„Zug fährt ab“ heißt es auch in diesem Jahr wieder für AthletInnen, TrainerInnen und BetreuerInnen. Dank der Mobilitätspartnerschaft mit den ÖBB reisen die TeilnehmerInnen der Sport Austria Finals klimafreundlich nach Graz. Im Vergleich zur Anreise mit Autos oder Bussen werden so mehrere Tonnen CO² eingespart.
Im Jahr 2021 haben die ÖBB insgesamt 323 Millionen Fahrgäste und über 94 Millionen Tonnen Güter klimaschonend und umweltfreundlich an ihr Ziel gebracht. Denn der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.
„Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind ein Schwerpunkt auf der Agenda der Sport Austria Finals, das beginnt bereits bei der Anreise. Dass uns die ÖBB auch heuer wieder beim Thema nachhaltige Mobilität bei der Umsetzung einer Großveranstaltung unterstützt, freut uns sehr“, so Sport Austria-Geschäftsführer Gerd Bischofter.
700 Cheerleader kommen mit dem Zug
„Für die ÖBB als größtes Klimaschutzunternehmen ist es eine besondere Freude, dass wir über 700 motivierte Athletinnen und Athleten umweltfreundlich und stressfrei zu den Sport Austria Finals nach Graz bringen können. Ich wünsche allen Teilnehmer:innen viel Erfolg bei ihren Wettbewerben“, so ÖBB-Personenverkehr AG Vorstand Heinz Freunschlag.
Die Reise mit den ÖBB-Zügen ist für die TeilnehmerInnen der Sport Austria Finals aber nicht nur umweltfreundlich, sondern auch bequem und günstig. Die Verbände erhielten im Rahmen der Partnerschaft Gutscheincodes, die in den ÖBB Reisezentren, online im ÖBB Ticketshop oder in der ÖBB App eingelöst werden konnten.
Der Österreichische Cheerleading und Cheerdance Verband machte aus dem Reise-Angebot ein Projekt – und bringt mehr als 700 AthletInnen aus ganz Österreich mit der ÖBB nach Graz.
„Als Verband haben wir auch eine soziale und ökologische Verantwortung, deshalb freut es mich, dass so viele SportlerInnen das Angebot von Sport Austria und ÖBB angenommen haben, nachhaltig und umweltbewusst anzureisen. Unsere Weltmeisterinnen gehen mit gutem Beispiel voran und sind damit nicht nur sportliche Vorbilder für die nächste Generation“, erklärt ÖCCV-Präsidentin Julia Harrer, die ihren AthletInnen eine entspannte Fahrt in die steirische Landeshauptstadt wünscht.
Wo es dann für viele der mehr als 6.000 Finals-TeilnehmerInnen heißt: „Nächster Halt, next stop: Graz Hauptbahnhof“!
Squash-Ass Aqeel Rehman kann bei den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz seinen 16. Staatsmeistertitel in Folge holen. Auch die jüngst erlittene Niederlage – die erste gegen einen Österreicher seit 2008 – bringt ihn nicht aus der Ruhe.
Nur das professionelle Squash in Österreich bereitet ihm etwas Sorgen. Auch wenn er beim Breitensport eine positive Entwicklung feststellt, wie er im Interview ausführt.
Die Sport Austria Finals stehen vor der Tür: Für dich zählt wohl nur der 16. Staatsmeistertitel, oder?
Aqeel Rehman: So ist es! (lacht)
Das heißt, alles andere wäre eine Niederlage?
Rehman: Nein, ich sehe es nicht so schlimm. Ich spiele aus Leidenschaft und für den Spaß. Wenn es nicht klappt, dann klappt es eben nicht. Aber natürlich will ich gewinnen!
Es wäre der Staatsmeistertitel 16. in Folge, oder?
Rehman: Genau. Seit 2008 habe ich alle Staatsmeistertitel geholt.
Zuletzt hast du beim Bundesliga-Finale eine überraschende Niederlage gegen Jakob Dirnberger einstecken müssen. Wird es in Graz nun doch enger?
