Das Weltcupfinale im Rennrodeln auf Naturbahnen in Deutschnofen stand ganz im Zeichen des Abschieds.
Gleich mehrere Top-Athletinnen und -Athleten bestritten dort ihr letztes Rennen – darunter die beiden österreichischen Rodel-Legenden Tina Unterberger und Michael Scheikl sowie die langjährige Dominatorin Evelin Lanthaler aus Südtirol. Auch Florian Markt hing die Rodel nach dem Bewerb an den Nagel.
Unterberger sichert Platz zwei in der Gesamtwertung
Bei den Damen setzte sich die Seriensiegerin Lanthaler in ihrem letzten Rennen noch einmal souverän durch. Hinter ihr belegten Landsfrau Daniela Mittermair und Tina Unterberger die Plätze zwei und drei. Für Unterberger bedeutete das nicht nur einen versöhnlichen Abschluss ihrer Karriere, sondern auch den zweiten Rang in der Gesamtwertung.
“Es war heute schon hochemotional. Mit einem weiteren Stockerlplatz und Platz zwei in der Gesamtwertung kann ich gut in Rodelpension gehen. Nach dem ersten Lauf, der etwas durchwachsen war, griff Robert Batkowski materialmäßig nochmal in die Trickkiste. Das machte sich bezahlt. Ohne Robert hätte ich in den vergangenen Jahren nicht solche Erfolge feiern können”, sagte eine sichtlich gerührte Unterberger.
Vizeweltmeisterin Riccarda Ruetz fuhr auf Platz fünf, während Naomi Thöni und Carina Miller die Plätze acht und neun belegten.
Scheikl verpasst den Gesamtsieg knapp
Im Herrenrennen reiste Michael Scheikl als Führender der Gesamtwertung nach Deutschnofen. Doch am Sonntag war Florian Clara nicht zu schlagen: Der Südtiroler sicherte sich den Tagessieg vor seinen Landsmännern Fabian Brunner und Patrick Pigneter. Scheikl landete auf Platz vier und musste sich letztlich in der Gesamtwertung mit dem zweiten Rang begnügen – mit minimalem Rückstand auf Pigneter.
“Wirklich glauben kann man es noch nicht, dass die Karriere jetzt vorbei ist. Es ist ein richtig cooler Tag mit einer Wahnsinnsstimmung. Ein bisschen ein weinendes Auge ist dabei, weil es mit dem Gesamtsieg nicht geklappt hat. Florian Clara hat es aber verdient”, so Scheikl, der sich vor wenigen Wochen noch zum Weltmeister kürte.
In Annaberg ist am Mittwoch erstmals ein Skirennen des „Special-Olympics-Ski-Cup“ für Menschen mit mentaler Beeinträchtigung ausgetragen worden. Mehr als 30 Athlet:innen aus ganz Österreich waren mit vollem Einsatz dabei.
Erst zum zweiten Mal wurde der Cup überhaupt ausgetragen, im Vorjahr war er auf vier Rennen in der Steiermark beschränkt. Heuer finden dort nur zwei Bewerbe statt, die beiden anderen in Niederösterreich beziehungsweise Kärnten. Der Auftakt stand im steirischen Strallegg am 12. Jänner am Programm.
Insgesamt 33 Athlet:innen gingen an den Start, fuhren zwei Riesentorlauf-Durchgänge in sechs – nach Können eingeteilten – Leistungsklassen. In einer siebten Klasse traten jene Läufer:innen an, die beim ersten Rennen des Cups noch nicht mit von der Partie waren.
Mit dabei war bei bestem Kaiserwetter mit Luc Herrgott auch ein Sportler, der im März bei den Special Olympics-Weltspielen im italienischen Turin für Österreich antreten wird.
Symbolkraft hatte auch der Austragungsort: Gefahren wurde das Rennen auf der Mathias-Zdarsky-Strecke. Der Skipionier soll am Muckenkogel einst den allerersten Riesentorlauf überhaupt veranstaltet haben und gilt als Begründer der alpinen Skitechnik. „Der Zdarsky, wenn er das von oben beobachtet, freut sich sicher, dass wir hier auch mit den Special Olympics Rennen durchführen“, sagt Wolfgang Labenbacher, Präsident des Niederösterreichischen Landesskiverbandes.
