszeit) in Orlando (USA) einmal mehr, dass sie zur absoluten Weltspitze gehören.
Zwar kommt zu den beiden Gold-Medaillen im Nachwuchs-Bereich – im Youth All Girl Median (12 bis 14 Jahre) und Junior All Girl Advanced (15-18) feierte Österreich am Donnerstag jeweils den WM-Titel – kein weiteres Edelmetall mehr dazu. Am dritten und letzten Wettkampftag zeigen die fünf Senior-Nationalteams aber durch die Bank Höchstleistungen, auf eine Sensations-Medaille fehlt schlussendlich nicht viel.
Coed-Team verpasst Bronze um 1,4 Punkte
In der Kategorie Senior Coed Elite, wo gemischte Teams aus Männern und Frauen auf der Matte stehen, verpassen die erstmals überhaupt angetretenen Österreicher:innen mit Platz vier die Medaillen-Ränge nur hauchdünn.
Die Scoresheets der Jury weisen das ÖCCV-Team schlussendlich nur 1,4 Punkte hinter Brasilien auf Rang vier aus. Gold geht an Japan, Silber an Australien. Von Enttäuschung ist bei ÖCCV-Athlet Florian Ackerl aber keine Spur: “Wir zählen zu den besten Teams der Welt und sind das beste europäische Coed-Nationalteam. Der vierte Platz macht mich stolz und lässt mich voller Vorfreude auf die kommende Season blicken.”
Beim ersten WM-Auftritt belegt das COED-Team (bestehend aus Frauen und Männern) sensationell Rang vier.
Rang sechs bei Premiere in der “Königsklasse”
Wie dünn die Luft an der Weltspitze ist, erfährt zum WM-Abschluss auch das Senior-All-Girl-Premier-Nationalteam. Die Österreicherinnen, die nach dem Weltmeistertitel der zweithöchsten Kategorie im Vorjahr nun erstmals in der sogenannten “Königsklasse” dabei sind, zeigen eine atemberaubende Routine und belegen sensationell Rang sechs. Zwischen den viertplatzierten Deutschen und dem ÖCCV-Team liegen beispielsweise schlussendlich nur 0,8 Punkte.
“Ich bin überwältigt. Wir sind nur knapp hinter der absoluten Weltelite des Cheerleadings geblieben. Unser Team feiert die Entwicklung, die uns diese tolle Punkteausbeute sowie die damit verbundene sehr gute Platzierung überhaupt erst ermöglicht hat”, sagt ÖCCV-Athletin Nathalie Denni.
Premiere in der “Königsklasse”: Am Ende gibts für die All Girl Seniors einen hervorragenden sechsten Rang.
Die Medaillen in der “Königsklasse” machen sich wie schon in den vergangenen Jahren die US-Amerikanerinnen und die Skandinavierinnen aus – mit dem besseren Ende für die Gastgeberinnen. Nach zuletzt drei Goldmedaillen für die europäische Cheerleading-Großmacht Finnland, holt sich das US-Nationalteam diesmal den Weltmeistertitel zurück. Die Finninen müssen sich mit Silber begnügen, Norwegen holt Bronze.
“Ich bin von den tollen Routines beeindruckt, die mit hohen Punkten belohnt wurden. Senior Coed Elite hat die Medaille nur denkbar knapp verpasst, womit mein Ziel für das kommende Jahr schon jetzt klar ist: Wir wollen nach der Medaille, wenn nicht sogar nach dem nächsten WM-Titel greifen. Senior Premiere All Girl hat mich ebenfalls besonders beeindruckt. Die geringe Punkteabstände zu den Top-Team bestätigen, dass wir zu den Besten der Welt zählen. Wir werden dies in Zukunft noch deutlicher unter Beweis stellen”, zeigt sich ÖCCV-Vorstand Petra Gruber, sportliche Leiterin der Cheerleading-Nationalteams, zufrieden.