Rehman: Nein, das glaube ich nicht. Es war ein Ausrutscher. Ich war beim Bundesliga-Finale nicht zu 100 Prozent fit und Jakob Dirnberger hat das ausgenützt. Aber er hat auch super gespielt. Wenn aber alles normal läuft, sollte das nicht noch einmal passieren. Ich habe jetzt in den vergangenen 18 Jahren nie gegen Jakob verloren!
Rehmann durfte nach einem spannenden Finale trotz Niederlage über den Bundesliga-Titel jubeln.
Es gab nach dem Bundesliga-Finale auch ein paar Misstöne von Gegner Wr. Neudorf, der etwas sauer war, dass ihr mit so vielen Legionären bzw. Doppel-Staatsbürgern gespielt habt.
Rehman: Das kenn ich schon von Wr. Neudorf. Wenn sie nicht gewinnen, dann schauen sie immer, was sie finden können und warum der Gegner so böse ist. Fakt ist, dass die Wr. Neudorfer auch keinen Wr. Neudorfer in ihren Reihen hatten. Wir nehmen diese Vorwürfe gelassen. Wenn die Doppel-Staatsbürger bei ihnen spielen würde, wäre es nicht unfair.
Ich habe im Vorfeld mit Verbandspräsident Thomas Wachter telefoniert, der gesagt hat, dass du der einzige richtige Vollprofi in Österreich bist, aber nebenbei auch was anderes machen musst, weil man vom Squash alleine nicht leben kann: Ist das so?
Rehman: Nein. Müssen tu‘ ich nicht. Ich bin generell im Squash sehr aktiv, gebe Trainerstunden bei uns im Verein, leite das Jugendtraining, gebe Privatstunden und Uni-Kurse und organisiere einmal pro Jahr ein riesengroßes Squash-Turnier in Salzburg. Das findet von 27. Juni bis 9. Juli im Salzburger Europark statt. Vor ein paar Jahren habe ich dann eine berufliche Ausbildung absolviert, aber nicht weil ich muss, sondern weil ich für die Karriere nach der Karriere vorbaue. Wenn ich wirklich möchte, könnte ich schon vom Squash-Sport alleine auch leben.
Wie geht’s bei dir persönlich weiter? Wirst du noch international weitermachen?
Rehman: Mir taugt’s immer noch extrem und ich bin fit. Außerdem habe ich Spaß an den Wettkämpfen und am Reisen. Das habe ich den vergangenen zwei Jahren sehr vermisst. Solange ich Spaß habe, möchte ich weitermachen und habe mir kein zeitliches Limit gesetzt. Squash ist nach wie vor meine große Leidenschaft.
Wenn du auf deine Karriere zurückblickst, hast du ja viel erlebt. Du warst in England bei vielen Top-Trainern und spielst international schon lange auf einem hohen Niveau: Warum hat es deiner Meinung nach nie für ganz vorne gereicht?
Rehman: Sicher auch meine Veranlagung. Ich bin sehr verbissen und mir hat in den entscheidenden Momenten bestimmt die Lockerheit gefehlt. Gerade gegen stärkere Gegner brauchst du Selbstvertrauen und darfst nicht zu viel Respekt haben. Und dann hat mir schon auch die Struktur eines Verbandes gefehlt. Ich musste alles selbst organisieren und finanzieren. Das gesamte Management musste ich selbst machen. Ich hatte auch nie organisierte Trainingsgruppen mit Top-Partnern.
Ist das in Österreich vielleicht in Zukunft möglich?
Rehman: Nein, das ist nicht möglich. Wenn du Squash professionell betreiben willst, musst du wohin gehen, wo man eine gute Trainingsgruppe vorfindet. In Österreich gibt es so etwas nicht. Also nicht auf dem Niveau, dass man international mitspielen könnte.
Das heißt aber auch, man darf sich vom österreichischen Nachwuchs nicht zu viel erwarten, weil wir wohl nie international mithalten können?