Mit Sophie Willixhofer und Moritz Krems vom SC Mostviertel und Rainer Haumer von Special Olympics NÖ waren auch eine Athletin und zwei Athleten aus Niederösterreich dabei. Die Freude über das erste Rennen dieser Art in ihrem Heimatbundesland war groß – Willixhofer brachte es pragmatisch auf den Punkt: „Weil nach Schladming muss man sehr lange fahren.“
In Annaberg trainieren die niederösterreichischen Sportler:innen außerdem regelmäßig und können kostenfrei die Pisten und Lifte nützen, erklärt Skitrainer Florian Kogler, der gleichzeitig Vizepräsident von Special Olympics Niederösterreich ist: „Für uns ist es ganz toll, dass wir jetzt zum ersten Mal ein Rennen in Niederösterreich haben, am Heimhang. Wir haben hier perfekte Bedingungen, gerade weil wir hier auch kostenfrei trainieren können, was uns sehr entgegenkommt, da insbesondere der Skisport sehr kostenintensiv ist und so mehr Menschen mitmachen können.“
Der Saisonauftakt ist geglückt, die Wettkampf-Premiere erst recht! Der Graz Cheer Cup, der erste Wettkampf der Cheersport-Saison 2025, war ein voller Erfolg auf allen Ebenen. Vor 1.200 Fans in der ausverkauften Sporthalle Eggenberg drückten vor allem die neu gegründeten Graz Royals dem Event ihren Stempel auf. Nicht weniger als acht Titel, darunter sechs Steirische Landesmeistertitel, verbuchte der Verein bei seinem ersten Wettkampf der Vereinsgeschichte.
Erst im August des Vorjahres gingen aus der Cheersport-Sektion des Football-Vereins Graz Giants die Graz Cheersport Royals als eigenständiger Verein hervor. Nur rund ein halbes Jahr später jubelt „GCR“ nach dem Erstauftritt beim Graz Cheer Cup über sage und schreibe acht (!) Trophäen.
Neben den sechs Landesmeister-Titeln durch die „Royal Queens“ (Senior All Girl Premier), “Royal Ladies” (Junior All Girl Elite), “Royal Dynasty” (Youth All Girl Advanced), “Royal Majesty” (Primary All Girl Median), “Royal Grace” (Primary All Girl Intermediate) und “Royal Pearls” (Mini All Girl Novice), holten auch die Open-Age-Teams der “Royal Gems” (Novice) und der “Royal Empire” (Median) bei der Premiere die Gold-Medaillen nach Hause.
Über 1.000 Fans sorgten in Eggenberg für Stimmung.
“Das macht Lust auf mehr!”
Gründungs- und Vorstandsmitglied Julia Mikosch zeigt sich naturgemäß ebenso zufrieden wie emotional: „Wir sind unglaublich stolz, beim ersten Wettkampf der Vereinsgeschichte mit allen acht Teams die Titel geholt zu haben. Das zeigt uns, wie sehr sich die harte Arbeit gelohnt hat. Wir freuen uns auf die restliche Saison, sowie auf die nächsten Auftritte bei den International Cheer Masters im März.“
Queens-Head-Coach Katharina Zorko lobte vor allem die Atmosphäre in der rappelvollen Sporthalle Eggenberg: „Es ist immer ein tolles Erlebnis, daheim in Graz vor vollem Haus performen zu dürfen und bei einer Mega-Stimmung in die Meisterschafts-Saison zu starten. Es war ein gelungener Auftritt, auf den wir die restliche Saison optimal aufbauen können.“
Am Sonntag jubelten aber nicht nur die Royals. Mit den VASB Dragonflies (1x Silber, 1x Bronze), den DSG Red Hots und den Styrian Reavers zauberten drei weitere steirische Klubs Top-Performances auf die Wettkampfmatte. Sehr zur Freude von Cheersport-Austria-Präsidentin Julia Harrer, die sich das Event in ihrer Heimatstadt nicht entgehen ließ: „Es war ein mehr als gelungener Auftakt in die neue Cheersport-Saison vor vollem Haus. Besonders freut es mich, dass fast alle steirischen Vereine vertreten waren. Die Leistungen waren trotz des frühen Saisonzeitpunkts schon außergewöhnlich gut, das macht Lust auf mehr!“
Auf einen erfolgreichen Wettkampf-Sonntag blicken auch die ASKÖ Steelsharks Traun zurück. Mit ihren Cheersport-Teams United Diamonds (Gold) und Little Diamonds (Silber) holten die Gäste aus Oberösterreich zwei Medaillen. Für die Slowen:innen von den Frogs und den White Dragons lohnte sich der „Ausflug“ nach Graz dank starker Performances ebenfalls.