Performance Cheer: Pom-Seniors feiern Rang 6
Neben den beiden Cheerleading-Nationalteams stehen auch die drei heimischen Performance-Cheer-Nationalteams am Freitag allesamt im Finale um die WM-Medaillen. Im Kampf um Edelmetall haben die Österreicherinnen allerdings schlussendlich das Nachsehen.
Den Medaillenrängen am nächsten kommt das Senior-Pom-Nationalteam, das als zweitbestes europäisches Team auf Platz sechs abschneidet. Gold geht an die Gastgeberinnen, vor Japan und Finnland.
Mit Rang acht (Senior Hip Hop) bzw. neun (Senior Jazz) setzen die ÖCCV-Nationalteams weitere Ausrufezeichen auf internationaler Matte.
“Es waren sehr hochkarätige und spannende Finals mit allen Top Nationen der Welt. Ins Finale zu kommen war für uns das Ziel und das haben wir geschafft. Heute haben die Tänzerinnen sowohl in Pom als auch im Jazz eine Top-Leistung gezeigt und Programme mit schwierigen Techniken, schnellen und sharpen Bewegungen und viel Leidenschaft und Energie gezeigt”, sind sich die Coaches Theresia Maurer-Lelard (Pom) und Katharina Horky (Jazz) einig. “Am Ende war es sehr knapp – und nur Kommastellen haben über die Platzierungen entschieden. Wir sind alle sehr stolz auf jede einzelne Tänzerin und ihre Leistungen.”
Rang drei im Medaillenspiegel: ÖCCV-Präsidentin zieht positives WM-Fazit
Generell darf der mehr als 200-köpfige ÖCCV-Tross mit dem Abschneiden bei den ICU World Cheerleading Championships 2023 mehr als zufrieden sein. Die beiden Goldmedaillen vom Mittwoch katapultieren die Österreicher:innen im abschließenden Medaillenspiegel bis auf Rang drei nach vorne. Nur die USA (17) und Japan (3) feierten auf der WM-Matte mehr Siege.
“Wir kommen mit zwei Weltmeister-Titeln sowie weiteren sehr guten Platzierungen nach Hause. Österreich bietet Cheerleading und Performance Cheer auf Weltklasse-Niveau. Darauf bin ich sehr stolz und freue mich, Teil dieses Erfolgs zu sein. Wir haben nach USA und Japan die meisten Siege mit von der WM-Matte genommen, der Erfolg spricht für Österreich”, so ÖCCV-Präsidentin Julia Harrer.
Nun gilt es die Eindrücke und Erfahrungen zu verarbeiten. Am Dienstag (Juniors) bzw. Mittwoch (Seniors) landen die Österreicher:innen wieder in Wien-Schwechat.
Alle Highlights auf SportPass Austria und Social Media
Alle Fans der österreichischen Nationalteams können die Weltmeisterschaften noch einmal hautnah erleben. Möglich macht dies einerseits eine Kooperation von SportPass Austria und Cheerleading Austria TV. Auf cheerleading-at.tv gibt es alle Videos aus Orlando. Andererseits gewährte Team Austria auf Instagram und Facebook zahlreiche Einblicke hinter die Kulissen.
Riesenjubel bei Österreichs Nachwuchs-Cheerleaderinnen!
Die Nationalteams der Kategorien Youth All Girl Median (12 bis 14 Jahre) und Junior All Girl Advanced (15-18) brennen am zweiten Wettkampftag der ICU World Cheerleading Championships 2023 in Orlando (USA) perfekte Final-Routines in die WM-Matte und jubeln jeweils sensationell über WM-Gold.
Die ÖCCV-Youngsters stehen – wie auch schon in den Semifinals – auf den Scoresheets der Jury ganz oben und lassen Kanada und Neuseeland (Youth) bzw. Japan und Neuseeland (Junior) hinter sich. Die Freude im Lager des Österreichischen Cheerleading und Performance Cheer Verbandes (ÖCCV) kennt am Donnerstag-Abend (Ortszeit) naturgemäß keine Grenzen.