Rehman: Sag niemals nie! (lacht) Man hätte sich wahrscheinlich auch nie gedacht, dass jemand 15-mal in Serie Staatsmeister wird. Es gehört aber viel Eigenengagement dazu – das muss man dem Nachwuchs klar vor Augen führen.
Wie siehst du generell die Entwicklung des Squash – auch was den Breitensport betrifft?
Rehman: Ich bin da voll optimistisch und habe da schon einen Aufwärtstrend in den vergangenen Jahren festgestellt. Die Wahrnehmung von Squash wird immer besser und die Leute spielen wieder mehr. Wir haben bei uns im Verein auch viele Schulklassen und Kinder. Der Breitensport kommt schon ganz gut in die Gänge. In der Spitze und in der Leistungsdichte fehlt es leider wirklich weit. Aber jeder Leistungssport braucht eine gute Basis. Wenn es in den nächsten fünf bis zehn Jahren von der Entwicklung so weitergeht, kann schon wieder etwas entstehen.
Gibt es im Nachwuchs wen, der es so ähnlich wie du schaffen könnte? Einen neuen Aqeel Rehmann?
Rehman: Ja, es gibt bei uns in Salzburg den Daniel Lutz, der für sein Alter extrem gut ist. Er ist vom Typ genau das Gegenteil von mir. Er ist nicht so der disziplinierte Trainierer, sondern nimmt es etwas lockerer. Wenn er jetzt noch den Ehrgeiz und Biss entwickelt, dann ist das schon eine Zukunftshoffnung.
Du wirst in diesem Jahr 37: Wie lange kann man Squash auf dem höchsten Level betreiben?
Rehman: Im Grunde ist es mit Mitte/Ende 30 dann vorbei. Ein paar Ausnahmeathleten können mit 38, 39 Jahren noch ganz vorne mitmischen, aber das ist wie gesagt die Ausnahme.
Bei den 1-Meter und 3-Meter-Bewerben der Wasserspringer gibt es die erwarteten Favoritensiege.
Top-Talent Cara Albiez lässt bei den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz im 3-Meter-Bewerb Lena Gramlinger und Olivia Meusburger hinter sich und feiert zwei Tage nach ihrem 17. Geburtstag den Staatsmeistertitel.
Auch bei den Herren setzt sich der Top-Favorit durch: Dariush Lotfi gewinnt den 1-Meter-Bewerb vor Anton Knoll und Alexander Hart.
Österreichs Mehrkampf-Staatsmeister 2022 im Kunstturnen heißen Carina Kröll (Salzburg) und Severin Kranzlmüller (Linz).
Im Raiffeisen-Sportpark Graz setzten sich die beiden im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz mit erstklassigen Leistungen durch, während andere Favorit:innen strauchelten oder aufgeben mussten. Silber und Bronze bei den Frauen sicherten sich die Mattersburger Schwestern Charlize vor Alissa Mörz. Bei den Männern erkämpften Ricardo Rudy (Wels, zuletzt 2x Dritter) und Askhab Matiev (Innsbruck, der Ex-Junioren-EM-Siebente turnte seinen erste Elite-Meisterschaft) ex aequo Silber.
Die neue Frauenmeisterin Carina Kröll taucht heuer erstmals in den österreichischen Meisterschafts-Ergebnissen auf. Sie ist allerdings keine Newcomerin, sondern turnte als Doppelstaatsbürgerin bislang für Deutschland, hat bereits einen Weltcup gewonnen. Heuer im Frühjahr entschloss sich Kröll zur Fortsetzung ihrer Karriere für Österreich: „Ich bin überwältigt und unheimlich stolz. Dieser Mehrkampf heute ist mir nahezu perfekt aufgegangen.“ Die zuvor co-favorisierte Jasmin Mader (T) musste den Wettkampf nach einem missglückten Stufenbarrenabgang mit einer Knöchelverletzung aufgeben.