Die Styrian Reavers trugen zu einem starken steirischen Ergebnis bei.
Next Stops: ICM und Sport Austria Finals
Die steirische Landesmeisterschaft war auch bei ihrer sechsten Auflage Werbung für den heimischen Cheersport. Über 400 Athlet:innen begeisterten rund 1.200 Fans und gaben einen Vorgeschmack auf die nächsten Wettkämpfe.
Die nächsten „Cheer-Partys“ steigen dann bei den Landesmeisterschaften in Tirol (1. März), Niederösterreich (2. März) und Wien (9. März). Am 15. und 16. März folgt im Multiversum Schwechat mit den International Cheer Masters (ICM) dann die mit über 3.000 Fans größte Cheersport-Veranstaltung Österreichs, ehe das Jahr 2025 mit den Sport Austria Finals in Innsbruck (19. Juni) einen weiteren großen Höhepunkt findet. Bei beiden Großevents kommt es übrigens zum Wiedersehen mit den besten steirischen Athlet:innen – unter anderem schafften acht Teams die Qualifikation für die Finals, wo die (Staats-)Meistertitel vergeben werden.
Auf den ersten Blick scheint alles so zu sein, wie immer: Nach monatelanger „Off-Season“ – 231 Tage blieben die Wettkampf-Matten diesmal unbenutzt – fällt bei der Steirischen Landesmeisterschaft in Graz am Sonntag (16. Februar) der langersehnte Startschuss in die neue Cheersport-Saison. Und auch wenn die Favoritinnen auf die Titel in den Top-Kategorien wieder aus Graz kommen, ist beim sogenannten „Graz Cheer Cup“ zu Beginn des Wettkampfjahres 2025 tatsächlich vieles neu, rekordverdächtig – und „königlich“. Für die heimische Cheersport-Szene beginnt mit dem ersten Auftritt in der Sporthalle Graz-Eggenberg um 14:00 Uhr – zumindest formal – eine neue Zeitrechnung. Die Steirischen Landesmeisterschaften sind das erste Cheersport-Event „unter neuer Flagge“.
Vor wenigen Wochen erfolgte die Umbenennung des österreichischen Fachverbandes in „Cheersport Austria – Österreichischer Cheersport Verband“. Präsidentin Julia Harrer, die den Auftakt in ihrer Heimatstadt live verfolgen wird, freut sich auf eine Saison, die schon jetzt rekordverdächtig anmutet. „Die Vorfreude auf die Wettkampf-Saison ist nicht nur bei den Vereinen mit ihren Athlet:innen und Coaches riesig, sondern auch bei uns im Vorstand von Cheersport Austria. Erstmals versuchen sich österreichweit über 80 Teams für unseren nationalen Höhepunkt, die Staatsmeisterschaften bei den Sport Austria Finals, zu qualifizieren. Ich bin gespannt, wie sich die steirischen Teams zu diesem frühen Saisonzeitpunkt präsentieren und welche Entwicklungssprünge in den Vereinen gelungen sind.“ Eines ist für die Steirerin aber sicher: „Der Graz Cheer Cup wird dem Saisonauftakt einmal mehr einen mehr als würdigen Rahmen bieten“, so Harrer. Bis zu 1.200 Zuschauer:innen werden zu den beiden Veranstaltungsblöcken erwartet.
Erste Krönungen für die „Royals“?
Die größte Veränderung im Vergleich zu den Vorjahren gibt es aber mit Sicherheit auf dem Siegertreppchen, das erstmals ohne die Cheersportlerinnen der Graz Giants gebildet werden wird. Nach den Europameisterschaften des Vorjahres, bei denen noch einmal die Silbermedaille in der Kategorie „Youth All Girl Advanced“ heraussprang, löste sich die Cheersport-Sektion vom Football-Verein und gründete mit den „Graz Royals“ einen eigenständigen, reinen Cheersport-Verein. Mit fast ausschließlich ehemaligen Giants in ihren Reihen und angeführt von den erfahrenen Expertinnen Sophie Ziegler, Julia Mikosch und Victoria Korell an der Vereinsspitze, sind die Royals aber sofort in der Favoritenrolle. Von den ersten „Krönungen“ beim ersten Wettkampf der Vereinsgeschichte darf also ausgegangen werden.