“Wir haben die Matte gerockt”
“Unser Team hat ganz Österreich stolz gemacht. Unglaublich, ich bin Weltmeisterin und das mit 13 Jahren. Was für ein tolles Gefühl, diese Ehre wird mich mein ganzes Leben begleiten”, jubelt Youth-Weltmeisterin Anna Schlick. Junior-Kollegin Lara-Sophie Ferus ist ebenso euphorisch: “Wir haben die Matte gerockt und das vor der ganzen Welt. Wir bringen Gold mit nach Österreich.”
Auch der ÖCCV-Vorstand gratuliert: “Doppel-Weltmeister im Cheerleading war ein Ziel, dass ich vor allem unseren Athletinnen und Coaches sowie der gesamten Organisation vor den Weltmeisterschaften wirklich gewünscht habe. Es dann tatsächlich zu erreichen, ist auch für unseren Sport in Österreich ein starkes Statement”, so ÖCCV-Vorstand Petra Gruber, sportliche Leiterin der Cheerleading-Nationalteams.
Pokale, Medaillen und natürlich die begehrten Championship-Ringe – das alles gab’s für die neuen Weltmeisterinnen.
Spitzenplatz auch im Junior Pom
Österreichs einziges aufgebotenes Nachwuchs-Nationalteam im Bereich Performance Cheer darf sich indes zwar nicht über Edelmetall, aber über einen starken siebenten Platz freuen.
“Trotz starker Konkurrenz konnten wir eine fehlerfreie Routine performen und haben uns somit den siebenten Platz gesichert. Wir sind enorm stolz auf jede einzelne Athletin unseres Teams, denn die Mädels haben nicht nur auf der Matte alles gegeben, sondern in jedem Training hart gearbeitet und dem hohen Druck standgehalten”, zeigt sich Junior-Pom-Coach Elisabeth Erben höchst zufrieden.
Der WM-Titel geht an die USA. Japan und Mexiko sichern sich Silber bzw. Bronze.
Nachwuchsarbeit international top
Nach Abschluss der Nachwuchs-Bewerbe steht jedenfalls fest: Österreichs Youngsters, die bei den Weltmeisterschaften mit einem Performance-Cheer- und zwei Cheerleading-Nationalteams vertreten waren, haben auf internationaler Matte ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt.
“Unsere Cheerleading- und Performance-Cheer-Teams haben gezeigt, dass wir in Österreich eine sensationelle Arbeit leisten. Doppel-Weltmeister und eine Top-Platzierung im Junior Pom – darauf bin ich stolz und darauf kann ganz Österreich stolz sein”, freut sich ÖCCV-Präsidentin Julia Harrer. Es sind die bislang größte Erfolge des noch jungen Verbandes, der erst vor etwas mehr als einem Monat als assoziiertes Mitglied die Aufnahme in die Sport-Austria-Familie fand.
Top-Performances lieferten auch die Performance-Cheer-Nationalteams.
Senior-Nationalteams bringen sich in Lauerstellung
Neben den Medaillen-Entscheidungen in den Nachwuchs-Bewerben standen am zweiten Wettkampftag auch die ersten Auftritte von Österreichs fünf Senior-Nationalteams am Plan.
In den Cheerleading-Kategorien Senior Coed Elite, wo auch männliche Athleten mit dabei sind, und Senior All Girl Premier, der sogenannten “Königsklasse”, sowie in den Performance-Cheer-Bewerben Senior Pom, Senior Jazz und Senior Hip Hop gelingt nach souveränen Semifinal-Routines jeweils der Final-Einzug.
Hip-Hop-Coach Susanna Germany versucht die Emotionen in Worte zu fassen: “Wir sind extrem überwältigt und so stolz über den Finaleinzug. Das Announcement kam wie aus dem Nichts, es war so ein emotionaler Moment für das gesamte Team. Morgen heißt es nochmal Vollgas geben und die Stage so richtig aufheizen. Wir sind stolz darauf, Österreich in den USA noch ein zweites Mal repräsentieren zu können.”