Vorjahres-Vizemeister Severin Kranzlmüller freute sich „immens über diesen Erfolg. Das ist einfach mega-geil. Ich habe ganze neun Jahre lang auf meinen zweiten Mehrkampf-Titel warten müssen, jetzt ist es mir endlich gelungen. Und das nach einer durchaus schwierigen Vorbereitung.“ Vorjahresmeister Alexander Benda, 2021 der erste Österreicher im WM-Mehrkampf-Finale, konnte seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. Noch deutlich von einer gerade überstandenen Corona-Erkrankung geschwächt – er konnte sich erst vor vier Tagen freitesten – kämpfte sich der Grazer für sein Team mit einem erleichterten Programm auf Platz 5.
Die Mannschaftstitel bei den Frauen gewann zum vierten Mal in Folge Vorarlberg, heuer in der sehr jungen Besetzung mit Leni Bohle, Aurea Wutschka, Miriam Bernhard, Jaqueline Kostelac und Lilia Rief. Das Burgenland stand vorher noch nie auf einem ÖFT-Mannschaftspodium, heuer wurde es die Silbermedaille für die drei Töchter Alissa, Charlize und Collien des Ex-Nationalteam-Fußballers Michael Mörz sowie Katharina Gschiel. Tirol, in den letzten drei Jahren stets Zweiter, sicherte sich diesmal – durch Jasmin Maders Ausfall mitentscheidend geschwächt – die Bronzemedaille.
Den Mannschaftstitel der Männer verteidigte Oberösterreich erfolgreich vor dem – wie bei den Frauen – sehr jungen Vorarlberger Team. Lokalmatador Steiermark hatte nach dem zweiten Platz 2021, davor jedoch zwei Siegen, mit dem erneuten Sieg spekuliert. Im sehr knappen Team-Medaillenkampf blieb den Gastgebern allerdings diesmal nur die Bronzemedaille.
Die Kunstturn-Staatsmeisterschaft 2022 wird im Rahmen der Sport Austria Finals am Samstag von 15 bis 19 Uhr mit den Gerätefinal-Entscheidungen fortgesetzt und abgeschlossen.
Vinzenz Höck hatte es in den letzten Wochen und Monaten nicht leicht. Bei den Mehrkampf-Staatsmeisterschaften im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz meldete er sich nun eindrucksvoll zurück.
Die höchste Wertung des Tages ging an den 26-jährigen Grazer. Selbstverständlich an seinem Spezialgerät Ringe: Für seine erste völlig fehlerfreie Kür im heurigen Jahr erhielt er massive 15.550 Punkte.
Der WM-Fünfte und Gesamtweltcupsieger des Vorjahres ist damit nach einem durchwachsenen Saisonstart und erkennbarem Aufwärtstrend in den letzten Wochen wieder zurück an der absoluten Weltspitze.
Anna Theresa Rasmenitz und Marie Aumann heißen die Staatsmeister im Beachtennis-Doppel. Das Duo gewinnt das Finale bei den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz gegen Sara Basara und Katharina Orasch mit 2:0.
Mit dem gleichen Ergebnis triumphieren auch Patrick Ludwig und Michael Mitzi, die im Finale Nik Hofmann-Wellnhof und Ex-Fußball-Profi Andreas Lasnik bezwingen.
Platz drei geht an Christoph Lahusen/Leo Breisach und Jakob Gaspari/Matthias Mandel.
Im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz wurden der erste Meistertitel in der win2day 3×3 Rollstuhl-Basketball Meisterschaft vergeben.
Wieder einmal sicherten sich dabei die Sitting Bulls aus Klosterneuburg den ersten Pokal. Die Sitting Bulls 1 und die Flinkstones 1 wurden ihren Favoritenrollen klar gerecht und stiegen jeweils als Gruppensieger auf.
Spannend die Spiele um den zweiten Platz. Die Sitting Bulls nutzten die Gunst der Stunde und besiegten die ersatzgeschwächten Carinthian Broncos (Topscorer Mersad Mehmedovic musste passen) klar mit 16:5 und drehten damit das Ergebnis aus der Runde eins um.
Der vierte Halbfinalist: Die Dolphins aus Wien – die mussten sich zwar in der Overtime dem direkten Konkurrenten, den Flinkstones 2, 9:11 geschlagen geben – stiegen aber dank des Sieges auf.