„Wir sind besonders stolz darauf, bereits sechs Monate nach unserer Gründung mit acht Teams bei der Steirischen Landesmeisterschaft antreten zu können! Als neuer Verein sind wir viele Schritte zum ersten Mal gegangen – eine Herausforderung, die wir als Vorstand mit der großartigen Unterstützung unserer Coaches und Vereinseltern gut gemeistert haben“, sagt Korell, die selbst als Trainerin aktiv ist und einige der rund 240 Royals-Athlet:innen betreut. Die 25-Jährige ist überzeugt, dass einigen Royals-Teams schon am Sonntag die Qualifikation für die Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien gelingt. Die Wettkampf-Premiere ist für die Royals-Familie aber mehr als die Ergebnisse: „Wir freuen uns, die Royals in ihren wunderschönen neuen Uniformen auf der Matte glänzen zu sehen.“
Auch heuer bereichern mehrere “Auswärts”-Teams, wie die Diamonds-Formationen der ASKÖ Steel Sharks Traun, die offenen steirischen Landesmeisterschaften.
62,5 Punkte für ein „Finals-Halleluja“
Für die Royal Queens, die in der höchsten Kategorie (Senior All Girl Premier) antreten, sowie für die Royal Ladies (Junior All Girl Elite) geht es weniger um die Platzierung, sondern vielmehr um das Erreichen der 62,5-Punkte-Schallmauer für ihre Routines. Dann wäre die Qualifikation für die Staatsmeisterschaften bei den Finals in Innsbruck (19. Juni) fix.
„Uns ist in der Vorbereitung bewusst geworden, dass auch dieses Jahr viel in uns steckt und wir große Ziele haben. Mit harter Arbeit konnten wir bereits vor Weihnachten eine tolle Routine präsentieren und sind stolz, dass wir diese jetzt bei der ersten Meisterschaft zeigen dürfen“, sagt Ladies-Athletin Emma Eggeling. Elke Grinschgl von den Queens ist trotz einiger Ausfälle zuversichtlich und hofft auf die erfolgreiche Qualifikation für Innsbruck: „Wir haben mit unseren talentierten und erfahrenen Athletinnen hart an neuen Skills gearbeitet. Leider hatten wir in den letzten Wochen mit zahlreichen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Umso stolzer bin ich auf das Team, das trotz aller Herausforderungen zusammengehalten und sein Bestes gegeben hat.“
Erste „Cheer-Party“ des Jahres
Seit 2024 läuft die Steirische Landesmeisterschaft, die zum insgesamt sechsten Mal ausgefochten wird, unter dem Namen „Graz Cheer Cup“. Das als „offene Meisterschaft“ ausgetragene Event wird in diesem Jahr wieder von Teams aus Oberösterreich und Nachbarland Slowenien ergänzt.
„Wir freuen uns über das vielfältige Teilnehmerfeld beim Graz Cheer Cup. Besonders begeistert sind wir darüber, dass in diesem Jahr einige Teams aus der Steiermark erstmals an den Start gehen und den Wettkampf bereichern“, sagt Royals-Obfrau Ziegler, die auch für die Wettkampf-Organisation verantwortlich zeichnet. „Durch monatelange Vorbereitung ist es uns gelungen, ein tolles Event auf die Beine zu stellen. Gemeinsam mit über 400 Athlet:innen und mehr als 1.200 Zuschauer:innen feiern wir am Sonntag eine große Cheer-Party!“
Übrigens: Die nächsten „Feste“ feiert die heimische Cheersport-Szene dann bei den Landesmeisterschaften in Tirol (1. März), Niederösterreich (2. März) und Wien (9. März). Am 15. und 16. März folgt im Multiversum mit den International Cheer Masters (ICM) dann die größte Cheersport-Veranstaltung Österreichs. 3.100 Tickets sind bereits verkauft. Es gibt noch Restkarten.