Theresia Maurer-Lelard, sportliche Leiterin der Performance-Cheer-Nationalteams gratuliert und ortet weitere Medaillenchancen: “Unsere Athletinnen haben heute in der Pom-Kategorie gezeigt, dass sie zur Weltspitze gehören und haben mit einer Energie geladenen und präzisen Performance das Finale einer sehr starken Konkurrenz mit 20 Nationen erreicht.”
“Wir haben uns heute das erste Mal der Königsklasse des Cheerleadings gestellt und haben eine gute Routine auf die Matte gebracht. Morgen geht es ins Finale, wir können es kaum erwarten“ so Senior-All-Girl-Athletin Lena Heinricher.
Die WM-Medaillen in allen Kategorien werden am Freitag vergeben. Die erste Entscheidung fällt bereits am Vormittag (10:30 Uhr, Ortszeit), am späten Nachmittag (17:30 Uhr, Ortszeit) kürt zum Abschluss traditionell die Kategorie Senior All Girl Premier ihre Weltmeisterinnen.
Pyramiden stehen üblicherweise in Ägypten – die des Senior-All-Girl-Nationalteams allerdings derzeit in Orlando, Florida.
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Alle Fans der österreichischen Nationalteams können bei den Weltmeisterschaften hautnah dabei sein. Möglich macht dies einerseits eine Kooperation von SportPass Austria und Cheerleading Austria TV. Auf cheerleading-at.tv gibt es täglich brandneue Videos aus Orlando. Andererseits gewährt Team Austria auf Instagram und Facebook einen Blick hinter die Kulissen.
Der Auftakt in die ICU World Cheerleading Championships 2023 ist mehr als geglückt!
Österreichs Cheerleading- und Performance-Cheer-Nachwuchs setzt am ersten Wettkampftag der Weltmeisterschaften in Orlando (USA) gleich ein dickes Ausrufezeichen. Bei ihren Seminfinal-Auftritten am Mittwoch-Nachmittag (Ortszeit) bringen die Youngsters des Österreichischen Cheerleading und Performance Cheer Verbandes (ÖCCV) durchgehend Top-Performances auf die Matte. Die drei Nationalteams ziehen in den Kategorien Youth All Girl Median, Junior All Girl Advanced (beide Cheerleading) und Junior Pom (Performance Cheer) souverän ins Finale ein.
Österreicherinnen trotzen der Nervosität
“Das Erreichen der Finals mit den beiden Cheerleading-Nachwuchsteams macht mich sehr stolz”, freut sich ÖCCV-Vorstand Petra Gruber, sportliche Leiterin der Cheerleading-Nationalteams, die mit großen Erwartungen nach Florida gereist ist. “Ich weiß, wie gut unsere Teams sind, aber im Cheerleading ist immer alles möglich. Umso mehr freut es mich, dass wir unsere Routines im Finale am Donnerstag erneut zeigen und nach Medaillen greifen können”, so Gruber.
Auch die Performance-Cheer-Verantwortlichen zeigen sich nach dem Final-Einzug des Junior-Pom-Teams bei deren WM-Premiere naturgemäß sehr zufrieden. “Es war heute der allererste Auftritt unserer Juniors auf der WM-Matte. Die Nervosität war hoch, aber sie haben es ganz toll gemeistert”, freut sich Head Coach Viktoria Schellenbauer. Coach Elisabeth Erben ergänzt: “Wir sind sehr stolz auf das Team, das gegen eine enorm starke Konkurrenz eine Top-Leistung gezeigt hat.”
Österreichs Cheerleading-Nachwuchs will hoch hinaus – und beweist das im WM-Semifinale.
ÖCCV-Youngsters überzeugen WM-Jury
Mit ihren Auftritten sammelten die Österreicherinnen am ersten Wettkampftag reichlich Punkte auf den Scoresheets der Jury. Zwar werden die Karten im Finale am Donnerstag (ab 18:00 Uhr, Ortszeit) neu gemischt, die hohen Punktezahlen geben jedoch Selbstvertrauen für den Kampf um WM-Edelmetall, wo die ÖCCV-Nationalteams nun zu den Mitfavoriten zählen.