Nach dem Halbfinale wurde die Hitze in der Halle zum Problem, auch die Spieler waren dabei schon mehr als auf Betriebstemperatur. 3×3 ist schnell und intensiv. Je nachdem wie man es anlegt, sahen die Akteure es aber so: „Spielt man geschickt, spart man viel Wege mit dem Rollstuhl und damit Kraft“, so Mehmet Hayirli. Lucas Fiedler von den Broncos sah das anders: „3×3 ist anstrengender, die kurzen Sprints machen schneller müde!“
Das erste Halbfinale Sitting Bulls 1 gegen Sitting Bulls 2 war das zu erwartende harte Spiel. Haben die Bulls 1 ihre zwei Partien davor an diesem Tag noch vor Ende der zehn Minuten mit dem Maximum-Score von 21 Punkten gewinnen können, war dieses Spiel keine Einbahn. Die Zweier-Bulls verteidigten aggressiv, kamen aber dadurch selbst nicht zu vielen Abschlüssen – Endresultat 15:6 für das Einser-Team aus Niederösterreich.
Im zweiten Halbfinale waren die Flinkstones aus Graz haushoher Favorit gegen die LoFrics Dolphins aus Wien – die Partie war aber spannender als erwartet. Die Stones zogen anfangs davon, dann hatten die Dolphins aber einen Lauf, eine Minute vor der Schlusssirene stand es 10:7 für die Stones. Edler und Co. ließen dann aber den Dolphins keine zwingenden Möglichkeiten mehr, spielten das Match trocken mit 12:7 nach Hause – der Schlusspunkt war ein schöner Zweier von Edler.
Spannung pur also im Finale bei Bulls 1 gegen Flinkstones 1. Davor fand aber noch das Spiel um Platz drei statt – Sitting Bulls 2 gegen die LoFric Dolphins. Die Wiener konnten dieses knapp mit 8:7 für sich entscheiden.
Es war das Spiel der Spiele der ersten win2day 3×3 Meisterschaft – und stand von Anfang an im Zeichen der Sitting Bulls 1. Denn die zeigten von Sekunde eins an, was sie wollen – den Titel. Aggressiv ging es zur Sache, aber nie unfair, nach dreieinhalb Minuten lagen die Klosterneuburger 6:1 vornan. Wastian und Co. trafen aus fast allen Lagen, ließen ihrerseits den Flinkstones kaum Luft zum Atmen. Nach sechs Minuten stand es bereits 10:2. Die Flinkstones trafen dann aber endlich konstanter, was aber nichts am klaren Endstand von 13:6 änderte.
Christoph Edler von den Flinkstones bilanzierte so: „Jasmin Zorec hat den Ausfall von Andy Steiner super wettgemacht, aber wir waren als Team einfach nicht so eingespielt wie die Bulls.“ Matthias Wastian von den Bulls: „Wir hatten heute das ausgeglichenste Team, haben auch von den Ausfällen bei unseren Gegnern profitiert. Großer Gewinner ist aber das 3×3. Das Format hat gezeigt, dass es eine Meisterschaft wert ist.“
„Ich bin leider nicht Österreichischer Meister im Doppel geworden!“ Racketlon Austria-Präsident Marcel Weigl musste sich am Freitag bei den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz mit Partner Florian Harca nur mit Rang drei begnügen.
Der Titel ging an Lukas Windischberger und Michael Dickert, die sich im Finale gegen Jonas Grafeneder und Emanuel Schöpf durchsetzen konnten. Das Racket Sport Center in der Ragnitz erlebte einen Racketlon-Tag der Extraklasse, an dem bis um 5 Minuten nach 20 Uhr gespielt wurde.
Entscheidung um Bundesliga-Titel am Samstag
„Wir haben es gerade rechtzeitig zur Siegerehrung am Karmeliterplatz geschafft“, erzählt Weigl, der zwischen Viertel- und Halbfinale im Sport Pass Austria-Studio in der Innenstadt vorbeischaute. Am Samstag fällt die Entscheidung um den Bundesliga-Titel. „Die Fans dürfen sich auf großes Racketlon und die Weigl-Faust freuen“, hofft der RFA-Präsident auf eine erfolgreiche Titelverteidigung.