Beim Verbandstag der Austrian Baseball Softball Federation (ABF) am Freitag (14. Februar) in Wien wurden sowohl Präsident Rainer Husty als auch die für Softball verantwortliche Vizepräsidentin Caroline Meriaux wiedergewählt. Die Ämter der Vizepräsidenten für Baseball, Nachwuchs und Finanzen werden künftig von neuen Funktionären besetzt.
Der seit 2007 amtierende Rainer Husty erhielt 60,7 Prozent der abgegebenen Stimmen und setzte sich damit gegen Gegenkandidat Raimund Amon (39,3%) durch. Der 65-jährige Wiener steht damit auch in der kommenden Funktionsperiode, die sich bis zum Verbandstag 2027 erstreckt, an der Spitze der ABF. “Ich freue mich, die Austrian Baseball Softball Federation auch in den kommenden zwei Jahren repräsentieren zu dürfen und kann es kaum erwarten, die Arbeit gemeinsam mit dem neuen Vorstandsteam fortzusetzen. Es gibt viel zu tun, nicht nur, weil mit der vierten EM-Teilnahme unseres Baseball-Nationalteams in Folge wieder ein Großereignis ansteht, sondern weil das Potenzial zur Entwicklung des Baseball- und Softball-Sports noch lange nicht ausgeschöpft ist. Ich danke den Vereinen für das Vertrauen und Karl Miksch, Markus Mastny und Thomas Hartmann für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren, die stets von gegenseitigem Respekt und unendlicher Leidenschaft für unseren Sport geprägt war”, sagt Husty, der auf zwei Jahrzehnte in oberster ABF-Funktion zusteuert.
In ihre dritte Amtszeit geht Caroline Mériaux. Die 39-Jährige von den Vienna Wanderers ist seit 2021 als Vizepräsidentin Softball Teil des ABF-Vorstandes und wurde mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Apropos Softball: Die Sportart ist in der Variante “Slowpitch” auch 2025 wieder Teil der Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien. Die bisherigen Titel sicherten sich alle die Witches & Bandits aus Linz.
Husty und Mériaux zur Seite stehen gleich drei neue Vorstandsmitglieder. Philip Weller (Schwechat Blue Bats) setzte sich bei der Wahl zum Vizepräsidenten gegen den 2022 mit den Baseball-Agenden betrauten Karl Miksch durch. Rafal Moczkowski (Wiener Neustadt Diving Ducks) fungiert künftig als Vizepräsident Nachwuchs. Er gewann die Abstimmung gegen Markus Mastny, der nach sechs Jahren aus dem Vorstand ausscheidet. Andreas Rudigier (Hard Bulls) wurde zum neuen Vizepräsidenten Finanzen gewählt. Vorgänger Thomas Hartmann (seit 2023) kandidierte nicht mehr. Die bisherigen Rechnungsprüfer wurden bestätigt.
ABF-Vorstand nach dem Verbandstag 2025 (Funktionsperiode bis 2027): -Präsident: Rainer Husty -Vizepräsidentin Softball: Caroline Meriaux -Vizepräsident Baseball: Philip Weller -Vizepräsident Nachwuchs: Rafal Moczkowski -Vizepräsident Finanzen: Andreas Rudigier
Wenn man an Stella Hemetsberger denkt, dann denkt man an eine Frau, die für ihren Sport brennt. Eine Kämpferin, die sich selbst keine Grenzen setzt, sondern Herausforderungen als Treibstoff für ihre unaufhaltsame Entwicklung nutzt. Wer einmal einen ihrer Kämpfe gesehen hat, spürt: Hier steht eine Athletin im Ring, die nicht nur Technik, sondern auch pure Willenskraft verkörpert.
Die 26-jährige Kickboxerin hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen auf der internationalen Bühne gemacht. Apropos Namen: Auf der Suche nach einem Kampfnamen nahmen ihre Freunde das Heft in die Hand. Mit „Always Hungry“ haben sie aber relativ schnell ins Schwarze getroffen. „Eigentlich passt das wie die Faust aufs Auge zu mir. Auf der einen Seite bin ich immer hungrig nach Kämpfen und nach Erfolg, will mich stets weiterentwickeln, habe einen unglaublichen Ehrgeiz und freue mich auf alle neuen Herausforderungen“, schmunzelt Hemetsberger.