“Es war unglaublich, unsere Routine auf der Worlds-Matte performen zu dürfen. Wir haben die Halle zum Beben gebracht. Im Finale werden wir nochmal zeigen, wie gut wir sind” so Youth-Cheerleaderin Sophie Beran.
“Junior”-Athletin Gloria Philippsen kann das Finale kaum noch erwarten: “Wir sind bereit, die Medaille für Österreich nach Hause zu bringen.”
Seniors wollen nachziehen
Noch bevor am Donnerstag die Medaillenentscheidungen in den Nachwuchs-Bewerben fallen, steigen auch die fünf ÖCCV-Senior-Nationalteams in die Weltmeisterschaft ein.
In den Cheerleading-Kategorien Senior Coed Elite, wo auch männliche Athleten mit dabei sind, und Senior All-Girl Premier, der sogenannten “Königsklasse”, sowie in den Performance-Cheer-Bewerben Senior Pom, Senior Jazz und Senior Hip Hop stehen am Nachmittag die Halbfinals auf dem Programm.
Follow the action – auf SportPass Austria und Social Media!
Alle Fans der österreichischen Nationalteams können bei den Weltmeisterschaften hautnah dabei sein. Möglich macht dies einerseits eine Kooperation von SportPass Austria und Cheerleading Austria TV. Auf cheerleading-at.tv gibt es täglich brandneue Videos aus Orlando. Andererseits gewährt Team Austria auf Instagram und Facebook einen Blick hinter die Kulissen.
Österreich gilt als eine der Hochburgen des Racketlon-Sports. In der Kombination aus Tischtennis, Badminton, Squash und Tennis verzeichneten heimische Athlet:innen seit vielen Jahren Top-Erfolge auf internationalem Terrain. Nicht weniger als vier Einzel-, elf Doppel- und sechs Mixed-Weltmeistertitel hat Österreich im Racketlon zu Buche stehen. Dazu kommen noch drei Goldmedaillen im Teambewerb. Es überrascht deshalb nicht, dass die Racketlon Federation Austria (RFA) immer wieder innovative, neue Akzente setzt, um die Entwicklung des Sports weiter voranzutreiben.
Addition durch Subtraktion
Seit diesem Jahr veranstaltet der Verband die “BABLOAT Austrian Championships” – eine Turnierserie mit insgesamt sieben Stationen – darunter Österreichische Meisterschaften in den sogenannten “Split”-Bewerben. Dabei kommen jeweils nur drei der vier Racketlon-typischen Schlägersportarten zur Austragung. Den Anfang machten dabei die Meisterschaften in der Variante Tischtennis-Badminton-Squash, die Ende Februar in Lauterach (Vorarlberg) ausgetragen wurden.
Der Bludenzer Emanuel Schöpf feierte dabei einen ungefährdeten Heimsieg im Herren-Einzel. Im Sommer folgen dann noch die Championships in Vösendorf (Juli), Pörtschach (September) und Schwaz (Oktober) wo der Squash-, der Badminton- und schlussendlich der Tischtennis-Schläger zuhause bleiben müssen.
2023 erfuhren die Split-Meisterschaften mit der Einführung der Doppel-Bewebe eine weitere Aufwertung. RFA-Präsident Marcel Weigl höchst selbst war es, der bei der Premiere in Lauterach gemeinsam mit Marwin Pöschl-Steiner den allerersten Doppel-Titel in der Geschichte einheimste. Der 49-Jährige ist davon überzeugt, dass die Reduktion auf drei Sportarten langfristig positive Effekte hat. “Der Racketlon-Sport erfährt durch die ‘Split’-Turniere mehr Zuspruch. Wir verzeichnen mehr Anmeldungen, weil auch Spieler:innen an den Start gehen, die aufgrund einer Schwäche in einer bestimmten Sportart sonst vielleicht zuhause bleiben würden.”