„Heuer wollen wir den Meisterteller am Karmeliterplatz stemmen!“ Das Finale beginnt um 17 Uhr, Sport Pass Austria (www.sportpassaustria.at) überträgt live.
Im Vorjahr Stadion Eggenberg, heuer mitten im Zentrum: der Moderne Fünfkampf präsentiert sich heuer im Rahmen der Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz am Karmeliterplatz mit der Staatsmeisterschaft im Laserrun. Also laufen und schießen, wie im Biathlon.
Bei den Herren erwartet die Zuschauer ein Duell zwischen dem 19-jährigen Titelverteidiger Florian Bärenthaler und dem Olympia-16. Gustav Gustenau, der heuer zum ersten Mal dabei. „Ich freue mich riesig eine Teildisziplin unseres Sports mitten in Graz präsentieren zu dürfen. Wir sind für viele eine sehr exotische Sportart“, sagt der Wr. Neustädter Heeressportler.
Sein schärfster Konkurrent Florian Bärenthaler (Gustenau: „Er ist verdammt schnell“) geht gehandicapt ins Rennen, weil er sich beim Reittraining (Anm. ist in Paris zum letzten Mal eine Disziplin des Modernen Fünfkampfs, soll danach durch einen Cross-Hürdenlauf ersetzt werden) am rechten Unterarm – seine Schießhand – verletzt hat. Der ATUS-Graz wollte zuerst versuchen mit links zu schießen, jetzt wird er es wohl mit dem Gips-Arm probieren. mit Gips Er will unbedingt starten, er wollte mit Links schießen, er hat einen Gips am rechten Arm.
Bei den Damen gilt Anna Swoboda als Favoritin. Die Niederösterreicherin starte für den steirischen Verein Kolland Topsport Gaal, war im Vorjahr EM-Dritte im Laserrun.
Die Runde um den Karmeliterplatz ist 300 Meter lang und muss zehn Mal gelaufen werden mit 4 Schießstopps. Es darf beliebig oft nachgeladen werden, um fünf Treffer zu erzielen, nach 50 Sekunden muss weitergelaufen werden.
Ultimate Frisbee kommt mit den 6 besten Teams zu den Sport Austria Finals powered by Intersport & Holding Graz um sich den Meistertitel auszuspielen. Im Sport-Campus Weinzödl fühlt sich die Community wie im „Luxus-Resort“.
„Wir sind den Veranstaltern der Sport Austria Finals sehr dankbar, dass wir hier im Sport-Campus Weinzödl spielen dürfen – wir könnten uns die Platzmiete nicht leisten“, sagt Andreas Kuhn vom Österreichischen Frisbee-Sport Verband zum 67.000 Quadratmeter großen Trainingszentrum mit vier großen Naturrasen-Trainingsplätzen samt Flutlichtanlage, einem Matchplatz mit überdachter Tribüne und Platz für bis zu 2.500 Personen.
„Wir freuen uns, dass wir hier auch im Stadion spielen dürfen, der Rasen ist perfekt und wir nützen die VIP-Tribüne mit 237 Sitzplätzen für uns. Aber es ist noch jede Menge Platz für Fans.“aber hier wäre noch jede Menge Platz für die Fans“, freut sich Kuhn.
Vorjahressieger Catchup Graz gilt als Favorit, aber das Wunderteam aus Wien spielte sich zuletzt Anfang Juni bei einem internationalen Turnier in der Schweiz mit dem überraschenden Turniersieg ins Rampenlicht. Die Steirer, die ebenfalls in der Schweiz dabei waren, waren vorzeitig ausgeschieden.
Teams bei den Sport Austria Finals:
Catchup Mixed (Graz)
Disc Fiction (Klagenfurt)
INNsiders (Kundl)
Mosquitos (Klosterneuburg)
Wunderteam (Wien)
ZomBees (Wien)
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