Spätestens nach ihrem emotionalen Triumph bei den World Games 2022 in Birmingham (USA) ist klar: Stella gehört zu den ganz Großen im Kampfsport. Doch für sie gibt es kein Innehalten. Das nächste Ziel ist bereits ins Visier genommen: Die World Games 2025 in Chengdu (CHN) – diesmal in der Disziplin Thaiboxen.
Zwischen Thailand und der Weltspitze
Wer nach dem Erfolgsgeheimnis der 26-Jährigen sucht, landet unweigerlich in Thailand. Dort verbringt sie im Jahr viele Monate, trainiert mit den Besten der Besten, feilt an Technik, Kraft und Ausdauer. „Das Umfeld hier ist einfach ideal. Ich habe herausragende Trainingspartner:innen und eine Umgebung, die mich immer weiter pusht“, sagt die Salzburgerin. Für sie ist Thailand nicht nur eine zweite Heimat, sondern auch der perfekte Ort, um ihre Kampfstärke mit der notwendigen Konsequenz aufs nächste Level zu heben.
Dass sie für die World Games erneut qualifiziert ist, ist eine Bestätigung ihrer unermüdlichen Arbeit. Doch diesmal ist es nicht Kickboxen, sondern Thaiboxen, das auf dem Programm steht. Eine neue Disziplin? Für Hemetsberger keine Hürde, sondern eine weitere große Chance auf ihrem ambitionierten Karriereweg: „Ich sehe es als Möglichkeit, mich in einer weiteren Sportart zu beweisen. Es ist eine neue Herausforderung, aber darauf freue ich mich.“
Disziplin schlägt Motivation
Was macht Stella Hemetsberger zu einer der besten Kämpferinnen der Welt? Sie selbst beschreibt es bescheiden: „Ich gebe immer mein Bestes, um die beste Version von mir selbst zu sein.“ Dabei spielt Motivation eine Rolle – aber für sie ist Disziplin der wahre Schlüssel. „Es gibt Tage, an denen die Motivation fehlt. Dann muss die Disziplin übernehmen.“ Und das tut sie. Jeden einzelnen Tag.
Die Mission 2025: Medaillenjagd und Profikarriere
Die World Games sind nicht das einzige Ziel für das Jahr 2025. Auf der Liste stehen auch ein WM-Titel im Thaiboxen und die Weiterentwicklung im Profibereich. „Die World Games stehen 2025 auf meiner Liste ganz oben. Wenn ich an Wettkämpfen teilnehme, dann will ich auch gewinnen und Medaillen holen. Daran wird sich bei mir auch nichts ändern. Ich habe schon World-Games-Gold gewonnen – es war ein super Erlebnis. Dieses Gefühl und diese Emotionen möchte ich noch einmal erleben. Dafür werde ich wieder alles reinlegen“, so Hemetsberger. Die Überzeugung ist klar: „Ich will mich in den Profi-Kämpfen stetig steigern und, wenn sich die Chance bietet, um einen bedeutenden Titel kämpfen.“ Der Weg ist hart, doch die Salzburgerin, die trotz eines vollen Terminkalenders noch auf eine Teilnahme an den Sport Austria Finals powered by Österreichische Lotterien in Innsbruck hofft, ist es gewohnt, sich durchzubeißen.
Eines ist sicher: Die Sportwelt wird auch in den kommenden Jahren von Stella Hemetsberger hören. Ob im Kickboxen, Thaiboxen oder auf der Profi-Bühne – sie ist bereit, Grenzen zu sprengen und neue Maßstäbe zu setzen. Wer sie kennt, weiß: Für die 26-Jährige gibt es kein Zurück. Nur den Weg nach vorn, und das mit der nötigen härte zu sich selbst!