Außerdem würde sich durch den neuen Modus die Racketlon-Landkarte ausweiten, da aufgrund des geringeren infrastrukturellen Aufwandes mehr Standorte als Gastgeber für die Austragung in Frage kommen.
Marcel Weigl entwickelt als RFA-Präsident den Racketlon-Sport weiter – und greift selbst noch zu den Schlägern.
Padel statt Squash
Etwas vollkommen Neues probierte die RFA in Zusammenarbeit mit der Austrian Padel Union (APU) Mitte April im UTC LaVille in Wien. Bei den 1. Österreichischen Meisterschaften im European Racketlon Doubles wurde das Squash- gegen das Padel-Racket getauscht und damit die Variante Tischtennis-Badminton-Padel-Tennis gespielt – ausschließlich als Doppel und pro Satz nur bis 15 Punkte.
Bei der Premiere siegten Martin Bartos und Jan Port vor Weigl und Racketlon-Legende Magnus Eliasson. Vor allem der Schwede zeigte sich von der Premiere begeistert: “Ich habe diese Variante erstmals gespielt und finde es eine super Idee. Gerade Padel ist eine super Ergänzung, weil beim Racketlon-Doppel immer das Problem besteht, dass beim Squash hintereinander gespielt werden muss. (Weil nicht vier Leute gleichzeitig auf einem Squash-Court stehen können; Anm. d. Red.) Ich liebe alle Racket-Sportarten und die Innovation die mit diesem Turnier geschaffen wurde, ist wirklich großartig”, so Eliasson, für den die RFA rund um Präsident Weigl immer wieder neue Maßstäbe im internationalen Racketlon setzt.
Sport Austria Finals als Highlight
Highlight des Jahres bleiben für die gesamte Racketlon-Szene aber selbstverständlich die österreichischen Meisterschaften im “klassischen” Setup (Tischtennis-Badminton-Squash-Tennis), die zum dritten Mal in Serie im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Holding Graz stattfinden.
Titelverteidiger im Einzel ist der 42-jährige Rekordmann Michael Dickert, der nach seinem insgesamt zwölften Titel in dieser Kategorie greif. Im Vorjahr fiel die Entscheidung im Finale zuungunsten von Präsident Marcel Weigl erst durch den Entscheidungspunkt – den sogenannten “Gummiarm”.
Ob Weigl in diesem Jahr auf Revanche-Kurs geht, lässt er offen. Zu den Mitfavoriten zählt der Funktionär andere, so zum Beispiel Schöpf oder auch Florian Harca. “Sie können Dickert an einem guten Tag schlagen”, weiß der Niederösterreicher, der selbst zumindest im Doppel-Bewerb dabei sein wird.
Bahnt sich also ein Generationenduell an? Dickert nimmt die Herausforderung der jungen Garde jedenfalls an. “Ich werde mich dieses Jahr noch intensiver auf die Finals vorbereiten. Wenn ich fit genug bin, glaube ich, dass ich wieder Chancen habe, den Titel zu holen.” Das Alter spiele für ihn nur eine Nebenrolle, so der Schläger-Virtuose. “Vom Speed her bin ich einigen jüngeren Athleten sicherlich unterlegen. Aber ich zehre noch immer von meiner Erfahrung. Der Wechsel zwischen den Sportarten ist für mich leichter als für viele andere”, betont Dickert im Interview.
Nachwuchs-Talent Florian Harca fordert Legende und Serienmeister Michael Dickert.
Olsacher steigt zur Favoritin auf
Bei den Damen tritt Mehrfach-Weltmeisterin Christine Seehofer-Krenn in diesem Jahr nicht mehr an. Sie hat wie Titelverteidigerin Bettina Bugl ihre internationale Karriere beendet. Es wird also wohl eine neue Meisterin gekrönt – Irina Olsacher ist Favoritin auf Gold.
Maximal 32 Spieler bzw. 16 Spielerinnen sind in den Einzelbewerben dabei. Die Qualifikation erfolgt über das offizielle RFA-Ranking.