Der „1. Turnsport Austria Summit“ versammelte am 9. Februar 2025 in Salzburg nahezu alle Elite- und Juniorenkader-Athlet:innen des österreichischen Turnsports erstmals gemeinsam zu einem spartenübergreifenden Informations- und Teambuilding-Event. Turnweltcup-Gesamtsiegerin Charlize Mörz: „Ein cooles Treffen, es hat echt viel Spaß gemacht. Die Vorträge waren interessant und es war schön, die anderen näher kennen zu lernen.“
Die 79 besten Kunstturnerinnen, Rhythmischen Gymnastinnen, Trampolinspringerinnen, Sportaerobicerinnen und Sportakrobatinnen des Landes genossen den Tag gemeinsam mit ihren Trainer:innen sichtlich. Am Programm standen Themen wie Social Media, Good Governance und Safe Sport, Antidoping, auch die Spitzensport-Struktur im Verband. Referent Thomas Wörz holte die Teilnehmenden mit seinen Ausführungen zur Bedeutung der mentalen Einstellung besonders gut ab. Seine Kernbotschaft: Wie man bei einem Wettkampf abschneidet, hängt zum Gutteil davon ab, wie man ihn in Angriff nimmt.
Turnsportler:in des Jahres Mörz und Lindpointner offiziell ausgezeichnet
Aufgelockert und abgerundet wurde der Summit mit einem in Gruppen erarbeiteten „Turnsport Austria Dance“ und mit weiteren motivierenden gemeinsamen Teambuilding-Maßnahmen. Ebenso fand die offizielle Ehrung der Turnsportlerin des Jahres 2024 Charlize Mörz und ihres männlichen Pendants Vincent Lindpointner statt.
Auch Letzterer fand für die gelungene Summit-Premiere lobende Wort: „Ein cooles Event, das ich gerne regelmäßig hätte. Vor allem das Teambuilding war eine gute Idee, um mit anderen Athletinnen und Athleten aus der Turnsport-Familie ins Reden zu kommen.“
Gleich im Anschluss wurden via Padlet die Feedbacks der Teilnehmenden eingeholt – diese fielen ausschließlich positiv bis begeistert aus. Turnsport-Austria-Präsidentin Gabriela Jahn freute sich daher über den Erfolg der von ihr gemeinsam mit Vizepräsidentin Bianca Franzoi ins Leben gerufenen Initiative: „Die Sportlerinnen und Sportler sind die wichtigsten Menschen in unserem Verband, ohne sie bräuchte sie alles weitere nicht. Daher ist es uns besonders wichtig, mit ihnen und ihrem Umfeld stets auf Augenhöhe zu kommunizieren.“
Bei der Europameisterschaft in Apatin (SRB) darf der Österreichische Sportkegel und Bowlingverband (ÖSKB) gleich über drei Medaillen jubeln.
Nach einem missglückten Paar-Mixed-Bewerb mit Monika Nguyen, bei dem am Ende nur Platz 23 heraussprang, schlägt Matthias Zatschkowitsch im Sprint zurück: Österreichs Kegel-Topstar kämpft sich ins Finale und hat es dort mit Jan Bina zu tun.
Zweimal knapp am EM-Titel vorbei
Zatschkowitsch erwischt den besseren Start und geht mit 1:0 in Führung. Die zweite Bahn ist dann leider zum Vergessen und so kommt es zum Championship Sudden. Dort sind am Ende 3×6 Kegel zu wenig und bleibt am Ende der starke zweite Platz. Der Vize-Europameistertitel ist gleichzeitig die erste Medaille für Österreich in dieser Woche.
Für die zweite Medaille sorgt dann Nicole Plamenig, die im Kombinationsbewerb Bronze holt. Im Kombi-Bewerb der Herren darf sich der ÖSKB ebenfalls über Edelmetall freuen: Philipp Vsetecka kürt sich so wie Zatschkowitsch zum Vize-Europameister.
Katrin Beierl kommt in der aktuellen Saison immer besser in Schwung. Die 31-jährige Niederösterreicherin holt zum Abschluss des ersten Weltcup-Wochenendes auf der Olympiabahn in Lillehammer (NOR), das auch als Europameisterschaft gewertet wurde, mit Christania Williams im Zweierbob nach überzeugender Performance hinter den drei deutschen Teams den starken vierten Platz. Parallel dazu sorgten Lea Haslwanter und Jakob Mandlbauer beim Bob-Europacup in Altenberg (GER) für eine gelungene Generalprobe für die bevorstehende Junioren-WM (15./16. Februar 2025).
Bestes Saison-Ergebnis
Nach „keinem so guten Tag“ und Platz 13 am Samstag im Monobob-Bewerb, der gleichzeitig auch als Europameisterschaft gewertet wurde und in der bereinigten Liste Rang 7 bedeutete, konnte sich Katrin Beierl im vorletzten Zweierbob-Bewerb der Weltcup-Saison in Lillehammer (NOR) deutlich steigern und setzte mit Christania Williams ein deutliches Ausrufezeichen. Die 31-jährige Niederösterreicherin legte als Vierte nach dem ersten Lauf den Grundstein für die Saisonbestleistung, die sie auch nach Durchgang zwei verteidigen konnte. Am Ende jubelten Beierl und Williams mit Platz 4 nicht nur über das beste Resultat im aktuellen Weltcup-Winter, sondern auch über Platz 4 bei der Europameisterschaft.
„Ein großartiger Tag, der sich richtig gut anfühlt. Am Start waren wir zwar gut, aber nicht ganz vorne dabei. Aber ich muss ehrlich sagen, dass die Fahrten in der Bahn im Vergleich zum Training heute echt gut waren – darüber sind wir sehr glücklich. Den vierten Platz nehmen wir aber sehr gerne“, strahlt Beierl, die sich in der Gesamtwertung auf Rang 7 verbessern konnte, nach der Siegerehrung. Nachsatz mit einem Schmunzeln: „Eigentlich ist es eh der erste Platz hinter den deutschen Meisterschaften.“
Die deutschen Teams dominierten einmal den Zweierbob-Bewerb in Lillehammer mehr nach Belieben. Laura Nolte und Leonie Kluwig setzten sich in einer Zeit von 1:44,40 Minuten hauchdünn vor Kim Kalicki und Leonie Fiebig (+0,02 Sekunden) durch. Lisa Buckwitz/Kira Lipperheide (+0,30 Sekunden) folgten auf Platz drei.
Wenige Stunden nach Samuel Maier rast auch Janine Flock auf der Olympiabahn in Lillehammer zum EM-Titel. Die 35-jährige Tirolerin fixiert am Freitag obendrein mit Bahnrekord ihren dritten Weltcupsieg in Folge und ihren dritten Gesamtsieg im Skeleton-Weltcup. Mehr geht bei einem Weltcupfinale nicht!
Die Dominanz von Janine Flock in ihrem 112. Weltcuprennen war beeindruckend: mit 52,05 Sekunden Bahnrekord im ersten Lauf, mit 52,08 Bestzeit auch im zweiten Heat, macht 0,45 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte US-Amerikanerin Mystique Ro. Flock gewann mit ihrem dritten Weltcupsieg in Folge, dem bislang dreizehnten insgesamt, zum dritten Mal nach 2015 und 2021 die Skeleton-Weltcup-Gesamtwertung, holte ihren vierten EM-Titel, die zwölfte EM-Medaille in ihrer 15. Weltcupsaison.
„Ich habe einfach Gas gegeben, mich auf jeden Schritt konzentriert, mich voll auf dieses Rennen konzentriert, weil es bei dieser Dichte im Weltcup keine gemähten Wiesen gibt. Auch wenn man im Training vorne liegt. Sami und ich haben heute gewaltig abgeliefert. Ich freue mich jetzt einmal auf eine gemeinsame Feier und morgen geben wir noch einmal im Teambewerb Gas“, analysierte Janine Flock.
Nationaltrainer Michael Grünberger ringt um Worte: „Ich bin sprachlos. Zwei EM-Titel, einen Weltcupsieg und die große Kugel für den Gesamtweltcup, so einen Tag hatte ich als Trainer noch nie. Das kann man nur noch bei einer WM oder bei Olympischen Spielen toppen. Ich durfte zwar schon Olympiasieger betreuen, aber mannschaftlich ist das für mich etwas ganz Besonderes. Ich bin stolz, dass uns die Athletinnen und Athleten als Trainerteam dieses Vertrauen schenken! Dass es dann mit solchen Erfolgen aufgeht und wir heute dreimal die österreichische Hymne bei der Siegerehrung hören, ist fast kitschig.“
Apropos kitschig. Julia Erlacher, die in der Vorwoche mit ihrem fünften Saisonsieg die Gesamtwertung im Skeleton-Europacup ein Rennen vor Schluss gewann, fuhr auch bei ihrem zweiten Auftritt im Weltcup mit Platz 17 in die Top-20.
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Einwilligung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.