“Das Besondere an den Sport Austria Finals ist, dass an diesem verlängerten Wochenende die gesamte Racketlon-Community aus ganz Österreich zusammenkommt und – inklusive des Bundesliga-Teamevents – alle Bewerbe zentral an einem Ort gespielt werden”, freut sich Präsident Weigl auf den Finals-Hattrick in Graz.
Irina Olsacher ist in Abwesenheit von Seehofer-Krenn und Bugl Anwärterin auf die Gold-Medaille.
Am Mittwoch erfolgt in Orlando (USA) der Startschuss zu den ICU World Cheerleading Championships 2023. Für die jüngsten der insgesamt mehr als 150 Athlet:innen des Österreichischen Cheerleading & Performance Cheer Verbandes (ÖCCV) geht es bereits am Eröffnungstag ans Eingemachte.
Nachwuchs-Nationalteams machen den Anfang
Noch bevor in der ESPN WIDE WORLD OF SPORTS am Mittwoch-Abend (Ortszeit) das feierliche Opening zelebriert wird, zeigen die Österreicher:innen in den Kategorien Junior Pom (Performance Cheer), Youth All Girl Median und Junior All Girl Advanced (beide Cheerleading) erstmals unter Wettkampfbedingungen ihre Routinen. Die Vorgabe ist jeweils klar: Der Einzug ins Finale – und sogar noch mehr: “Unser Ziel ist es, weitere Medaillen für Österreich nach Hause zu bringen“ so Petra Gruber, ÖCCV-Vorstand sowie sportliche Leiterin der Cheerleading-Nationalteams.
Riesen-Aufgebot: Nicht weniger als acht ÖCCV-Nationalteams greifen nach WM-Medaillen.
Im Vorjahr gelang unter anderem der vielbeachtete Weltmeistertitel in der Kategorie Senior All Girl Elite, gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Premier-Kategorie. Aber nicht nur in der “Königsklasse” des Cheerleading ist die Konkurrenz groß. “Im Performance Cheer erwartet uns große Konkurrenz aus vielen Nationen. Unser Ziel ist es, dass wir mit sauberen Routines zu den besten Ländern der Welt zählen”, so Theresia Maurer-Lelard, sportliche Leiterin der Performance-Cheer-Nationalteams.
Sowohl beim Cheerleading als auch beim Performance Cheer ist vor allem mit den starken Skandinavier:innen, sowie mit den Gastgeber:innen aus den USA zu rechnen.
Halbfinale der “Königsklasse” am Donnerstag
Für die drei Nachwuchs-Nationalteams fällt die Entscheidung um die WM-Medaillen im Finale am Donnerstag. An diesem zweiten Wettkampftag steigen dann auch die restlichen fünf der insgesamt acht ÖCCV-Nationalteams mit ihren Semifinals ins Geschehen ein. Am Freitag, dem letzten Wettkampftag, geht es dann auch für die “Seniors” um die Medaillen. Erstmals ist Österreich auch mit einem COED-Team – also einem gemischten Team aus Männern und Frauen – vertreten. “Wir können es kaum erwarten, die Matte zu rocken und nach der Medaille zu greifen”, so Senior-COED-Athlet Florian Ackerl.
Erstmals schickt Österreich auch ein COED-Team ins Rennen.
“Wollen der Welt zeigen, wie gut wir sind”
Die Vorfreude im rund 200 Personen umfassenden ÖCCV-Tross ist jedenfalls groß. “Wir sind froh, endlich hier zu sein und der ganzen Welt zeigen zu können, wie gut wir sind. Ich glaube, wir werden Österreich sehr stolz machen, denn wir sind richtig gut drauf”, so Youth-Nationalteam-Athletin Luna Ressi.
“Nach dem WM-Titel 2022 treten wir ab diesem Jahr im Premier-Level des Cheerleadings an. Es ist eine große Ehre, Österreich in der Königsklasse vertreten zu dürfen”, sagt Senior-All-Girl-Premier-Athletin Vivienne Moser.
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